Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!



Mini -Verabschiedung am 20. Oktober 2019


Segnungsgottesdienst für Familien am Samstag, 5. Oktober 2019

 


Bericht  aus dem Kirchengemeinderat Zell

 

Ausführlich beschäftigte sich in der Juni sitzung der Kirchengemeinderat mit der bevorstehenden Kirchengemeinderatswahl. Nach längerer Diskussion entschied sich das Gremium mehrheitlich für acht stimmberechtigte gewählte Mitglieder. Damit bleibt die Anzahl der Sitze gleich. Uwe Schindera und Pfarrer Stefan Möhler besitzen kraft Amtes ebenfalls Stimmrecht. Um eine korrekte Wahl durchführen zu können, werden nun mindestens 10 Kandidaturen benötigt. Noch vor den Sommerferien soll ein Wahlausschuss gebildet werden, der die Wahl vorbereiten wird.

Außerdem votierte das Gremium mehrheitlich für die bisherige Regelung der wechselnden Gottesdienstzeiten und –formen in Dreifaltigkeit. Festgehalten werden soll am gemeinsamen Feiern eines zentralen Gottesdienstes für alle jeweils am fünften Sonntag des Monats.

Fortgesetzt  wird auf jeden Fall das Anliegen  der  Kampagne „Maria 2.0“. Dies soll in Form zweier Gottesdienste geschehen. Der erste soll am Sonntag,

02. Februar2020 (MariäLichtmeß), derzweiteam Sonntag 10. Mai2020 (Muttertag)stattfinden.Ein Team von Frauen wird diese Gottesdienste vorbereiten.Am Tag des Denkmals,Sonntag 08.September 2019, steht auch unsere  Kirche für Besucher offen.  Ungeklärt  ist,  ob  dafür im Zeitraum zwischen12:00und18:00Uhr Ansprechpersonen von uns anwesend sein können.


Osterkerzen-Basteln am 16. April 2019

 

 Vielen Dank an alle Helfer!


Jahresrechnung 2018

 

In seiner letzten Sitzung Ende April stellte der Kirchengemeinderat die Jahressschlussrechnung wie folgt fest:

Der Vermögenshaushalt schloss zum Jahresende mit € 11.336,23. Den Verwaltungshaushalt, aus dem die laufenden Geschäfte bezahlt werden, endete mit dem Betrag von € 133.724,18. Die Bücher liegen zur Einsichtnahme im Pfarrbüro zu den gewohnten Öffnungszeiten von Sonntag, 05. Mai bis Sonntag, 19. Mai aus. Herzlichen Dank Herrn Schrimpf und seinem Team im Verwaltungszentrum für ihre Sorgfalt um uns alle.


Herzliches Vergelt´s Gott!

 

Dieses Dankeswort richten wir an all diejenigen, die uns mit ihrem Engagement die Karwoche und die österlichen Festtage näherbrachten: unsere Minis, Lektor*innen und Zelebrant*innen für die vielfältigen liturgischen Ausdrucksformen. Unsere Musiker*innen und unser Kirchenchor unter der Leitung von Isolde Holzmann, die mit ihren manchmal überraschenden Einfällen uns die Geschehnisse um den gekreuzigten und auferstanden Christus auf besondere Art näher brachten. Vor allem danken wir unserer Mesnerin Martina Neuwald, die an diesen Tagen mit ihren besonderen liturgischen und logistischen Erfordernissen im Hintergrund eigens gefordert war.                                              Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


Neue Wortgottesdienstleiterin Isolde Holzmann

 

Vielleicht haben Sie es am Weißen Sonntag schon bemerkt: Frau Isolde Holzmann leitete zum ersten Mal die Wortgottes-Feier. Sie hat sich für diesen Dienst bereit erklärt, und nachdem der Kirchengemeinderat ebenfalls dafür votierte, absolvierte sie einen mehrtägigen Kurs. So ist sie nun für diesen Dienst gerüstet. Wir danken ihr herzlich für diesen Dienst an unserer Gemeinschaft und wünschen ihr Gottes wohltuenden Segen für dieses ehrenamtliche Engagement.           

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Osterlämmer-Backaktion der Ministranten 

 

Die Osterlämmer-Backaktion der Ministranten der Kath. Gesamtkirchengemeinde zugunsten der Caritashilfe in Esslingen und für Aktionen der Minis war ein voller Erfolg. In 17 Stunden wurden in der Familienbildungsstätte 150 Lämmer gebacken. Sie sind in allen Gemeinden sehr gut angekommen und haben viel Freude gebracht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die die Minis unterstützt haben.       

Pfr. Markus Scheifele


72 Stunden - Esslinger Ministranten sind dabei.

 

Vom 23. bis 26. Mai heißt es wieder: „72 Stunden - soziales Engagement, Spaß und Kreativität.“Die Idee der 72-Stunden-Aktion ist ganz einfach: katholische Jugendgruppen setzen innerhalb von 72 Stunden ein soziales, interkulturelles oder ökologisches Projekt um. Sie ist die größte Sozialaktion in Deutschland. Mit ihrem Engagement rücken die Jugendlichen Menschen in den Blick der Öffentlichkeit, die häufig vergessen oder verdrängt werden: Behinderte, Wohnungslose, Asylbewerber, Arbeitslose oder alte und einsame Menschen. Als Christen engagieren sie sich für diese Menschen und organisieren Begegnungsfeste, gestalten Spielplätze oder bauen Sinnesparcours für Altenheime.

60 Kinder und Jugendliche werden in diesen Tagen ein soziales Projekt in der Stadt Esslingen gestalten. Welches das ist, ist noch geheim. Die Teilnehmer*innen sind Jugendliche des Jugendtreffs „Sunshine“ und Minis aus der Gesamtkirchengemeinde Esslingen      

Lucas und Lara Pacholet


Rückblick: Musik von Mozart, Mendelssohn und mehr!

 

Was kann es Schöneres geben als ein vollgefülltes Haus beim Konzert zum Weihetag der Dreifaltigkeitskirche in Zell. Siegfried Gmeiner, 

exzellenter Organist aus Ulm, die hervorragenden Sopranistinnen Anita Atzinger, Ulm und Isolde Holzmann, Esslingen und Josef Steuer mit seiner Trompete, boten ein abwechslungsreiches Programm mit Musik von Mozart und Mendelsohn. Mit ihren einzigartigen Stimmen verzauberten beide Sopranistinnen in Solis und Duetten die Zuhörer in musikalische Sphären. Orgel und Trompete ergänzten diesen Hörgenuss auf besondereWeise. Danke den Organisatoren und allen Spendern für dieses wunderbare    

                        Benefizkonzert für die Caritasarbeit.                                

                        Hildegard Gut


Ergebnisse der Umfrage zur Gottesdienstordnung im Januar

 

Aufgrund verschiedener Veränderungen wird es in den nächsten ein bis zwei Jahren nötig werden, die Gottesdienstordnung an den Sonn- und Festtagen (Anzahl, Uhrzeit und Art der Gottesdienste in den katholischen Kirchen Esslingens) zu verändern. Darüber sind unsere Gottesdienstbesucher*innen befragt worden.

 

Die Ergebnisse dieser Befragung liegen jetzt vor. Sie sind gegliedert für ganz Esslingen in 

antwortet haben, bleibt die prozentuale Summe jeweils unter 100%).

Danach folgen in Klammern die Zahlen für unsere Gemeinden St. Albertus (SA) und Hlgst. Dreifaltigkeit (D). 

 

1.Anzahl der abgegebenen Fragebögen

Alle Kirchengemeinden Esslingens: 599 – SA:114, D: 45

 

Rückmeldungen zu den einzelnen Fragen: 

2. Uhrzeit der Sonntagsgottesdienste

Die derzeitigen Zeiten (9.00 und 10.30 Uhr) finde ich gut: 483 = 80,6%    SA: 98, D: 41  

Ich bin dafür, die Zeiten auf 9.30 und 11.00 Uhr zu verschieben: 79 = 13,2%       SA: 7, D: 3

 

3.Darf die Uhrzeit abwechseln? 

Gottesdienstzeiten können von Sonntag zu Sonntag abwechseln, weil sie so gerecht zwischen den Kirchengemeinden verteilt werden: 194 = 32,4%             SA: 31, D: 32

 

Eine feststehende Zeitin der eigenen Gemeinde ist mir wichtiger, selbst wenn es nicht meine gewünschte Zeit ist: 306 = 51,1%     SA: 61, D: 5

 

4. Soll es eine Frühmesse am Sonntag geben? 

EineFrühmesse um 7.30 Uhrin einer Kirche in Esslingen würde ich besuchen: 33 = 5,5%      SA: 6, D: 1

 

5. Brauchen wir eine Vorabendmesse am Samstagabend? 

Die Vorabendmesse am Samstag (18:00 oder 18:30 Uhr) soll bleiben, da ich sie zumindest gelegentlich besuche: 336 = 56,1%       SA: 88, D: 29

 

Die Vorabendmesse am Samstag kann gestrichen werden: 158 = 26,4%            SA: 16, D: 14

 

6. Brauchen wir die Messe am Sonntagabend?

Die Messe am Sonntagabend (19.00 Uhr in St. Paul) soll bleiben, da ich sie zumindest gelegentlich besuche: 284 = 47,4%              SA: 45, D: 15

Die Messe am Sonntagabend kann gestrichen werden: 167 = 27,9%       SA: 42, D: 12

 

7. Eine vertraute Person im Gottesdienst oder selbe Uhrzeit? 

Mir ist wichtig, dass regelmäßig eine vertraute Person(derselbe Pfarrer, dieselben Leiter/-innen von Wortgottesfeiern) die Gottesdienste in meiner Kirche hält. Dafür können die Gottesdienstzeiten auch abwechseln und öfters mal eine Wortgottesfeier sein: 153 = 25,5%                SA: 27, D: 17

Mir ist wichtig, dass der Gottesdienst in meiner Gemeinde immer zur selben Uhrzeit stattfindet. Dafür können die Personen und Formen ruhig abwechseln: 349 =58,3%                  SA: 67, D: 16

 

8. Verteilung der Eucharistiefeiern und ihrer Termine 

Die Eucharistiefeiern sollen in gleicher Weise auf alle Gemeinden verteilt werden, so dass Eucharistie und Wortgottesfeier in allen Kirchen abwechseln: 354 = 59,1%                SA: 64, D: 36

 

Es soll zumindest ein oder zwei Kirchen geben, in denen regelmäßig eine Eucharistiefeier ist, so dass diejenigen, die regelmäßig die Sonntagsmesse besuchen möchten, ein festes Angebot finden. Dafür kann in den anderen Gemeinden häufiger eine Wortgottesfeier stattfinden: 188 = 31,4%                      SA: 34, D: 7

 

9. Wie stehen Sie zu Wortgottesfeiern am Sonntag?

Ich finde sie gut und wichtig.

Sie ermöglichen, dass jeden Sonntag in meiner Kirche Gottesdienst sein kann: 309 = 51,6%                SA: 52, D: 32

 

Ich finde sie nicht notwendig. Ich möchte sonntags eine Heilige Messe besuchen und fahre gegebenenfalls lieber in die Nachbargemeinde: 242 = 40,4%             SA: 52, D: 12

Können Sie sich eine Mitarbeit bei der Leitung von Wortgottesfeiern vorstellen?

Ja: 72 = 12,0%           SA: 9, D: 2; Nein: 450 = 75,1%         SA: 87, D: 37

 

10. Können Sie sich eine Mitarbeit bei der Leitung von Wortgottesfeiern vorstellen?

Ja: 72 = 12,0%           SA: 9, D: 2; Nein: 450 = 75,1%         SA: 87, D: 37

 

 

Persönliche Kommentare: Viele Gemeindemitglieder haben teilweise sehr ausführliche Kommentare mit vielen hilfreichen Anmerkungen auf die Bögen geschrieben – ganz herzlichen Dank dafür! Ihre Veröffentlichung würde den Rahmen der Kirchlichen Mitteilungen sprengen. Die Kommentare werden wir in den kommenden Wochen in unseren Kirchen aushängen, damit jeder sie lesen kann. Unsere Kirchengemeinderäte und Liturgieausschüsse werden sich weiter damit befassen. 

Ausgehängt wird aufgrund der großen Menge der Zahlen auch die Aufteilung der Zahlen nach Alter (unter 30, 30-60, über 60). Insgesamt ist hier festzustellen, dass junge und alte Gottesdienstbesucher in ihren Ansichten weitgehend übereinstimmen. Wenn jemand alle Zahlen und die Kommentare gerne in digitaler Form (als pdf) haben möchte, ist das problemlos möglich. Bitte senden Sie dazu eine Mail an Frau Hagelkrüs, die die Bögen ausgewertet hat: birgit.hagelkrues@drs.de

 

Was fällt auf bei den Rückmeldungen? 

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eindeutig ist der Wunsch erkennbar, die Uhrzeitender Gottesdienstzeiten am Sonntag nicht zu verändern – 09:00 und 10:30 Uhr sollen nicht angetastet werden. Eine deutliche Mehrheit schätzt feststehende Gottesdienstein den einzelnen Kirchen. Die Vorabendmesseam Sams

tag und die Messeam Sonntagabend werden jeweils von einer größeren Zahl von Menschen geschätzt und angenommen. Die Idee einer Frühmessedagegen findet nur sehr vereinzelt Anklang. Sind in Zukunft nur noch weniger Eucharistiefeiern möglich, sollen diese dennoch gleichmäßigunter den Gemeinden verteilt werden. Bei den Wortgottesfeiernsind die Meinungen geteilt: sie genießen häufig Wertschätzung, aber die Zahl der Gottesdienstbesucher, die auf jeden Fall eine Messe feiern wollen, ist ebenfalls hoch. 

Immerhin 72 Gemeindemitglieder in Esslingen können sich vorstellen, Wortgottesfeiern zu leiten! Diese Bereitschaft freut uns sehr. Diese Personen bitten wir, sich im Pfarrbüro oder bei einem Mitglied des Pastoral-teams zu melden. Im Juni veranstalten wir bei uns in Esslingen einen Einführungskurs für Leiter/-innen von Wortgottesfeiern, herzliche Einladung an alle Interessierten! Gerne geben wir auch weitere Informationen über diesen Dienst. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an der Befragung teilgenommen haben! Danke auch allen, die unsere Gottesdienste durch ihr Engagement, ihr Mitfeiern und ihr Gebet mittragen. 

 

Wie geht es weiter? 

Neben dieser Befragung werden auch die Kirchengemeinderäte und Liturgieausschüsse um ein Votum zur Gottesdienstordnung gebeten. Dieses soll bis Ostern abgegeben werden. Der Gesamtkirchengemeinderat wird dann in einer seiner Sitzungen bis zu den Sommerferien die Ergebnisse diskutieren und anstehende Veränderungen beschließen. Diese werden voraussichtlich nicht vor Anfang 2020 umgesetzt werden. Wir werden Sie an dieser Stelle rechtzeitig darüber informieren.           Pfarrer Stefan Möhler



Pfr. Markus Scheifele zum Diözesanjugendseelsorger wiedergewählt

 

Pfarrer Scheifele möchte dem BDKJ und den Ehrenamtlichen in seinen Mitgliedsverbänden eine laute Stimme auf politischer Ebene geben. „Ich stehe mit meinen geistlichen Amt als Garant für das Evangelium, das für den BDKJ die Richtschnur seines politischen Handelns ist“, erklärt Scheifele laut BDKJ-Pressemitteilung. 

Pfarrer Scheifeles Auftrag als Diözesanjugendseelsorger umfasst 75%. Darum wird er auch weiterhin in einem geringen Umfang (25%) uns in der Gesamtkirchengemeinde Esslingen erhalten bleiben. 

Wir gratulieren ihm sehr herzlichen zur Wiederwahl und bedanken uns für sein Engagement für die Jugendlichen in der Diözese und bei uns in Esslingen! Wir freuen uns über weitere gemeinsame drei spannende Jahre hier in Esslingen mit seiner Kompetenz, seinem Wohlwollen, seiner Hilfsbereitschaft und seinen menschlichen und priesterlichen Diensten.

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort



 

„Ich bin auferstanden und bin immer bei Dir!“

 

Das Leid und die Frage nach Gott

 

Ich verstehe sehr gut, dass Menschen angesichts unsagbaren Leides die Frage stellen: Warum lässt Gott das zu? Warum greift er jetzt nicht ein? Auch ich frage mich das immer wieder. Es lässt mich manchmal am Sinn des Lebens, ja des ganzen Universums zweifeln. Ich kenne auch die Versuchung, Gott zu leugnen. Aber ist die Leugnung Gottes eine konstruktive Alternative?

„Wenn es Gott gibt", sagte mir einmal ein Freund, „haben wir zumindest die Chance, dass das Böse, das Leid, der Tod nicht endgültig sind." Wenn es Gott nicht gibt, haben Leid und Vernichtung das letzte Wort. Dann ist der Tod allmächtig. Dann war das Letzte, was ein geschändetes und danach ermordetes Kind erleben musste, das lüstern-kranke Gesicht seines Mörders. Bedenke ich eine solche Situation ohne Glauben an Gott, wird für mich alles gänzlich trostlos und sinnlos.

Hoffnung finde ich angesichts übergroßen Leides nur, wenn ich mich trotz mancher Zweifel auf die Seite des Glaubens stelle. Freilich wird mir dabei auch immer wieder schmerzhaft bewusst, dass Gott unendlich größer sein muss als die naiven Vorstellungen, die ich mir als begrenzter Mensch von einem „lieben Gott" so gerne mache. Warum Gott unsere Welt so werden hat lassen, wie sie ist, warum es darin so viel Raum für Leid gibt, weiß ich nicht und weiß wohl niemand. Auch sehr tief glaubende Menschen erfahren Gott als großes Geheimnis.

Christlicher Glaube beantwortet nicht alle meine Fragen, aber er ermutigt mich, das Leid in dieser Welt nach Kräften zu lindern, und schenkt mir im Blick auf das Schicksal Jesu eine ungeheure Hoffnung: Kreuz, Leid und Tod sind zwar bittere Realitäten, aber sie haben nicht das letzte Wort. Gott ist es zuzutrauen, dass er letztlich jedes Leid, jeden menschlichen „Karfreitag" in Osterlicht verwandeln kann.

 

Text: Karl Veitschegger, In: Pfarrbriefservice.de


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"Zuversicht wächst für mich da, wo ich mich in Gott verankere"

Ein Interview mit Bruder Paulus, Cap. Elfriede Klauer, Pfarrbriefservice.de

 

Menschen, die einfache Lösungen versprechen und die Gesellschaft spalten, drängen weltweit in die Politik, wichtige Probleme, wie die Klimaveränderung oder der Waffenhandel, werden ignoriert, Minderheiten, die sich von der Mehrheit z.B. durch ihre Religion oder Hautfarbe unterscheiden, fühlen sich bedroht. Ist es unchristlich, angesichts dieser weltweiten Entwicklungen zu resignieren?

Bruder Paulus: Christen sehen die Welt mit den Augen Jesu und sind überzeugt davon, dass die Welt bereits erlöst ist. Alles, was noch nicht gelöst erscheint, ist das Kreuz Christi. Das Kreuz aber ist für uns Christen ein Siegeszeichen. Das heißt also, für Christen gibt es keine Probleme, sondern Herausforderungen, die es mit Gottes Hilfe zu bewältigen gilt.

 

Was sagen Sie einem, der Zuversicht missversteht als ein All-die-Probleme-nicht-wahrhaben-wollen?

Bruder Paulus: Das Schöne am Christentum ist ja, dass es uns aufklärt. Der aufgeklärte Mensch erhebt sein Haupt, der sieht die nahende Erlösung, und mit der Perspektive, dass Gott es richten wird, wird er erst fähig, überhaupt die Dinge heute anzupacken. Wir empfangen die Kraft, das Unsere zur Vollendung der Welt beizutragen. Darum heißt es ja auch in einem Gebet der Heiligen Messe „erlöse uns von allem Bösen“  und „damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten“. Das ist eine Erwartung, die uns zum Handeln drängt.

 

Gott wird es richten, sagen Sie – davon ist aber gerade nicht viel zu spüren, oder?

 

Bruder Paulus: Es ist interessant, dass Gott zur Erlösung der Welt nicht als Überflieger gekommen ist, sondern die Krippe wählt, die Außenseiter, die Ausgestoßenen, die Hirten, und dass er in Jesus Christus die Ausgegrenzten aufsucht, die Unreligiösen, die, die keine Hoffnung mehr gehabt haben. Es ist interessant, dass Jesus leise Schritte geht und alle Versuchungen, die man an ihn heranträgt - „Werd doch jetzt endlich mal laut“ und „Hau mal auf den Putz“ - zurückweist. Man findet ihn betend auf dem Berg. Das ist für mich der Schlüssel. Zuversicht wächst für mich da, wo ich auf Distanz gehe, mich in Gott verankere. Dort ist mein Friede, und dann geh ich in die Welt hinaus. Für mich ist die Heilige Messe letztlich der Ort, an dem ich in die Welt hineingeschickt werde, nachdem ich wieder gesammelt worden bin bei dem, der mitten in der Welt im Zerbrechen der Welt Auferstehung verheißt.

 

In der Bibel ist ganz oft davon zu lesen, dass Gott für die Menschen damals ihre Zuversicht und Stärke war. Könnten wir Menschen heute davon lernen?

 

Bruder Paulus: Das ist ein sehr schönes Psalmwort: „Du bist unsere Zuversicht und unsere Stärke“. Wenn ich das so bete, dann stelle ich mich zu den vielen Juden, die es im KZ gebetet haben, die das in der Wüste gebetet haben, in der Vereinzelung, ich stelle mich zu den Christinnen und Christen, die verfolgt sind, und auch zu jenen, die mit persönlichem Leid konfrontiert sind, die als Arbeitgeber nicht wissen, ob der Betrieb weitergeht – immer wieder neu „Du bist unsere Zuversicht und Stärke“. Das ist ein Protestsatz gegen die Übermacht des Faktischen.

 

 

Was meinen Sie damit?

 

Bruder Paulus: Das Faktische ist wichtig, Gott hat uns den Verstand gegeben, der ist auch getauft. Damit sollen wir alles tun, um gerecht zu sein, um die Liebe zu leben. Gleichzeitig wissen wir auch, unsere Kraft ist begrenzt. Und darum beten wir: Du bist unsere Zuversicht und Stärke. Man nennt das auch Demut. Ich glaube, nur der demütige Mensch kann zuversichtlich sein. Wer glaubt, dass er es selber richten kann, der wird auf jeden Fall verzweifeln und am Ende den Kopf in den Sand stecken oder die Probleme im Alkohol ertränken. Der wird glauben, dass in der Flucht die Lösung liegt. Der demütige Christ, der voller Zuversicht auf den Gott schaut, der uns an sich zieht, der wird stark, im Hier und Heute sich zu bewähren. „Euer Glaube wird mehr geprüft, wie Gold im Feuer geprüft wird“, heißt es auch in der Heiligen Schrift. Das zuversichtliche Erwarten der Wiederkunft Christi macht stark zum Handeln im Heute, weil wir an ein Reich glauben, wo Shalom herrscht, der umfassende Friede. Und alles, was heute nicht Frieden ist, das wollen wir mit verändern. Und zwar in kleinen Schritten und auch nicht so, dass wir andere dabei ausgrenzen und auch nicht so, dass wir andere dabei klein machen, um uns selber groß zu fühlen. Das ist, glaub ich, die größte Versuchung unserer Zeit, dass Menschen beginnen, schnelle Lösungen herbeizureden. Mauer hoch, Grenze zu, Leute abhalten – wir können das Leid der Welt nicht einfach in einen Keller sperren und obendrauf eine Tanzfläche eröffnen. Sondern Christus geht in den Keller - mit uns. Und dort sollen wir tanzen.


Staunen über das Leben

 

Das Ei ist ein fester Bestandteil des Osterbrauchtums. Es ist seit alters her ein Symbol für das Leben. Das kann jeder verstehen, der gesehen hat, wie ein Küken die Eierschale von innen aufpickt und hinausschlüpft. Auch ein Ei, aus dem kein Küken schlüpft, ist ein Symbol für das Leben: Es ist ein wichtiges Lebensmittel für den Menschen. An Ostern zeigt das Ei, dass es noch mehr kann. Es ist nicht nur Lebensraum für heranwachsende Küken oder Lebensmittel für Menschen. Es kann auch zur Gestaltung und  Verschönerung des Lebensraumes der Menschen beitragen. Ein ausgeblasenes Ei kann zur Stätte von Kultur werden: Es gibt kunstvoll bemalte Ostereier, die Blumensträuße oder auch ganze Zimmer verzaubern können. Manche Künstler fräsen mit filigranen Geräten Motive in die Oberfläche einer Eierschale ein, die man nun bestaunen kann.

Solche Kunstwerke lassen mit Schrecken daran denken, dass Eier oft unter industriellen Bedingungen „hergestellt“ werden, ohne dass dem Tierschutz Genüge getan wird. Eier werden nicht produziert, sie wachsen. Die wunderbaren Kunstwerke bemalter Ostereier sind ein so großartiger Ausdruck des Staunens über das Leben, sodass sie zur Ehrfurcht vor jedem Lebewesen mahnen. Für mich sind Eier auch ein Symbol des unvergänglichen, ewigen Lebens, das wir Christen an Ostern feiern.

 

Text: Bischof Ulrich Neymeyr, Erfurt, In: Pfarrbriefservice.de

 


Bild: Bernhard Stüber "Kreuzbehälter mit Eierschalen", 1986, in Gottesdiensthilfen 1-2015


Sternsinger sammeln € 1.344,00 für behinderte Kinder in Peru

 

Am 05. und 06. Januar konnte man auf den Zeller Straßen wieder ein buntes Bild erleben: unsere Sternsinger waren mit farbenfrohen Gewändern, goldenen Kronen und einem großen Stern unterwegs. Wie jedes Jahr brachen sie vom Gemeindezentrum auf, um den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen und für das Kindermissionswerk zu sammeln. Die diesjährige

Bild: Günther Wetzel

Aktion stand unter dem Motto: „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Beim ersten Vorbereitungstreffen bekamen die Kinder und ihre Betreuer anhand eines sehr gut gemachten Films des Kindermissionswerks eine anschauliche Einführung in das Thema Inklusion. An verschiedenen konkreten Beispielen aus Peru wurde deutlich, wie es gelingen kann, behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen in einer Gruppe  zu betreuen. Für diesen Zweck konnten die Zeller Sternsinger bei den Hausbesuchen und während der Cäcilienfeier insgesamt 1.344,90 € sammeln. Damit konnte das sehr gute Ergebnis vom letzten Jahr nochmals um fast 20 Prozent gesteigert werden.

In diesem Jahr nahmen insgesamt 13 Zeller Kinder an der Aktion teil. Das Betreuerteam Senta Hafner und Mathias Oberhauser wurde wieder durch einen Jugendlichen unterstützt. Jakob Hafner half bei der Vorbereitung und den Hausbesuchen kräftig mit. In zwei Gruppen wurden dieses Jahr insgesamt 30 Häuser und Wohnungen besucht. Zusätzlich traten beide Gruppen beim Vorabendgottesdienst am Samstag und auf der Cäcilienfeier am Dreikönigstag auf. Natürlich durfte auch das traditionelle Pizzaessen der Sternsinger mit ihren Betreuern nicht fehlen.                              

 Senta Hafner und Mathias Oberhauser


Kindergottesdienst am Sonntag, 17. Februar 2019,

mit dem Thema "Jesus - mein Licht"


Nikolaus-Gottesdienst am Sonntag, 9.12.2018

 


St. Martinsspiel am Sonntag, 11.11.2018

St. Martin und das Teilen

 

Über 200 Kinderaugen staunten, wie St. Martin hoch zu Ross seinen Mantel mit einem Schnitt seines Schwertes durchtrennte. Die eine Hälfte gab er dem frierenden Bettler, mit dem anderen Teil ritt er davon. Doch ab diesem Zeitpunkt beginnt die Geschichte des Heiligen Martin erst. Sie wurde, angefangen von seiner Taufe, über sein Leben als Mönch bis zu seiner Bischofswahl an vier Stationen auf den Straßen Zells dargestellt. Mit Laternen, Liedern und den entsprechenden Texten begleitete ein großer Umzug den Heiligen Martin auf seinem Glaubensweg. Viele halfen bei der Organisation und der Durchführung mit. Isolde Holzmann, Martina Neuwald, Josef Steuer, Ehepaar Hund, Mathias Oberhauser, Günther Wetzel, Andreas Kirsner und vor allem den Kindern für die musikalische Begleitung auf ihren Instrumenten ein herzliches Vergelt´s Gott!


Gänsebacken am Samstag, 10.11.2018

Ohne die vielen helfenden Hände wäre es nicht möglich gewesen, über 200 Martinsgänse zu backen.

 

Vielen Dank an Euch Kinder!


Silbermedaille beim Ehrenamtspreis 2018 „Starke Helfer“ der Esslinger Zeitung

Auch dieses Jahr verlieh die Esslinger Zeitung in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen den Ehrenamtspreis für besonderes ehrenamtliches Engagement; dieses Mal unter dem Motto „Starke Helfer“. In diesem Jahr waren wir Ministranten und Oberministranten der Gesamtkirchengemeinde Esslingen ebenfalls nominiert. Aus über 87 Bewerbungen aus dem gesamten Landkreis Esslingen wurden wir von der Jury unter die zehn besten Bewerber gewählt, dies allein hat uns schon sehr gefreut. Darüber hinaus wurde uns bei der Preisverleihung die mit 500 € dotierte Silbermedaille zugesprochen, was uns sehr bewegt und in unserem Tun bestätigt hat.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Pfarrer Scheifele, welcher uns für den Preis vorgeschlagen hat und besonders auch bei allen anderen, die uns unterstützen und unseren sonntäglichen Dienst erst möglich machen. Für die Ministranten Lucas R. Pacholet



Scham und Trauer – Brief von Pfarrer Möhler

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe ehrenamtlich Engagierte,

liebe Mitglieder unserer Katholischen Kirche Esslingen,

in den vergangenen Wochen wurde die von unseren Bischöfen beauftragte Studie zur sexuellen Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen in unserer Kirche vorgestellt und in der Öffentlichkeit diskutiert. Wohl alle waren wir über die Zahlen schockiert – steht doch hinter jeder einzelnen das Leiden eines jungen Menschen, verschuldet durch Priester oder andere Seelsorger unserer Kirche. Die Tatsache, dass Leitende unserer Kirche durch Nicht- Wahrhaben- Wollen oder aktives Vertuschen in etlichen Fällen das Leid vermehrt haben oder Täter vor den Konsequenzen ihrer Tat geschützt haben, ist entsetzlich und ein großer Vertrauensbruch. Hier haben unsere Bischöfe und Leitungsverantwortlichen in unserer Kirche eine große und wichtige Aufgabe vor sich, damit solches in unserer Kirche nicht mehr geschieht. Als Ihr Pfarrer erfüllt es mich mit Scham und Trauer, dass Sie als katholische Christen die Folgen dieses Versagens mitzutragen haben. Nicht nur werden Sie kritisch, vielleicht auch hämisch angesprochen; viele von Ihnen werden sich selbst fragen: Ist das noch meine Kirche? Kann ich in dieser Kirche, die solche Schuld auf sich geladen hat, noch eine spirituelle Heimat finden für mich und meine Kinder?

Ich kann Ihnen diese Last nicht abnehmen. Ich kann nur anbieten, sie mit Ihnen zusammen zu tragen. Zusammen mit den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Team und den Verantwortlichen in den Gemeinden tun wir, was wir können, dass unsere Kirche in Esslingen ein guter und verlässlicher Ort der Begegnung und des Glaubens für Jung und Alt ist und bleibt. Dafür setzen sich viele von Ihnen seit Jahren in vielfältiger Weise ein! Angestellte wie Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, verpflichten sich seit Jahren zu einem achtsamen Umgang mit jungen Menschen, lassen sich schulen und untermauern ihre Unbescholtenheit durch Beibringen entsprechender Führungszeugnisse. Tag für Tag leben sie eine Kultur der Achtsamkeit für das Kindeswohl, in den Kindergärten, in der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung, bei den Ministranten und Pfadfindern, in den Gruppen und Kreisen unserer Gemeinden. Dass dieses große Engagement angesichts der erschreckenden Ergebnisse der Missbrauchsstudie keine öffentliche Wahrnehmung und Würdigung erfährt, ist ebenfalls eine traurige Folge des Versagens in unserer Kirche. Deshalb möchte ich heute all denen, die in unserer Katholischen Kirche in Esslingen mit und für Kinder und Jugendliche arbeiten und für den Schutz des Kindeswohls viel tun, ausdrücklich Dank und Anerkennung aussprechen!

Ich hoffe und bete, dass unsere Kirche insgesamt es schafft, sich den kritischen Fragen ehrlich zu stellen und nötige Veränderungen entschlossen anzugehen. Hier in Esslingen versuchen wir durch unser konkretes Handeln vor Ort unseren Beitrag zu leisten, dass Menschen uns wieder vertrauen. Ich schätze es hoch, wenn Sie diesen Weg mitgehen und weiterhin unserer Kirche verbunden bleiben. Ich habe Verständnis für alle, die dies in dieser Situation nicht können. Gern sind wir Seelsorgerinnen und Seelsorger für Sie Ansprechpartner, wenn Sie möchten.

Ihnen allen Gottes Segen, Ihr Pfarrer Stefan Möhler


Familiengottesdienst mit Kindersegnung am Sonntag, 21.10.2018

 


Nachklingen

 

Der Gottesdienst endet und alle verlassen fluchtartig den Raum. Ein Phänomen, das ich in den letzten Wochen und Monaten vermehrt wahrnehme oder aufmerksamer bin. Oder noch anstrengender, kaum kehrt der Zelebrant der Gemeinde den Rücken zu, schon geht das Gerede in der Kirche los. Nachklingen, so habe ich die Überschrift gewählt. Es tut gut, den Gottesdienst nachklingen zu lassen. Unsere Organisten versuchen diese nachklingende Zeit musikalisch zu untermalen, und der ein oder andere versucht in der Stille noch im Gebet bei Gott zu bleiben. 

Versuchen Sie es doch auch mal! Oder geben Sie zumindest denen die Chance es zu tun, die es wollen - dazu kann jeder von uns beitragen. Danke.                                                                       

Pfarrer Markus Scheifele


Minis der Gesamtkirchengemeinde in Tripsdrill

 

Gemeinschaft bewusst erleben – normalerweise machen wir Ministranten das bei unseren Diensten im Gottesdienst und in der Gemeinde. Doch vergangenes Wochenende wählten wir einen gänzlich anderen Rahmen dafür und besuchten den Freizeitpark Tripsdrill nahe Cleebronn. Nach unserer diesjährigen Romwallfahrt wurde zahlreich der Wunsch geäußert, den Geist dieser Woche weiterzutragen und einen gemeinsamen Ausflug aller Esslinger Ministranten möglich zu machen. So fuhren wir kurz nach acht am Oberesslinger Bahnhof ab und kamen kurz vor neun an den Toren Tripsdrills an. Das Miteinander in den Kleingruppen, in welchen wir den Park erkundeten, war harmonisch und von gegenseitiger Achtung geprägt. Es hat zudem die Gesamtkirchengemeinde Esslingen in all ihren Facetten spürbar gemacht und ihre Minis auch enger zusammenwachsen lassen. Nach einem erlebnisreichen Tag fuhren wir um 17:45 Uhr zurück nach Esslingen in der Gewissheit, dass sich unser außerplanmäßiger Dienst gelohnt hat.

Ein besonderer Dank geht an Marius Grath, der uns begleitet hat und an Pfarrer Markus Scheifele, der im Hintergrund aktiv war sowie allen Oberministranten, die dabei waren!       

Für die Ministranten Lara und Lucas R. Pacholet


Spielst du ein Instrument? Singst du gern? Hast du Lust, mit anderen Musik zu machen? 

 

Dann komm in unsre Band!

 

Wir wollen mit euch die Begleitung von Liedern im Gottesdienst einüben. Ihr bringt einfach euer Instrument, eure Stimme und euer Können mit, dazu etwas gute Laune und Geduld und die Band steht!

 

 Die Termine

 

Sonntag, 24.02.19   10:15 Uhr

Sonntag, 17.03.19   10:15 Uhr

Sonntag, 31.03.19   10:15 Uhr

Sonntag, 07.04.19   10:15 Uhr

Sonntag, 14.04.19     9:30 Uhr Probe, Gottesdienst 10:30 Uhr => Aufführung

 

 


Aus dem Kirchengemeinderat

 

Am Montag, 19. November fand die letzte KGR-Sitzung im Jahr 2018 statt. Dabei wurde u.a. beschlossen, wieder ein MISEREOR-Fastenessen am Sonntag, 24. März nach dem Gottesdienst zu organisieren. Dabei soll das diesjährige Erstkommunionmotto „Wer teilt, gewinnt!“ konkret werden. Einstimmig fiel der Beschluss aus, die Mitgliedschaft unseres Kirchenchores im diözesanen Cäcilienverband zu beantragen. Außerdem einigte man sich auf die künftigen Sitzungstermine.     

 

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Jahresrechnung 2017

 

Die Jahresrechnung 2017 der Kath. Gesamtkirchengemeinde Esslingen wurde vom Gesamtkirchengemeinderat am 11.07.2018 festgestellt mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 6.243.155,33 € im Verwaltungshaushalt sowie mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 317.768,66 € im Vermögenshaushalt. Das Sachbuch 2017 liegt für 2 Wochen nach Veröffentlichung dieser Information im Kath. Verwaltungszentrum Esslingen, Böhmerwaldstr. 2, 73730 Esslingen zur Einsichtnahme öffentlich aus. 


Ministrantenwallfahrt nach Rom 

(vom 29. Juli bis 04. August 2018)

Der Auftrag an die Minis: „Sucht Frieden“! 

 

Dafür hatten rund 60.000 Ministrantinnen und Ministranten bei ihrer internationalen Begegnung in Rom knapp eine Woche Zeit. Am Sonntagabend stieg die 50-köpfige Delegation aus Esslingen in den Reisebus nach Rom, wo alle auch wohlbehalten nach 17 Stunden ankamen. Trotz – oder vielleicht wegen – der gemeinsamen Fahrt hätte die Vorfreude auf die Stadt wohl nicht größer sein können. Kaum angekommen, stand schon unser erster Programmpunkt auf der Tagesordnung: der Auftaktgottesdienst in der atemberaubenden Kirche „St. Paul vor den Mauern“. Zusammen mit Weihbischof Thomas M. Renz feierten über 6000 Ministrant/innen aus unserer Diözese den Gottesdienst. Für Dienstag war die Audienz mit Papst Franziskus geplant. Das Warten in der Sonne hat sich gelohnt, um ihn zu sehen und ein Abendgebet mit ihm zu erleben. Viel zu schnell fuhr das Papamobil wieder vom Petersplatz, doch jeder von uns hat bei dieser Begegnung auf dem Petersplatz einzigartige Erlebnisse gemacht.

 

Was lief sonst so in der Woche?

In der Woche verbrachten wir die freie Zeit in Kleingruppen. Petersdom und Kuppel, Vatikanische Museen und Katakomben, Trevi-Brunnen, Pantheon u.v.m. Wie stark das Durchhaltevermögen von Minis ist, lässt sich an bis zu 4,5 Stunden langer Anstehzeit ablesen. Tapfere Esslinger Minis!Nach einem Abschlussgottesdienst, dieses Mal mit Bischof Dr. Gebhard Fürst, war die Wallfahrt offiziell beendet, doch wir waren noch nicht ganz fertig: In der Kapelle der Schweizer Garde feierten wir am Freitag mit Pfarrer Markus Scheifele unsere eigene kleine Eucharistiefeier zum Abschluss. Bei der folgenden Führung durch die Kaserne der Schweizer Garde nutzten wir die Gelegenheit unsere Fragen loszuwerden, denn in diesen Teil des Vatikans werden wir wohl nicht mehr so schnell kommen. Nach einem letzten Eis war es schon Zeit für die Rückfahrt. Dank André und Sergej (die Busfahrer) betraten wir am Samstag gegen 10:00 Uhr wieder Wernauer Boden. 

Ganz spontan wurde Markus Scheifele von rund 20Minis in der Sonntagsmesse in St. Paul unterstützt, und die Überraschung ist uns gelungen!

Was hat Rom mit uns gemacht?

„Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15)war das Motto der diesjährigen Romwallfahrt. Einen Teil dieses Friedens durften wir in diesen fünf Tagen miteinander erfahren. Keine Selbstverständlichkeit, schaut man sich heute in Europa (und der Welt) um, wo erstarkender Nationalismus und Fremdenhass an der Tagesordnung sind. Nun liegt es an uns, den Geist dieser Tage durch unser Handeln wirken zu lassen und nicht zum euphorischen Lippenbekenntnis zu machen. In einer kurzlebigen Zeit darf nicht nur ein Strohfeuer entzündet werden, welches nicht wirklich zu wärmen weiß, sondern muss eine Glut genährt werden, die dieses Denken überwinden kann - Frieden ist nie Sache des Augenblicks! Das haben wir in diesen Tagen verstanden und das kann man auch dem Psalm entnehmen: ist man auf der Suche nach Frieden, so muss man sich aktiv um diesen bemühen, ihm nachjagen und hinterhereilen. Von selbst, ohne eigenes Engagement, wird der Frieden nicht über einen kommen – Frieden muss man sich gegenseitig schenken und ist harte Arbeit. Das haben auch wir Minis in diesen Tagen erfahren. So sind am Ende dieser Wallfahrtswoche nach einer kalten(!) Dusche auch 50 müde Friedensjäger zuhause wieder in ihre Betten gefallen.

Was bleibt?

Vor zwei Jahren haben sich die Esslinger Ministranten zum ersten Mal zusammengefunden, um die Wallfahrt zu organisieren. Seitdem ist viel geschehen: Freundschaften entstanden, durch gemeinsame Aktionen (Osterlämmer, Postkarten, Matinee) lernten wir uns besser kennen und sind zusammen-gewachsen. In diesem Sinne hoffen wir, dass die Rom-Wallfahrt nachwirkt! Am Ende bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei Marius Grath, Esteban Rojas, Alexandra Kohl sowie Pfarrer Markus Scheifele, ohne die diese Reise nicht möglich gewesen wäre.

Sophie Kunz & Lucas Pacholet (für die Esslinger Rom-Minis); Fotos: Marius Grath


Neue Ministrant/innen

 

Am 15. Juli durften fünf neue „Minis“ zum ersten Mal ihren Dienst am Altar verrichten. Wir freuen uns, dass künftig vier Mädchen und ein Junge mehr sich im Ministrieren abwechseln. Ab Schuljahresbeginn werden sie sich einmal monatlich zur Ministunde treffen. Sie wird vorerst von Mathias Oberhauser geleitet. Vielen Dank an alle für dieses Engagement. 


Gemeinsamer Esslinger Sonntag mit Dekan Paul Magino: 

Rückblick und Ausblick, Dank und Hoffnung

 

Seit 2012 haben wir uns in unseren Gemeinden und besonders in den Kirchengemeinderäten auf die Suche gemacht, wie unsere Katholische Kirche in Esslingen in Zukunft aussehen soll: Was die Menschen unserer Stadt von uns brauchen, was Christen im Glauben stärkt in nicht einfachen Zeiten, wie die Kirche organisiert werden kann, wenn engagierte Gemeindemitglieder wie seelsorgliches Personal weniger werden. 2015 fand dieser Suchprozess mit unserer Vision „Gemeinsam unterwegs“ einen ersten Abschluss. Unterstützt von der Diözese Rottenburg- Stuttgart nahmen wir unter dem Motto „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ das kirchliche Leben in den Stadtteilen, Gemeinden und Einrichtungen in den Blick. Die Ergebnisse dieses Suchweges fanden Eingang in einen Bericht zur Gegenwart und Zukunft unserer Kirche in Esslingen. Er war Grundlage für das Abschlussgespräch zum Prozess, das Dekan Magino in diesem Juli mit unserem Gesamtkirchengemeinderat geführt hat. Interessierte finden diesen Bericht auf der Homepage www.katholische-kirche-esslingen.de. Oder Sie melden sich im Pfarrbüro. Einen geistlichen Abschluss findet der Prozess mit Dekan Paul Magino im „Gemeinsamen Esslinger Sonntag“, am Sonntag, 30. September, 10:30 Uhr im Münster St. Paul. Hoffnungen und Sorgen, Erkenntnisse und offene Fragen, Mutmachendes und Belastendes im Blick auf unsere Katholische Kirche in Esslingen wird zur Sprache kommen. Zudem dürfen wir uns auf ehrliche und ermutigende Worte in der Predigt unseres Dekans freuen. Sie sind herzlich eingeladen und bitte tragen Sie auch weiterhin die Kirche in unserer Stadt durch Ihr Engagement und Ihr Gebet mit!       Pfarrer Stefan Möhler


Messintentionen

 

Gerne nehmen wir in unseren Pfarrbüros Messintentionen entgegen. Ein anderes Wort dafür ist auch Messstipendium. Eine Intention dient im Allgemeinen dem Gedenken der Verstorbenen. Sie können aber auch persönliche Anliegen des Spenders beinhalten. In unseren Gottesdiensten wird im Hochgebet des Verstobenen oder in den Fürbitten den Anliegen des Spenders besonders gedacht. Nähere Informationen geben Ihnen unsere Pfarramtssekretärinnen oder Priester.


Allerheiligen und Allerseelen

 

Anfang November gibt es gleich zwei wichtige Tage nacheinander für Katholiken: Allerheiligen und Allerseelen. An Allerheiligen gedenken wir aller Heiligen. Wir denken aber auch an die Menschen, die ihr Leben im Glauben an Jesus und Gott gelebt haben – von denen niemand weiß, dass sie heilig sind, außer Gott. Allerseelen ist ein eigener Tag für die Verstorbenen. Der Name kommt daher, weil wir an diesem Tag "aller Seelen gedenken", vor allem unserer Verstorbenen gedenken. Beide Feste vermischen sich in einzelnen Teilen und werden bei uns am 01. November begangen.


Telefonseelsorge sucht Mitarbeiter 

 

Die katholische Telefonseelsorge „Ruf und Rat“ sucht ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. Ab Januar 2019 entwickeln die Teilnehmer*innen ein Jahr ihre Gesprächs- und Beratungsfähigkeiten und lernen, sich im Umgang mit anderen Menschen feinfühliger und flexibler zu verhalten. 

Nähere Informationen am Dienstag, 09. Oktober oder am Dienstag, 23. Oktober, 18:00 bis 19:30 Uhr im Rupert-Mayer-Haus, Hospitalstraße 26, Stuttgart oder unter: www.ruf-und-rat.de.


Ökumenischer Seniorenausflug

 

Am Donnerstag, 14. Juni starteten wir um 12 Uhr in der Hauptstraße.

 

Es ging ins Hohenloher Land, über die Autobahn bis Weinsberg, dann ins schöne Jagsttal. Das muntere Flüsslein, die weite Landschaft, große Kornfelder wechselten sich mit kleinen Wäldchen ab. Wir schauten, genossen und sangen aus den mitgebrachten Liederbüchlein. Um 14 Uhr wurden wir im Kloster Schöntal erwartet zu leckerem Kuchen und Kaffee auf der großen Terrasse. 

Wir wurden zu einer Führung durch das ehemalige Zisterzienserkloster abgeholt. Die schöne ev. Kilianskiche stammt aus der Barockzeit und hat eine wunderbare Akustik. Zum Schluss sangen wir den Kanon „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn“, das klang gut. Der Treppenaufgang im Kloster ist imponierend. Über ihn kamen wir zur Wohnung des früheren Abtes. Wir mussten noch ein Kabinett durchqueren, das als Tapete ringsum lauter Medaillons mit Bildern edler Herren und auch einiger Damen hatte, darunter auch einer, die noch extra „von hinten“ zu sehen war. Das imposante Kloster ist heute Bildungs- und Erholungsstätte. 

Dann ging es weiter nach Löwenstein ins Landgasthaus Hohly, hoch auf dem Berg gelegen, mit weitem Ausblick über den Breitenauer See ins Weinsberger Tal. Bei einem guten Vesper konnten wir die großartige Aussicht genießen. Herr Schwarzmann unterhielt uns dabei mit unterhaltsamer Tafelmusik. Auf Nebenstraßen, über Backnang fuhren wir wieder heimwärts. Fröhlich klang unser Singen durch den Bus. Pfarre Maile und seiner Frau, sowie Germa Mangold, aber auch dem Busfahrer ein herzliches Danke für den schönen Tag.                                    Lieselotte Pfeiffer


Krankenbesuche im Krankenhaus und Datenschutz

 

Die Mitte Mai in Kraft getretene Datenschutzverordnung wirkt sich im Moment auch auf unsere Ehrenamtlichen aus, die im Auftrag unserer Gemeinde Kranke im Klinikum Esslingen besuchen. Denn es gibt noch keine Einigung zwischen Klinikum und den Kirchen, wie die Datenweitergabe geschehen soll. Jetzt jedenfalls ist es uns unmöglich unsere Besuchsdienste über Kranke zu informieren. Dies gilt im Moment auch für all diejenigen, die ausdrücklich einen Besuch aus ihrer Heimatgemeinde wünschen. Uns bleibt daher nur die Bitte an Sie: Falls ein Angehöriger oder ein guter Bekannter, der als Patient*in im Krankenhaus Esslingen liegt, ausdrücklich den Besuch eines Gemeindemitglieds wünscht, teilen Sie das bitte dem Pfarrbüro mit.

Ausgenommen von dieser Regelung ist unsere Krankenhausseelsorgerin, Pastoralreferentin Catharina Buck. Sie besucht nach wie vor Kranke gemeinsam mit ihren evangelischen Kolleginnen und betreut sie seelsorgerlich. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen auf die Möglichkeit der baldigen Wiederaufnahme des Engagements unserer ehrenamtlichen Besuchsdienste.                                               

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


50 Jahre Kirchengemeinderat

 

Am 28. März 1968 wurden zum ersten Mal in unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart Kirchengemeinderäte als ordentliches Vertretungsorgan der Gemeinde gewählt. Die Konstruktion, in einem einzigen Gremium über die Gemeindepastoral und über die finanziellen Mittel (Kirchensteuern) zu beraten und zu beschließen, ist unter den deutschen Diözesen einmalig. Damit gilt die Kirchengemeindeordnung unserer Diözese als die mit dem größten Mitspracherecht der Gemeindemitglieder. In unserer St. Albertusgemeinde wurde damals nach Stadtteilen getrennt gewählt und die Kandidaturen proportional zu den dort wohnenden Katholiken vergeben. Da die Dreifaltigkeitsgemeinde erst 1971 kirchenrechtlich errichtet worden war, saßen drei ihrer Räte mit am Tisch in St. Albertus. Aus dieser ersten Periode (1968 – 1972) haben die damals gewählten Herrn Hans Reichle und Dr. Alfred Storr sicherlich noch heute einiges zu erzählen. Vielleicht ergibt sich ein Gespräch im Herbst bei einem Extra-Kirchenkaffee?



Spendenaufruf für St. Josef, Molodetschno

 

Haben Sie Ihr Geld wirklich gut verzinslich angelegt? Vielleicht ja, aber eine Geldanlage für St. Josef, Molodetschno,unserer weißrussischen Partnergemeinde, bietet Ihnen die bestmögliche Verzinsung.

Bei dem Besuch einer sechsköpfigen Delegation vom 28.06.-02.07.2018 berichtete Pfarrer Edmund von seiner bettelarmen, aber stetig wachsenden Kirchengemeinde. Er bat deshalb um Spenden für: 

- ein Ferienlager für rund 80 Kinder und Jugendliche, deren Eltern entweder keine Arbeit mehr haben oder in Kurzarbeit sind. Kostenpunkt ca. € 4.000,00; 

- für die Reparatur der Fundamente der vor 30 Jahren errichteten Kirche St. Josef. Sie wurde mit Unterstützung von St. Albertus gebaut. Doch nun haben sich gefährliche Risse im Mauerwerk gebildet. Geschätzte Kosten: € 8.000,00.

Bitte spenden Sie auf das Girokonto Kath. Kirchengemeinde St. Albertus, IBAN DE24 6115 0020 0000 9443 86, schreiben Sie auf die Überweisung im Feld Verwendungszweck: „Spende Kirche Molo“ oder „Spende Ferien Molo“ und für die Spendenbescheinigung noch Ihre Straße. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung (Tel. 314661). Pfarrer Edmund garantiert, für alle Spender eine Hl. Messe lesen und für ihr Seelenheil zu beten. Kann es eine bessere Rendite geben?

                                                                       Ulrich Röhrle, 2. Vorsitzender KGR


Persönliche Jubiläen: Herzliche Gratulation!

 

Am 23. März 1958, also vor 60 Jahren, wurde Pfarrer i.R. Wolfgang Gauglerzum Priester geweiht. Jahrelang war er der Seelsorger in den Betrieben und Unternehmen hier in der Region und zehn Jahre lang zugleich Pastoraler Mitarbeiter in Hl. Dreifaltigkeit (1992 – 2002).

 

Am 31. Mai feiert Sr. Godelind Latus,OSV, in Untermarchtal ihre 60jährige Profess. Sie stammt aus St. Albertus und hat sich dem Orden der Vinzentinerinnen angeschlossen.

 

Am 07. Juli jährt sich der Weihetag von Pfarrer i.R.Hans Nagel zum fünfzigsten Mal. Von 1996 bis zu seiner Pensionierung 2011 war er für die beiden Gemeinden St. Albertus und Hl. Dreifaltigkeit als Pfarrer verantwortlich.

Wir gratulieren allen Jubilaren ganz herzlich und wünschen ihnen Gesundheit an Leib und Seele und Gottes wohltuenden Segen!


Unmögliches ist möglich – Nachbericht des Konzerts vom 11. März

 

„Wie das wohl klingen mag?“ hat sich sicherlich manch ein Besucher vor dem Konzert am 11. März in unserer Dreifaltigkeitskirche gefragt. Das Zusammenspiel von Alphörnern und Orgel, Cello und Sopranstimme klang hervorragend! Herzlichen Dank an Frau Isolde Holzmann und Herrn Josef Steuer für die Organisation dieses musikalischen Leckerbissens. Ein herzliches Vergelt´ Gott für das eigene Mitwirken und die Zusammenstellung des Programms bzw. an die Solistinnen Sigrid Eicken und Carla Goldberg (Alphörner) und die Cellistin Christine Lauenstein. Der Spendenerlös des Konzerts betrug für die Stiftung „Aktion Augenkinder“ über € 1.200,00!


Der Auferstandene hält meinen Zweifeln stand

 

Wir kennen die Szene aus dem Johannesevangelium. Der ungläubige Thomas wird zum Bekennenden: „Mein Herr und mein Gott!“, ruft er aus, nachdem er seine Finger in die Wunde Jesu gelegt hatte. Ganz realistisch stellt dies der Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio auf unserem Titelbild dar. Zu sehen sind da aber noch zwei weitere Jünger, die, wie Thomas, nach dem „Beweis“ zu suchen scheinen. Thomas ist also nicht allein mit seinen Fragen und Zweifeln an der Auferstehung. Für Navid Kermani, deutscher Schriftsteller mit iranischen Wurzeln, ist diese Szene im wahrsten Sinn des Wortes ein Fingerzeig dafür, wie der Auferstandene auch zu erfahren ist: Er nimmt an unseren Fragen und Zweifeln teil und hält ihnen stand. Für Kermani geht es nicht um den Beweis und die Wahrheit der Auferstehung, sondern darum Gott zu erfahren, zu schauen und zu erleben (vgl. N Kermani: Ungläubiges Staunen, München 20156, S. 216-224). In dem Bild von Caravaggio wird mir das deutlich: Der Auferstandene lebt mit uns! Das gibt Hoffnung und Gewissheit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen Frohe Ostern!                                                        Uwe Schindera    


Pfarramtssekretärin in Zell

 

Liebe Gemeindemitglieder der Heiligsten Dreifaltigkeit, mein Name ist Andrea Schaffrath-Bäuerle und ich freue mich, ab 1. April 2018 4,25 Stunden im Pfarrbüro der Gemeinde übernehmen zu können.

Seit November 2004 arbeite ich als Pfarramtssekretärin in der Gemeinde St. Albertus und bringe daher schon einige Erfahrungen mit. Ich bin in Oberesslingen aufgewachsen und meine älteste Verbindung zur Hlgst. Dreifaltigkeit ist meine Firmung im Jahr 1979. Heute wohne ich mit meinem Mann und der jüngsten unserer 3 Töchter in ES-Lerchenäcker.

Ich freue mich auf viele schöne Begegnungen und eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Bis bald, Ihre Andrea Schaffrath-Bäuerle


Nachruf Diakon August Bauer

 

Am 18. März verstarb im Alter von 83 Jahren August Bauer. Er war in unserer Gemeinde nebenberuflicher Diakon. Mit seiner Frau Hedwig und den Zwillingstöchtern Edith und Martina wohnte er in der Hauptstraße. Von 1975 bis zu seinem Wegzug 1996 in den Schwarzwald, sang er im Kirchenchor und trug mit seinem geselligen Wesen zum stimmungsvollen Miteinander bei. Außerdem engagierte er sich in der Männerschola, dem Orgelförderkreis und im Kirchengemeinderat von 1976 bis 1981. Am 29. Oktober wurde er zum Diakon geweiht und wirkte fortan bei uns als Geistlicher bei Gottesdiensten, als Prediger, bei Spendungen des Taufsakraments, assistierte bei Eheschließungen und leitete Trauerfeiern. Den Ministranten brachte er das Knowhow bei und manche Freizeiten begleitete er mit seiner unkomplizierten Art. Zusammen mit Herrn Pfeiffer von der Ev. Gemeinde war er Gründungsmitglied des Ökumene-Ausschusses und Mitglied im damaligen Pastoralteam. Doch galt sein Hauptaugenmerk den Kranken, Älteren und Schwachen. Sie besuchte er regelmäßig. 

So brachte er sich mit viel Einsatz und Herz auf vielfältige Weise in unserer Kirchengemeinde ein. Wir gedenken seiner in großer Dankbarkeit.

 Hildegard Gut, Gemeindereferentin i.R


 

Firmung 2018

 

Aus unserer Gemeinde wurden im Münster St. Paul am 17.März gefirmt:

Jakob Hafner, Juliana Kustos und Louis Herzog von Württemberg. 

 

Wir gratulieren und wünschen ihnen und ihren Familie Gottes Segen.


Osterlämmer-Backaktion der Ministranten 

 

Die Osterlämmer-Backaktion der Ministranten der Kath. Gesamtkirchengemeinde zugunsten der Romwallfahrt 2018 war ein voller Erfolg. In 12 Stunden wurden 130 Lämmer gebacken. Sie sind in allen Gemeinden sehr gut angekommen und haben viel Freude gebracht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die die Minis unterstützt haben


Kommunionempfang bei Glutenunverträglichkeit

 

Es gibt immer mehr Menschen, deren Organismus das im Getreide enthaltende Kleber-Eiweiß (Gluten) nicht verträgt. Sie können somit die übliche Hostie bei der Kommunion nicht empfangen. Dennoch können sie den Leib Christi im Gottesdienst empfangen. Sie erhalten dann Hostien, die aus Weizenstärke hergestellt sind. Sie werden von den Betroffenen gut vertragen, weil ihr Glutenanteil unterhalb der Grenze liegt, die die Deutsche Zöliakiegesellschaft anerkannt hat. Sie gelten damit als "glutenfreie" Lebensmittel. Falls Sie zu der betroffenen Personengruppe gehören und die Kommunion empfangen möchten, fragen Sie bitte vor dem Gottesdienst in der Sakristei nach diesen Hostien.


Kirche – Kinderhaus Don Bosco

 

Kennen Sie Friedrich den Adler? Nein? Unsere Kinder werden ihn in den kommenden Wochen kennenlernen. Friedrich ist ein sehr wichtiger Adler für unsere Stadt Esslingen. Er ist auf unserem Stadtwappen zu sehen oder auf dem Rathaus, und sogar auf den Briefen, die unser Oberbürgermeister verschickt. Das Kinderhaus Don Bosco beschäftigt sich in den kommenden Wochen mit der Geschichte und der Entwicklung unserer Stadt. Bei einem Erlebnisspaziergang wird nicht nur die Altstadt von unseren Kindern unsicher gemacht, sondern auch der Hegensberg und ein Teil von Oberesslingen. Denn aus diesen Stadtteilen kommen unsere Kinder vorwiegend. Und da schauen wir mal genauer hin, was es dort alles zu entdecken gibt. Wo wohnen unsere Freunde oder wo kann man Einkaufen oder wo befindet sich die Feuerwehr auf dem Berg? Letztere werden wir auch besuchen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Legende von der Zwiebel. Sie geht so:

Eines Tages kam der Teufel zu Besuch nach Esslingen und freute sich darüber, dass die Bürger ihn ahnungslos grüßten. Als er auf den Marktplatz kam, wo gerade ein Wochenmarkt abgehalten wurde, staunte er über die feilgebotenen Waren. Der Teufel bat eine kluge Marktfrau einen der roten Äpfel kosten zu dürfen. Diese erkannte den Teufel jedoch an dem Pferdefuß, der aus seiner eleganten Hose hervorschaute, und am Schwefelgeruch. Die listige Marktfrau reichte ihm eine Zwiebel statt des erwarteten Apfels und der Teufel biss gierig hinein. Er schüttelte sich vor Abscheu und rief: „Das sollen eure Äpfel sein! Spott über euch Esslinger! Zwiebel sind es, scharfe Zwiebel. Und deshalb sollt ihr künftig nicht mehr Esslinger heißen, ihr stolzen Reichsstädter, sondern Zwiebel.“ Voll Zorn verließ er eilends die Stadt und hat sich fortan nicht mehr sehen lassen. 

Darum werden die Esslinger heute auch Zwiebel oder Zwieblinger genannt. (Freie Nacherzählung in Anlehnung an: Dorothee Bayer, Esslinger Heimatbuch, S. 129/130. Esslingen, 1982.)

Diese Legende werden die Kinder nachspielen und erleben. Wir werden die Zwiebel genauer anschauen und auch probieren. Als Höhepunkt haben wir unser Sommerfest mit dem Motto „Unser Esslingen“. Hier können  die Kinder und Familien aus unserem Kindergarten bei einem Quiz über Esslingen ihr Wissen vertiefen. Oder einen Esslinger Kinderfilm bei unserem Kino auf dem Berg anschauen. Wir freuen uns jetzt schon auf den Nachmittag und auf die Wochen, in denen es heißt, wir sind die Zwieblinger.                                                                

Das Kinderhausteam Don Bosco


Wegbegleitung in der Praxisphase

 

Das Patenprojekt Wegbegleitung der Caritas Esslingen und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen startet in die praktische Phase. Nachdem im Herbst 2017 die Qualifizierung der Paten und Patinnen begann, steht nun die Zusammenführung der Geflüchteten mit den Ehrenamtlichen an. Erste Patenschaften wurden bereits geschlossen, weitere folgen. Ziel von Wegbegleitung ist, dass Geflüchtete mit Bleibeperspektive zeitlich befristet durch Engagierte in ihrem individuellen Alltag begleitet und unterstützt werden. Die Engagierten werden auf ihre Aufgabe vorbereitet und haben in regelmäßigen Treffen die Möglichkeit, sich auszutauschen. Weitere Interessierte, die ehrenamtlich einen Teil des Weges mit den Geflüchteten gehen möchten, sind herzlich willkommen. Kontakt: Caritas-Dienste in der Flüchtlingsarbeit,

Petra Gauch Tel. 0711/396954-31, gauch.p@caritas-fils-neckar-alb.de


Mein Zweifel hält meinen Glauben groß

 

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Ein widersprüchlicher Satz. Er steht in der Bibel, und ich kann ihn gut unterschreiben. Genau diese Erfahrung mache ich auch. Ich glaube, habe aber auch meine Zweifel.

Ich kann glauben, und dafür bin ich dankbar. Ich glaube vor allem, dass Gott hinter jedem Menschen steht. Immer wieder in meiner Arbeit als Theologe treffe ich auf Menschen, die für sich selbst bedauern, nicht glauben zu können.

Ich habe auch meine Zweifel, auch wenn der Zweifel keinen guten Ruf in der Kirche genießt. Da wird Unglaube vermutet, zumindest keine Treue zur jeweils eigenen Kirche. Doch der Zweifel und der Unglaube genießen diesen schlechten Ruf zu Unrecht. „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24), stammelt im Markus-Evangelium der Vater eines besessenen Jungen. Er fleht Jesus an und fordert ihn vehement auf, seinen kranken Sohn gefälligst zu heilen. Glaube und Unglaube gehören so zusammen. Sie bedingen sich gegenseitig. Glaube ohne Zweifel wird zur Gewissheit, und Zweifel ohne Glauben tatsächlich zum Unglauben.

 

Der Apostel Thomas will Beweise

Für den Zweifel gibt es in der Bibel einen Zeugen: den Apostel Thomas. Er genießt keinen guten Ruf, eben weil er Zweifel an der Auferstehung hegt. Und diesen Zweifel auch äußert. Er kann nicht einfach nur glauben. Er will Beweise, will seine Hand in die Wunde des Auferstandenen legen. Weil er zweifelt, sucht er den Auferstandenen, und deshalb ist sein Zweifel legitim.

Im Freiburger Münster findet sich dazu ein anschaulicher Beweis. Vorne in der Kirche gibt es Statuen an den Säulen. Sie stellen die Apostel dar. Der Jesusfigur am Nächsten stehen nicht die Stars, nicht die großen Apostel, nicht Petrus und Johannes oder Jakobus und wie sie alle heißen mögen. Jesus am Nächsten steht eben dieser Thomas, der Zweifler, der sogenannte Ungläubige, wie er von den Frommen so oft geschmäht wurde. Thomas gehört dazu – der Künstler und sein Auftraggeber am Freiburger Münster wussten wohl, warum.

 

Ein Loblied auf den Zweifel

Es ist Zeit für ein Loblied auf den Zweifel. Jeder Mensch darf zu diesem Lied eigene Strophen texten. So auch ich. Ich glaube nicht, dass Gott es will, dass Unschuldige ermordet werden. Ich erkenne keinen Sinn im frühen Tod eines jungen Menschen. Ich habe meine Zweifel, wenn Menschen heute hungern müssen. Mein so sicher geglaubter Glaube wird immer wieder angezweifelt. Warum das alles? Musste diese oder jene Katastrophe nicht von Gott verhindert werden? Warum greift er nicht beherzt ein, wenn Menschen morden? Muss das so sein? Weil ich keine Antwort habe, trage ich das Leid und den Zweifel anderer Menschen mit, trage das alles vor Gott. Halte so den Zweifel, den Unglauben mit aus. „Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ – das gilt auch für mich.

Glaube und Zweifel gehören zusammen. Mein Glaube ist groß. Und mein Zweifel? Der hält meinen Glauben groß.    Uwe Beck

 

Quelle (leicht gekürzt): Katholische Hörfunkarbeit für Deutschlandradio und Deutsche Welle, Bonn, www.katholische-hörfunkarbeit.de (link is external), In: Pfarrbriefservice.de

 

 

Bild: „Veränderung“ Thomas Kupczik, In: Pfarrbriefservice.de


Hallo liebe Kinder!

 

Auf unseren heutigen Gottesdienst habe ich mich sehr gefreut!

Schließlich haben wir uns lange nicht mehr gesehen.

Und es war wie immer sehr schön.

Viele von Euch sind gekommen und ich habe sogar ein paar neue Gesichter gesehen.

Frau Tschamler hat alles so toll vorbereitet und alle haben fleißig mitgemacht.

Zusammen haben wir die Stadt Jerusalem gebaut, mit einer Stadtmauer, Toren und Häusern, und alles schön geschmückt. Dann haben wir Jesus auf dem Weg zum Pessachfest begleitet.

 

Ich freue mich schon auf unseren nächsten Kindergottesdienst im April!

 

Euer Rabe Krax


Die Liebes-Erklärung

 

Neulich am Küchentisch. Ein freier Samstagmorgen. Wir saßen mit Freunden zusammen beim Frühstück: der kleine Paulo, ganz schön stolz, schon 6 Jahre alt zu sein, seine große Schwester, seine Eltern, auch Oma und Opa und wir. Fragte er seinen Papa: „Du, Papa, liebst Du auch Johannisbeermarmelade?“ Meinte sein Papa: „Paulo: Ich mag die Johannisbeermarmelade, aber LIEBEN tu´ ich EUCH!“ Stille am Tisch. Oder irgendwie berührtes Staunen. Wie auch immer: Es hat gefühlt minutenlang keiner mehr etwas gesagt. Oder nach der Butter gefragt. Als wollte keiner von uns diesen schönen Moment mit belanglosen Worten zerplatzen lassen. Wir durften auf noch recht nüchternen Magen eine berauschende, bezaubernde kleine Liebeserklärung hören. Vielleicht war sie deshalb so besonders, weil man sie nicht erwartet hat. Nicht einfach so, so öffentlich. Und nicht von ihm. Er ist nicht so der große Redner. Und über Gefühle spricht er in der Regel erst recht nicht unbedingt. Aber an jenem Samstagmorgen.

Liebe berührt uns. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Die Liebe der Paare, die ich jedes Jahr beim Brautleutetag erleben darf. Die Liebe der Alten, wenn Fotos an ihren Wänden von ihrem gemeinsam gelebten Leben erzählen. Liebe berührt.

 

Gottes Liebe – und die Schwierigkeit, damit umzugehen

Berührt uns auch Gottes Liebe zu uns Menschen? Diese Liebe können wir nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen. So wie die Liebe, die wir unter Menschen beobachten können. Oder sogar selbst erfahren dürfen. Deshalb ist es vielleicht so schwer: zu glauben, dass Gott uns unendlich und bedingungslos liebt.

„Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder und für dein Leben ganze Völker. (…) Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.“ (Jesaja 43, 4.7). Mehr Liebes-Erklärung geht nicht! Für mich heißen diese biblischen Verse: So wie ich bin, bin ich von Gott gewollt. So wie ich bin, bin ich für ihn wertvoll. Ohne Wenn und Aber. Mein menschlicher Blick auf mich selbst sieht jedoch oft anders aus: Anstatt das Vollkommene zu sehen, sehe ich das Unvollkommene. Anstatt das Wertvolle zu sehen, sehe ich Fehler und Macken. Darin sind wir Menschen eben Profis. Einen liebenden Blick auf mich selbst kann mein tiefstes Inneres oft nicht zulassen. Oder nicht spüren. Vielleicht haben wir zu viel Nicht-Annahme erlebt? Vielleicht haben wir zu oft erlebt, dass Liebe zu uns verbunden war mit einer Bring-Schuld? Zum Beispiel nur, wenn ich etwas besonders gut gemacht habe, wurde mir positive Aufmerksamkeit geschenkt? Vielleicht konnte jemand mich nicht ganz lieben, sondern nur einen Teil von mir? Alles schmerzhafte Erfahrungen. Alles allzu menschlich.

 

Gottes Blick trainieren

Aber wie schön wäre das, wenn wir uns selbst und andere durch die Augen Gottes sehen könnten. Wie zärtlich. Wie wohltuend. Wie heilsam. Ich glaube, wir können das trainieren: Gottes Blick einzunehmen. Indem wir uns immer mal wieder beobachten – einen Tag oder auch nur eine Stunde lang. Beobachten, wo mein Menschen-Blick den Blick Gottes auf mich und andere versperrt. Vielleicht erinnern und helfen uns dabei ja Bilder oder Ereignisse. Mich jedenfalls erinnert die Situation am Frühstückstisch immer wieder daran, wie das sein könnte, wenn Gott mich liebt.

Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin

 

Quelle: Das ist Liebe?! Aber Glaube 06/2017, Online-Magazin der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern. In: Pfarrbriefservice.de


Gemeindeversammlung Samstag, 03. Februar

 

Viele Interessierte blieben nach der Vorabendmesse im Kirchenfoyer zur Gemeindeversammlung. Sie wurden über die geplante Pfarrhausaufstockung informiert. Der Leiter des Verwaltungszentrums, Rainer Schrimpf, gab anhand von Bauplänen und detaillierten Auskünften Einblicke. Im Januar hatte der Kirchengemeinderat einen Vertragsentwurf beschlossen. Darin tritt die Kirchengemeinde die Bauherrenträgerschaft an die Gesamtkirchengemeinde ab die Tilgungspflicht wird im Ernstfall ausgesetzt. So wird nun voraussichtlich im Herbst gebaut. Günther Wetzel, 2. Vorsitzender des Kirchengemeinderats, informierte die Gemeindemitglieder über alle Beschlüsse der letzten zwei Jahren. Darunter u.a. auch der Kauf der neuen Orgel und die Schwerpunktsetzung in der Pastoral: Gottesdienstgestaltung und verstärkte Kooperation mit den „Werkstätten Esslingen-Kirchheim“ (WEK). Nach kurzer Diskussion votierten anschließend die Teilnehmer/innen mehrheitlich für die alte Form der Kommunionspendung.                Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


"Gemeinsam an einem Tisch" - Einladung zur Esslinger Vesperkirche

 

10 Jahre lang gibt es dieses Angebot in Esslingen bereits. Auch dieses Jahr sind Ehrenamtliche wieder zur Mithilfe eingeladen. Getragen wird die Vesperkirche vom Kreisdiakonieverband Esslingen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde im Verbund mit der Katholischen Gesamtkirchengemeinde, dem Caritasverband und der Evangelisch-Methodistischen Kirche Esslingen. Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.vesperkirchen-landkreis-esslingen/esslingenfrauenkirche.de


Freundeskreis Flüchtlingshilfe Oberesslingen-Sirnau

 

Die Kleiderkammer des Freundeskreis Flüchtlinge Oberesslingen/Sirnau sucht wieder Spenden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen könnten. Aktuell benötigt werden: warme Jacken; Decken (keine Feder-/ Daunendecken); Sportsachen und Sportschuhe ab Gr.39; Rucksäcke und Taschen. Sie finden uns im Wohnheim Katzenäcker, Schorndorfer Str. 110, EG Rückseite. Wir haben freitags von 17.00 bis 18.00 Uhr für die Spendenannahme geöffnet. Weitere Informationen finden Sie unter www.freundeskreis-fluechtlinge-oberesslingen-sirnau.de/kleiderkammer.


1268 – 2018: 750 Jahre Münster St. Paul

 

 

Das Münster St. Paul ist für uns Esslinger Katholiken unsere zentrale Stadtkirche und die Mutterkirche aller Esslinger Gemeinden. Vielen Esslingern ist St. Paul ein wichtiger Ort in ihrem Leben und Glauben. In diesem Jahr feiern wir mit unserem Münster ein besonderes Jubiläum: Am 29. April 1268, also vor genau 750 Jahren, wurde St. Paul durch den Heiligen Albertus Magnus geweiht. Seither ist dieses Gebäude ein Ort des Gebetes, zunächst als Klosterkirche der Dominikaner, später als „Neue Kirche“ der evangelischen Christen und seit 1864 als Stadtkirche der Esslinger Katholiken. Viele Generationen haben hier ihren Glauben gelebt, und das hat unser Münster geprägt: Nicht umsonst ist es ein Ort, den nicht nur katholische Christen gerne aufsuchen, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen. Über 30.000 Kerzen, die jedes Jahr angezündet werden, geben davon Zeugnis. Jede steht für ein Anliegen, ein Gebet, eine Hoffnung, die ins Münster getragen wurde. 750 Jahre St. Paul – das ist Grund zum Staunen und zur Dankbarkeit, aber auch Ansporn für uns Esslinger Katholiken, heute und morgen unseren Glauben darin zu leben – bei allen Herausforderungen einer sich schnell verändernden Gesellschaft. Aber vor allem wollen wir in diesem Jahr feiern, und dazu lade ich Sie herzlich ein! Es erwartet uns ein buntes Jubiläumsprogramm mit Gottesdiensten und Festen, einer Ausstellung und Vorträgen, Konzerten und spirituellen Angeboten. Auch Angebote für Kinder und Familien gehören dazu, ebenso eine Jubiläumswallfahrt zum Grab des Heiligen Albertus Magnus im Herbst. Alle Angebote finden Sie im Jubiläumsflyer, der in allen Kirchen und Pfarrämtern in Esslingen erhältlich ist. Auch im Internet, auf Plakaten und in den Kirchlichen Mitteilungen werden wir immer wieder zu Veranstaltungen einladen – das Jubiläumslogo, das sie auch auf dieser Seite finden, wird jeweils darauf hinweisen.

Besonders einladen möchte ich Sie alle zu den beiden Höhepunkten unseres Jubiläumsjahres: Am Sonntag, 29.04 feiern wir um 10.30 Uhr den Festgottesdienst zum Jahrestag der Kirchweihe mit Bischof Dr. Gebhard Fürst. Anschließend besteht Gelegenheit zur Begegnung. Am Samstag, 30.06./ Sonntag, 01.07. feiern wir ein fröhliches Jubiläums-Gemeindefest rund ums Münster St. Paul mit buntem Programm und einem familiengerechten Gottesdienst. Ich freue mich sehr, dass Mitglieder aller Esslinger Kirchengemeinden dieses Fest mitgestalten und fleißig mithelfen. Ihnen und allen, die das Festprogramm vorbereitet haben und durchführen werden, schon jetzt ein herzliches „Danke“! Feiern Sie mit – ich freue mich auf alle Begegnungen!                                                                Ihr Pfarrer Stefan Möhler


 

Kommunionfeier zu Hause


Es ist für viele schmerzlich nicht an der sonntäglichen Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier

teilnehmen zu können. Ob dies nun krankheitsbedingt, der eigenen Gebrechlichkeit geschuldet oder aus Altersgründen ist, die Nähe Gottes und sein Beistand sind dann besonders gefragt.

In solchen Situationen besteht die Möglichkeit, die Kommunion zu Hause zu empfangen. Sie brauchen sich dazu nur beim Pfarramt zu melden. Es wird dann ein Termin vereinbart, entweder mit jemandem aus unserem Kreis von Ehrenamtlichen, oder dem Seelsorger vor Ort, Uwe Schindera.

Eine kurze Andacht – Gebete, Lieder, Lesung aus der Heiligen Schrift, Kommunionempfang und Segenswort – bildet den Rahmen dafür. Die „Krankenkommunion“ kann einmalig sein, regelmäßig stattfinden oder auch nur vor den Hochfesten gebracht werden.


Ich lade die Betroffenen ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.


Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort