Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


Advent, Weihnachten, Neujahr 

Stille – oder erst recht Unruhe?

 

Dietrich Bonhoeffer: „Es liegt im Stillesein eine wunderbare Macht der Klärung, der Reinigung, der Sammlung auf das Wesentliche.“

Ich nehme mir jedes Jahr vor: Dieses Jahr möchte ich im Advent / an Weihnachten es etwas ruhiger angehen lassen. Weniger tun, weniger Hektik. Mehr Ruhe, mehr Stille, um mich auf das Wesentliche einlassen zu können. An Neujahr denke ich: „Während der Feiertage habe ich es nicht geschafft, aber das ist mein guter Vorsatz für das neue Jahr.“

Meine damals 2-jährige Tochter hat an Heiligabend alle Krippenfiguren schlafen gelegt. Eine Figur hielt sie fest in der Hand, hob sie mir entgegen, schaute sie an und sagte zum ersten Mal: „Jesusbaby“. Sie hat alles „stillgelegt“ und sich auf das Wesentliche konzentriert. Lasst es uns auch versuchen. Und wenn es nur solch kleine Momente der Stille sind…      

Serafina Kuhn, Gemeindereferentin


 Rückblick St. Martinfest

 

 Rund 150 Teilnehmer/innen schlossen sich St. Martin am Sonntag, 13. November an und begleiteten ihn durch die Straßen am Hangelstein. Tilly, die Gans, erzählte dabei die Geschichte des Heiligen, angefangen von der Mantelteilung über die Taufe, seine Berufung zum Mönch und seine Wahl zum Bischof. Die Lebensgeschichte des Heiligen erzählte man sich in ihrer Familie schon seit Generationen. Denn eine ihrer Vorfahren war daran beteiligt, dass der Mönch Martin zum Bischof gewählt werden konnte. Er hatte sich aus Furcht vor der Wahl in ihrem Gänsestall versteckt und wurde durch ihr Geschnatter schließlich von den Bürger Tours doch noch entdeckt. St. Martins Beispiel der tätigen Nächstenliebe, ohne zu fragen, ob das selbstverständliche Tun auch gerechtfertigt ist, ist nach wie vor imponierend. Im Anschluss an das Spiel konnten sich alle im Foyer des Gemeindezentrums bei einem Punsch und Gebäck aufwärmen. Neu war in diesem Jahr die musikalische Begleitung durch zwei Trompeter des Musikvereins Oberesslingen-Zell.

Im Namen der Kirchengemeinde "Zur Heiligsten Dreifaltigkeit" danke ich allen, die an der Organisation (Sabina Sendek), beim Mitwirken (Andreas Kirsner) oder im Hintergrund (Martina Neuwald, Günter Wetzel, Mathias Oberhauser, Josef Steuer) beteiligt waren. Besonderer Dank gilt den "Gänsebäcker/innen", also den Minis, für das Gebäck als Erinnerung an das Martinsspiel.    

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 

Hier geht es zu weiteren Bildern des schönen Festes

 


Impulse an den Adventssonntagen

 

"Beim Singen von Adventsliedern beginnt die Seele zu klingen", so sagt und fühlt man. Advent ist eine Zeit des Wartens. Gott selbst kommt in unsere Welt. Viele Adventslieder drücken dies aus und verdeutlichen dies in adventlichen Haltungen: Warten-Erwarten; Hinschauen-Wertschätzen; Vertrauen-Hoffen; Loslassen-Gewinnen.

An jedem Adventssonntag wird im Gottesdienst ein Lied besonders betrachtet und ein Impuls zu den oben genannten Stichworten vorgetragen. Sichtbar werden diese Worte an der Altarwand und in Form eines Prospekts, in dem die Impulse abgedruckt sind.

 


Rückblick Weißwurstessen

 

Zu einem gemütlichen und genussvollen Weißwurstfrühstück waren wiederum alle über 75-jährigen in unseren Gemeindesaal eingeladen. Ein herbstliches Ambiente, gezaubert von den Besuchsdienstfrauen, empfing die vielen Gäste, die sich offensichtlich sehr wohl fühlten und schnell rege Gespräche führten.

Nach der Begrüßung sowie dem folgenden Impuls von Pfr. Möhler begann das Unterhaltungsprogramm. Beim gemeinsamen Singen wurden wir, wie vor zwei Jahren, von Pfr. Möhler mit seinem Akkordeon begleitet. Neben einem sich zwischen Esslingen und Rom bewegendem Ratequiz, Lustigem und Besinnlichem, vorgetragen von den Besuchsdienstfrauen, sowie einer Tombola, kamen natürlich das Essen, Trinken und die Gespräche nicht zu kurz. Nach Kaffee und Kuchen endete langsam unser diesjähriges Fest, das wie ich meine viel zu schnell vorüberging. 

Ein herzliches Vergelt´s Gott an Pfr. Möhler und das engagierte Besuchsdienst-Team nebst Küchenpersonal. Margareta Herrmann

 


Orgelweihe

 

Die Orgelweihe liegt ja schon einige Wochen zurück. Dennoch möchte ich allen, die dabei mitwirkten, mit einem herzlichsten Vergelt`s Gott danken. Zuallererst den Spender/innen, die die Erfüllung einer eigenen Orgel für die Kirche mit ihrem finanziellen Beitrag erst ermöglichten. Dann den Enga-gierten des Orgelbaufördervereins, die in ihrem Engagement für eine Pfeifenorgel nicht nachließen. Unseren Musikern, Isolde Holzmann und Josef Steuer, die von Beginn an den Kauf, Umbau und Renovierung der Orgel mit viel Herz begleiteten. Außerdem umrahmten sie, zusammen mit dem Kirchenchor, den Festgottesdienst am 23. Oktober. Ebenso einschließen in den Dank möchte ich unsere Messnerin Martina Neuwald für ihre Bemühungen, dass trotz mehrmonatiger Handwerkerarbeiten Gottesdienste in unserer Kirche gefeiert werden konnten, und für den Blumenschmuck am Festtag selbst. Nicht zu vergessen Günter Wetzel, der immer wieder an der Elektrik tüftelte und für viele „Mann in Rufweite“ war. Zusammen mit anderen Tatkräftigen verrichtete er bis zuletzt Schwerstarbeit, um die Kirche technisch und optisch in einen Topzustand zu bringen. Dekan Paul Magino und Pfarrer Stefan Möhler sei für die würdevolle Liturgie gedankt und Benedikt Bonelli für das am Abend stattgefundene fulminante Orgelkonzert.

 

 

Nachwort des Orgelbauförderkreises

 

Mit großer Freude und Dankbarkeit haben wir am 23.10.2016 die Orgelweihe gefeiert. Das große Ziel war erreicht! Der mehrmalige Ruf von Pfarrer Stefan Möhler bei dieser Weihe „Orgel erklinge“ möge symbolisch sein für unsere nun abgeschlossene Arbeit. Erfreulicherweise liegt auf dem Spendenkonto ein Restbetrag von 30.000.-€ bereit, der unserer Gemeinde über viele Jahre den Unterhalt des Instruments (Wartung, Reparaturen) sichert.

Abschließend wollen wir die Mitglieder des Orgelförderkreises in Erinnerung bringen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Orgelprojekts beigetragen haben: Dagmar Barsacq, August Bauer, Wolfgang Hausmann, Johanna Karl, Germa Mangold, Josef Rabsch, Centa Schmid, Gerhard Schön, Doris Szendrey, Alois Tauber, Hildegard Weis, Günther Wetzel. Sechs Mitgliedern war es nicht vergönnt, das Fest der Orgelweihe zu erleben. Wir gedenken ihrer im stillen Monat November ganz besonders: Herbert Bristle, Johann Effenberger, Anton Gut, Siegfried Reinhart, Anni Schubert, Friedhelm Weis.

Möge unsere Schmid-Orgel den Gottesdienstbesuchern und unserem Organisten viel Freude bereiten!

Reinfried Elvers

 

Impressionen zur Orgelweihe am 23. Oktober 2016

 

Der Weg zur neuen Orgel

 

Vor 25 Jahren – Ende 1991 – gründete der damalige Chorleiter und Organist Anton Gut mit 21 Gleichgesinnten den Orgelförderkreis. Ziel war es, Mittel zu beschaffen, um das elektronische Provisorium zu ersetzen und unsere Kirche mit ihrer hervorragenden Akustik mit einer Pfeifenorgel aufzuwerten.

Über 10 Jahre hinweg wurden ca. 30 Veranstaltungen organisiert, die das Spendenkonto füllten und das Gemeindeleben bereicherten. Aufgrund einer angespannten Finanzsituation und Umbauplänen für die Kirche – die nicht umgesetzt wurden - dauerte es noch weitere 15 Jahre, bis die Idee von Anton Gut endlich Wirklichkeit wurde.

Am 11.12.2015 fuhr eine kleine Abordnung der Gemeinde nach Kempten in die Kirche Christi Himmelfahrt. Diese sollte geschlossen und einem anderen Zweck zugeführt werden, weswegen die Orgel verkauft wurde. Größe und Disposition, sowie Klang und Spielbarkeit überzeugten. Auf Nachfrage bei Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann und dem bischöflichen Orgelrevisor Eberhard Schulz erhielten wir die Antwort: „Sofort kaufen!“

Die Orgel wurde von Orgelbau Schmid erbaut. Es lag also nahe, diese Firma auch mit dem Umbau zu beauftragen. Gunnar Schmid arbeitete dabei eng mit dem Orgelsachverständigen der Diözese Prof. Wolfram Rehfeldt zusammen. Und so entstand aus einer gebrauchten Orgel ein wunderbares neuwertiges Instrument für unsere Kirche.

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Aktiven des Orgelförderkreises, insbesondere bei Reinfried Elvers, der den Traum von einer Pfeifenorgel in unserer Kirche seit über 25 Jahren nie aufgegeben hat. Heute wurde er wahr!

Der Kirchengemeinderat

 


Bericht aus dem Kirchengemeinderat

 

Schwerpunktthema bei der letzten Kirchengemeinderatssitzung in diesem Jahr am 14. November war das ehrenamtliche Engagement des Besuchsdienstes in unserer Gemeinde. Frau Konstanze Fretwurst und Frau Margareta Herrmann berichteten dem Gremium von ihrer ca. acht Personen umfassenden Gruppe. Sie besuchen vorwiegend Geburtstagskinder ab 75 Jahren und kommen so auf rund gerechnet 150 Besuche pro Jahr. Besonders anerkannt sind die Besuche am Gründonnerstag, bei dem Kranken Brot und Wein überbracht wird. Im Krankenhaus Esslingen liegende Gemeindemitglieder werden extra von einem Mitglied des Dienstes besucht. Alle Besuchten erhalten ein kleines Präsent und eine Grußkarte der Gemeinde. Zur Koordination und zum gemütlichen Zusammensein treffen sich die „Besuchsdienstler“ etwa dreimal im Jahr. Gerne würde man, und das wurde in der Aussprache deutlich, auch Neuzugezogene oder in Esslinger                             "Zur Heiligsten Dreifaltigkeit"                                                                                                                                         Anne Meyer-Kerner.                                                                                                                                                       So könnte es einmal aussehen.

 

Altersheimen verzogene Gemeindemitglieder besuchen um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Doch ist das wegen der kleinen Zahl von Engagierten nicht möglich. Es ist ein wichtiger Dienst, den diese acht Personen für die Gemeinde tun, denn er bedeutet Kontakthalten, zu zeigen „ihr seid nicht vergessen“, und sie geben so der Gemeinde ein Gesicht. Wer Lust und Zeit für diesen schönen Dienst hat, melde sich doch bitte im Pfarrbüro.

 Danach beschloss der Kirchengemeinderat die Anschaffung eines Bildes „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ der Esslinger Künstlerin Anne Meyer-Kerner für den Andachtsraum. Damit wird ein schon seit längerer Zeit gehegter Wunsch wahr, den Andachtsraum würdevoller zu gestalten. Das Bild wird während der Messe am Sonntag, 15 Januar 2017, geweiht. Wer für das Bild spenden möchte, kann das gerne tun.

Außerdem werden für die Gemeindemitglieder, die sehr oft in der Küche des Gemeindezentrums aushelfen Küchenschürzen ange-schafft. 

Herr Rafael Sendek, Redaktions-leiter unserer entstehenden Festschrift zum 50. Weihejubiläum, bittet um Artikel. Sie sollen nach Möglichkeit kurze Geschichten enthalten unter der Überschrift: „Das verbinde ich gerne, das verbindet mich mit unserer Kirche“. Ihren Beitrag übermitteln Sie am besten ins Pfarrbüro. Vielen Dank.

 

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Ministrant/innen

 

Unsere Ministrant/innen waren in den letzten Wochen sehr aktiv. Nicht nur, weil sie eifrig ihren sonntäglichen Altardienst versahen, sondern weil sie auch beim Plätzchenbacken für den Martinsumzug mitwirkten und sich dann noch anschließend zur Vollversammlung trafen. Julian Munz, Jan-Luca und Sven-Maurice Schmitt sind unsere neuen Oberministranten. Ihnen wünsche ich von Herzen alles Gute und Gottes Segen für ihr verantwortliches Engagement. Einmal im Monat, freitags um 16.00 Uhr, werden sich künftig die Minis zur Ministunde treffen. Zusammen mit den Oberministranten werden hin und wieder auch Mathias Oberhauser und Uwe Schindera mit den Kindern und Jugendlichen etwas unternehmen. Das nächste Treffen findet statt am Freitag, 16. Dezember um 16.00 Uhr im Gemeindezentrum. Es steht unter dem Thema: „O heiliger Advent“.

Herzliche Einladung an alle Minis.


Klausur 2016 des Kirchengemeinderats (KGR)

 

Den gesamten Sonntag, 16. Oktober, versammelte sich unser KGR im Gemeindehaus St. Katharina

in ES-Sulzgries zu seiner alljährlichen Klausur. Barbara Strifler (s. Bild, links), Dekanatsreferentin, Esslingen, moderierte sie. Thematisiert wurde bei der

Klausur, „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ in unserer Gemeinde zu sein.

Mit diesen Begriffen ist ein diözesanweiter Veränderungs-prozess überschrieben.

Als Problem dabei wurde gesehen, wie Orgelneubau, 50-Jahr-Jubiläum und die

Pastoralen Visionen der Gesamtkirchengemeinde und die „normalen“

Gemeindeaufgaben miteinander in Einklang zu bringen sind. Daher wird versucht, in

kleinen Schritten auf die anstehenden Herausforderungen und das Neue zuzu-gehen.

So wird die Ministrantenarbeit mit den neuen Oberminis Julian Munz und Jan-Luca

und Sven-Maurice Schmitt intensiviert; Gemeindemitglieder erhalten im Kirchenraum

die Möglichkeit einer größeren Mitsprache, und die einmal monatlich

stattfindende Vorabendmesse wird für neuere Formen geöffnet. Weitere

Konkretisierungen werden in den kommenden KGR-Sitzungen beraten.

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


Segnungsgottesdienst am 9. Oktober 2016

 

Hallo liebe Kinder (und Eltern)!

 

Da war wieder viel los in der Kirche!

Ich bin leider erkältet und konnte nicht dabei sein, aber mein Freund, der Holzwurm, war da und hat mir danach alles erzählt.

Es waren wieder so viele Familien da.

Aber kein Wunder! Es war schließlich ein Gottesdienst mit Segnung der Kinder.

Viele Kinder haben sich getraut, zur Segnung oder beim Vaterunser ganz nach vorne zu kommen.

Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen haben toll mitgemacht.

Alle haben fleißig auf bunten Blättern geschrieben, was uns Kraft und Mut gibt, so dass am Schluss eine schöne Girlande am Altar entstanden ist.

Sie wird dort noch ein bisschen bleiben, damit ich sie mir anschauen kann, wenn ich wieder gesund bin.

Jetzt muß ich mich hinlegen, aber liebe Kinder, wir sehen uns wieder!

 

Und vergesst nicht den Martinsumzug am 13. November (17 Uhr) und

 

die Nikolausfeier am 11. Dezember (10.30 Uhr)!

 

Viele Grüße, Euer Rabe Krax mit dem KiGo-Team


Biblische Grundlagen

 

Jesus selbst hat uns durch sein Leben und durch die frohe Botschaft die Barmherzigkeit des

himmlischen Vaters vor Augen gestellt. Ja, er – seine Hingabe am Kreuz – ist

das Werk der Barmherzigkeit schlechthin!

Dann denken wir besonders an das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater

(Lk 15). Uns allen gibt der Herr den Auftrag: “Seid barmherzig, wie es auch Euer

Vater ist” (Lk 6,36).

Gott ist ganz Heiligkeit, ganz Gerechtigkeit, ganz Barmherzigkeit. Das Herz Gottes ist in

sich vollkommen, aber doch vom Elend der Menschen angerührt, und er kommt ihnen

in Jesus Christus zu Hilfe. So sollen auch wir uns anrühren lassen von den

Nöten der Menschen und Barmherzigkeit üben. Im Üben der Barmherzigkeit werden

wir in besonderer Weise gottähnlich und können füreinander “Abglanz der Liebe

Gottes sein”.

Weil Gott barmherzig ist, darum müssen auch wir barmherzig sein. Zudem sagt uns Jesus in

der Bergpredigt, dass wir selber in dem Maße die Barmherzigkeit Gottes erfahren

und glücklich sein werden, in dem wir selbst bereit sind, Barmherzigkeit zu

üben: “Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden”(Mt 5,7).

Die zweifache Siebenzahl der leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit hat sich im

Leben der Kirche herausgebildet, als Ausdruck eines Lebens aus der barmherzigen

Liebe des Herzens Jesu, eines Lebens, das die vom Herrn empfangene Liebe an die

Mitmenschen weitergibt. Sie sind konkrete Beispiele, wie wir auf die Nöte der

Menschen antworten können.

Sie sind nicht ausschließlich zu verstehen, nicht so, dass sich unser ganzes Tun der

Nächstenliebe auf die ausdrücklich genannten Werke der Barmherzigkeit

reduzieren ließe. Man könnte die insgesamt 14 Werke der Barmherzigkeit auch

erweitern und ergänzen. Doch weil die Sieben als geheiligte Zahl galt, hat man

sich mit der Aufzählung von zweimal sieben Werken der Barmherzigkeit begnügt.

Sie zeigen, welche Werke dem Geist Christi besonders angemessen sind und wie

wir auch heutzutage immer wiederkehrenden Leiden und Bedürfnissen der Menschen

Abhilfe verschaffen können.

So sagt auch der Katechismus der Katholischen Kirche in der Nr. 2447 über die Werke der

Barmherzigkeit: „Die Werke der Barmherzigkeit sind Liebestaten, durch die wir

unserem Nächsten in seinen leiblichen und geistigen Bedürfnissen zu Hilfe

kommen. Belehren, raten, trösten, ermutigen sowie vergeben und geduldig

ertragen sind geistliche Werke der Barmherzigkeit. Leibliche Werke der

Barmherzigkeit sind vor allem: die Hungrigen speisen, Obdachlose beherbergen,

Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen und Tote begraben. Unter diesen

Werken ist das Almosenspenden an Arme eines der Hauptzeugnisse der Bruderliebe;

es ist auch eine Gott wohlgefällige Tat der Gerechtigkeit: „Wer zwei Gewänder

hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle

ebenso” (Lk 3,11).

Pfarrer Peter G. Marx

 


 

“Aktenzeichen Zell ´67”, Sa. 01.10.2016, Kath.

 

Gemeindezentrum Hlgst. Dreifaltigkeit, Zell

 

“Und immer wieder geht die Sonne auf, …”

Wer hätte das gedacht, dass die 60er Jahre bei vielen noch in so guter Erinnerung sind. Am Samstag, 01 Oktober, wurde dies im Katholischen Gemeindezentrum Heiligste Dreifaltigkeit in Zell deutlich. Viele sangen einfach „„Schön war die Zeit...“ von Freddy Quinn, oder „Das kannst du mir nicht verbieten…“ von Bernd Spier bis zu dem Ohrwurm von Udo Jürgens: „Und immer wieder geht die Sonne auf…“ mit und schwelgten zwischen Nostalgie und Freude. Isolde Holzmann, Martina Neuwald und Josef Steuer schlüpften dabei in die Rollen der damaligen Stars der deutschen Schlagerszene.

Der Katholische Kirchengemeinderat der Dreifaltigkeitsgemeinde hatte zu einem speziellen Abend eingeladen: „Aktenzeichen Zell ´67“. Damit wollte man schon jetzt an das Jahr 1967 erinnern, dem Weihejahr der Kirche. Wie überhaupt viele gegenwärtige gottesdienstliche oder gemeinschaftliche Veranstaltungen ganz im Zeichen dieses Jubiläums stehen.

Aktenzeichen ´67 – auch kulinarisch stand dieser Abend ganz im Zeichen dieser Zeit. So wurden zu Beginn des Abends, wie in den 60er Jahren üblich, die Gäste mit einer Bowle begrüßt. Danach wurden ihnen als Vorspeise gefüllte Tomaten und „Russische Eier“ gereicht, bevor der Hauptgang serviert wurde: „Königinnen Pastete mit Ragout Fin“. Damals ein absoluter „Renner“ für jedes familiäre Fest. Musikalische Unterhaltung erklang durch den Gesangverein „Konkordia“ Zell unter der Leitung seiner Dirigentin, Dorota Welz. Er sang ein Medley aus bekannten Filmmelodien. Das bekannte Lied „Frühling in Berlin“ aus gleichnamigem Film, tönte so schön, dass es regelrecht zum Mitsummen einlud. 

Friedbert Schmitt, der gerne in seiner Freizeit kocht und Kirchengemeinderat ist, bereitete alle Speisen an diesem Abend eigenhändig zu. Doch erwies er sich auch als charmanter Quizmaster, als es darum ging, Ereignisse aus diesem Jahr zu erraten. Um einen Preis zu gewinnen, musste man schon wissen, wer 1967 Deutscher Fußballmeister wurde, oder in welcher hessischen Stadt Karl Mildenberger damals Europameister im Schwergewicht geworden war, oder welcher Bischof die Kirche weihte und wie der erste Organist und Chorleiter der Gemeinde hieß.

Und mit „Und immer wieder geht die Sonne auf,…“ im Ohr und gesummt, klang dieser Abend der Erinnerungen mit Gesprächen aus. Zumeist begannen sie mit der Frage: „Weißt du noch,…?“ und endeten vielfach mit einem Schmunzeln.

 

 

Rückblick

 

Aktenzeichen 67

 

Zu einer Reihe von Veranstaltungen auf dem Weg zu unserem 50. Kirchenjubiläum am 12.

März 2017 gehörte auch eine vielversprechende Einladung am Samstagabend, 1.

Oktober 2016 mit dem spannenden Titel "Aktenzeichen Zell '67". Zum

Empfang gab es Bowle, einem für diese Zeit typischen Getränk. Launig und mit

viel Begeisterung wurden die Gäste im gut gefüllten Gemeindesaal begrüßt und

auf das Programm eingestimmt. Die 67er Revue startete mit einem wunderbar

passenden Medley vom Chor der Konkordia Zell. Im Anschluss daran folgte ein

wohldurchdachtes, witziges Frage- und Antwortspiel rund um den nicht

vorhandenen Kirchturm, zu dem sich Ratefüchse in ökumenischer Tradition fanden.

Es war eine ausgetüftelte u.a. kirchengeschichtliche Nachhilfe, die zum

Mitraten einlud und viel Heiterkeit auslöste. Dazwischen wurde Leckeres aus der

Küche serviert, getreu der 67er. Zum Ausklang lud unsere Dreifaltigkeitsband

(Gesang, Saxophon, Klavier) alle Anwesenden zum Mitsingen alter Schlager ein.

(Die Darstellung von Sonne und Finsternis hatten ihren ganz besonderen Charme.)

Allen Akteuren herzlichen Dank für diesen großartigen Abend! Unbeantwortet

bleiben noch die in der Einladung erwähnten Fragen, was verstand man damals

unter einem Backfischaquarium und einem Feuerstuhl. Die Möglichkeit zur

Beantwortung bestand am Sonntag, 23. Oktober 2016, 10:30

Uhr zur Orgelweihe beim anschließenden Begegnungskaffee.

Margareta Herrmann

 

 

 

Viele freuten sich beim bunten Abend zum Jahr

1967

 

 

Chor Konkordia beim Singen eines Filmmedleys

unter der Leitung von D. Walz

 

 

 

M. Oberhauser als Sonne

und F. Schmitt als Nacht

zum Lied …und immer wieder

geht die Sonne auf

 

 

 

 

Preisverleihung zum Quiz:

U. Schindera, K. U. Munz

und S. Sabuni

 

 

 

Schön war die Zeit....

 

Josef Steuer als Freddy Quinn


Jahresrechnung 2015

 

Die Jahresschlussrechnung 2015 unserer Kirchengemeinde „Zur Heiligsten

Dreifaltigkeit“ hat der Kirchengemeinderat am 10. Oktober 2016 wie folgt

festgestellt: Im Verwaltungshaushalt 123.965,72 € und im Vermögenshaushalt

11.587,24 €. Die Jahresrechnung liegt im Pfarrbüro zu den bekannten

Öffnungszeiten bis zum 14.11.2016 allen Gemeindemitgliedern zur Einsicht aus.

 


Kirche aktiv gegen Armut“ - Die CARIsatt-Kiste – Hilfe, die ankommt

 

Die Armen werden niemals ganz aus deinem Land verschwinden. Darum mache ich es Dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, deine Hand öffnen. (Dtn, 15, 11). Dieser Vers bildet mit die Grundlage für die christliche Nächstenliebe, die uns Jesus lehrte.

Diesen alttestamentlichen Leitsatz greift der neu gebildete Caritasausschuss der Kath. Gesamtkirchengemeinde Esslingen auf und setzt ihn in ein konkretes Projekt um: Die CARIsatt-Kiste – Hilfe, die ankommt. Seit Sonntag, 18. September 2016 steht in unserer Kirchengemeinde diese Kiste an der Treppe zur Empore.

Mit der Kiste wollen wir gemeinsam, nachhaltig und dauerhaft etwas für Bedürftige in Esslingen tun. Die Zahl derer, die auf Unterstützung angewiesen sind, wächst auch hier stetig. Die CARIsatt-Kiste bietet die Möglichkeit, als Kirchengemeinde und als Einzelne ganz konkret für seine Nächsten zu handeln. Nahrungsmittel, die lange haltbar sind und Dinge des täglichen Gebrauchs kann der CARIsatt-Laden in der Neckarstraße fast nie anbieten, weil er diese nicht von den Supermärkten bekommt. Genau hier setzt die Idee der CARIsatt-Kiste an. Ein Päckchen Nudeln, eine Wurstkonserve, zwei Zahnbürsten, Shampoo, … es gibt viele Möglichkeiten, auch mit einem kleinen Beitrag zu helfen.

Die Kiste wird regelmäßig geleert und in den CARIsatt-Laden gebracht. Folgende Dinge können Sie spenden: Alle trockenen und haltbaren Lebensmittel in Dosen, Gläsern und Tetrapacks. Außerdem Toiletten- und Hygieneartikel.

Folgende Dinge sind ungeeignet: Frische und offene Lebensmittel, Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, Lebensmittel, deren Verpackung beschädigt und deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, Alkohol, Tabak.

Bitte unterstützen Sie diese gute Sache nach Ihren Möglichkeiten.

Für Ihre Gaben herzlichen Dank!


Zimmer / Wohnung gesucht!

 

Für unsere vielen Flüchtlinge, die die Anerkennung zum Aufenthalt erhalten haben, suchen wir Zimmer mit Kochgelegenheit und Dusche…oder eine Wohnung, evtl. als Wohngemeinschaft für 2 oder 3 Personen.

Wie schwer diese zu finden sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. 

 

Kennen Sie z.B. Amin Ibrahim? Er ist aus Syrien - Kurde, seit Januar 2016 "lebt" er mit vielen anderen Männern in der Sporthalle. Er hofft in Zell ein Zimmer zu finden. Seit Februar singt er im ökumenischen Kirchenchor Zell und im Spontanchor der Dreifaltigkeitsgemeinde mit. Die Wohnungsmiete wird bis € 400,00 übernommen. 

Bitte geben Sie Bescheid, wenn Sie selbst vermieten möchten oder von einer Gelegenheit wissen.

Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen.

 

Nähere Informationen bei Hildegard Gut, Tel. 0711 367252 oder Mail: hildegard.gut@ web.de!  



Katholische Fördergemeinschaft Esslingen Besuchsdienst am Wochenende zur Entlastung pflegender Angehöriger: Ein Dienst unabhängig von der Konfession und kostenlos

 

Das Telefon klingelt. Ich melde mich: „Besuchsdienst am Wochenende“ -Ja, hier ist Monika S. Ich brauche Ihre Unterstützung. Am Sonntagnachmittag möchte ich zum Chorfestival nach Stuttgart. Ich singe doch so gerne und da gibt es die Möglichkeit in einem Laienchor mitzusingen. Aber ich muss meinen Vater betreuen. Er leidet an Demenz und ich kann ihn nicht alleine lassen. Können Sie kommen?

So bin ich nun auf dem Wege zu Familie S.. Ich lerne die Tochter und den Vater kennen – einen älteren, freundlichen Mann. Nach einer Weile verlässt die Tochter uns zum Chorfestival.

Das Wetter ist schön und Herr S. möchte ein bisschen spazieren gehen, das mag er, wie er mir sagt. Langsam mit Gehwägelchen und immer wieder mit Pausen, weil Herr S. stehen bleibt und sich an den Pflanzen und Blumen freut. Er erzählt, dass er einen Garten hatte – früher mit vielen Blumen und Gemüse. Gemüse war wichtig für die Ernährung. Er erzählt und erzählt und wir treten den Rückweg an. Zu Hause kümmern wir uns um etwas zu Trinken. Anschließend machen wir Kaffee und es gibt Kekse. Dabei höre ich viel aus der Vergangenheit von Herrn S., auch dass er gerne Rommee gespielt hat. Also: Wir wollen Rommee spielen. Die Anfänge sind für Herrn S. schwierig. Ich zeige und erkläre ihm die Spielkarten. Er ist ganz aufmerksam. Und dann wird es plötzlich viel einfacher für ihn. Er gewinnt einige Spiele, freut sich darüber, lacht und ist fröhlich. Wir erzählen und lachen viel an diesem Nachmittag.

Dann geht die Tür auf und Monika S. ist zurück. Wo ist die Zeit geblieben? Sie ist so schnell vergangen. Also Zeit zum Abschied nehmen. Tochter und Vater begleiten mich hinaus. “Bis zum nächsten Mal, dann gewinne ich wieder“, lacht er und steht mit seiner Tochter winkend in der Tür.

Warum ich Ihnen das alles berichte und Sie auf diesen Besuch mitgenommen habe? Das hat einen doppelten Sinn: 

Zum einen möchte ich Sie neugierig machen auf die Besuche unseres Dienstes und Sie dafür begeistern, bei uns mitzumachen. Eine ehrenamtliche Aufgabe, bei der Sie sehr häufig viel mehr zurückbekommen als Sie geben.

Zum anderen möchte ich Familien, die Angehörige pflegen, ermuntern, sich durch uns etwas Freiraum zu verschaffen um sich persönlich eine Freude zu gönnen.

Für beide Fälle gilt unsere Kontaktadresse:

Kath. Fördergemeinschaft Esslingen, Besuchsdienst am Wochenende

Einsatzleitung Liz Zeidan, Telefon 0711-3005492

kfg.esslingen@drs.de


Jahr der Heiligen Barmherzigkeit

 

Hier finden Sie Beiträge und weiterführende Informationen des von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Heiligen Barmherzigkeit.


Ehrenamtliche Begleitung von Flüchtlingen

 

Wöchentlich kommen Flüchtlinge zu uns nach Esslingen und so entstehen derzeit in allen Stadtteilen neue Flüchtlingsunterkünfte. Erfreulich ist dabei, dass sich in den verschiedenen Stadtteilen zahlreiche Ehrenamtliche in Unterstützerkreisen organisieren, um die ankommenden Flüchtlinge zu begleiten. Verschiedene Angebote gibt es: Begegnungscafés, Kochgruppen, Fahrradwerkstätten, Kleiderkammern, Sprachhilfeangebote.  Um dieses Engagement auch weiterhin finanziell zu ermöglichen, freuen wir uns über Geldspenden. Folgendes Konto ist dafür vorgesehen: Katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen, Konto Nr. 600730, Kreissparkasse Esslingen (BLZ 611 500 20),IBAN: DE 07 6115 0020 0000 6007 30 - BIC: ESSLDE66XXX Verwendungszweck: Spende Hilfe für Flüchtlinge 0760/02.3710/2200. Diakon Markus Schwer, Flüchtlingsbeauftragter der Kath. Gesamtkirchengemeinde, Tel 0711-396919-14.


Schutzkonzept zur Prävention vor sexuellem Missbrauch in den Katholischen Kirchengemeinden in Esslingen

 

Vor einigen Jahren erschütterten Fälle von sexuellem Missbrauch das Vertrauen Vieler in unsere Kirche zutiefst. Pfarrer und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren beschämt und verstört, Gemeindemitglieder entsetzt, dass sich Geistliche unserer Kirche, aber auch andere kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in nicht geringer Zahl solcher schwerer Verbrechen gegen Kinder oder Jugendliche schuldig gemacht haben. 

Neben einer konsequenten Verfolgung dieser Fälle haben die Deutschen Bischöfe und für unsere Diözese Bischof Dr. Gebhard Fürst sich der Frage gestellt, was in unserer Kirche verändert werden muss, um das Wohl der Kinder und Jugendlichen wirksamer zu schützen und Missbrauchshandlungen vorzubeugen. Daraus ist ein Schutzkonzept entstanden, das kirchliche Einrichtungen auf allen Ebenen verpflichtet, eine Kultur der Achtsamkeit zu entwickeln und die jungen Menschen vor potentiellen Täterinnen und Tätern zu schützen. Dieses Schutzkonzept ist – in enger Abstimmung mit der staatlichen Gesetzgebung – in ein Bischöfliches Gesetz gefasst worden und gilt nun auch für unsere Katholischen Kirchengemeinden in Esslingen. 

 

Was bedeutet das nun konkret für unsere Kirchengemeinden? 

 

• Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haupt- wie ehrenamtlich, die mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, müssen sich durch eine schriftliche Erklärung verpflichten, das Wohl der ihnen anvertrauten jungen Menschen zu achten und zu schützen. Sie erhalten dazu eine spezielle Schulung. Durch polizeiliche Führungszeugnisse wird abgesichert, dass nicht einschlägig vorbestrafte Menschen durch ihr Engagement in unseren Gemeinden Kontakte zu Kindern und Jugendlichen haben. 

 

• Für die Hauptamtlichen (Pfarrer, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten/-innen, Sozialarbeiter in der Jugendarbeit, Erzieher/-innen, ggf. auch Mesner, Kirchenmusiker, Hausmeister) ist die Einsichtnahme in das Polizeiliche Führungszeugnis bereits durch die Dienstgeber geschehen oder wird derzeit durchgeführt. 

 

• Für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen wir künftig diese Schutzmaßnahmen (Erklärung, Führungszeugnis, Schulung) auch einführen. Dies betrifft etwa Mitarbeiter/-innen in Erstkommunion- und Firmvorbereitung, unsere Kinder- und Familiengottesdienstteams, die Engagierten in der Ministrantenarbeit, bei den Pfadfindern, den Sternsingern und in anderen Feldern der Jugendarbeit. Alle Betroffenen erhalten in den kommenden Wochen ein Schreiben mit dem genauen Verfahren. Zuständige Ansprechpartner sind die Seelsorger/-innen vor Ort in den Gemeinden. 

 

Meine große Bitte: Tragen Sie alle diese Maßnahmen solidarisch mit. Manche ehrenamtlich Engagierten werden es als unangenehm empfinden, eine solche Erklärung abzugeben und ein Führungszeugnis beizubringen. Man fühlt sich zu Unrecht verdächtigt oder schikaniert. Es geht jedoch darum, dass wir es als gemeinsame Aufgabe annehmen, für das Wohl der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu sorgen. Der Schutz vor Missbrauch ist die gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten! Unsere jungen Leute sollen bei uns eine Kultur der Achtsamkeit im Hinblick auf das körperliche und seelische Wohl erleben und selbst erlernen. Eltern sollen uns ihre Kinder ohne Bedenken anvertrauen können. Dazu dient dieses Schutzkonzept. Wer selbst Kinder hat, wird bestätigen können, dass für den Schutz des Kindeswohls auch ein großer Aufwand gerechtfertigt ist. Bitte helfen Sie alle mit!  

 

Pfarrer Stefan Möhler


Wer macht was in der Kirchengemeinde Esslingen-Zell


Alles in der Übersicht in einem Organigramm


50 Jahre Kirchenjubiläum Heiligste Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Der Countdown ist gestartet.


Haben Sie Bilder, Geschichten, Anekdoten oder anders zu unsere Kirchengeschichte, dann kommen Sie doch auf uns zu.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge für die Planung und Gestaltung des Jubiläums.



 

Kommunionfeier zu Hause


Es ist für viele schmerzlich nicht an der sonntäglichen Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier

teilnehmen zu können. Ob dies nun krankheitsbedingt, der eigenen Gebrechlichkeit geschuldet oder aus Altersgründen ist, die Nähe Gottes und sein Beistand sind dann besonders gefragt.

In solchen Situationen besteht die Möglichkeit, die Kommunion zu Hause zu empfangen. Sie brauchen sich dazu nur beim Pfarramt zu melden. Es wird dann ein Termin vereinbart, entweder mit jemandem aus unserem Kreis von Ehrenamtlichen, oder dem Seelsorger vor Ort, Uwe Schindera.

Eine kurze Andacht – Gebete, Lieder, Lesung aus der Heiligen Schrift, Kommunionempfang und Segenswort – bildet den Rahmen dafür. Die „Krankenkommunion“ kann einmalig sein, regelmäßig stattfinden oder auch nur vor den Hochfesten gebracht werden.


Ich lade die Betroffenen ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.


Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


 

Carisatt-Tafelladen Esslingen sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Esslingen: Menschen mit geringem Einkommen, z. B. Sozialhilfeempfänger, HartzIV-Empfänger, Kleinrentner

und andere können hier Lebensmittel günstig erwerben (beim Erstbesuch bitte Einkommensnachweis mitbringen).Der Carisatt-Tafelladen in Esslingen stellt seit Jahren eine feste Größe im sozialen Hilfenetzwerk der Stadt dar. Bei einem großen Angebot an Ware und einer stetig zunehmenden Kundenzahl ist das

Arbeitsaufkommen zum Abholen, Aufbereiten und Verkauf der Ware recht hoch.

Zur Unterstützung unseres Teams von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen wir

noch Menschen, die sich gemeinsam mit Anderen gerne für Menschen in Armut engagieren möchten.

 

Wir bieten

 - ein herzliches Mitarbeiterteam

- regelmäßige, gemeinsame Aktionen

- Freude - das Gefühl, Ihre Zeit sinnvoll einzusetzen

- die Sicherheit, jederzeit aufhören zu können.


Wenn Sie tagsüber Zeit haben, gerne mit Menschen umgehen und Lust haben, gesellschaftlich etwas zu bewirken, dann rufen Sie uns an: 07 11 / 3 51 01 42.

Ebenfalls sind wir auf der Suche nach eine Kühltheke/Metzgertheke für den Laden. Wenn Sie uns weiterhelfen können oder mitarbeiten wollen, sind Sie bei uns herzlich willkommen.

Barbara Meyer – Marktleitung - Jürgen Lippik - Begleitung Ehrenamt (0711 / 39 69 54-25) Carisatt-Esslinger Tafel- Neckarstraße 21 (gegenüber dem Parkhaus Pliensauturm) Öffnungszeiten: Montags-Freitags 11.00h-14.30h.