Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


 

Nimm dir Zeit…

 

um zu arbeiten, es ist der Preis des Erfolges

 

…um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft

 

…um zu spielen, es ist das Geheimnis der Jugend

 

…um zu lesen, es ist die Grundlage des Wissens

 

…um freundlich zu sein, es ist das Tor zum Glück

 

…um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen

 

…um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude

 

…um froh zu sein, es ist die Musik der Seele

 

 Aus Irland

 

 

Eine erholsame und gesegnete Sommerzeit wünscht Ihnen

 

das Pastoralteam, der Kirchengemeinderat, Ihre Mesnerin,

 

Ihr Hausmeister und das Pfarrbüro

 


 

Bitte folgenden Termin unbedingt vormerken:

 

1. Oktober 2016, 19.30 Uhr Gemeindesaal

 

Hier steigt die große 60iger Party zu unserem Jubiläum.

 

Lassen Sie sich verwöhnen bei schöner Musik aus den Sechzigern gespielt von unserer Band,

von kulinarischen Leckerbissen und Spannendes rund um unser 50 jähriges Jubiläum.

 

Save the Date +++ Save the date +++ Save the date +++ Save the date +++ Save the date +++ Save the date 


Verabschiedung von Pfarrer Stefan Karbach

 

Am Sonntag, 10. Juli 2016, wurde Pfarrer Stefan Karbach beim Gottes-dienst in unserer Dreifaltigkeitskirche in Anwesenheit von Pfarrer Stefan Möhler und Pfarrer Markus Scheifele verabschiedet. Spontanchor, Solis von Frau Isolde Holzmann, schwungvolle Orgel- und Pianomusik mit Herrn Josef Steuer gaben eine feierliche und stimmungsvolle Atmosphäre. Ehrensache, dass alle Minis beim Gottesdienst ihres "Chef`s" anwesend waren.

Pfarrer Möhler dankte im Namen der Gesamtkirchengemeinde Esslingen für alle Unterstützung in diesen 5 Jahren seines 25%-igen Einsatzes in den verschiedenen Gemeinden Esslingens. Karbach`s Dienstsitz war in dieser Zeit als Diözesanjugendseelsorger Wernau - sein Wohnort hatte er hier in Zell - sehr zur Freude unserer Gemeinde!

Herr Mathias Oberhauser, Sprecher des KGR, überreichte nach schönen und humorvollen Worten Pfarrer Karbach eine gut gefüllte Esslinger Tasche!

Beim anschließenden Stehempfang / Begegnungskaffe hatten die Gottesdienstteilnehmer und die einzelnen Gruppen unserer Gemeinden, die Gelegenheit, sich persönlich von Pfarrer Karbach zu verabschieden. Das Kindergottesdienst-Team mit dem Raben Krax, der Spontanchor und Liturgie-Ausschuss mit einem musikalischen Beitrag und einem Noten-Stockschirm und die Ministranten mit einem sog. "Messwein" rundeten die Geschenkeliste ab . Ein besonderes Abschiedsgeschenk hatten sich die künftigen Ober-Ministranten (die durch Schullandaufenthalt in England nicht da sein konnten) ausgedacht: ein sehr humorvoller Film mit drei tollen Minis!!!

 

Nur schweren Herzens lassen wir Pfarrer Stefan Karbach an seine neue Wirkungsstätte (Degerloch, Hohenheim, Heumaden, Sillenbuch) ziehen. Seine besondere lebensnahe Sprache im Gottesdienst, seine philosophisch tiefgründigen Predigten, seine beflügelnde Motivation und musikalische Wertschätzung, die einzigartige Gestaltung und Feier der Karwoche wurde zu einem Spezifikum in Zell, die Offenheit für Neues und die sichtbare Begeisterung für die Minis u.v.a. haben wir schätzen gelernt und wird uns fehlen. Wir sagen DANKE für diese Zeit und das gemeinsame Tun und Feiern und wünschen offene Herzen in den neuen Gemeinden und Gottes Segen bei diesem Neustart im Advent.

 

Hier geht es zu weiteren Bildern der Feier


 

Firmung 2016 – „…

worauf du dich verlassen kannst!“

 

Seit Februar hatten sich Jugendliche aus der ganzen Seelsorgeeinheit gemeinsam auf den Weg gemacht um das Geheimnis des Firmsakraments und unseres Glaubens zu ergründen. Dies geschah durch Teilnahme

an verschiedenen Modulen, die individuell, sozial oder spirituell geprägt waren, sowie durch einen Versöhnungsnachmittag.

Am 25. und 26. Juni mündete die Vorbereitungszeit in den Höhepunkt: die Feier der Firmung. Mehr als 200

Firmlinge empfingen in vier Gottesdiensten durch Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker die Bestärkung.

„Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“: In dieser Zusprechung des Heiligen Geistes erhielten die jungen Menschen unwiderruflich die Zusage Gottes, dass ihr Leben gelingen und letztlich nicht scheitern wird.

Mit dieser Zusage sind sie fähig, mutig und eigenverantwortlich ihr Leben und ihren Glauben zu gestalten.

In St. Albertus wurden neun Jugendliche aus unserer Gemeinde zusammen mit über 50 anderen gefirmt. Die Gottesdienste waren mit dem Motto der Firmvorbereitung

„…worauf du dich verlassen kannst!“

überschrieben. Domkapitular Scharfenecker ermutigte die Jungen und Mädchen, dieses Vertrauen in Gott für alle Lebenssituationen anzunehmen und den Heiligen Geist als Kraft in ihrem Leben wirken zu lassen.

Wir danken allen, die durch ihr Engagement die Firmvorbereitung unterstützt haben und allen, die durch Musik

oder andere Weise die Gottesdienste mitgestaltet haben. Wir wünschen allen Firmlingen, dass sie dieses Fest in guter Erinnerung behalten und dass sie in ihrem Leben immer wieder spüren, wie sehr sie sich auf Gott verlassen können.

PR

Catharina Buck

 

 

Aus unserer Gemeinde wurden folgende Jugendliche gefirmt:

 

 

 

Linus Fackler, Valeria Cosenza, Jessica

Kustos, Nadine Lemke, Tim Lemke, Julian Munz, Laurin Sailer, Sven-Maurice Schmitt,

Jan Luca Schmitt

 

Wir gratulieren den Jugendlichen und ihren

Familien ganz herzlich und wünschen ihnen Gottes Segen für ihren Weg des

Glaubens.

 

 


 

Begrüßung und Abschied unserer Ministranten

 

Wir begrüßen unsere neuen Ministranten Jan Idanan, Fayn Idanan und Helen Müller Sabuni.

Die offizielle Aufnahme fand im Gottesdienst am 19. Juni 2016 statt. Wir freuen uns sehr über

das Engagement der Kinder und wünschen viel Freude und gute Erfahrungen hier in

unserer Kirche.

 

Außerdem wurde in diesem Gottesdienst unser langjähriger Oberministrant Aleksander Weber verabschiedet.

Wir danken ihm herzlich für seinen Dienst für unsere Gemeinde.

An dieser Stelle ein herzliches “Vergelt´s Gott” allen Minis, die hier in Dreifaltigkeit unsere

Liturgie mitgestalten und eine tolle Gemeinschaft sind.

 

 


Ökumenischer Gottesdienst

 

Am Samstag, den 2. Juli 2016, um 17 Uhr fand in unserer Kirche ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Dabei gingen Pfarrer Peter Marx und Pfarrer Martin Maile immer wieder auf die Bedeutung eines

Miteinanders in einer Gemeinde, einem Team, einer Mannschaft ein. So gestärkt und durch die

zusätzliche Möglichkeit, eine "Stadionwurst" zu verzehren, konnte dem Achtelfinalspiel

"Deutschland vs. Italien" gelassen entgegengesehen werden.


Wander-Exerzitien 2016

 

Im Juni haben sich bei äußerst unbeständigem Wetter 33 unterschiedlichste Menschen aus unseren verschiedenen Gemeinden im Alter von eineinhalb bis über 70 Jahren zum - für diesen Juni sehr passenden -Thema „Wasser des Lebens“ auf den Weg Richtung Bodensee gemacht. Unsere beiden Wanderwallfahrts-neulinge wurden bereits auf der Zugfahrt bestens in unsere altbewährte Truppe integriert. In Ravensburg haben wir den regennassen Zug verlassen und konnten bei Sonnenschein und trockenen Fußes entlang des Flusses Schussen wandern. Die ersten thematischen Stationen und auch unsere „Teilete“ – unser gemeinsames Mittagsbuffet im Freien aus all den leckeren Köstlichkeiten der Teilnehmer – genossen wir bei bestem Wetter.

Beim Weiterziehen mussten wir dann doch spontan die ungeplante Station „Wasser in Hülle und Fülle“ einfügen, denn jetzt durften wir eine Stunde lang das herrliche Nass von oben spüren. Aber wir waren mit unserer bunten, fröhlichen Regenkleidung ja gut drauf eingestellt. An einer besonders schönen Stelle am Bachbett der Schussen wäre ein guter Platz für die Station „Mäander des Lebens“ gewesen. Während wir durch den Regenvorhang doch ein bisschen wehmütig den schönen Ort betrachteten, hatte man von oben ein Einsehen mit uns, der Hahn wurde wieder zugedreht, die Sonne angeknipst und solange wir durch unsere Lebensjahre mäandert sind, sind all unsere nassen Klamotten wieder wunderbarst getrocknet. Beziehungen muss man haben. In der Juhe Friedrichshafen haben unsere Jugendlichen wieder einen lustigen Bunten Abend gestaltet und wir hatten ein gutes Nachtlager. St. Columban, Michael Schindlers momentane Heimatkirche, lud uns zu einem schönen Gottesdienst am Sonntagmorgen ein, gemeinsam mit dem urlaubenden, selbst überraschten Überraschungsgast Stefan Möhler – na so ein Zufall! Und das Wasser von oben hatte sich wieder nur die passenden Zeiten ausgesucht, die wir in trockenen Räumen verbracht haben. So konnten wir trockenen Körpers durchs Eriskircher Ried spazieren. Als Fazit unserer Wander-Exerzitien mit den schönen Wegen in wunderbaren Landschaften, der leckeren Teilete, den gemeinsamen Gebeten und Gesängen und den verschiedenst gestalteten Stationen, können wir mitnehmen: „Unser Wasser strömt aus der Quelle Gottes, zieht sich mäandernd durch unser Leben, stillt unsere Sehnsucht und unseren Lebensdurst, verbindet uns mit Anderen und nährt stetig unsere Wurzeln in der Tiefe. Wir wollen uns immer wieder von Gottes Wasser reinigen und klären lassen, um unsere eigenen Stärken klar und sauber erkennen zu können. 

Lassen wir das „Wasser des Lebens“ zu unserem ständigen Begleiter werden. Gerne lassen wir auch dieses Wasser des Lebens auf alle anderen Gemeindemitglieder in Esslingen einströmen und laden sie ein, uns im nächsten Jahr auf den Wander-Exerzitien zu begleiten.  

 

Barbara Jahnke


 

Bewegende Jahre

 

Fast 17 Jahre sind es nun, dass ich in Esslingen seelsorgerlich unterwegs bin. Vieles hat sich in dieser Zeit in der

Katholischen Gesamtkirchengemeinde und somit in meinen Aufgabenfeldern verändert. Von Stillstand in der Kirche kann wahrlich nicht die Rede sein.

Die meisten Menschen, die ich als Diakon in den Esslinger Pflegeheimen begleitete, sind bereits in der Ewigkeit. Wie an keinem anderen Lebensort stellt sich der Mensch im Pflegeheim die Frage nach dem Sinn des

Lebens: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wozu sind wir hier auf Erden?

Der Lebensort „Pflegeheim“ ist aber nicht bloß ein Ort, wo Menschen sterben. Hier pulsiert das Leben in seiner ganzen Fülle. Gerne erinnere ich mich an eine Hochzeit und an die Taufe eines Neugeborenen, weil die „Oma“ nicht mehr zur Kirche gehen konnte.

Für viele war und bin ich vermutlich der „Pflegeheimseelsorger“. Dankbar darf ich aber sagen, dass sich mein Arbeitsfeld in den vergangenen sechs Jahren aufgefächert hat. So hatte ich die Möglichkeit, sechs Jahre am Mörike-Gymnasium das Fach Religion zu unterrichten und habe dortselbst viel gelernt.

Vor drei Jahren kam ich als Vertreter der Katholischen Gesamtkirchengemeinde in den Vorstand der Ökum. Familienbildungsstätte (FBS), wo es darum ging, mit anderen zusammen für eine tragfähige Zukunft der FBS zu

kämpfen. Ja, ich hoffe und glaube, dass uns das im Vorstand mit vielen Verbündeten in Esslingen gelungen ist. Mein ausdrücklicher Wunsch ist an Sie alle:

Unterstützen Sie die Familienbildungsstätte auch in Zukunft. Das bunte Programm der Ökumenischen Familienbildungsstätte ist es wert.

Meine Aufgabenfelder waren vielfältig und kaum zu bewältigen. Ich denke an Beerdigungen, Taufen, Trauungen, Predigtdienste, ökumenische Gottesdienste, nächtliche Notfallseelsorgeeinsätze, Hausbesuche, an die Vorstandsarbeit der Katholischen Fördergemeinschaft oder – in den letzten zwei Jahren - an mein Engagement für Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Was mich mit Freude in der Flüchtlingsarbeit erfüllt, ist dass sich so viele Frauen und Männer in unserer Stadt mit ihren Fähigkeiten konfessionsübergreifend einbringen. Mehr denn je brauchen wir die Solidarität von Menschen für Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten/müssen und bei uns eine neue Heimat suchen.

Die entscheidende Aufgabe der Kirche sehe ich als Diakon darin, eine dienende Kirche zu sein. Um Gottes Willen sollte die Kirche für Menschen da sein, die in unserer Gesellschaft am Rande stehen. Unser Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zeigt sich besonders darin, ob wir uns als „ökumenische“ Kirche mit den Armen solidarisch verhalten.

Wenn ich nun im September zum Caritasverband auf die Stabsstelle Caritastheologie und Ethik wechseln werde, kann ich mich mit vielen wertvollen Erfahrungen als Seelsorger dort einbringen. Ihnen möchte ich allen für das mir entgegengebrachte Vertrauen danken, vor allem für die Weggemeinschaft im Glauben und ein lebendiges Miteinander.

Von Herzen wünsche ich den Kirchengemeinden und jedem Einzelnen alles Gute und Gottes reichen

Segen.

 

Ihr Diakon Markus Schwer

 


Dreimal Abschied von Pastoralen Mitarbeitern

 

In diesem Sommer heißt es gleich mehrfach Abschied nehmen von Pastoralen Mitarbeitern unserer Gesamtkirchengemeinde: 

 

Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Stefan Karbach war bisher mit einem Stellenanteil von 25% in Esslingen tätig. Seinen Dienst tat er überwiegend in Gottesdiensten, bei der Begleitung der Ministranten in Zell und beim Arbeitskreis Kirche und Kunst im Münster St. Paul. Pfarrer Karbach wird im Herbst eine neue Stelle als Leitender Pfarrer in Stuttgart-Degerloch, Hohenheim, Sillenbuch und Heumaden antreten. Pfarrer Karbach verabschieden wir am Sonntag, 10. Juli um 10.30 Uhr beim Gottesdienst in Heiligste Dreifaltigkeit, Esslingen-Zell. Anschließend Stehempfang. 

 

Ebenfalls am Sonntag, 10. Juli, allerdings erst um 19.00 Uhr, verabschieden wir Diakon Dr. Markus Schwer bei einem Gottesdienst im Münster St. Paul. Wir haben im letzten Gemeindebrief bereits darüber berichtet. 

 

Und dann wird auch unsere Gemeindereferentin Claudia Ebert nach nur zwei Jahren unsere Gesamtkirchengemeinde verlassen. Sie wird Seelsorgerin für Menschen mit Behinderung im Dekanat Stuttgart. Bei uns war sie vor allem in der Erstkommunionkatechese tätig, bei Familiengottesdiensten, beim Beerdigungsdienst und im Religionsunterricht. Ihren örtlichen Schwerpunkt hatte sie in der Gemeinde St. Augustinus auf dem Zollberg. Frau Ebert wird am Sonntag, 24. Juli in St. Augustinus verabschiedet. 

 

Ich lade alle Gemeindemitglieder herzlich ein, den scheidenden Seelsorgern zu danken. Für die kommende Zeit und die neuen Aufgaben wünschen wir ihnen Gottes Segen! 

Wie geht es bei uns weiter? Die Stellen des Diakons und der Gemeindereferentin werden neu ausgeschrieben. Erfahrungsgemäß werden wir aber bis zu einer Neubesetzung mindestens ein Jahr warten müssen. Die Stelle des Diözesanjugendseelsorgers wird im Herbst durch Wahl neu besetzt; wir können hoffen, dass auch der Nachfolger von Pfarrer Karbach wieder mit 25% in Esslingen tätig sein wird. Auf jeden Fall steht wieder einmal eine Zeit an, in der Stellen unbesetzt sind – und damit manche Aufgabe nur provisorisch wahrgenommen werden kann oder gar für ein Jahr ruhen muss. Wir bemühen uns im verbleibenden Seelsorgerteam, diese Zeit so gut wie möglich zusammen mit den aktiven Gemeindemitgliedern zu überbrücken und zu gestalten. Schon jetzt bitte ich aber um Geduld und Verständnis, wenn wir in dieser Zeit manche Erwartung verzögert oder auch gar nicht erfüllen können.    

 

Pfarrer Stefan Möhler


 

Geistliches Werk der Barmherzigkeit: Beleidigern gerne verzeihen

 

Jeder Christ kennt den Anspruch Jesu, siebzigmal siebenmal zu verzeihen, und weiß, wie schwer es fällt, diesen hohen Anspruch im Alltag einzulösen.

Verzeihen bedeutet vielerlei: erlittenes Unrecht nicht entgelten, es einem nicht krummnehmen, loslassen, jemanden freisprechen, nicht grollen oder mit Strafe reagieren, mit anderen neu anfangen.

Es gibt wahrscheinlich täglich Anlässe, wo es darum geht, anderen und sich selbst zu verzeihen. Die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit nennen im Zusammenhang des Verzeihens speziell die barmherzige

Tat, Beleidigern gerne zu verzeihen!

Dieses Werk provoziert, zumal es da heißt, dass wir Beleidigern nicht nur verzeihen, sondern gerne verzeihen

sollen. Wird da nicht ein bisschen zu viel verlangt?

Die Psychologie versteht unter einer Beleidigung eine Aussage oder Handlung, die negative Gefühle in Menschen hervorrufen, weil ein Mensch sich durch sie in seinem Ego, seiner Ehre oder seinem Status missachtet

oder heruntergesetzt fühlt. Ich selber ertappe mich zuweilen, wie meinem „Ich“ die Aussage oder Geste eines anderen zu schaffen macht.

Manchmal muss ich im Rückblick aber feststellen, dass eine solche Aussage gar nicht beleidigend gemeint war. Vermutlich ist es auch so, dass Menschen, die bewusst beleidigen, sich letztlich selbst in ihrer Ehre abwerten.

Jemandem gerne zu verzeihen, der mit Worten und Gesten verletzt, das ist eine Fähigkeit, die wir vermutlich immer wieder neu einüben müssen.

Und: Je älter ich werde, desto bewusster wird mir, dass es sich um eine Gabe handelt, die uns im Gebet

geschenkt wird. Wer betet, bindet sich an Gott und wer betet, kann innerlichfrei werden von Beleidigungen, die ihm im Alltag widerfahren.

Beleidigungen sind emotionale Kränkungen und könnennach § 185 StGB strafbar sein. Wohl also denen, die beleidigen und nicht angezeigt werden.

Wohl vor allem dem, der durch Beleidigungen nicht die innere Souveränität verliert. Wohl auch dem, der nicht beleidigen muss, um sein Ego auf Kosten anderer künstlich aufzublähen und wohl allen, die Beleidigungen nicht einfach runterschlucken,sondern mutig thematisieren oder sie gar im Gebet bei Gott ablegen, damit sie

leichter leben.

 

Diakon Markus Schwer

 


 

Mit Leichtigkeit ab in die Ferien

 

 

Ökumenischer Gottesdienst

Sonntag 24. Juli, 10.30 Uhr


Zimmer / Wohnung gesucht!

 

Für unsere vielen Flüchtlinge, die die Anerkennung zum Aufenthalt erhalten haben, suchen wir Zimmer mit Kochgelegenheit und Dusche…oder eine Wohnung, evtl. als Wohngemeinschaft für 2 oder 3 Personen.

Wie schwer diese zu finden sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. 

 

Kennen Sie z.B. Amin Ibrahim? Er ist aus Syrien - Kurde, seit Januar 2016 "lebt" er mit vielen anderen Männern in der Sporthalle. Er hofft in Zell ein Zimmer zu finden. Seit Februar singt er im ökumenischen Kirchenchor Zell und im Spontanchor der Dreifaltigkeitsgemeinde mit. Die Wohnungsmiete wird bis € 400,00 übernommen. 

Bitte geben Sie Bescheid, wenn Sie selbst vermieten möchten oder von einer Gelegenheit wissen.

Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen.

 

Nähere Informationen bei Hildegard Gut, Tel. 0711 367252 oder Mail: hildegard.gut@ web.de!  


67er-Party

 

Anlässlich unseres 50-Jahr-Jubiläums planen wir am Samstag, 01.Oktober abends eine „67er- Party“. 1967 wurde unsere Kirche geweiht. Doch wissen wir in der Gemeinde, was damals alles geschehen war? Welche Topnachricht damals um die Welt ging? Welche Mode Damen und Herren trugen? Zu welcher Musik damals getanzt wurde und welcher Schlager die Nummer 1 im Radio war? All das wollen wir mit Humor, Musik und Rätselraten nochmals Revue passieren lassen. Weitere Informationen folgen noch


Kindergottesdienst am 4. Juni 2016

 

Wann kommen sie endlich?

 

Wie jedes Mal vor dem Kindergottesdienst warteten wir gespannt auf die Kinder. Und auch dieses Mal haben sie uns nicht enttäuscht. Mit ihren Eltern, Omas und Opas kamen sehr viele Kinder, darunter auch die ganz Kleinen, so dass unser Gottesdienst sehr lebendig geworden ist.

Die Geschichte vom verlorenen Schaf verzauberte uns alle. Die Kleinen wollten unbedingt die kuscheligen Schäfchen streicheln, während die Großen aufmerksam zuhörten.

Gemeinsam beteten und sangen wir.

 

Wer noch Lust hatte, konnte sich nach dem Gottesdienst im Pfarrgarten unter dem Schwungtuch austoben.

Wir freuen uns jetzt schon auf unseren nächsten Gottesdienst!

 

Der nächste Kindergottesdienst (Segnungsgottesdienst) findet

am Sonntag, 9. Oktober 2016, in unserer Kirche statt!

 

Euer Rabe Krax mit dem KiGo-Team


Sünder zurechtweisen“ - ein politisches Werk der Barmherzigkeit

 

Sünder zurechtweisen

 

Sünder zurechtweisen – eine schwierige Aufforderung. Vielleicht war sie in den früheren Jahren leichter verständlich, als Begriffe wie „Sünder“ und „Zurechtweisung“ häufiger in der Alltagssprache benutzt wurden. Ein „Sünder“, ist jemand, der sich von Gott entfernte und deshalb Böses tut. Doch sprechen wir heute eher von einem Tatverdächtigen, sogar von einem Verbrecher. Das Wort „Sünder“ ist nur noch ein religiöser Begriff. In der Umgangssprache wird es eher verniedlicht. So besingen wir im Karneval uns alle als „kleine Sünderlein“, sprechen von einem „Verkehrssünder“, oder, jetzt ganz aktuell zur Fußball-EM, von einem „Gelbsünder“. Diese Sünder werden nicht zurechtgewiesen, sondern bestraft! Ich sehe dieses geistliche Werk der Barmherzigkeit heute so:

 

Correctio fraterna – brüderliche Zurechtweisung

 

Das „Zurechtweisen von Sündern“ gehört schon seit Jahrhunderten zu unserer christlichen Tradition. Wahrscheinlich geht diese christliche Pflicht auf den Heiligen Benedikt, den Gründer des Benediktinerordens und des europäischen Ordenslebens, zurück. Der Mitbruder sollte zunächst unter vier Augen vor einer Verfehlung bewahrt oder zur Umkehr ermuntert werden. Damit hat „Zurechtweisung“ etwas mit Achtsamkeit gegenüber dem anderen und mit Verantwortung für das Gemeinwohl zu tun. Der Blick ist dabei auf Christus gerichtet, um sich selbst vor Überheblichkeit zu schützen. Diese „correctio“ ist Alltagspraxis. So weisen wir zum Beispiel unsere Kinder zurecht und versuchen sie so auf den richtigen Weg zu führen. Oder wir ziehen im Berufsalltag Grenzen, falls Achtung, Würde und Respekt im Kollegenkreis bedroht werden. Selbst im Freundeskreis helfen wir uns und ermahnen denjenigen, der es nicht ehrlich mit uns meint. Ob dabei immer der Blick auf Christus gerichtet ist, ist eine andere Frage.

 

Zivilcourage – Zeichen für Zurechtweisung

 

Doch geht das „Sünder zurechtweisen“ über das Private hinaus, wenn es darum geht, in der Öffentlichkeit eine klare Haltung zu beweisen. Modern ausgedrückt heißt das: „Zivilcourage“ zeigen. Denn Zivilcourage meint, gegen Unrecht und gegen die Notlage anderer einzutreten. Heute gibt es viele Möglichkeiten barmherzig zu sein, den Sünder zurechtzuweisen und damit Zivilcourage zu zeigen: Es gilt Zeichen zu setzen, wenn politisch Verfolgte als „Sozialschmarotzer“ bezeichnet werden; wenn christliches Tun aus Nächstenliebe als naives Handeln gebrandmarkt wird und Menschen versuchen, rücksichtslos andere mit der Gewalt des Wortes zu benachteiligen. Dann ist eine öffentliche Zurechtweisung der Sünder gerechtfertigt und gewinnt eine politische Dimension. Auch das ist barmherziges Handeln. Denn Barmherzigkeit und der Einsatz für mehr Gerechtigkeit gehören zusammen, so sinngemäß Papst Franziskus in seiner Verkündigung zum Jahr der Barmherzigkeit im April 2015.

 

Barmherzigkeit ist mit liebendem Blick auch politisch

 

Für uns scheinen Barmherzigkeit und Gerechtigkeit weit auseinander zu liegen. Doch ist beides untrennbar miteinander verbunden. Denn beides hat in Gott seine Wurzeln.

Öffentlich „Sünder zurechtweisen“ als barmherziges Handeln ist politisches Handeln. Jedoch nicht aus Eigennutz, sondern mit einem liebenden Blick. Denn Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und die Liebe gehören zusammen.

 

Uwe Schindera, Seelsorger für Oberesslingen, Zell, die Kindergärten und die Hochschule


Trauernde trösten

 

Kleinkinder möchten, wenn sie Kummer haben, in den Arm genommen werden, gestreichelt werden. Ein Pflaster reicht oft aus, um getröstet zu werden. Oder auch ein einfaches Lied wie „Heile, heile Segen“. 

Diese Gedanken stammen von Frau Danner und wurden im Rahmen eines Gottesdienstes in St. Josef zum Jahr der Barmherzigkeit vom Familienkreis 2014 präsentiert. 

An einem Sonntagnachmittag im Gemeindehaus erlebte ich folgende Situation: Ein Kleinkind weint bittere Tränen. Schnullerentwöhnung, so wird mir erklärt. Im Schoß des Vaters kommt das Kind zur Ruhe. Eltern sind wahre Meister im Trösten, denke ich mir. Der Körperkontakt schenkt Sicherheit. Das wirkt. Ich frage mich, wie können wir Christen einen Zuwachs an Trost im Leben erhalten? Wie können wir den Wirkungen des Hl. Geistes in unserer Seele vertrauen? Was erleichtert und entspannt traurige Situationen? Jemanden trösten heißt für mich, selber auch Trauer zuzulassen. Trauer kenne ich auch. Situationen zu beweinen und austrauern zu dürfen - das gehört einfach zum Leben dazu. Wenn es traurig wird, braucht man Menschen, die da sind – greifbar und ganz nah. Berührungen, die heilen und trösten. Es sind Berührungen von Gott - geschenkt und empfangen. Die Zuversicht zählt. Dafür steht das Wort aus Jesaja 66,13: „Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch.“ Darauf kann ich mich verlassen, weil Gott da ist. Oft genügt nur die bloße Anwesenheit. Für die Trost suchende Person ist das schon sehr wertvoll. Es bedarf keiner großen Worte. So wie sich das Schnullerkind über seinen liebevollen Vater gefreut hat... Dann tut’s nicht mehr weh, heißt es am Schluss des Kinderliedes. 

 

Gerhard Huber, Pfarrer

 


Berichte aus den letzten beiden Kirchengemeinderatssitzungen

 

In seiner Sitzung im Mai befasste sich der Kirchengemeinderat unter anderem mit einer neuen Gebührenordnung für die Vermietung des Gemeindezentrums. Dabei wurden die Preise moderat angehoben. So kostet beispielsweise der Saal für einen Tag nun 125,00 € statt früher 120,00 €. Nach wie vor gebührenfrei bleiben Veranstaltungen unserer eigenen Gemeinde und ihrer Gruppen, der Einrichtungen der Katholischen Gesamtkirchengemeinde und der Kindergärten und Schulen von Zell. Hier müssen die Veranstaltungen allerdings kostenlos sein.

Außerdem befasste sich das Gremium mit der Verabschiedung von Pfarrer Stefan Karbach. Er wird zum letzten Mal bei uns als regelmäßig zur Verfügung stehender Zelebrant den Sonntagsgottesdienst am 10. Juli um 10.30 Uhr feiern. Dabei wird sich auch der „Spontanchor“ musikalisch beteiligen. Anschließend sagen wir ihm bei einem „Ständerling“ im Foyer unserer Kirche „Adieu“.

Die Attraktivität der Vorabendmessen an jedem ersten Samstagabend im Monat war ein weiteres Thema dieser Sitzung. Sie sollen sich künftig inhaltlich mehr an den Zeiten des Kirchenjahres, den Themen der Gemeinde und den Gruppen der Gemeinde orientieren. Weitere Überlegungen sollen im Liturgieausschuss stattfinden.

 

Die Juni-Sitzung stand ganz im Zeichen der „Senior/innen“. Frau Germa Mangold und Frau Gisela Knibbe berichteten von ihrem Engagement. Frau Knibbe leitet schon seit Jahren die Gymnastikgruppe. Mit Sachverstand und Freundlichkeit versteht sie es, die Teilnehmer/innen anzuleiten, sich ihrer Beweglichkeit bewusst zu bleiben. „Man kommt bei ihr schon ins Schwitzen, aber nicht zum Muskelkater!“, wird aus berufenem Mund berichtet. Die Gymnastikgruppe trifft sich jeden Mittwochvormittag um 9.00 Uhr im Gemeindezentrum.

Frau Mangold organisiert, leitet und betreut schon seit 15 Jahren den einmal monatlich donnerstags stattfinden Kaffee-Nachmittag (KaNa). Er ist seit Beginn seines Entstehens konfessionsverbindend. Begonnen wird immer um 14.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche. Anschließend gibt es zumeist Selbstgebackenes und Kaffee. Fortgesetzt wird er mit einem inhaltlichen Teil, einem Vortrag, einem Film oder Heiterem mit Musik oder Quiz. Dankbar ist Frau Mangold über jede Hilfe an diesem Nachmittag. Vielleicht unter den Leser/innen des Gemeindebriefs? Die Kirchengemeinderäte dankten beiden Frauen für ihr großes Engagement. Man hofft im Gremium, dass beide Gruppierungen noch lange bestehen bleiben, sich dafür auch jüngere Senior/innen interessieren. 

Außerdem legte der Kirchengemeinderat den Termin für die Segnung der neuen Orgel fest: Sonntag, 23. Oktober, 10. 30 Uhr. Er delegierte Frau Konstanze Fretwurst und Frau Margret Herrmann in den Caritas-Ausschuss der Gesamtkirchengemeinde. Außerdem wurde das Gremium über das Schutzkonzept der Gesamtkirchengemeinde zur Vorbeugung von Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden informiert.   

       

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Bericht über den Seniorenausflug am Donnerstag, 09. Juni

 

Pünktlich um 12.30 Uhr starten 44 Teilnehmer zum alljährlichen gemeinsamen Ausflug. Die Reise führte uns nach Calw. Wenn auch das Wetter nach so vielen regenvollen Tagen anfangs noch sehr trüb war, so konnten wir doch im Laufe des Nachmittags immer mehr die Sonne genießen.

Unser erster Besuch galt dem Hermann-Hesse-Museum der Stadt Calw. Der Vortrag über den Dichter war höchst interessant und wir konnten anschließend noch die Ausstellungsräume besichtigen. Im Anschluss daran und nur ca. 50 Meter entfernt vom Museum ließen wir uns im Freien den Kaffee und den sehr guten Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne schmecken.  Anschließend ging es dann gleich weiter zum 8 km entfernten Ort Möttlingen. Wir besuchten dort zuerst die Kirche, wo Herr Walz begeistert von seinem Heimatdorf berichtet hat und von Pfarrer Blumhardt, welcher beispielhafte Gemeindearbeit geleistet hat. Pfarrer Blumhardt, ein Seelsorger von Format, zählt zu den bleibenden Gestalten des 19. Jahrhunderts.

Wir besuchten das kleine Museum der erkrankten Gottliebin Dittus, welche durch die seelsorgerische Bemühung des Pfarrers Blumhardt geheilt wurde. Herr Walz hätte uns gerne noch viel mehr von seinem Heimatdorf erzählt. Doch der nur

100 m entfernte Landgasthof „Monbachtal“ erwartete uns bereits.

Nach der Abendeinkehr traten wir wieder die Heimreise an und wir waren nach einer schönen Fahrt durch den Abend pünktlich um 20.30 Uhr wieder in Zell. Währen der Fahrt haben wir gerne einige Volkslieder gesungen.

Ein herzliches Dankeschön an Pfarrer Maile und seine Frau welche diesen schönen Ausflug so gut vorbereitet haben. 

 

Germa Mangold


Jahr der Heiligen Barmherzigkeit

 

Hier finden Sie Beiträge und weiterführende Informationen des von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Heiligen Barmherzigkeit.


Firmung 2016

 

Mehr als 200 Jugendliche besuchten am 26. und 27. Februar die Auftaktveranstaltungen der diesjährigen

Firmvorbereitung; aus Zell waren es 11 Jugendliche.

Unter dem Motto „… worauf du dich verlassen kannst“ machen sie sich gemeinsam auf den Weg dem

nachzugehen, was Gott in ihrer Taufe bereits grundgelegt hat:

 

Ich, Dein Gott, bin mit Dir, ich lasse Dich auf deinem Weg nicht allein, Du kannst Dich auf

mich verlassen, ich schütze Dich und segne Dich, denn ich traue Dir etwas Unverwechselbares zu.

Du wirst ein Segen sein!

 

Die Firmbewerberinnen und Firmbewerber werden sich auf unterschiedliche Weise auf das Sakrament der

Firmung vorbereiten. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit aus 20 verschiedenen Bausteinen, die sowohl von ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten als auch von hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern

angeboten werden, ihr eigenes Firmvorbereitungsprogramm zusammenzustellen, je nach ihren Interessen und Begabungen. So können sie mithilfe von kreativen Workshops (wie einer Töpferwerkstatt oder einem Reggae-Slam), spirituellen Workshops (beispielsweise Straßenexerzitien, einem mal anderen Gottesdienst oder spirituellem Bogenschießen) oder einer Vielzahl von sozialen Projekten (wie die Mitarbeit in der Vesperkirche, Begegnungstagen im Altenheim, dem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft) sich mit ihrer Beziehung zu Gott und zu

sich selbst auseinandersetzen. Zudem bieten unterschiedliche Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit für die Firmbewerberinnen und Firmbewerber zusätzliche Angebote (Casino-Abend, Backstageführung durch das Musical Tarzan, gemeinsames Kochen mit Flüchtlingen) an, um ihnen eine Zeit der Gemeinschaft und der Freude

zu schenken. Die nächsten gemeinsamen Treffen aller Firmlinge werden unsere Versöhnungstage am 3. und 4. Juni sein.

Weitere Information zur Firmvorbereitung finden Sie auf unseren Homepages

und bei Facebook (Firmung 2016 Esslingen).

 

Catharina Buck


Ehrenamtliche Begleitung von Flüchtlingen

 

Wöchentlich kommen Flüchtlinge zu uns nach Esslingen und so entstehen derzeit in allen Stadtteilen neue Flüchtlingsunterkünfte. Erfreulich ist dabei, dass sich in den verschiedenen Stadtteilen zahlreiche Ehrenamtliche in Unterstützerkreisen organisieren, um die ankommenden Flüchtlinge zu begleiten. Verschiedene Angebote gibt es: Begegnungscafés, Kochgruppen, Fahrradwerkstätten, Kleiderkammern, Sprachhilfeangebote.  Um dieses Engagement auch weiterhin finanziell zu ermöglichen, freuen wir uns über Geldspenden. Folgendes Konto ist dafür vorgesehen: Katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen, Konto Nr. 600730, Kreissparkasse Esslingen (BLZ 611 500 20),IBAN: DE 07 6115 0020 0000 6007 30 - BIC: ESSLDE66XXX Verwendungszweck: Spende Hilfe für Flüchtlinge 0760/02.3710/2200. Diakon Markus Schwer, Flüchtlingsbeauftragter der Kath. Gesamtkirchengemeinde, Tel 0711-396919-14.


Schutzkonzept zur Prävention vor sexuellem Missbrauch in den Katholischen Kirchengemeinden in Esslingen

 

Vor einigen Jahren erschütterten Fälle von sexuellem Missbrauch das Vertrauen Vieler in unsere Kirche zutiefst. Pfarrer und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren beschämt und verstört, Gemeindemitglieder entsetzt, dass sich Geistliche unserer Kirche, aber auch andere kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in nicht geringer Zahl solcher schwerer Verbrechen gegen Kinder oder Jugendliche schuldig gemacht haben. 

Neben einer konsequenten Verfolgung dieser Fälle haben die Deutschen Bischöfe und für unsere Diözese Bischof Dr. Gebhard Fürst sich der Frage gestellt, was in unserer Kirche verändert werden muss, um das Wohl der Kinder und Jugendlichen wirksamer zu schützen und Missbrauchshandlungen vorzubeugen. Daraus ist ein Schutzkonzept entstanden, das kirchliche Einrichtungen auf allen Ebenen verpflichtet, eine Kultur der Achtsamkeit zu entwickeln und die jungen Menschen vor potentiellen Täterinnen und Tätern zu schützen. Dieses Schutzkonzept ist – in enger Abstimmung mit der staatlichen Gesetzgebung – in ein Bischöfliches Gesetz gefasst worden und gilt nun auch für unsere Katholischen Kirchengemeinden in Esslingen. 

 

Was bedeutet das nun konkret für unsere Kirchengemeinden? 

 

• Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haupt- wie ehrenamtlich, die mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, müssen sich durch eine schriftliche Erklärung verpflichten, das Wohl der ihnen anvertrauten jungen Menschen zu achten und zu schützen. Sie erhalten dazu eine spezielle Schulung. Durch polizeiliche Führungszeugnisse wird abgesichert, dass nicht einschlägig vorbestrafte Menschen durch ihr Engagement in unseren Gemeinden Kontakte zu Kindern und Jugendlichen haben. 

 

• Für die Hauptamtlichen (Pfarrer, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten/-innen, Sozialarbeiter in der Jugendarbeit, Erzieher/-innen, ggf. auch Mesner, Kirchenmusiker, Hausmeister) ist die Einsichtnahme in das Polizeiliche Führungszeugnis bereits durch die Dienstgeber geschehen oder wird derzeit durchgeführt. 

 

• Für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen wir künftig diese Schutzmaßnahmen (Erklärung, Führungszeugnis, Schulung) auch einführen. Dies betrifft etwa Mitarbeiter/-innen in Erstkommunion- und Firmvorbereitung, unsere Kinder- und Familiengottesdienstteams, die Engagierten in der Ministrantenarbeit, bei den Pfadfindern, den Sternsingern und in anderen Feldern der Jugendarbeit. Alle Betroffenen erhalten in den kommenden Wochen ein Schreiben mit dem genauen Verfahren. Zuständige Ansprechpartner sind die Seelsorger/-innen vor Ort in den Gemeinden. 

 

Meine große Bitte: Tragen Sie alle diese Maßnahmen solidarisch mit. Manche ehrenamtlich Engagierten werden es als unangenehm empfinden, eine solche Erklärung abzugeben und ein Führungszeugnis beizubringen. Man fühlt sich zu Unrecht verdächtigt oder schikaniert. Es geht jedoch darum, dass wir es als gemeinsame Aufgabe annehmen, für das Wohl der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu sorgen. Der Schutz vor Missbrauch ist die gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten! Unsere jungen Leute sollen bei uns eine Kultur der Achtsamkeit im Hinblick auf das körperliche und seelische Wohl erleben und selbst erlernen. Eltern sollen uns ihre Kinder ohne Bedenken anvertrauen können. Dazu dient dieses Schutzkonzept. Wer selbst Kinder hat, wird bestätigen können, dass für den Schutz des Kindeswohls auch ein großer Aufwand gerechtfertigt ist. Bitte helfen Sie alle mit!  

 

Pfarrer Stefan Möhler


Wer macht was in der Kirchengemeinde Esslingen-Zell


Alles in der Übersicht in einem Organigramm


50 Jahre Kirchenjubiläum Heiligste Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Der Countdown ist gestartet.


Haben Sie Bilder, Geschichten, Anekdoten oder anders zu unsere Kirchengeschichte, dann kommen Sie doch auf uns zu.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge für die Planung und Gestaltung des Jubiläums.



 

Kommunionfeier zu Hause


Es ist für viele schmerzlich nicht an der sonntäglichen Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier

teilnehmen zu können. Ob dies nun krankheitsbedingt, der eigenen Gebrechlichkeit geschuldet oder aus Altersgründen ist, die Nähe Gottes und sein Beistand sind dann besonders gefragt.

In solchen Situationen besteht die Möglichkeit, die Kommunion zu Hause zu empfangen. Sie brauchen sich dazu nur beim Pfarramt zu melden. Es wird dann ein Termin vereinbart, entweder mit jemandem aus unserem Kreis von Ehrenamtlichen, oder dem Seelsorger vor Ort, Uwe Schindera.

Eine kurze Andacht – Gebete, Lieder, Lesung aus der Heiligen Schrift, Kommunionempfang und Segenswort – bildet den Rahmen dafür. Die „Krankenkommunion“ kann einmalig sein, regelmäßig stattfinden oder auch nur vor den Hochfesten gebracht werden.


Ich lade die Betroffenen ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.


Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


 

Carisatt-Tafelladen Esslingen sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Esslingen: Menschen mit geringem Einkommen, z. B. Sozialhilfeempfänger, HartzIV-Empfänger, Kleinrentner

und andere können hier Lebensmittel günstig erwerben (beim Erstbesuch bitte Einkommensnachweis mitbringen).Der Carisatt-Tafelladen in Esslingen stellt seit Jahren eine feste Größe im sozialen Hilfenetzwerk der Stadt dar. Bei einem großen Angebot an Ware und einer stetig zunehmenden Kundenzahl ist das

Arbeitsaufkommen zum Abholen, Aufbereiten und Verkauf der Ware recht hoch.

Zur Unterstützung unseres Teams von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen wir

noch Menschen, die sich gemeinsam mit Anderen gerne für Menschen in Armut engagieren möchten.

 

Wir bieten

 - ein herzliches Mitarbeiterteam

- regelmäßige, gemeinsame Aktionen

- Freude - das Gefühl, Ihre Zeit sinnvoll einzusetzen

- die Sicherheit, jederzeit aufhören zu können.


Wenn Sie tagsüber Zeit haben, gerne mit Menschen umgehen und Lust haben, gesellschaftlich etwas zu bewirken, dann rufen Sie uns an: 07 11 / 3 51 01 42.

Ebenfalls sind wir auf der Suche nach eine Kühltheke/Metzgertheke für den Laden. Wenn Sie uns weiterhelfen können oder mitarbeiten wollen, sind Sie bei uns herzlich willkommen.

Barbara Meyer – Marktleitung - Jürgen Lippik - Begleitung Ehrenamt (0711 / 39 69 54-25) Carisatt-Esslinger Tafel- Neckarstraße 21 (gegenüber dem Parkhaus Pliensauturm) Öffnungszeiten: Montags-Freitags 11.00h-14.30h.