Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


Ostern feiern in Esslingen

 

Das Osterfest ist das wichtigste Fest für uns Christen im Jahr: Wir feiern die Auferstehung Jesu, die er auch uns allen verheißt. Wir feiern den Sieg des Lebens über den Tod, der Hoffnung über die Verzweiflung; wir feiern, dass wir eine Zukunft haben, für die es sich zu leben lohnt, weil Gott selbst sie mit Sinn erfüllt und mit seiner Freude am Leben! 

 

Dieses Mal müssen wir Ostern ganz anders feiern als sonst: im kleinsten Kreis oder gar allein zuhause. Die Gestaltungsvorschläge und Impulse auf der Homepage www.katholische-kirche-esslingen-zell.de sollen dazu Anregung und Hilfe sein.

 

Für viele Christen gehört zum Osterfest auch ein gebackenes Osterlamm. An diesem Samstag werden trotz Corona- Krise viele Menschen in der Innenstadt unterwegs sein, um für das Fest einzukaufen. Dekan Bernd Weißenborn und Pfarrer Stefan Möhler werden am Karsamstag ab 10.00 Uhr am Löwenbrunnen auf dem Markplatz Osterlämmer und Ostergrüße verteilen und so den Menschen frohe Ostern wünschen – ohne Händedruck, aber ganz gewiss mit einem freundlichen Lächeln! 

 

Ebenfalls ökumenisch beginnen wir das Osterfest: Dekan Bernd Weißenborn und Pfarrer Stefan Möhler feiern am Abend des Karsamstags in guter ökumenischer Tradition eine gemeinsame Osternacht für alle Esslinger Gemeinden. Am Osterfeuer werden alle Osterkerzen unserer katholischen Kirchen entzündet und diese dann in die Kirchen in den Stadtteilen gebracht. Ab Ostersonntag kann dieses Licht bei einem persönlichen Besuch in der Kirche mit nach Hause genommen werden. Kleine Kerzen stehen dafür bereit. So soll unser gemeinsamer Osterglaube die Wohnungen und das Leben möglichst vieler Menschen mit seinem Licht erleuchten. 

 

Die Osternachtfeier wird mit Ton und Bild aufgezeichnet. Ab dem Morgen des Ostersonntags kann sie hier auf der Homepage angeschaut und mitgefeiert werden. Zu den weiteren österlichen Festtagen wird es wie an den letzten Sonntagen Audio- Podcasts mit dem Sonntagsgottesdienst geben. 

 




 

Ostergruß des Pastoralteams

 

Ihr fragt, was ist die Auferstehung der Toten? Ich weiß es nicht! Ich weiß nur, wozu er uns ruft – zur Auferstehung heute und jetzt. Kurt Marti

Wir wünschen Ihnen und uns und allen, die uns nahestehen, immer wieder das Hören dieses österlichen Rufs. Denn er vermittelt uns Freude, Zuversicht und Begeisterung für diese Welt.

Ihre Pastoralteams von St. Albertus und Zur Heiligsten Dreifaltigkeit:

 

Stefan Möhler Markus Scheifele

Leitender Pfarrer Pfarrer

 

Uwe Schindera

Seelsorger vor Ort

 

Ulrich Röhrle Günther Wetzel

gewählte Vorsitzende der KGR

 

Dieter Lang

Diakon i.R.

 

Karin Schäfers , Andrea Schaffrath-Bäuerle, 

Martina Neuwald

 

Pfarramtssekretärinnen und Mesnerin

 

Emma Bretaña Movilla

Mesnerin/Hausmeisterin

 

 

Oliver Neuwald

Hausmeister

Gemeinfrei: Kreuz und Blume


Liebe Familien,

 

ganz anders als erwartet ist unser Leben in diesen Wochen: Die Kinder lernen zuhause, viele Dinge wie Sport, Musik, gemeinsam draußen spielen…, fallen aus. Manche Eltern können nicht arbeiten gehen, andere müssen weiterhin arbeiten und kämpfen mit einer größeren Belastung. 

Auch in der Kirche ist alles anders: In diesen Tagen um Ostern feiern wir normalerweise viele und ganz besondere Gottesdienste, auch mit den Familien. In diesem Jahr müssen alle Osterfeierlichkeiten ausfallen. Auch die ganzen Vorbereitungen auf Ostern, die normalerweise im Kindergarten und in der Schule stattfinden, gibt es diesmal nicht. So ist es ganz schön schwer in Osterstimmung zu kommen. Aber positiv gesehen: Auch wenn vieles drumherum ausfallen muss - Ostern kann nicht ausfallen, denn Jesus ist auferstanden und das ändert sich nicht! 

 

Deshalb haben wir Seelsorgerinnen und Seelsorger überlegt, wie wir allen Familien, eine kleine Freude machen und Euch helfen können, trotz allem, Ostern zu feiern. 

Herausgekommen ist dieses Heft mit vielen Ideen und Anregungen, mit dem Ihr in Eurer Familie die kommenden Tage der Karwoche und des Osterfestes zuhause begehen und feiern könnt. Also einfach ausdrucken und loslegen!

Wir hoffen, es macht Euch Freude und erinnert die ganze Familie daran: Jesus ist auferstanden und ist für uns da!

 

Wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit und gesegnete Ostern!

 

Eure Seelsorgerinnnen und Seelsorger der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen

 

 

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Osterheft_Palmsonntag bis Osternmontag f
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Corona erfordert einschneidende Maßnahmen, auch bei der Kirche. Aber eines bleibt: wir sind da. 

 

Ja, auch wir übernehmen unseren Teil der gemeinsamen Verantwortung in unserer Gesellschaft, die Ausbreitung des Corona- Virus zu erschweren und Infektionen zu vermeiden: 

  • Alle Gottesdienste entfallen, mindestens bis 19. April, evtl. auch länger, je nach den Vorschriften der Regierung. Das betrifft die Sonntagsgottesdienste, aber auch Andachten, Werktagsgottesdienste und die Gottesdienste in der Karwoche und in den Ostertagen. 
  • Taufen und Trauungen müssen wir verschieben, sie dürfen bis 15. Juni nicht gefeiert werden. 
  • Beerdigungen finden statt, aber nur im Freien und möglichst nur im kleinen Kreis. Wenn gewünscht, feiern wir gerne nach Ende der Corona- Krise einen Trauergottesdienst mit den Angehörigen.  
  • Die Erstkommuniongottesdienste in unseren Gemeinden müssen ebenfalls entfallen. Sie werden nach den Sommerferien nachgeholt. 
  • Auch alle anderen Veranstaltungen in den Kirchen und Gemeindehäusern werden bis 15. Juni abgesagt. Das gilt für Angebote für Kinder und Jugendliche ebenso wie für den Seniorentreff, die Chöre und Bands und Angebote der Bildungsarbeit. Auch Veranstaltungen, für die wir unsere Gemeindehäuser vermietet haben, müssen wir absagen. 
  • Unsere neugewählten Kirchengemeinderäte können erst nach dem 15. Juni mit ihrer Arbeit beginnen. Bis dahin arbeitet der bisherige KGR geschäftsführend weiter. Entscheidungen müssen bei Bedarf per E-Mail- Abstimmung getroffen werden. 

Doch das heißt nicht, dass Kirche nicht mehr stattfindet! 

  • Wir Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen zum Gespräch zur Verfügung, gerne (und infektionssicher) per Telefon. Sie erreichen uns auch per Mail, alle Kontaktdaten finden Sie hier in der Homepage. Natürlich kommen wir wie bisher im Notfall zu Schwerkranken und Sterbenden zum Besuch. 
  • Die Kirchen stehen weiterhin für Ihren persönlichen Besuch offen als Orte der Ruhe, der Besinnung und des Gebets. Auch werden Sie dort in den nächsten Tagen immer wieder Seelsorgerinnen und Seelsorger antreffen. Bitte beachten Sie aber, dass das Begegnungsverbot für mehr als zwei Personen auch in den Kirchen gilt!
  • Täglich um 19.30 Uhr läuten die Kirchenglocken aller Esslinger Kirchen. In ökumenischer Verbundenheit sind wir eingeladen, dann alle füreinander und für die Mitmenschen zu beten, z.B. das Vater Unser
  • Wir werden für die Sonn- und Festtage Texte, Impulse und Gebetsvorschläge zur Verfügung stellen (auf der Homepage und in den Kirchen), die zum persönlichen Begehen dieser Tage einladen. Vor 10.30 Uhr läuten die Glocken und laden ein, um diese Zeit eine häusliche Andacht zu halten und zu beten. Im Fernsehen oder Internet (Livestream aus dem Dom unserer Diözese unter www.drs.de ) gibt es gute Gottesdienstübertragungen. 
  • In Esslingen wird weiterhin die Eucharistie für Stadt und Gemeinden gefeiert: Wir Priester werden an diesen Tagen im privaten Kreis die Heilige Messe feiern und dabei die ganze Gemeinde ins Gebet einschließen. Gerne dürfen Sie uns persönliche Anliegen, die wir ins Gebet nehmen sollen, dafür mitteilen. Die Sonntagsmesse von Pfr. Möhler können Sie als Podcast auf unserer Homepage hören und auf diesem Weg mitfeiern. 
  • „Kirche im Nahbereich“ ereignet sich überall dort, wo Menschen in der Nachbarschaft in diesen Tagen nacheinander schauen und Hilfe anbieten – sei es bei der Kinderbetreuung, beim Einkauf für Senioren oder einfach mit der aufmunternden Nachfrage am Telefon wie es geht. Täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr steht ein Mitglied unseres Seelsorgerteams am Telefon zur Verfügung unter der Nummer 0711 39 69 19 16.

Offenes Ohr in Corona - Zeiten: Seelsorgetelefon der Katholischen Kirche Esslingen

 


Engpässe an Blutkonserven - geht Blutspenden!

 

Auch die Katholische Kirche Esslingen bittet alle zu prüfen, ob sie in den nächsten Tagen und Wochen nicht ein wenig Zeit und Mut aufwenden um Blutspenden zu gehen. 

Schon jetzt ein herzliches Dankeschön.

Die Corona-Krise trifft die Blutbanken in den Krankenhäusern, da weniger Menschen zum Blut spenden gehen. Dabei ist es wichtig, dass auch weiterhin regelmäßig gespendet wird. Denn: Blutspenden halten nur 42 Tage, danach müssen sie entsorgt werden. Besonders Menschen mit schweren akuten und chronischen Krankheiten, wie beispielsweise Krebspatienten, benötigen die Blutpräparate. Dazu kommen Unfälle, Notfalloperationen und Transplantationen. Bei den Spendeterminen gelten erweiterte Vorsichtsmaßnahmen, so dass niemand ein erhöhtes Ansteckungsrisiko befürchten muss.

#füreinanderDasein #zusammenhalten #blutspenden 

www.blutspende.de/blutspendetermine



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

viele von Ihnen waren bereits involviert, einige mögen davon gehört,

andere darauf gewartet haben:

 

Wir haben Anregungen aufgenommen, in Zell eine Nachbarschaftshilfe zu

etablieren. Sie werden darüber am Do 19.3. auch einen Bericht in der

Esslinger Zeitung finden.

Gestern haben wir uns am Backhausplatz mit einem kleinen Kernteam

getroffen, um die erste Phase zu besprechen. Die wird vor allem

umfassen, dass wir möglichst viele Engagierte in einem Mailverteiler

sammeln. Parallel dazu werden wir (bzw. viele engagierte Schüler!) in

den nächsten Tagen Flyer an die Haushalte verteilen und in Geschäften

auslegen, damit wir diese Initiative möglichst schnell bekannt machen.

Wenn Sie selbst aktiv mitwirken wollen, schicken Sie eine Mail an

zusammenhalt@zell-am-neckar.de. Vergessen Sie bitte nicht die Angaben zu

Ihrer Person und zu Ihrem Anliegen. Sie erhalten dann eine Einladung in

die Organisationsgruppe.

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie diese Mail und die angehängten

Informationen in Ihrem Netzwerk verteilen und ggf. auf Ihrer Homepage

veröffentlichen.

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich natürlich jederzeit auch an

mich persönlich wenden.

Mit vielen Grüßen von der Initiative "Zusammenhalt in Zell" und dem

Bürgerausschuss Zell,

Ihr Michael "Pul" Paulsen

--

Mit freundlichen Grüßen aus Zell

Michael "Pul" Paulsen

Bürgerausschuss Esslingen-Zell, Vorsitzender

 


 

KGR-Wahlen.

Wie Sie wissen, wurden die Fristen zur Stimmabgabe auf Sonntag, 05. April und zur Auszählung auf die darauffolgenden Tage verlängert.

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich aber dennoch bei allen Kandidierenden, den Mitgliedern des Wahlausschusses unter der Leitung von Andrea Schaffrath- Bäuerle, allen Helfer*innen beim Kuvertieren, Adressieren und Aufkleben der Briefmarken – und natürlich bei allen, die mit ihrer Stimmabgabe dem neu- gewählten Gremium den Rücken stärken!

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 

 

Der Kirchengemeinderat mit seinen Aufgaben

Der Kirchengemeinderat ist das Leitungsgremium der Kirchengemeinde, der Pastoralrat ist das Leitungsgremium der Gemeinde für Katholiken anderer Muttersprache. Gewählte Gemeindemitglieder beraten und entscheiden zusammen mit dem Pfarrer und den beratenden Mitgliedern des Gremiums:

  • über die konkrete Praxis einer Kirchengemeinde, z. B. wann welche Gottesdienste stattfinden, wie die Kinder und Familien zur Erstkommunion begleitet werden, mit welchen sozialen Einrichtungen man sich vernetzt und wie man mit der Kommune zusammenarbeitet.

  • über die Möglichkeiten der Beteiligung und der Vertretung aller Mitglieder der Kirchengemeinde, z. B. wie die Räte/innen mit den Gemeindemitgliedern im Kontakt sind und deren Anliegen aufgreifen, in welcher Sache sie sich öffentlich positionieren, wie sie in einem Projekt der Kirchengemeinde möglichst viele beteiligen können.

  • über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel. Der Kirchen- gemeinderat entscheidet über alle Ausgaben für die Seelsorge, für Gebäude und für das Personal der Kirchengemeinde.

  • in unseren Kirchengemeinden stehen darüber hinaus konkrete Projekte an: Die inhaltliche Konzeptionierung des „Hauses der Katholischen Kirche“ am Marktplatz; der Katholikentag 2022 in Stuttgart; eine neue Organisations- form innerhalb der Gesamtkirchengemeinde aufgrund von Stellen- reduzierung; Einzelprojekte der Kirchengemeinden und ihre Profilierung inVerbindung mit der Gesamtkirchengemeinde.


Wohnungssuche – Wer kann helfen?

Immer wieder erreichen uns Bitten sozialcaritativer Einrichtungen, ihnen doch bei der Wohnungssuche zu helfen. Wir tun das gerne, sofern wir von freien Wohnungen und Häusern in unseren Gemeinden wissen. Klar, der Wohnungs- markt in Esslingen ist sehr eng und vermietbarer Wohnraum kaum mehr zu bekommen. Dennoch die Bitte: Sollten Sie Wohnraum vermieten, ziehen Sie bitte auch Menschen aus sozial schwächeren Milieus als Mieter in Betracht. Zum Beispiel Frauen mit und ohne Kinder, die darauf angewiesen sind. Oder anerkannte Geflüchtete. Sollten Sie befürchten, die Miete werde nicht pünktlich bezahlt, so kann unter Umständen die katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen als Garant für Mietzahlungen auftreten. Ich gebe Ihnen bei Bedarf gerne weitere Auskünfte bzw. kann Sie an die entsprechenden sozialcaritativen Einrichtungen vermitteln.

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Wir sind da.online

 

Kinder, Jugendliche und Familien
sind aufgrund der Schulschließungen
und veranstaltungsfreien Zeit während
der Corona Pandemie besonders
herausgefordert, ihren Alltag neu zu gestalten. Der Bund der Deutschen Katho- lischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart will für diese Menschen da sein:

Mit der Online-Plattform: www.wir-sind.da.online

Desweiteren der Hinweis auf die Dropbox unserer ehemaligen Kollegin, Gemeindereferentin Claudia Ebert. Auch sie bietet Vieles für Kinder an: Spiele, Bastelideen, Geschichten und Gebet. Und das Schöne daran: Es wird alle 3 Tage ergänzt. Hier ein QR-Code zum scannen sowie die Internetadresse:

https://www.dropbox.com/sh/22sr1gppqy8s84g/AAD_leCNqN-nPM7pzJyfy5NEa?dl=0


Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren? – Orte des Zuhörens

Die Orte des Zuhörens und die Familiensprechstunden bieten in Esslingen Raum für Gespräche und Hilfe. Das Angebot ist offen für alleMenschen und findet in Zusammenarbeit von Caritas Fils-Neckar-Alb und Katholischer Gesamtkirchengemeinde Esslingen statt.

Normalerweise nehmen sich jeweils zwei Ehrenamtliche im Tandem während der Sprechstunden Zeit für Menschen in Not. Sie hören zu, haben ein offenes Ohr für verschiedenste Anliegen, informieren zu sozialen sowie finanziellen Fragen und bieten Unterstützung im Umgang mit Behörden. Durch Schu- lungsangebote und regelmäßige Austauschtreffen begleiten wir Sie in Ihrem Engagement als Zuhörerin oder Zuhörer.

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Jetzt jedoch kann diese Sprechstunde nur noch telefonisch stattfinden. Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter stehen Ihnen im Rahmen telefonischer Beratungs- angebote zur Verfügung. Telefon: 3969540

Möchten Sie sich später einmal ehrenamtlich in den Orten des Zuhörens engagieren, laden wir Sie dazu ein. Dabei können Sie Ihre Stärken einbringen, sich ausprobieren, neue Erfahrungen sammeln und sich für Ihre Mitmenschen einsetzen.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse gerne an die Caritas Fils-Neckar-Alb, Ann-Kathrin Huber, Tel.: 0711/396954-22, Mail: huber.a@caritas-fils-neckar-alb.de 

Ann-Kathrin Huber


Kollektenzwecke

In der Fasten- und Osterzeit senden wir aus unseren Gottesdiensten die Kollekten an viele kirchliche Hilfswerke. Sie sind darauf und auf Ihre Spenden angewiesen. Da es nun unmöglich ist, Gottesdienste zu feiern, bitten wir Sie, Ihre Spenden für diese Hilfswerke an uns zu überweisen. Wir reichen sie dann weiter. Unsere Kontonummer finden Sie auf Seite 2.

Die Kollekten sind in dieser Zeit bestimmt gewesen für: 29.03. Misereor; 05.04. (Palmsonntag) Heiliges Land; 12./ 13.04. (Ostersonntag und-Montag) Bischof-Moser-Stiftung; 19.04. (Weißer Sonntag bzw. Erstkommunion) Bonifatiuswerk; 03.05. Förderung Kirchlicher Berufe in unserem Bistum.

Für Ihre Gaben ein herzliches Verghelt ́s Gott! 

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Als Pate/Patin Kindern Chancen schenken

„Mein Engagement bei Chancenschenker gibt mir die Möglichkeit, meine freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich freue mich zu sehen, wie sich die Kinder positiv entwickeln,“ erzählt die Ehrenamtliche Frau Schröder (70), bei einem Feed- back-Gespräch.

Seit einem Jahr begleitet sie Familie M. und verbringt einmal die Woche ca. 2 Stunden mit Max (9) und Adrian (11). Die beiden Jungs sind die Ältesten von sechs Kindern. Mit ihrer Familie kamen sie vor ein paar Jahren von Rumänien nach Deutschland. Die Eltern wollten den Kindern hier ein besseres Leben er- möglichen. Der Vater spricht schon ein wenig Deutsch und hat eine Stelle in der Umgebung gefunden. Die junge Mutter übernimmt in der Familie die Für- sorgearbeit und ist mit der Betreuung der sechs Kinder sehr beschäftigt. Herr und Frau M. wollen ihre Kinder bestmöglich unterstützen, aber manchmal fehlt ihnen die Zeit, um jedem Kind die ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, die es bräuchte. Frau Schröder steht der Familie daher als ehrenamtliche Patin zur Seite.

Die Patenschaft zwischen Frau Schröder und Familie M. wird begleitet durch das Projekt Chancenschenker bei der Caritas. Ziel des Projekts ist es, die Teil- habe von benachteiligten Kindern aus einkommensschwachen Familien im Landkreis Esslingen zu fördern. Zurzeit werden für einige Familien neue Pa- ten*innen gesucht. Die Paten/Patinnen sind wöchentlich etwa zwei Stunden mit dem Patenkind zusammen. Von der Caritas werden sie in regelmäßigen Austauschtreffen und durch Schulungen begleitet.

Wenn Sie sich für eine Patenschaft interessieren, melden Sie sich bei der hauptamtlichen Koordinatorin Inga Birkner

Kontakt: Mail birkner.i@caritas-fils-neckar-alb.de, Telefon (0711) 39 69 54 19 Warnung vor falschem


Abonnementangebot

Das Bischöfliche Ordinariat weist daraufhin, dass u.U. Gemeindemitglieder aufgefordert werden, unsere Mitteilungen zu abonnieren. Dazu wird in einer Email der Briefkopf unserer Pfarrei unerlaubt verwendet, und Sie werden aufgefordert, Daten preiszugeben. Es ist völlig unklar, wofür dieser Anbieter, eine nicht namentlich genannte GmbH im Kleingedruckten, die Daten nutzt.

Das Ordinariat weist darauf hin, dass dieser Anbieter in keiner vertraglich oder sonst rechtlich geregelten Beziehung zu unserer Diözese oder zur Deutschen Bischofskonferenz/ Verband der Diözesen Deutschlands steht und damit auch nicht den Regelungen des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz unterliegt.


 

Initiative „Kirche von unten“

Mehrere Gruppen aus unserer Diözese, darunter der Katholische Frauenbund, der Bund Katholischer Jugend und „pro concilio“, haben am Freitag, 22. November einen einjährigen Prozess gestartet. Ziel ist es, ein Netzwerk reformwilliger Kirchengemeinden und Organisationen zu schaffen und ein „Weltkonzil“ zu fordern. Darin sollen Reformen auf den Weg gebracht werden wie zum Beispiel die Weihe der Frau, Überwindung der konfessionellen Trennungen, mehr Mit- spracherecht der Christ*innen und eine verständlichere Verkündigung.

Als Abschluss dieses Prozesses findet ein „Konzilstag“ am Samstag, 07. Nov. 2020 in der Festhalle in Rottenburg/ Neckar stat. Nähere Informationen über diesen Prozess: www.konzil-von-unten.de Pastoralreferent Uwe Schindera


Vereinfachter Spendennachweis bei Spenden bis 200 €

Unsere katholischen Kirchengemeinden sind staatlich anerkannte Körper- schaften des öffentlichen Rechts. Wir freuen uns, dass viele von Ihnen die viel- fältigen Arbeitsfelder und die Einrichtungen der katholischen Kirche Esslingen durch Ihre Spenden tatkräftig unterstützen! Da uns immer wieder Nachfragen dazu erreichen, möchten wir Ihnen zum Spendennachweis folgenden Hinweis geben:

Bei Spenden bis zu 200 € ist ein sogenannter „Vereinfachter Spendennach- weis“ gegenüber dem Finanzamt möglich (nach § 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV). Es genügt hier deshalb, einen Bareinzahlungsbeleg oder eine Buchungsbestäti- gung der Bank als Nachweis beim Finanzamt vorzuhalten. Aus der Buchungs- bestätigung müssen Name und Kontonummer des Auftraggebers und des Empfängers, der Betrag und der Buchungstag ersichtlich sein. Außerdem muss der steuerbegünstigte Zweck für die Spende angegeben sein.

Wir möchten deshalb gerne im Sinn dieser staatlichen Regelung bei Überwei- sungsspenden bis zu einem Betrag von 200 € auf eine gesonderte Spenden- bescheinigung verzichten. Dies dient der Vereinfachung unserer Verwaltung und damit auch der Vermeidung von Verwaltungskosten – Geld, das dann für die eigentliche kirchliche Arbeit zur Verfügung steht. Wir hoffen, dass dies auch in Ihrem Sinne ist.

Wünschen Sie persönlich für Ihre Spende unter 200 € dennoch eine Spenden- bescheinigung, stellen wir diese weiterhin gerne aus. Bitte vermerken Sie dann beim Überweisungszweck „bitte Spendenbescheinigung“ oder melden Sie sich beim örtlichen Pfarrbüro.

Allen, die unsere Kirchengemeinden und Projekte durch ihre Spenden fördern, sa- gen wir für diese wichtige Unterstützung von Herzen „Danke“ und „Vergelt’s Gott!“ Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Klimafasten

Unsere Diözese ruft während der Fastenzeit zusammen mit anderen Diözesen zum „Klimafasten“ auf (vgl. homepage unserer Diözese, www.um- welt.drs.de/umwelt-klimaschutz-nachhaltigkeit/ aktuelles) Dort heißt es:

Mit dieser Fastenaktion stellen wir uns in die
christliche Tradition, die in der Zeit vor Ostern des
Leidens gedenkt und bewusst Verzicht übt, um frei
zu werden für neue Gedanken und andere Verhal-
tensweisen. Der Klimawandel verursacht Leiden,
denn er gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Klimaschutz macht Verzicht erforderlich. Aber immer wieder ist er ein Gewinn, wenn es gelingt, alleine oder in der Gemeinschaft das Leben klimafreundlicher zu gestalten.

Wöchentlich gibt die Diözese unter der oben genannten website Impulse zum „Klimafasten“. Zum Beispiel beim Umgang mit Heizen; mit Lebensmitteln; dem Elektronik-Konsum; der Benützung eigener Fahrzeuge bis hin zum plastik- freien Einkauf. Denn allein durch unsere Gewohnheiten produzieren wir Deutschen im Durchschnitt 11 t an Klimagasen pro Jahr. Es liegt also auch an uns selbst und unserem eigenen Handeln etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun.

Fasten Sie doch mal auf diese Art bis Ostern (und darüber hinaus?)


Krankenkommunion – ein Dienst für die Kranken

Die Sorge um die Kranken gehört zu den Grundaufgaben einer Gemeinde. Ihnen soll ebenfalls die Teilnahme am eucharistischen Mahl ermöglicht werden. Meine Kolleg*innen und ich sowie unsere Kommunionspender*innen sind darum besorgt und bringen ihnen die Hl. Kommunion. Doch sind wir alle darauf angewiesen, über den Wunsch des Kranken nach Empfang der Kommunion informiert zu werden. Bitte wenden Sie sich doch an das Pfarr- büro, falls die Krankenkommunion gebracht werden soll.

Es gibt aber auch Situationen, bei denen es aus unterschiedlichen Gründen angebrachter ist, dass Angehörige des Kranken die Hl. Kommunion selbst überbringen. Dies ist grundsätzlich möglich, wenn die Angehörigen selbst regelmäßig den Gottesdienst mitfeiern und um den Wert und die Würde der Hl. Kommunion wissen.

Bitte sprechen Sie mich oder meine Kolleg*innen darauf an. Unsere Kirchen- gemeinderäte von St. Albertus und Hlgst. Dreifaltigkeit votierten für dieses Angebot.
Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Die Sternsinger waren in Zell unterwegs

 

Am 4. Und 6. Januar konnte man auf den Zeller Straßen wieder ein buntes Bild erleben: unsere Sternsinger waren mit farbenfrohen Gewändern, goldenen Kronen und einem großen Stern unterwegs. Wie jedes Jahr brachen sie vom Gemeindezentrum auf, um den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen und für soziale Projekte zu sammeln. Das Geld kommt den zahlreichen weltweiten Hilfsprojekten des Kindermissionswerks zugute. 

Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto: „FRIEDEN! Im Libanon und weltweit“.  Die Kinder bekamen beim ersten Vorbereitungstreffen eine Einführung in das Thema des Jahres 2020. In einem vom Kindermissionswerk eigens produzierten Video wurde an verschiedenen konkreten Beispielen die politische und soziale Situation im Libanon dargestellt. Auch wenn der libanesische Bürgerkrieg schon einige Jahre zurückliegt zeugen viele zerstörten Gebäude im Beirut immer noch vom Ausmaß der Zerstörung. Der Bürgerkrieg hat nicht nur materielle Schäden hinterlassen, sondern auch die durch ihn verursachten politischen Feindschaften zwischen den verschiedenen Religionen und Konfessionen sind oftmals noch vorhanden. In mehreren vom Kindermissionswerk geförderten interreligiösen Projekten wie z.B. gemeinsamen Kindergärten wird versucht, den Frieden zwischen den Menschen in diesem armen Land zu fördern. 

Für diese und andere Projekte konnten die Zeller Sternsinger bei den Hausbesuchen und während der Cäcilienfeier insgesamt 1.270 € sammeln. 

In diesem Jahr nahmen insgesamt 7 Zeller Kinder an der Aktion teil. Das Betreuerteam Senta Hafner und Mathias Oberhauser wurde durch David Wieland unterstützt. Da diesmal nur eine Gruppe zustande kam mussten die Sternsinger fleißig weite Wege zurücklegen. Es wurden dieses Jahr insgesamt 25 Häuser und Wohnungen besucht. Zusätzlich traten die Sternsinger am Dreikönigstag beim Gottesdienst und auf der Cäcilienfeier auf. Natürlich durfte auch das traditionelle Pizzaessen der Sternsinger mit ihren Betreuern vor dem Start am ersten Tag nicht fehlen. Nach ihrem Auftritt konnten sich die Sternsinger auf der Cäclilienfeier wieder bei Getränken und Kuchen vom anstrengenden Weg erholen.

Senta Hafner und Mathias Oberhauser

 

Foto der Gruppe 


Unsere Aktion „Adventsfenster“

 

An den drei Adventssonntagen haben sich jeweils zwischen 18 und 32 Personen zu­

sammengefunden. Sie wollten zusammen die Adventssonntage besinnlich ausklingen lassen in einem von Kerzen beleuchteten Hof oder Garten. Ein besonders geschmücktes oder be­leuchtetes Fenster, eine Andacht oder eine Geschichte ließen die Besucherinnen und Besucher das Besondere der Vorweihnachtszeit erfahren und spüren. Gegen die Kälte half ein Glas heißer Punsch. Ein Segensspruch hat das Zusammen­ kommen abgeschlossen und wir gingen fröhlich und erfüllt wieder auseinander.

Vielen Dank jenen, die sich bereit erklärt hatten, ein Adventsfenster zu ge­ stalten! Wir wollen im nächsten Jahr diese Aktion weiterführen. 

Sendek/Hafner/Ökumeneausschuss, Adventsfenster, Foto: privat


Überlegungen und Ideen zur Gestaltung des „Gemeinsamen Sonntags“

Gehören Sie zu den Frauen und Männern, die sich darüber freuen, dass der 1. Sonntag im Monat jetzt gemeinsam in St. Paul gefeiert wird? Oder gehören Sie zu denen, die es bedauern, dass die Gottesdienste in der eigenen Kirche weniger werden?

Ich kann beide Sichtweisen verstehen, denn es ist immer eine größere Heraus­ forderung, sich auf einen längeren Weg zu machen. Vor allem, wenn man dafür den Bus nehmen muss. Doch gibt es auch die Möglichkeit, sich mit anderen zu verabreden, oder Autobesitzer*innen bieten anderen an, sie mitzunehmen. Und oftmals ist es ja nicht nur der Weg, sondern auch die Umgewöhnung.

In der eigenen Gemeinde Gottesdienste mitfeiern zu können, war für viele Jahre jetzt durchgängig möglich. Immer weniger Menschen nehmen dies wahr. Das führt bei denen, die noch kommen, zu allerhand Trauer und Frust. Lieber Mitfeiern ist einfacher, wenn die Gottesdienste voll sind, wenn deshalb die Antworten und die Gebete deutlich sind und der Gesang kraftvoll ist. Dies kann nun beim gemeinsamen Mitfeiern an jedem 1. Sonntag des Monats wahr werden. Man kann sich schon jetzt auf ein volles Münster St. Paul und ganz besondere Gottesdienste freuen. Sie stärken unsere Verbundenheit als Christ*innen in Esslingen.

Damit diese Feiern etwas Besonderes werden, können sich Menschen aus allen Gemeinden einbringen. Das könnte so aussehen:

  • die Ministrantinnen und Ministranten aus allen Gemeinden sind eingeladen, immer wann sie wollen mitzuministrieren.

  • Einzelne Gemeinden stellen die liturgischen Dienste für einen Sonntag oder bieten an, mit Schola oder Chor oder Musikgruppe oder Band den Gottesdienst musikalisch zu gestalten

  • oder es gibt Gruppen die sagen, wir hätten Lust, diesen Gottesdienst inhaltlich, zum Beispiel, zu einem gesellschaftlich relevanten Thema oder einem spirituellen Thema, zu gestalten.

    Wie denken Sie darüber? Würden Sie sich gerne dabei engagieren? Sprechen Sie mit anderen darüber, und vielleicht ergeben sich daraus weitere Ideen. Ich meine, so könnte der 1. gemeinsame Sonntag im Monat etwas Besonderes und ein Geschenk der Gemeinschaft für die Katholik*innen in Esslingen werden. Gabriele Fischer, Cityseelsorgerin


 

Neue Gottesdienstordnung in Esslingen ab Februar 2020

 

Anfang 2019 haben wir mit einer Befragung die Gottesdienstbesucher sowie die Kirchengemeinderäte und Mitglieder der Liturgieausschüsse nach ihrer Meinung zu Art, Ort und Zeit unserer Sonntagsgottesdienste befragt. Grund dafür war und ist, dass die Zahl der Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten/-innen ebenso abgenommen hat wie die Zahl der Gemeindemitglieder, die sich ehrenamtlich in Gottesdienst einbringen. Auch die Zahl der Gottesdienstbesucher ist leider kleiner geworden. Andere seelsorgerliche Aufgaben (Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Vorbereitung auf die Sakramente, Krankenbesuche) werden nicht weniger. Letztendlich müssen wir in den nächsten Jahren auch die Zahl der Gottesdienste verringern.

 

Über die Ergebnisse der Umfrage haben wir schon vor einigen Monaten informiert. Der Gesamtkirchengemeinderat hat nun – den Umfrageergebnissen folgend – entschieden:

 

  • Die Uhrzeiten der Gottesdienste werden nicht verändert
  • Die Gottesdienste (Eucharistie und Wortgottesfeier) werden weiterhin gleichmäßig auf die einzelnen Gemeinden verteilt.
  • Eine gewisse Bevorzugung erhält das Münster St. Paul als Zentralkirche, hier wird sonntags und an Festtagen immer eine Eucharistiefeier angeboten werden.
  • So lange es möglich ist, soll in jeder Gemeinde ein regelmäßiger Sonntagsgottesdienst stattfinden. Dies werden künftig abwechselnd Eucharistie- und Wortgottesfeiern sein.
  • Wir bemühen uns, Leiterinnen und Leiter für die Wortgottesfeiern in unseren Gemeinden zu gewinnen. Wo nicht genügend Leiter/-innen zur Verfügung stehen (einmal monatlich), übernehmen die Mitglieder des Pastoralen Teams die Feiern, soweit dies möglich ist. Wenn nicht, müssen auch Sonntagsgottesdienste ausfallen.

 

Die momentan einzige gravierende Veränderung betrifft den „gemeinsamen Sonntag“. Künftig wird er an jedem ersten Sonntag des Monats in St. Paul gefeiert, statt wie bisher am fünften Sonntag. So möchten wir eine Entlastung für die Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen schaffen. Gerade der Kreis der Hauptberuflichen wird binnen der nächsten 24 Monate um 3 Personen auf dann 6 Personen kleiner. Gründe dafür sind Ortswechsel und Renteneintritte. Sie werden gemäß dem gültigen diözesanen Stellenplan nicht mehr ersetzt.

 

Die Gottesdienste an den anderen Sonntagen werden nach einem neuen Schlüssel auf die Gemeinden und die bestehenden Uhrzeiten verteilt. Bitte achten Sie ab Februar besonders auf die Kirchlichen Mitteilungen, da in Gemeinden mit wechselnden Uhrzeiten diese künftig anders als bisher angeordnet werden.

 

Wir sind uns bewusst, dass sich nicht alle Gemeindemitglieder über diese Entscheidung freuen werden, bitte aber um Ihr Mittragen.

 

Ich wünsche uns allen, dass wir mit den Veränderungen gut zurechtkommen, und dass das nötige „Zusammenrücken“ neben manchem Verzicht auch gute Erfahrungen in der Gottesdienstgemeinschaft mit sich bringt!

Für den Gesamtkirchengemeinderat der Katholischen Kirche Esslingen,

Stefan Möhler, Pfarrer


Nikolaus-Gottesdienst am Sonntag, 8.12.2019

(mit Verabschiedung des ehemaligen Kindergottesdienst-Teams)


Frau Mangold:  Vielen Dank!

 

Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott und Dankeschön an Sie, Frau Mangold! Jahrzehntelang verantworteten Sie den Kaffeenachmittag,KaNa, für Senior*innen in unserer Dreifaltigkeitsgemeinde. Dabei verloren Sie nicht den Blick auf die Geschwister unsererevangelischen Nachbargemeinde. Wie selbstverständlich wurden sie eingeladen und so wurde dieser Nachmittag wie von selbst zueiner

ökumenischen Institution in Zell. Jeder Nachmittag begann mit einer kleinen Andacht in der Kirche, für die Sie vielfach ebenfalls dieGestaltung übernahmen. Weiter ging es bei Kaffee, (oftmals selbstgemachtem) Kuchen und einem Pro- gramm. Es wurde jedes Mal mitdem Ihnen eigenen Charme und Ihrer Fantasie liebevoll zusammengestellt und vielfach auch alleine präsentiert.

Am 12. Dezember geben Sie die Verantwortung für „Ihr Kind KaNa“ ab. Was läge näher, als KaNa nun ganz in ökumenische Hände zu geben. Doch das ist noch Zukunftsmusik.

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute und Gesundheit! Ihr Humor und Ihr Frohsinn, Ihre Hilfsbereitschaft und Ihre Sorge um uns alle tut uns gut. Gott möge Sie auch weiterhin begleiten!

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


St. Martinsumzug am 10.11.2019

 

 St. Martin und der Bettler

Viele Kinder mit ihren Familien aus der ganzen Stadt Esslingen begleiteten dieses Jahr St. Martin durch den Hangelstein. Dabei war die Darstellung der Mantel- teilung nicht das einzige, das gezeigt wurde. Nein, mit Laternenliedern, begleitet von zwei jungen Musiker*innen der Jugendband von Dreifaltigkeit, gingen die Kinder und die Erwachsenen mit dem Heiligen an vier Stationen. Dort erlebten sie mit, wie sich sein Leben, angefangen vom römischen Soldaten, mehr und mehr veränderte, hin zum Christen, über sein Mönchtum, zum Bischof und Friedens- stifter. Dies alles erzählte, etwas schnatternd vor Kälte, Tilly, die Gans.

Anschließend traf man sich im Gemeindezentrum zu Martinsgebäck und Punsch. Allen, die bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Martins- spiels mitwirkten, ein herzliches Vergelt ́s Gott! Dies besonders den Minist- rant*innen unserer Gemeinde für die vielen am Tag zuvor gebackenen Martins- gänse am Tag und vor allem Sabina und Rafael Sendek, die alle Fäden dieses schon traditionellen Ereignisses von Zell in Händen hielten.

Fotos: R. Sendek


Backen der Martinsgänse mit den Ministranten am 9.11.2019

Rückblick: Zeller Konzertle

Die vielen Besucher*innen in unserer Kirche waren über die Darbietungen beim „ZeLLeR koNZeRtLe“ am Samstagabend, 09. November, restlos begeistert. Auf Initiative von Isolde Holzmann hatte der Kirchengemeinderat schon vor längerer Zeit beschlossen, diesen Musikabend zugunsten der Caritas Kinderstiftung zu veranstalten. Dank der großen Spendenbereitschaft der Zuhörer*innen kamen über € 850,00 zusammen, über die sich die Projektleiterin der Kinderstiftung, Olivia Longin, freuen durfte.

Einmalig war das „Konzertle“ zudem, weil es über alle Generationen und Konfessionen viele Menschen in der Kirche zusammenbrachte. So spielte die Kinder- und Jugendband unserer Kirchengemeinde genauso großartig auf wie der Kinderchor „Jellybeans“ des Familienzentrums Zell. Zum Hörgenuss trugen auch die Musikdarbietungen von David Neuwald, Elisabeth Mauz, Carl Zeller, Christine Lauenstein, Isolde Holzmann und Josef Steuer und des Ökumeni- schen Kirchenchors bei. Zum Schauen und Hören war die Tanzeinlage von Chiara Stölzle zur Musik von Yann Tiersen.

Moderiert wurde der Abend von einem „Esel“ und Fr. Neuwald.

Allen Musiker*innen und vor allem Isolde Holzmann, die bei diesem Vorhaben von Martina Neuwald und Josef Steuer unterstützt wurde, herzlichen Dank für diesen schönen Abend.

Mathias Oberhauser, Uwe Schindera. Foto: Lauenstein Unsere Kinder- und Jugendband unter der Leitung von: I. Holzmann und M. Neuwald


Weißwurstfrühstück der Senioren

 

Bereits zum 9. Mal hatte der Besuchsdienst der Gemeinde zum alljährlichen

Weißwurstfrühstück  eingeladen.  Und  so  wurden  wie  jedes  Jahr  die  über

75-jährigen Senioren und Seniorinnen von den Mitarbeiterinnen des Besuchs- dienstes im herbstlich bunt geschmückten Gemeindesaalbegrüßt und verköstigt. Nach einem kurzen Impuls untermalte musikalisch ein Trio Mundharmonika- Spieler den Vormittag und lud auchzum Mitsingen ein. Auch gab es genügend Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Kurze vorgetragene Texte ergänzten dasangebotene Programm, ebenso die allseits beliebte Tombola. Zwei der drei Musiker kamen dann gegen Ende des Vormittags als „Wildecker Herz- buben“ verkleidet und gaben einige deren Lieder zum Besten. Margareta Herrmann-Kreidler hatte die Planung undOrganisation dieser Veranstaltung

übernommen und führte auch durch das Programm. Nach Kaffee und Hefezopf wurden die Gäste dann herzlich verabschiedet und zum Wiederkommen im nächsten Jahr aufgefordert.

Konstanze Fretwurst


 

Aus dem Kirchengemeinderat

 

Am 19. November traf sich der Kirchengemeinderat zu seiner letzten Sitzung im Jahr 2019 wie gewohnt in der Sakristei. Auf der Tagesordnung stand als ein wichtiger Beratungspunkt das Votum aus Dreifaltigkeit zu den künftigen Gottesdiensten und Zeiten an den Hohen Festtagen Ostern und Weihnachten. Darüber hatte zuvor ja schon unser Liturgieausschuss beraten. Deutlich wurde, dass auch an Weihnachten und Ostern der Wunsch nach Eucharistiefeiern besteht und die spezifischen kirchenmusikalischen Schwerpunkte in diesen beiden

Phasen des Kirchenjahres auf jeden Fall erhalten bleiben sollen. Außerdem befasste sich das Gremium mit der Nachfolgefrage für Fr. Mangold, der jahr- zehntelangen Leiterin des KaNa für Senior*innen. Hier sind Überlegungen im Gange, die Leitung auf mehrere Schultern zu verteilen, gemeinsam mit der Ev. Kirchengemeinde. Zudem beschlossen die Räte, die Mietvereinbarung für unser Gemeindezentrum dahingehend zu ändern, dass künftig auch außer- gemeindlich kirchliche Gruppen in Einzelfällen die Räume mietfrei erhalten. Der letzte Beschluss des Gremiums für dieses Jahr war die Aufstockung der Spendeneinnahmen aus dem „Zeller Konzertle“ am 09.11. um € 150,00 auf nun € 1.000,00. Dieser Betrag wird der Caritas-Kinderstiftung überwiesen.

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


Mini -Verabschiedung am 20. Oktober 2019


Segnungsgottesdienst für Familien am Samstag, 5. Oktober 2019

 



Osterkerzen-Basteln am 16. April 2019

 

 Vielen Dank an alle Helfer!


Jahresrechnung 2018

 

In seiner letzten Sitzung Ende April stellte der Kirchengemeinderat die Jahressschlussrechnung wie folgt fest:

Der Vermögenshaushalt schloss zum Jahresende mit € 11.336,23. Den Verwaltungshaushalt, aus dem die laufenden Geschäfte bezahlt werden, endete mit dem Betrag von € 133.724,18. Die Bücher liegen zur Einsichtnahme im Pfarrbüro zu den gewohnten Öffnungszeiten von Sonntag, 05. Mai bis Sonntag, 19. Mai aus. Herzlichen Dank Herrn Schrimpf und seinem Team im Verwaltungszentrum für ihre Sorgfalt um uns alle.


Herzliches Vergelt´s Gott!

 

Dieses Dankeswort richten wir an all diejenigen, die uns mit ihrem Engagement die Karwoche und die österlichen Festtage näherbrachten: unsere Minis, Lektor*innen und Zelebrant*innen für die vielfältigen liturgischen Ausdrucksformen. Unsere Musiker*innen und unser Kirchenchor unter der Leitung von Isolde Holzmann, die mit ihren manchmal überraschenden Einfällen uns die Geschehnisse um den gekreuzigten und auferstanden Christus auf besondere Art näher brachten. Vor allem danken wir unserer Mesnerin Martina Neuwald, die an diesen Tagen mit ihren besonderen liturgischen und logistischen Erfordernissen im Hintergrund eigens gefordert war.                                              Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


Neue Wortgottesdienstleiterin Isolde Holzmann

 

Vielleicht haben Sie es am Weißen Sonntag schon bemerkt: Frau Isolde Holzmann leitete zum ersten Mal die Wortgottes-Feier. Sie hat sich für diesen Dienst bereit erklärt, und nachdem der Kirchengemeinderat ebenfalls dafür votierte, absolvierte sie einen mehrtägigen Kurs. So ist sie nun für diesen Dienst gerüstet. Wir danken ihr herzlich für diesen Dienst an unserer Gemeinschaft und wünschen ihr Gottes wohltuenden Segen für dieses ehrenamtliche Engagement.           

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Rückblick: Musik von Mozart, Mendelssohn und mehr!

 

Was kann es Schöneres geben als ein vollgefülltes Haus beim Konzert zum Weihetag der Dreifaltigkeitskirche in Zell. Siegfried Gmeiner, 

exzellenter Organist aus Ulm, die hervorragenden Sopranistinnen Anita Atzinger, Ulm und Isolde Holzmann, Esslingen und Josef Steuer mit seiner Trompete, boten ein abwechslungsreiches Programm mit Musik von Mozart und Mendelsohn. Mit ihren einzigartigen Stimmen verzauberten beide Sopranistinnen in Solis und Duetten die Zuhörer in musikalische Sphären. Orgel und Trompete ergänzten diesen Hörgenuss auf besondereWeise. Danke den Organisatoren und allen Spendern für dieses wunderbare    

                        Benefizkonzert für die Caritasarbeit.                                

                        Hildegard Gut


Ergebnisse der Umfrage zur Gottesdienstordnung im Januar

 

Aufgrund verschiedener Veränderungen wird es in den nächsten ein bis zwei Jahren nötig werden, die Gottesdienstordnung an den Sonn- und Festtagen (Anzahl, Uhrzeit und Art der Gottesdienste in den katholischen Kirchen Esslingens) zu verändern. Darüber sind unsere Gottesdienstbesucher*innen befragt worden.

 

Die Ergebnisse dieser Befragung liegen jetzt vor. Sie sind gegliedert für ganz Esslingen in 

antwortet haben, bleibt die prozentuale Summe jeweils unter 100%).

Danach folgen in Klammern die Zahlen für unsere Gemeinden St. Albertus (SA) und Hlgst. Dreifaltigkeit (D). 

 

1.Anzahl der abgegebenen Fragebögen

Alle Kirchengemeinden Esslingens: 599 – SA:114, D: 45

 

Rückmeldungen zu den einzelnen Fragen: 

2. Uhrzeit der Sonntagsgottesdienste

Die derzeitigen Zeiten (9.00 und 10.30 Uhr) finde ich gut: 483 = 80,6%    SA: 98, D: 41  

Ich bin dafür, die Zeiten auf 9.30 und 11.00 Uhr zu verschieben: 79 = 13,2%       SA: 7, D: 3

 

3.Darf die Uhrzeit abwechseln? 

Gottesdienstzeiten können von Sonntag zu Sonntag abwechseln, weil sie so gerecht zwischen den Kirchengemeinden verteilt werden: 194 = 32,4%             SA: 31, D: 32

 

Eine feststehende Zeitin der eigenen Gemeinde ist mir wichtiger, selbst wenn es nicht meine gewünschte Zeit ist: 306 = 51,1%     SA: 61, D: 5

 

4. Soll es eine Frühmesse am Sonntag geben? 

EineFrühmesse um 7.30 Uhrin einer Kirche in Esslingen würde ich besuchen: 33 = 5,5%      SA: 6, D: 1

 

5. Brauchen wir eine Vorabendmesse am Samstagabend? 

Die Vorabendmesse am Samstag (18:00 oder 18:30 Uhr) soll bleiben, da ich sie zumindest gelegentlich besuche: 336 = 56,1%       SA: 88, D: 29

 

Die Vorabendmesse am Samstag kann gestrichen werden: 158 = 26,4%            SA: 16, D: 14

 

6. Brauchen wir die Messe am Sonntagabend?

Die Messe am Sonntagabend (19.00 Uhr in St. Paul) soll bleiben, da ich sie zumindest gelegentlich besuche: 284 = 47,4%              SA: 45, D: 15

Die Messe am Sonntagabend kann gestrichen werden: 167 = 27,9%       SA: 42, D: 12

 

7. Eine vertraute Person im Gottesdienst oder selbe Uhrzeit? 

Mir ist wichtig, dass regelmäßig eine vertraute Person(derselbe Pfarrer, dieselben Leiter/-innen von Wortgottesfeiern) die Gottesdienste in meiner Kirche hält. Dafür können die Gottesdienstzeiten auch abwechseln und öfters mal eine Wortgottesfeier sein: 153 = 25,5%                SA: 27, D: 17

Mir ist wichtig, dass der Gottesdienst in meiner Gemeinde immer zur selben Uhrzeit stattfindet. Dafür können die Personen und Formen ruhig abwechseln: 349 =58,3%                  SA: 67, D: 16

 

8. Verteilung der Eucharistiefeiern und ihrer Termine 

Die Eucharistiefeiern sollen in gleicher Weise auf alle Gemeinden verteilt werden, so dass Eucharistie und Wortgottesfeier in allen Kirchen abwechseln: 354 = 59,1%                SA: 64, D: 36

 

Es soll zumindest ein oder zwei Kirchen geben, in denen regelmäßig eine Eucharistiefeier ist, so dass diejenigen, die regelmäßig die Sonntagsmesse besuchen möchten, ein festes Angebot finden. Dafür kann in den anderen Gemeinden häufiger eine Wortgottesfeier stattfinden: 188 = 31,4%                      SA: 34, D: 7

 

9. Wie stehen Sie zu Wortgottesfeiern am Sonntag?

Ich finde sie gut und wichtig.

Sie ermöglichen, dass jeden Sonntag in meiner Kirche Gottesdienst sein kann: 309 = 51,6%                SA: 52, D: 32

 

Ich finde sie nicht notwendig. Ich möchte sonntags eine Heilige Messe besuchen und fahre gegebenenfalls lieber in die Nachbargemeinde: 242 = 40,4%             SA: 52, D: 12

Können Sie sich eine Mitarbeit bei der Leitung von Wortgottesfeiern vorstellen?

Ja: 72 = 12,0%           SA: 9, D: 2; Nein: 450 = 75,1%         SA: 87, D: 37

 

10. Können Sie sich eine Mitarbeit bei der Leitung von Wortgottesfeiern vorstellen?

Ja: 72 = 12,0%           SA: 9, D: 2; Nein: 450 = 75,1%         SA: 87, D: 37

 

 

Persönliche Kommentare: Viele Gemeindemitglieder haben teilweise sehr ausführliche Kommentare mit vielen hilfreichen Anmerkungen auf die Bögen geschrieben – ganz herzlichen Dank dafür! Ihre Veröffentlichung würde den Rahmen der Kirchlichen Mitteilungen sprengen. Die Kommentare werden wir in den kommenden Wochen in unseren Kirchen aushängen, damit jeder sie lesen kann. Unsere Kirchengemeinderäte und Liturgieausschüsse werden sich weiter damit befassen. 

Ausgehängt wird aufgrund der großen Menge der Zahlen auch die Aufteilung der Zahlen nach Alter (unter 30, 30-60, über 60). Insgesamt ist hier festzustellen, dass junge und alte Gottesdienstbesucher in ihren Ansichten weitgehend übereinstimmen. Wenn jemand alle Zahlen und die Kommentare gerne in digitaler Form (als pdf) haben möchte, ist das problemlos möglich. Bitte senden Sie dazu eine Mail an Frau Hagelkrüs, die die Bögen ausgewertet hat: birgit.hagelkrues@drs.de

 

Was fällt auf bei den Rückmeldungen? 

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eindeutig ist der Wunsch erkennbar, die Uhrzeitender Gottesdienstzeiten am Sonntag nicht zu verändern – 09:00 und 10:30 Uhr sollen nicht angetastet werden. Eine deutliche Mehrheit schätzt feststehende Gottesdienstein den einzelnen Kirchen. Die Vorabendmesseam Sams

tag und die Messeam Sonntagabend werden jeweils von einer größeren Zahl von Menschen geschätzt und angenommen. Die Idee einer Frühmessedagegen findet nur sehr vereinzelt Anklang. Sind in Zukunft nur noch weniger Eucharistiefeiern möglich, sollen diese dennoch gleichmäßigunter den Gemeinden verteilt werden. Bei den Wortgottesfeiernsind die Meinungen geteilt: sie genießen häufig Wertschätzung, aber die Zahl der Gottesdienstbesucher, die auf jeden Fall eine Messe feiern wollen, ist ebenfalls hoch. 

Immerhin 72 Gemeindemitglieder in Esslingen können sich vorstellen, Wortgottesfeiern zu leiten! Diese Bereitschaft freut uns sehr. Diese Personen bitten wir, sich im Pfarrbüro oder bei einem Mitglied des Pastoral-teams zu melden. Im Juni veranstalten wir bei uns in Esslingen einen Einführungskurs für Leiter/-innen von Wortgottesfeiern, herzliche Einladung an alle Interessierten! Gerne geben wir auch weitere Informationen über diesen Dienst. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an der Befragung teilgenommen haben! Danke auch allen, die unsere Gottesdienste durch ihr Engagement, ihr Mitfeiern und ihr Gebet mittragen. 

 

Wie geht es weiter? 

Neben dieser Befragung werden auch die Kirchengemeinderäte und Liturgieausschüsse um ein Votum zur Gottesdienstordnung gebeten. Dieses soll bis Ostern abgegeben werden. Der Gesamtkirchengemeinderat wird dann in einer seiner Sitzungen bis zu den Sommerferien die Ergebnisse diskutieren und anstehende Veränderungen beschließen. Diese werden voraussichtlich nicht vor Anfang 2020 umgesetzt werden. Wir werden Sie an dieser Stelle rechtzeitig darüber informieren.           Pfarrer Stefan Möhler


Scham und Trauer – Brief von Pfarrer Möhler

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe ehrenamtlich Engagierte,

liebe Mitglieder unserer Katholischen Kirche Esslingen,

in den vergangenen Wochen wurde die von unseren Bischöfen beauftragte Studie zur sexuellen Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen in unserer Kirche vorgestellt und in der Öffentlichkeit diskutiert. Wohl alle waren wir über die Zahlen schockiert – steht doch hinter jeder einzelnen das Leiden eines jungen Menschen, verschuldet durch Priester oder andere Seelsorger unserer Kirche. Die Tatsache, dass Leitende unserer Kirche durch Nicht- Wahrhaben- Wollen oder aktives Vertuschen in etlichen Fällen das Leid vermehrt haben oder Täter vor den Konsequenzen ihrer Tat geschützt haben, ist entsetzlich und ein großer Vertrauensbruch. Hier haben unsere Bischöfe und Leitungsverantwortlichen in unserer Kirche eine große und wichtige Aufgabe vor sich, damit solches in unserer Kirche nicht mehr geschieht. Als Ihr Pfarrer erfüllt es mich mit Scham und Trauer, dass Sie als katholische Christen die Folgen dieses Versagens mitzutragen haben. Nicht nur werden Sie kritisch, vielleicht auch hämisch angesprochen; viele von Ihnen werden sich selbst fragen: Ist das noch meine Kirche? Kann ich in dieser Kirche, die solche Schuld auf sich geladen hat, noch eine spirituelle Heimat finden für mich und meine Kinder?

Ich kann Ihnen diese Last nicht abnehmen. Ich kann nur anbieten, sie mit Ihnen zusammen zu tragen. Zusammen mit den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Team und den Verantwortlichen in den Gemeinden tun wir, was wir können, dass unsere Kirche in Esslingen ein guter und verlässlicher Ort der Begegnung und des Glaubens für Jung und Alt ist und bleibt. Dafür setzen sich viele von Ihnen seit Jahren in vielfältiger Weise ein! Angestellte wie Ehrenamtliche, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, verpflichten sich seit Jahren zu einem achtsamen Umgang mit jungen Menschen, lassen sich schulen und untermauern ihre Unbescholtenheit durch Beibringen entsprechender Führungszeugnisse. Tag für Tag leben sie eine Kultur der Achtsamkeit für das Kindeswohl, in den Kindergärten, in der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung, bei den Ministranten und Pfadfindern, in den Gruppen und Kreisen unserer Gemeinden. Dass dieses große Engagement angesichts der erschreckenden Ergebnisse der Missbrauchsstudie keine öffentliche Wahrnehmung und Würdigung erfährt, ist ebenfalls eine traurige Folge des Versagens in unserer Kirche. Deshalb möchte ich heute all denen, die in unserer Katholischen Kirche in Esslingen mit und für Kinder und Jugendliche arbeiten und für den Schutz des Kindeswohls viel tun, ausdrücklich Dank und Anerkennung aussprechen!

Ich hoffe und bete, dass unsere Kirche insgesamt es schafft, sich den kritischen Fragen ehrlich zu stellen und nötige Veränderungen entschlossen anzugehen. Hier in Esslingen versuchen wir durch unser konkretes Handeln vor Ort unseren Beitrag zu leisten, dass Menschen uns wieder vertrauen. Ich schätze es hoch, wenn Sie diesen Weg mitgehen und weiterhin unserer Kirche verbunden bleiben. Ich habe Verständnis für alle, die dies in dieser Situation nicht können. Gern sind wir Seelsorgerinnen und Seelsorger für Sie Ansprechpartner, wenn Sie möchten.

Ihnen allen Gottes Segen, Ihr Pfarrer Stefan Möhler



Krankenbesuche im Krankenhaus und Datenschutz

 

Die Mitte Mai in Kraft getretene Datenschutzverordnung wirkt sich im Moment auch auf unsere Ehrenamtlichen aus, die im Auftrag unserer Gemeinde Kranke im Klinikum Esslingen besuchen. Denn es gibt noch keine Einigung zwischen Klinikum und den Kirchen, wie die Datenweitergabe geschehen soll. Jetzt jedenfalls ist es uns unmöglich unsere Besuchsdienste über Kranke zu informieren. Dies gilt im Moment auch für all diejenigen, die ausdrücklich einen Besuch aus ihrer Heimatgemeinde wünschen. Uns bleibt daher nur die Bitte an Sie: Falls ein Angehöriger oder ein guter Bekannter, der als Patient*in im Krankenhaus Esslingen liegt, ausdrücklich den Besuch eines Gemeindemitglieds wünscht, teilen Sie das bitte dem Pfarrbüro mit.

Ausgenommen von dieser Regelung ist unsere Krankenhausseelsorgerin, Pastoralreferentin Catharina Buck. Sie besucht nach wie vor Kranke gemeinsam mit ihren evangelischen Kolleginnen und betreut sie seelsorgerlich. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen auf die Möglichkeit der baldigen Wiederaufnahme des Engagements unserer ehrenamtlichen Besuchsdienste.                                               

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Unmögliches ist möglich – Nachbericht des Konzerts vom 11. März

 

„Wie das wohl klingen mag?“ hat sich sicherlich manch ein Besucher vor dem Konzert am 11. März in unserer Dreifaltigkeitskirche gefragt. Das Zusammenspiel von Alphörnern und Orgel, Cello und Sopranstimme klang hervorragend! Herzlichen Dank an Frau Isolde Holzmann und Herrn Josef Steuer für die Organisation dieses musikalischen Leckerbissens. Ein herzliches Vergelt´ Gott für das eigene Mitwirken und die Zusammenstellung des Programms bzw. an die Solistinnen Sigrid Eicken und Carla Goldberg (Alphörner) und die Cellistin Christine Lauenstein. Der Spendenerlös des Konzerts betrug für die Stiftung „Aktion Augenkinder“ über € 1.200,00!


Kirche – Kinderhaus Don Bosco

 

Kennen Sie Friedrich den Adler? Nein? Unsere Kinder werden ihn in den kommenden Wochen kennenlernen. Friedrich ist ein sehr wichtiger Adler für unsere Stadt Esslingen. Er ist auf unserem Stadtwappen zu sehen oder auf dem Rathaus, und sogar auf den Briefen, die unser Oberbürgermeister verschickt. Das Kinderhaus Don Bosco beschäftigt sich in den kommenden Wochen mit der Geschichte und der Entwicklung unserer Stadt. Bei einem Erlebnisspaziergang wird nicht nur die Altstadt von unseren Kindern unsicher gemacht, sondern auch der Hegensberg und ein Teil von Oberesslingen. Denn aus diesen Stadtteilen kommen unsere Kinder vorwiegend. Und da schauen wir mal genauer hin, was es dort alles zu entdecken gibt. Wo wohnen unsere Freunde oder wo kann man Einkaufen oder wo befindet sich die Feuerwehr auf dem Berg? Letztere werden wir auch besuchen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Legende von der Zwiebel. Sie geht so:

Eines Tages kam der Teufel zu Besuch nach Esslingen und freute sich darüber, dass die Bürger ihn ahnungslos grüßten. Als er auf den Marktplatz kam, wo gerade ein Wochenmarkt abgehalten wurde, staunte er über die feilgebotenen Waren. Der Teufel bat eine kluge Marktfrau einen der roten Äpfel kosten zu dürfen. Diese erkannte den Teufel jedoch an dem Pferdefuß, der aus seiner eleganten Hose hervorschaute, und am Schwefelgeruch. Die listige Marktfrau reichte ihm eine Zwiebel statt des erwarteten Apfels und der Teufel biss gierig hinein. Er schüttelte sich vor Abscheu und rief: „Das sollen eure Äpfel sein! Spott über euch Esslinger! Zwiebel sind es, scharfe Zwiebel. Und deshalb sollt ihr künftig nicht mehr Esslinger heißen, ihr stolzen Reichsstädter, sondern Zwiebel.“ Voll Zorn verließ er eilends die Stadt und hat sich fortan nicht mehr sehen lassen. 

Darum werden die Esslinger heute auch Zwiebel oder Zwieblinger genannt. (Freie Nacherzählung in Anlehnung an: Dorothee Bayer, Esslinger Heimatbuch, S. 129/130. Esslingen, 1982.)

Diese Legende werden die Kinder nachspielen und erleben. Wir werden die Zwiebel genauer anschauen und auch probieren. Als Höhepunkt haben wir unser Sommerfest mit dem Motto „Unser Esslingen“. Hier können  die Kinder und Familien aus unserem Kindergarten bei einem Quiz über Esslingen ihr Wissen vertiefen. Oder einen Esslinger Kinderfilm bei unserem Kino auf dem Berg anschauen. Wir freuen uns jetzt schon auf den Nachmittag und auf die Wochen, in denen es heißt, wir sind die Zwieblinger.                                                                

Das Kinderhausteam Don Bosco


Wegbegleitung in der Praxisphase

 

Das Patenprojekt Wegbegleitung der Caritas Esslingen und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen startet in die praktische Phase. Nachdem im Herbst 2017 die Qualifizierung der Paten und Patinnen begann, steht nun die Zusammenführung der Geflüchteten mit den Ehrenamtlichen an. Erste Patenschaften wurden bereits geschlossen, weitere folgen. Ziel von Wegbegleitung ist, dass Geflüchtete mit Bleibeperspektive zeitlich befristet durch Engagierte in ihrem individuellen Alltag begleitet und unterstützt werden. Die Engagierten werden auf ihre Aufgabe vorbereitet und haben in regelmäßigen Treffen die Möglichkeit, sich auszutauschen. Weitere Interessierte, die ehrenamtlich einen Teil des Weges mit den Geflüchteten gehen möchten, sind herzlich willkommen. Kontakt: Caritas-Dienste in der Flüchtlingsarbeit,

Petra Gauch Tel. 0711/396954-31, gauch.p@caritas-fils-neckar-alb.de


Hallo liebe Kinder!

 

Auf unseren heutigen Gottesdienst habe ich mich sehr gefreut!

Schließlich haben wir uns lange nicht mehr gesehen.

Und es war wie immer sehr schön.

Viele von Euch sind gekommen und ich habe sogar ein paar neue Gesichter gesehen.

Frau Tschamler hat alles so toll vorbereitet und alle haben fleißig mitgemacht.

Zusammen haben wir die Stadt Jerusalem gebaut, mit einer Stadtmauer, Toren und Häusern, und alles schön geschmückt. Dann haben wir Jesus auf dem Weg zum Pessachfest begleitet.

 

Ich freue mich schon auf unseren nächsten Kindergottesdienst im April!

 

Euer Rabe Krax


Die Liebes-Erklärung

 

Neulich am Küchentisch. Ein freier Samstagmorgen. Wir saßen mit Freunden zusammen beim Frühstück: der kleine Paulo, ganz schön stolz, schon 6 Jahre alt zu sein, seine große Schwester, seine Eltern, auch Oma und Opa und wir. Fragte er seinen Papa: „Du, Papa, liebst Du auch Johannisbeermarmelade?“ Meinte sein Papa: „Paulo: Ich mag die Johannisbeermarmelade, aber LIEBEN tu´ ich EUCH!“ Stille am Tisch. Oder irgendwie berührtes Staunen. Wie auch immer: Es hat gefühlt minutenlang keiner mehr etwas gesagt. Oder nach der Butter gefragt. Als wollte keiner von uns diesen schönen Moment mit belanglosen Worten zerplatzen lassen. Wir durften auf noch recht nüchternen Magen eine berauschende, bezaubernde kleine Liebeserklärung hören. Vielleicht war sie deshalb so besonders, weil man sie nicht erwartet hat. Nicht einfach so, so öffentlich. Und nicht von ihm. Er ist nicht so der große Redner. Und über Gefühle spricht er in der Regel erst recht nicht unbedingt. Aber an jenem Samstagmorgen.

Liebe berührt uns. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Die Liebe der Paare, die ich jedes Jahr beim Brautleutetag erleben darf. Die Liebe der Alten, wenn Fotos an ihren Wänden von ihrem gemeinsam gelebten Leben erzählen. Liebe berührt.

 

Gottes Liebe – und die Schwierigkeit, damit umzugehen

Berührt uns auch Gottes Liebe zu uns Menschen? Diese Liebe können wir nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen. So wie die Liebe, die wir unter Menschen beobachten können. Oder sogar selbst erfahren dürfen. Deshalb ist es vielleicht so schwer: zu glauben, dass Gott uns unendlich und bedingungslos liebt.

„Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder und für dein Leben ganze Völker. (…) Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.“ (Jesaja 43, 4.7). Mehr Liebes-Erklärung geht nicht! Für mich heißen diese biblischen Verse: So wie ich bin, bin ich von Gott gewollt. So wie ich bin, bin ich für ihn wertvoll. Ohne Wenn und Aber. Mein menschlicher Blick auf mich selbst sieht jedoch oft anders aus: Anstatt das Vollkommene zu sehen, sehe ich das Unvollkommene. Anstatt das Wertvolle zu sehen, sehe ich Fehler und Macken. Darin sind wir Menschen eben Profis. Einen liebenden Blick auf mich selbst kann mein tiefstes Inneres oft nicht zulassen. Oder nicht spüren. Vielleicht haben wir zu viel Nicht-Annahme erlebt? Vielleicht haben wir zu oft erlebt, dass Liebe zu uns verbunden war mit einer Bring-Schuld? Zum Beispiel nur, wenn ich etwas besonders gut gemacht habe, wurde mir positive Aufmerksamkeit geschenkt? Vielleicht konnte jemand mich nicht ganz lieben, sondern nur einen Teil von mir? Alles schmerzhafte Erfahrungen. Alles allzu menschlich.

 

Gottes Blick trainieren

Aber wie schön wäre das, wenn wir uns selbst und andere durch die Augen Gottes sehen könnten. Wie zärtlich. Wie wohltuend. Wie heilsam. Ich glaube, wir können das trainieren: Gottes Blick einzunehmen. Indem wir uns immer mal wieder beobachten – einen Tag oder auch nur eine Stunde lang. Beobachten, wo mein Menschen-Blick den Blick Gottes auf mich und andere versperrt. Vielleicht erinnern und helfen uns dabei ja Bilder oder Ereignisse. Mich jedenfalls erinnert die Situation am Frühstückstisch immer wieder daran, wie das sein könnte, wenn Gott mich liebt.

Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin

 

Quelle: Das ist Liebe?! Aber Glaube 06/2017, Online-Magazin der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern. In: Pfarrbriefservice.de