Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


Festschrift „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“

Nun ist es soweit: Unsere Festschrift anlässlich des 50. Jubiläums der Kirchweih ist fertiggestellt. Sie kann an unserem Patrozinium, Sonntag, 11. Juni nach dem Gottesdienst zusammen mit unserer Jubiläumstasche erworben werden. Bekannte Personen, die in den letzten fünf Jahrzehnten hier wirkten oder noch tätig sind, haben ihre Eindrücke niedergeschrieben. Herzlichen Dank dafür! Ein besonderes „Vergelt`s Gott!“ Herrn Rafael Sendek. Er hat das Heft redigiert und betreut.


Urlaubs-Segen

 

Wohl denen, die nach der harten Arbeit auch die andere Seite des Lebens entdecken in den unbeschwerten Tagen der Erholung, der Entspannung und der Ferien.

 

Wohl denen, die neben der Tretmühle des Alltags die Freiheit und Freizeit des eigenen Lebens groß schreiben und genussvoll erfahren in den Wochen des Urlaubs.

 

Wohl denen, die nicht verlernt haben, sich an der Muße zu freuen und die Schönheit der Schöpfung in nächster Nähe oder weiter Ferne zu bewundern.

 

Wohl denen, die das Geschenk einer frühen Morgen- und späten Abendstunde unter freiem Himmel verkosten und darin einen persönlichen Gruß ihres Schöpfers entdecken können.

 

Wohl denen, die sich und anderen all das Gute und Schöne gönnen als Gabe Gottes, die aufatmen, aufblühen und aufleben lässt, auch bei manchmal widrigem Wetter.

 

Wohl denen, die es verstehen, viel von der neu empfangenen erfrischenden Lebensfreude und den Wohltaten des eigenen Herzens im Alltag zu bewahren und weiterzugeben.

                                                                       Paul Weismantel


UrlaubsZEIT

 

„Warum betrübst Du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft in seinem Angesicht. Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir; darum gedenke ich an dich…“ (Psalm 42,5-6)

 

Psalm 42 – Frage und Antwort in einem Atemzug. Der moderne Mensch leidet unter einer ständigen Überforderung an Möglichkeiten. Die unbegrenzten Möglichkeiten führen leider allzu oft zu Stress, zu einem inneren Zwang, möglichst viel zu machen, um ja keine Gelegenheit zu verpassen. So kommt man auch in der Urlaubszeit nicht zur Ruhe. 

 

Unsere Seele braucht Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Zeit mit Gott!

 

Den Alltag unterbrechen. Nicht von A nach B hetzen. Den Alltag aufbrechen. Zeit haben. Nur da sein. Sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. In einem Buch lesen. Die Gedanken schweifen lassen. Die Ferien feiern. Langsamer gehen. Überlegen, was der Mühe wert ist. Das wahre Leben suchen. Beten.

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihrer/Eurer Seele eine erholsame UrlaubsZEIT!                                     

 Serafina Kuhn, Gemeindereferentin


Spielst du ein Instrument? Singst du gern? Hast du Lust, mit anderen Musik zu machen? 

 

Dann komm in unsre Band!

 

Wir wollen mit euch die Begleitung von Liedern im Gottesdienst einüben. Ihr bringt einfach euer Instrument, eure Stimme und euer Können mit, dazu etwas gute Laune und Geduld und die Band steht!

 


Feststellung der Jahresrechnung 2017

 

Die Abschlussbilanz für das Jahr 2017 liegt ab sofort für 14 Tage zur Einsicht im Pfarrbüro zu den normalen Öffnungszeiten aus. Sie wurde durch Herrn Sendek auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüft. Es gab keine Beanstandungen. Der Kirchengemeinderat stellte sie am 25. Juni wie folgt fest:

Der Investitionshaushalt (Vermögenshaushalt) schließt in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen in Höhe von € 20.972,71. Der Verwaltungshaushalt schließt zum Jahresende 2017 ebenfalls in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen ab mit € 133.088,48. 


Neue Ministrant/innen

 

Am 15. Juli durften fünf neue „Minis“ zum ersten Mal ihren Dienst am Altar verrichten. Wir freuen uns, dass künftig vier Mädchen und ein Junge mehr sich im Ministrieren abwechseln. Ab Schuljahresbeginn werden sie sich einmal monatlich zur Ministunde treffen. Sie wird vorerst von Mathias Oberhauser geleitet. Vielen Dank an alle für dieses Engagement. 


Ökumenischer Seniorenausflug

 

Am Donnerstag, 14. Juni starteten wir um 12 Uhr in der Hauptstraße.

 

Es ging ins Hohenloher Land, über die Autobahn bis Weinsberg, dann ins schöne Jagsttal. Das muntere Flüsslein, die weite Landschaft, große Kornfelder wechselten sich mit kleinen Wäldchen ab. Wir schauten, genossen und sangen aus den mitgebrachten Liederbüchlein. Um 14 Uhr wurden wir im Kloster Schöntal erwartet zu leckerem Kuchen und Kaffee auf der großen Terrasse. 

Wir wurden zu einer Führung durch das ehemalige Zisterzienserkloster abgeholt. Die schöne ev. Kilianskiche stammt aus der Barockzeit und hat eine wunderbare Akustik. Zum Schluss sangen wir den Kanon „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn“, das klang gut. Der Treppenaufgang im Kloster ist imponierend. Über ihn kamen wir zur Wohnung des früheren Abtes. Wir mussten noch ein Kabinett durchqueren, das als Tapete ringsum lauter Medaillons mit Bildern edler Herren und auch einiger Damen hatte, darunter auch einer, die noch extra „von hinten“ zu sehen war. Das imposante Kloster ist heute Bildungs- und Erholungsstätte. 

Dann ging es weiter nach Löwenstein ins Landgasthaus Hohly, hoch auf dem Berg gelegen, mit weitem Ausblick über den Breitenauer See ins Weinsberger Tal. Bei einem guten Vesper konnten wir die großartige Aussicht genießen. Herr Schwarzmann unterhielt uns dabei mit unterhaltsamer Tafelmusik. Auf Nebenstraßen, über Backnang fuhren wir wieder heimwärts. Fröhlich klang unser Singen durch den Bus. Pfarre Maile und seiner Frau, sowie Germa Mangold, aber auch dem Busfahrer ein herzliches Danke für den schönen Tag.                                    Lieselotte Pfeiffer


Krankenbesuche im Krankenhaus und Datenschutz

 

Die Mitte Mai in Kraft getretene Datenschutzverordnung wirkt sich im Moment auch auf unsere Ehrenamtlichen aus, die im Auftrag unserer Gemeinde Kranke im Klinikum Esslingen besuchen. Denn es gibt noch keine Einigung zwischen Klinikum und den Kirchen, wie die Datenweitergabe geschehen soll. Jetzt jedenfalls ist es uns unmöglich unsere Besuchsdienste über Kranke zu informieren. Dies gilt im Moment auch für all diejenigen, die ausdrücklich einen Besuch aus ihrer Heimatgemeinde wünschen. Uns bleibt daher nur die Bitte an Sie: Falls ein Angehöriger oder ein guter Bekannter, der als Patient*in im Krankenhaus Esslingen liegt, ausdrücklich den Besuch eines Gemeindemitglieds wünscht, teilen Sie das bitte dem Pfarrbüro mit.

Ausgenommen von dieser Regelung ist unsere Krankenhausseelsorgerin, Pastoralreferentin Catharina Buck. Sie besucht nach wie vor Kranke gemeinsam mit ihren evangelischen Kolleginnen und betreut sie seelsorgerlich. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen auf die Möglichkeit der baldigen Wiederaufnahme des Engagements unserer ehrenamtlichen Besuchsdienste.                                               

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Für Gott ist jeder Mensch sein Lieblingsspieler

– oder: Was man vom Fußball für den Glauben lernen kann

Von Bischof Joachim Wanke; in: Pfarrbriefservice.de

 

Ich denke, unser Leben ist ein bisschen wie ein Fußballspiel. Für uns Christen kann Gott dabei so etwas wie ein Schiedsrichter sein. Dazu möchte ich euch einige Gedanken mit auf den Weg geben.

 

Gott gibt uns Signale

Das wichtigste Werkzeug für einen Schiedsrichter ist die Pfeife. So können alle Spieler hören, wann das Spiel unterbrochen ist oder weitergeht. Mit der Pfeife gibt der Schiedsrichter Signale und jeder auf dem Platz weiß, was los ist.

Ich glaube, auch Gott macht sich in unserer Welt bemerkbar. Vor vielen Jahrtausenden hat er sozusagen den Anpfiff für die Welt gegeben: Er hat alles geschaffen und zum Leben gebracht. Seitdem lässt er sich in der Welt erfahren. Bis heute können wir seine Signale hören und sehen und spüren. Wenn uns etwas gut gelingt, kann das ein Signal von Gott sein: „So soll es sein.“ Oder wenn etwas schief geht, kann er uns damit sagen: „So geht es nicht.“ Oder wenn wir uns freuen oder nicht mehr weiterwissen oder bei vielen anderen Erlebnissen: Gott gibt seine Signale. … Wenn ihr eins bemerkt, dann legt eine kurze Pause ein. Ein kurzes Gebet kann so eine Unterbrechung sein. Ihr könnt Gott danken, ihn um etwas bitten oder einfach nur sagen: Gut, dass du bei mir bist, Gott. Ihr werdet merken, dass ihr nach und nach Gottes Signale immer besser versteht.

 

Gott lässt mit sich reden

Wenn ein Spieler beim Fußball eine gelbe Karte bekommt, passiert es oft, dass er zum Schiedsrichter läuft. Dann versucht er zu erklären, warum es eigentlich gar kein Foul war. Auch sonst diskutieren Spieler manchmal mit dem Schiedsrichter, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Meistens hilft es nichts, aber sie versuchen es immer wieder.

Ob man mit Gott diskutieren kann? Vielleicht denkt ihr jetzt: „Das geht doch gar nicht.“ Aber ich glaube fest daran: Beten bewirkt etwas. Jesus hat seinen Jüngern versprochen: „Bittet und es wird euch gegeben werden.“ Das gilt auch für uns. Gott hört unser Beten und er wird es erhören. Nicht immer sofort und nicht immer, wie wir es uns vorstellen. Aber er hört es. …

 

Gott bleibt auf Ballhöhe

Bei einem Fußballspiel muss der Schiedsrichter wahrscheinlich am meisten von allen laufen. Die Spieler geben den Ball ab und können auch manchmal stehen bleiben. Der Schiedsrichter aber muss immer auf Ballhöhe sein, damit er alles richtig sieht. Das ist manchmal nicht einfach, weil es oft sehr schnell geht.

Gott ist in unserer Welt immer auf Ballhöhe. Jeden Moment interessiert er sich dafür, was mit uns passiert. Und für Gott ist es auch nicht schwierig, jeden Menschen anzusehen. Er ist in jedem Moment aufmerksam und verpasst nichts. Hier gibt es aber einen großen Unterschied zum Schiedsrichter. Gott ist nicht unparteiisch. Für ihn ist jeder Mensch sein Lieblingsspieler. Und – das ist klar – auf den Lieblingsspieler blickt er besonders freundlich. … Wir können vom Fußball manches für unser Leben als Christen lernen. Gott ist mehr als nur ein Schiedsrichter, aber manches von ihm kann man so entdecken. Probiert es einfach aus!

 

 

Die Delle                                           Klaus Jäkel, In: Pfarrbriefservice.de

Es war im Jahr einer Fußballweltmeisterschaft, 1974, auf einer Akademietagung in Köln zum Thema: Das Menschenbild des Zweiten Vatikanischen Konzils. Den einleitenden Vortrag hielt der Jesuitenpater und Theologieprofessor Karl Rahner. Da stellte ein Teilnehmer die Frage: „Pater Rahner, was ist für Sie  der Mensch?“ Stille. Rahner stand und schaute vor sich hin. Eine ganze Weile. Dann hob er den Kopf, drehte sich zur Seite und hielt die Hände hinter seinen Rücken. Mit Blick geradeaus ging er langsam, sinnend und suchend hin und her. Das kannte ich. Denn besonders schwierige Fragen wie diese pflegte er aus der Bewegung heraus Schritt für Schritt anzugehen und zu lösen. Dann blieb er stehen. Schaute ins Publikum und machte mit der linken Hand eine Kreisbewegung. Wie fragend hob er die Achseln. „Sie sehen“, sagte er, „ … eine runde Sache“. Alle lachten. „Wie Sie wissen, haben wir ja zurzeit die Fußballweltmeisterschaft …“ Alle nickten. Rahner schmunzelte: „Ja, der Mensch ist wie ein Ball ... aber“, dabei stieß er mit der Faust seiner rechten Hand in die Bewegung der linken, „… mit einer Delle“. Gespannte Stille. „Und die fülle ich aus, sagt Gott, mit mir. Ich will dir deine Arrondierung sein, das, was dir fehlt, die Fülle deiner Delle übernehme ich, so bin ich bei dir …“ Erstauntes Aufhorchen. Pause. Dann anhaltender Beifall. Da schlug Rahner noch einmal zu, fester: „ … und je tiefer die Delle desto inniger und mehr …“ - Schweigen. Tiefes. Das nicht enden wollte. 


Mittagessen für Bedürftige

 

Am 28. April war unsere Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit zum Kochen im Schulzentrum Mettingen eingeteilt. Das Interesse bzw. der Besuch war nach fast achtwöchiger Pause überraschend und erfreulicherweise sehr gut. Etwas über 40 Menschen waren gekommen um unsere "5 Sterne-Küche" zu genießen. Die fünf fleißigen Frauenhände gaben ihr Bestes und sie wurden mit viel Lob bedacht!               Margareta Herrmann-Kreidler


50 Jahre Kirchengemeinderat

 

Am 28. März 1968 wurden zum ersten Mal in unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart Kirchengemeinderäte als ordentliches Vertretungsorgan der Gemeinde gewählt. Die Konstruktion, in einem einzigen Gremium über die Gemeindepastoral und über die finanziellen Mittel (Kirchensteuern) zu beraten und zu beschließen, ist unter den deutschen Diözesen einmalig. Damit gilt die Kirchengemeindeordnung unserer Diözese als die mit dem größten Mitspracherecht der Gemeindemitglieder. In unserer St. Albertusgemeinde wurde damals nach Stadtteilen getrennt gewählt und die Kandidaturen proportional zu den dort wohnenden Katholiken vergeben. Da die Dreifaltigkeitsgemeinde erst 1971 kirchenrechtlich errichtet worden war, saßen drei ihrer Räte mit am Tisch in St. Albertus. Aus dieser ersten Periode (1968 – 1972) haben die damals gewählten Herrn Hans Reichle und Dr. Alfred Storr sicherlich noch heute einiges zu erzählen. Vielleicht ergibt sich ein Gespräch im Herbst bei einem Extra-Kirchenkaffee?


Aus dem Kirchengemeinderat

 

Bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause, Montag 25. Juni, konnte der Kirchengemeinderat Gäste aus den „Werkstätten Esslingen Kirchheim“ (WEK) begrüßen. Eva Gerstetter, zuständig für die Bereiche Begleitung und Fortbildung, und Zaim Sejdic, verantwortlich für die Heimbewohner und die Koordination verschiedener Aktivitäten, führten mit uns einen engagierten Meinungsaustausch. Es ging dabei um die Frage, wie eine Kooperation zwischen unserer Kirchengemeinde und den WEK aussehen kann. Das Ziel lautet: Gemeinsam etwas tun. So ist angedacht, mindestens einmal im Jahr miteinander ein Projekt durchzuführen. Denn die WEK bieten Räumlichkeiten für Seminare oder Veranstaltungen an. Aber wir können ihnen bei ihren Festen durch Mitarbeit und eigene Angebote helfen. Gemeinsame Aktionen können auch im gemeinsamen Backen der Martinigänse oder der Osterlämmer und im Basteln der Palmbuschen bestehen. Vereinbart wurde, die beschriebenen Aktionen in Bälde genauer zu planen.

Ab Herbst werden Frau Holzmann und Frau Neuwald gegen Honorar mit dem Aufbau einer Kinder- und Jugendband beginnen. Sie wird zweimal im Monat proben und soll die Gottesdienste an Weihnachten, Erstkommunion usw. bereichern.


Spendenaufruf für St. Josef, Molodetschno

 

Haben Sie Ihr Geld wirklich gut verzinslich angelegt? Vielleicht ja, aber eine Geldanlage für St. Josef, Molodetschno,unserer weißrussischen Partnergemeinde, bietet Ihnen die bestmögliche Verzinsung.

Bei dem Besuch einer sechsköpfigen Delegation vom 28.06.-02.07.2018 berichtete Pfarrer Edmund von seiner bettelarmen, aber stetig wachsenden Kirchengemeinde. Er bat deshalb um Spenden für: 

- ein Ferienlager für rund 80 Kinder und Jugendliche, deren Eltern entweder keine Arbeit mehr haben oder in Kurzarbeit sind. Kostenpunkt ca. € 4.000,00; 

- für die Reparatur der Fundamente der vor 30 Jahren errichteten Kirche St. Josef. Sie wurde mit Unterstützung von St. Albertus gebaut. Doch nun haben sich gefährliche Risse im Mauerwerk gebildet. Geschätzte Kosten: € 8.000,00.

Bitte spenden Sie auf das Girokonto Kath. Kirchengemeinde St. Albertus, IBAN DE24 6115 0020 0000 9443 86, schreiben Sie auf die Überweisung im Feld Verwendungszweck: „Spende Kirche Molo“ oder „Spende Ferien Molo“ und für die Spendenbescheinigung noch Ihre Straße. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung (Tel. 314661). Pfarrer Edmund garantiert, für alle Spender eine Hl. Messe lesen und für ihr Seelenheil zu beten. Kann es eine bessere Rendite geben?

                                                                       Ulrich Röhrle, 2. Vorsitzender KGR


Persönliche Jubiläen: Herzliche Gratulation!

 

Am 23. März 1958, also vor 60 Jahren, wurde Pfarrer i.R. Wolfgang Gauglerzum Priester geweiht. Jahrelang war er der Seelsorger in den Betrieben und Unternehmen hier in der Region und zehn Jahre lang zugleich Pastoraler Mitarbeiter in Hl. Dreifaltigkeit (1992 – 2002).

 

Am 31. Mai feiert Sr. Godelind Latus,OSV, in Untermarchtal ihre 60jährige Profess. Sie stammt aus St. Albertus und hat sich dem Orden der Vinzentinerinnen angeschlossen.

 

Am 07. Juli jährt sich der Weihetag von Pfarrer i.R.Hans Nagel zum fünfzigsten Mal. Von 1996 bis zu seiner Pensionierung 2011 war er für die beiden Gemeinden St. Albertus und Hl. Dreifaltigkeit als Pfarrer verantwortlich.

Wir gratulieren allen Jubilaren ganz herzlich und wünschen ihnen Gesundheit an Leib und Seele und Gottes wohltuenden Segen!


Unmögliches ist möglich – Nachbericht des Konzerts vom 11. März

 

„Wie das wohl klingen mag?“ hat sich sicherlich manch ein Besucher vor dem Konzert am 11. März in unserer Dreifaltigkeitskirche gefragt. Das Zusammenspiel von Alphörnern und Orgel, Cello und Sopranstimme klang hervorragend! Herzlichen Dank an Frau Isolde Holzmann und Herrn Josef Steuer für die Organisation dieses musikalischen Leckerbissens. Ein herzliches Vergelt´ Gott für das eigene Mitwirken und die Zusammenstellung des Programms bzw. an die Solistinnen Sigrid Eicken und Carla Goldberg (Alphörner) und die Cellistin Christine Lauenstein. Der Spendenerlös des Konzerts betrug für die Stiftung „Aktion Augenkinder“ über € 1.200,00!


Der Auferstandene hält meinen Zweifeln stand

 

Wir kennen die Szene aus dem Johannesevangelium. Der ungläubige Thomas wird zum Bekennenden: „Mein Herr und mein Gott!“, ruft er aus, nachdem er seine Finger in die Wunde Jesu gelegt hatte. Ganz realistisch stellt dies der Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio auf unserem Titelbild dar. Zu sehen sind da aber noch zwei weitere Jünger, die, wie Thomas, nach dem „Beweis“ zu suchen scheinen. Thomas ist also nicht allein mit seinen Fragen und Zweifeln an der Auferstehung. Für Navid Kermani, deutscher Schriftsteller mit iranischen Wurzeln, ist diese Szene im wahrsten Sinn des Wortes ein Fingerzeig dafür, wie der Auferstandene auch zu erfahren ist: Er nimmt an unseren Fragen und Zweifeln teil und hält ihnen stand. Für Kermani geht es nicht um den Beweis und die Wahrheit der Auferstehung, sondern darum Gott zu erfahren, zu schauen und zu erleben (vgl. N Kermani: Ungläubiges Staunen, München 20156, S. 216-224). In dem Bild von Caravaggio wird mir das deutlich: Der Auferstandene lebt mit uns! Das gibt Hoffnung und Gewissheit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen Frohe Ostern!                                                        Uwe Schindera    


Pfarramtssekretärin in Zell

 

Liebe Gemeindemitglieder der Heiligsten Dreifaltigkeit, mein Name ist Andrea Schaffrath-Bäuerle und ich freue mich, ab 1. April 2018 4,25 Stunden im Pfarrbüro der Gemeinde übernehmen zu können.

Seit November 2004 arbeite ich als Pfarramtssekretärin in der Gemeinde St. Albertus und bringe daher schon einige Erfahrungen mit. Ich bin in Oberesslingen aufgewachsen und meine älteste Verbindung zur Hlgst. Dreifaltigkeit ist meine Firmung im Jahr 1979. Heute wohne ich mit meinem Mann und der jüngsten unserer 3 Töchter in ES-Lerchenäcker.

Ich freue mich auf viele schöne Begegnungen und eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Bis bald, Ihre Andrea Schaffrath-Bäuerle


Nachruf Diakon August Bauer

 

Am 18. März verstarb im Alter von 83 Jahren August Bauer. Er war in unserer Gemeinde nebenberuflicher Diakon. Mit seiner Frau Hedwig und den Zwillingstöchtern Edith und Martina wohnte er in der Hauptstraße. Von 1975 bis zu seinem Wegzug 1996 in den Schwarzwald, sang er im Kirchenchor und trug mit seinem geselligen Wesen zum stimmungsvollen Miteinander bei. Außerdem engagierte er sich in der Männerschola, dem Orgelförderkreis und im Kirchengemeinderat von 1976 bis 1981. Am 29. Oktober wurde er zum Diakon geweiht und wirkte fortan bei uns als Geistlicher bei Gottesdiensten, als Prediger, bei Spendungen des Taufsakraments, assistierte bei Eheschließungen und leitete Trauerfeiern. Den Ministranten brachte er das Knowhow bei und manche Freizeiten begleitete er mit seiner unkomplizierten Art. Zusammen mit Herrn Pfeiffer von der Ev. Gemeinde war er Gründungsmitglied des Ökumene-Ausschusses und Mitglied im damaligen Pastoralteam. Doch galt sein Hauptaugenmerk den Kranken, Älteren und Schwachen. Sie besuchte er regelmäßig. 

So brachte er sich mit viel Einsatz und Herz auf vielfältige Weise in unserer Kirchengemeinde ein. Wir gedenken seiner in großer Dankbarkeit.

 Hildegard Gut, Gemeindereferentin i.R


 

Firmung 2018

 

Aus unserer Gemeinde wurden im Münster St. Paul am 17.März gefirmt:

Jakob Hafner, Juliana Kustos und Louis Herzog von Württemberg. 

 

Wir gratulieren und wünschen ihnen und ihren Familie Gottes Segen.


Osterlämmer-Backaktion der Ministranten 

 

Die Osterlämmer-Backaktion der Ministranten der Kath. Gesamtkirchengemeinde zugunsten der Romwallfahrt 2018 war ein voller Erfolg. In 12 Stunden wurden 130 Lämmer gebacken. Sie sind in allen Gemeinden sehr gut angekommen und haben viel Freude gebracht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die die Minis unterstützt haben


Kommunionempfang bei Glutenunverträglichkeit

 

Es gibt immer mehr Menschen, deren Organismus das im Getreide enthaltende Kleber-Eiweiß (Gluten) nicht verträgt. Sie können somit die übliche Hostie bei der Kommunion nicht empfangen. Dennoch können sie den Leib Christi im Gottesdienst empfangen. Sie erhalten dann Hostien, die aus Weizenstärke hergestellt sind. Sie werden von den Betroffenen gut vertragen, weil ihr Glutenanteil unterhalb der Grenze liegt, die die Deutsche Zöliakiegesellschaft anerkannt hat. Sie gelten damit als "glutenfreie" Lebensmittel. Falls Sie zu der betroffenen Personengruppe gehören und die Kommunion empfangen möchten, fragen Sie bitte vor dem Gottesdienst in der Sakristei nach diesen Hostien.


Kirche – Kinderhaus Don Bosco

 

Kennen Sie Friedrich den Adler? Nein? Unsere Kinder werden ihn in den kommenden Wochen kennenlernen. Friedrich ist ein sehr wichtiger Adler für unsere Stadt Esslingen. Er ist auf unserem Stadtwappen zu sehen oder auf dem Rathaus, und sogar auf den Briefen, die unser Oberbürgermeister verschickt. Das Kinderhaus Don Bosco beschäftigt sich in den kommenden Wochen mit der Geschichte und der Entwicklung unserer Stadt. Bei einem Erlebnisspaziergang wird nicht nur die Altstadt von unseren Kindern unsicher gemacht, sondern auch der Hegensberg und ein Teil von Oberesslingen. Denn aus diesen Stadtteilen kommen unsere Kinder vorwiegend. Und da schauen wir mal genauer hin, was es dort alles zu entdecken gibt. Wo wohnen unsere Freunde oder wo kann man Einkaufen oder wo befindet sich die Feuerwehr auf dem Berg? Letztere werden wir auch besuchen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Legende von der Zwiebel. Sie geht so:

Eines Tages kam der Teufel zu Besuch nach Esslingen und freute sich darüber, dass die Bürger ihn ahnungslos grüßten. Als er auf den Marktplatz kam, wo gerade ein Wochenmarkt abgehalten wurde, staunte er über die feilgebotenen Waren. Der Teufel bat eine kluge Marktfrau einen der roten Äpfel kosten zu dürfen. Diese erkannte den Teufel jedoch an dem Pferdefuß, der aus seiner eleganten Hose hervorschaute, und am Schwefelgeruch. Die listige Marktfrau reichte ihm eine Zwiebel statt des erwarteten Apfels und der Teufel biss gierig hinein. Er schüttelte sich vor Abscheu und rief: „Das sollen eure Äpfel sein! Spott über euch Esslinger! Zwiebel sind es, scharfe Zwiebel. Und deshalb sollt ihr künftig nicht mehr Esslinger heißen, ihr stolzen Reichsstädter, sondern Zwiebel.“ Voll Zorn verließ er eilends die Stadt und hat sich fortan nicht mehr sehen lassen. 

Darum werden die Esslinger heute auch Zwiebel oder Zwieblinger genannt. (Freie Nacherzählung in Anlehnung an: Dorothee Bayer, Esslinger Heimatbuch, S. 129/130. Esslingen, 1982.)

Diese Legende werden die Kinder nachspielen und erleben. Wir werden die Zwiebel genauer anschauen und auch probieren. Als Höhepunkt haben wir unser Sommerfest mit dem Motto „Unser Esslingen“. Hier können  die Kinder und Familien aus unserem Kindergarten bei einem Quiz über Esslingen ihr Wissen vertiefen. Oder einen Esslinger Kinderfilm bei unserem Kino auf dem Berg anschauen. Wir freuen uns jetzt schon auf den Nachmittag und auf die Wochen, in denen es heißt, wir sind die Zwieblinger.                                                                

Das Kinderhausteam Don Bosco


Wegbegleitung in der Praxisphase

 

Das Patenprojekt Wegbegleitung der Caritas Esslingen und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen startet in die praktische Phase. Nachdem im Herbst 2017 die Qualifizierung der Paten und Patinnen begann, steht nun die Zusammenführung der Geflüchteten mit den Ehrenamtlichen an. Erste Patenschaften wurden bereits geschlossen, weitere folgen. Ziel von Wegbegleitung ist, dass Geflüchtete mit Bleibeperspektive zeitlich befristet durch Engagierte in ihrem individuellen Alltag begleitet und unterstützt werden. Die Engagierten werden auf ihre Aufgabe vorbereitet und haben in regelmäßigen Treffen die Möglichkeit, sich auszutauschen. Weitere Interessierte, die ehrenamtlich einen Teil des Weges mit den Geflüchteten gehen möchten, sind herzlich willkommen. Kontakt: Caritas-Dienste in der Flüchtlingsarbeit,

Petra Gauch Tel. 0711/396954-31, gauch.p@caritas-fils-neckar-alb.de


Mein Zweifel hält meinen Glauben groß

 

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Ein widersprüchlicher Satz. Er steht in der Bibel, und ich kann ihn gut unterschreiben. Genau diese Erfahrung mache ich auch. Ich glaube, habe aber auch meine Zweifel.

Ich kann glauben, und dafür bin ich dankbar. Ich glaube vor allem, dass Gott hinter jedem Menschen steht. Immer wieder in meiner Arbeit als Theologe treffe ich auf Menschen, die für sich selbst bedauern, nicht glauben zu können.

Ich habe auch meine Zweifel, auch wenn der Zweifel keinen guten Ruf in der Kirche genießt. Da wird Unglaube vermutet, zumindest keine Treue zur jeweils eigenen Kirche. Doch der Zweifel und der Unglaube genießen diesen schlechten Ruf zu Unrecht. „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24), stammelt im Markus-Evangelium der Vater eines besessenen Jungen. Er fleht Jesus an und fordert ihn vehement auf, seinen kranken Sohn gefälligst zu heilen. Glaube und Unglaube gehören so zusammen. Sie bedingen sich gegenseitig. Glaube ohne Zweifel wird zur Gewissheit, und Zweifel ohne Glauben tatsächlich zum Unglauben.

 

Der Apostel Thomas will Beweise

Für den Zweifel gibt es in der Bibel einen Zeugen: den Apostel Thomas. Er genießt keinen guten Ruf, eben weil er Zweifel an der Auferstehung hegt. Und diesen Zweifel auch äußert. Er kann nicht einfach nur glauben. Er will Beweise, will seine Hand in die Wunde des Auferstandenen legen. Weil er zweifelt, sucht er den Auferstandenen, und deshalb ist sein Zweifel legitim.

Im Freiburger Münster findet sich dazu ein anschaulicher Beweis. Vorne in der Kirche gibt es Statuen an den Säulen. Sie stellen die Apostel dar. Der Jesusfigur am Nächsten stehen nicht die Stars, nicht die großen Apostel, nicht Petrus und Johannes oder Jakobus und wie sie alle heißen mögen. Jesus am Nächsten steht eben dieser Thomas, der Zweifler, der sogenannte Ungläubige, wie er von den Frommen so oft geschmäht wurde. Thomas gehört dazu – der Künstler und sein Auftraggeber am Freiburger Münster wussten wohl, warum.

 

Ein Loblied auf den Zweifel

Es ist Zeit für ein Loblied auf den Zweifel. Jeder Mensch darf zu diesem Lied eigene Strophen texten. So auch ich. Ich glaube nicht, dass Gott es will, dass Unschuldige ermordet werden. Ich erkenne keinen Sinn im frühen Tod eines jungen Menschen. Ich habe meine Zweifel, wenn Menschen heute hungern müssen. Mein so sicher geglaubter Glaube wird immer wieder angezweifelt. Warum das alles? Musste diese oder jene Katastrophe nicht von Gott verhindert werden? Warum greift er nicht beherzt ein, wenn Menschen morden? Muss das so sein? Weil ich keine Antwort habe, trage ich das Leid und den Zweifel anderer Menschen mit, trage das alles vor Gott. Halte so den Zweifel, den Unglauben mit aus. „Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ – das gilt auch für mich.

Glaube und Zweifel gehören zusammen. Mein Glaube ist groß. Und mein Zweifel? Der hält meinen Glauben groß.    Uwe Beck

 

Quelle (leicht gekürzt): Katholische Hörfunkarbeit für Deutschlandradio und Deutsche Welle, Bonn, www.katholische-hörfunkarbeit.de (link is external), In: Pfarrbriefservice.de

 

 

Bild: „Veränderung“ Thomas Kupczik, In: Pfarrbriefservice.de


Hallo liebe Kinder!

 

Auf unseren heutigen Gottesdienst habe ich mich sehr gefreut!

Schließlich haben wir uns lange nicht mehr gesehen.

Und es war wie immer sehr schön.

Viele von Euch sind gekommen und ich habe sogar ein paar neue Gesichter gesehen.

Frau Tschamler hat alles so toll vorbereitet und alle haben fleißig mitgemacht.

Zusammen haben wir die Stadt Jerusalem gebaut, mit einer Stadtmauer, Toren und Häusern, und alles schön geschmückt. Dann haben wir Jesus auf dem Weg zum Pessachfest begleitet.

 

Ich freue mich schon auf unseren nächsten Kindergottesdienst im April!

 

Euer Rabe Krax


Die Liebes-Erklärung

 

Neulich am Küchentisch. Ein freier Samstagmorgen. Wir saßen mit Freunden zusammen beim Frühstück: der kleine Paulo, ganz schön stolz, schon 6 Jahre alt zu sein, seine große Schwester, seine Eltern, auch Oma und Opa und wir. Fragte er seinen Papa: „Du, Papa, liebst Du auch Johannisbeermarmelade?“ Meinte sein Papa: „Paulo: Ich mag die Johannisbeermarmelade, aber LIEBEN tu´ ich EUCH!“ Stille am Tisch. Oder irgendwie berührtes Staunen. Wie auch immer: Es hat gefühlt minutenlang keiner mehr etwas gesagt. Oder nach der Butter gefragt. Als wollte keiner von uns diesen schönen Moment mit belanglosen Worten zerplatzen lassen. Wir durften auf noch recht nüchternen Magen eine berauschende, bezaubernde kleine Liebeserklärung hören. Vielleicht war sie deshalb so besonders, weil man sie nicht erwartet hat. Nicht einfach so, so öffentlich. Und nicht von ihm. Er ist nicht so der große Redner. Und über Gefühle spricht er in der Regel erst recht nicht unbedingt. Aber an jenem Samstagmorgen.

Liebe berührt uns. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Die Liebe der Paare, die ich jedes Jahr beim Brautleutetag erleben darf. Die Liebe der Alten, wenn Fotos an ihren Wänden von ihrem gemeinsam gelebten Leben erzählen. Liebe berührt.

 

Gottes Liebe – und die Schwierigkeit, damit umzugehen

Berührt uns auch Gottes Liebe zu uns Menschen? Diese Liebe können wir nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen. So wie die Liebe, die wir unter Menschen beobachten können. Oder sogar selbst erfahren dürfen. Deshalb ist es vielleicht so schwer: zu glauben, dass Gott uns unendlich und bedingungslos liebt.

„Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder und für dein Leben ganze Völker. (…) Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.“ (Jesaja 43, 4.7). Mehr Liebes-Erklärung geht nicht! Für mich heißen diese biblischen Verse: So wie ich bin, bin ich von Gott gewollt. So wie ich bin, bin ich für ihn wertvoll. Ohne Wenn und Aber. Mein menschlicher Blick auf mich selbst sieht jedoch oft anders aus: Anstatt das Vollkommene zu sehen, sehe ich das Unvollkommene. Anstatt das Wertvolle zu sehen, sehe ich Fehler und Macken. Darin sind wir Menschen eben Profis. Einen liebenden Blick auf mich selbst kann mein tiefstes Inneres oft nicht zulassen. Oder nicht spüren. Vielleicht haben wir zu viel Nicht-Annahme erlebt? Vielleicht haben wir zu oft erlebt, dass Liebe zu uns verbunden war mit einer Bring-Schuld? Zum Beispiel nur, wenn ich etwas besonders gut gemacht habe, wurde mir positive Aufmerksamkeit geschenkt? Vielleicht konnte jemand mich nicht ganz lieben, sondern nur einen Teil von mir? Alles schmerzhafte Erfahrungen. Alles allzu menschlich.

 

Gottes Blick trainieren

Aber wie schön wäre das, wenn wir uns selbst und andere durch die Augen Gottes sehen könnten. Wie zärtlich. Wie wohltuend. Wie heilsam. Ich glaube, wir können das trainieren: Gottes Blick einzunehmen. Indem wir uns immer mal wieder beobachten – einen Tag oder auch nur eine Stunde lang. Beobachten, wo mein Menschen-Blick den Blick Gottes auf mich und andere versperrt. Vielleicht erinnern und helfen uns dabei ja Bilder oder Ereignisse. Mich jedenfalls erinnert die Situation am Frühstückstisch immer wieder daran, wie das sein könnte, wenn Gott mich liebt.

Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin

 

Quelle: Das ist Liebe?! Aber Glaube 06/2017, Online-Magazin der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern. In: Pfarrbriefservice.de


Gemeindeversammlung Samstag, 03. Februar

 

Viele Interessierte blieben nach der Vorabendmesse im Kirchenfoyer zur Gemeindeversammlung. Sie wurden über die geplante Pfarrhausaufstockung informiert. Der Leiter des Verwaltungszentrums, Rainer Schrimpf, gab anhand von Bauplänen und detaillierten Auskünften Einblicke. Im Januar hatte der Kirchengemeinderat einen Vertragsentwurf beschlossen. Darin tritt die Kirchengemeinde die Bauherrenträgerschaft an die Gesamtkirchengemeinde ab die Tilgungspflicht wird im Ernstfall ausgesetzt. So wird nun voraussichtlich im Herbst gebaut. Günther Wetzel, 2. Vorsitzender des Kirchengemeinderats, informierte die Gemeindemitglieder über alle Beschlüsse der letzten zwei Jahren. Darunter u.a. auch der Kauf der neuen Orgel und die Schwerpunktsetzung in der Pastoral: Gottesdienstgestaltung und verstärkte Kooperation mit den „Werkstätten Esslingen-Kirchheim“ (WEK). Nach kurzer Diskussion votierten anschließend die Teilnehmer/innen mehrheitlich für die alte Form der Kommunionspendung.                Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


"Gemeinsam an einem Tisch" - Einladung zur Esslinger Vesperkirche

 

10 Jahre lang gibt es dieses Angebot in Esslingen bereits. Auch dieses Jahr sind Ehrenamtliche wieder zur Mithilfe eingeladen. Getragen wird die Vesperkirche vom Kreisdiakonieverband Esslingen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde im Verbund mit der Katholischen Gesamtkirchengemeinde, dem Caritasverband und der Evangelisch-Methodistischen Kirche Esslingen. Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.vesperkirchen-landkreis-esslingen/esslingenfrauenkirche.de


Freundeskreis Flüchtlingshilfe Oberesslingen-Sirnau

 

Die Kleiderkammer des Freundeskreis Flüchtlinge Oberesslingen/Sirnau sucht wieder Spenden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen könnten. Aktuell benötigt werden: warme Jacken; Decken (keine Feder-/ Daunendecken); Sportsachen und Sportschuhe ab Gr.39; Rucksäcke und Taschen. Sie finden uns im Wohnheim Katzenäcker, Schorndorfer Str. 110, EG Rückseite. Wir haben freitags von 17.00 bis 18.00 Uhr für die Spendenannahme geöffnet. Weitere Informationen finden Sie unter www.freundeskreis-fluechtlinge-oberesslingen-sirnau.de/kleiderkammer.


1268 – 2018: 750 Jahre Münster St. Paul

 

 

Das Münster St. Paul ist für uns Esslinger Katholiken unsere zentrale Stadtkirche und die Mutterkirche aller Esslinger Gemeinden. Vielen Esslingern ist St. Paul ein wichtiger Ort in ihrem Leben und Glauben. In diesem Jahr feiern wir mit unserem Münster ein besonderes Jubiläum: Am 29. April 1268, also vor genau 750 Jahren, wurde St. Paul durch den Heiligen Albertus Magnus geweiht. Seither ist dieses Gebäude ein Ort des Gebetes, zunächst als Klosterkirche der Dominikaner, später als „Neue Kirche“ der evangelischen Christen und seit 1864 als Stadtkirche der Esslinger Katholiken. Viele Generationen haben hier ihren Glauben gelebt, und das hat unser Münster geprägt: Nicht umsonst ist es ein Ort, den nicht nur katholische Christen gerne aufsuchen, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen. Über 30.000 Kerzen, die jedes Jahr angezündet werden, geben davon Zeugnis. Jede steht für ein Anliegen, ein Gebet, eine Hoffnung, die ins Münster getragen wurde. 750 Jahre St. Paul – das ist Grund zum Staunen und zur Dankbarkeit, aber auch Ansporn für uns Esslinger Katholiken, heute und morgen unseren Glauben darin zu leben – bei allen Herausforderungen einer sich schnell verändernden Gesellschaft. Aber vor allem wollen wir in diesem Jahr feiern, und dazu lade ich Sie herzlich ein! Es erwartet uns ein buntes Jubiläumsprogramm mit Gottesdiensten und Festen, einer Ausstellung und Vorträgen, Konzerten und spirituellen Angeboten. Auch Angebote für Kinder und Familien gehören dazu, ebenso eine Jubiläumswallfahrt zum Grab des Heiligen Albertus Magnus im Herbst. Alle Angebote finden Sie im Jubiläumsflyer, der in allen Kirchen und Pfarrämtern in Esslingen erhältlich ist. Auch im Internet, auf Plakaten und in den Kirchlichen Mitteilungen werden wir immer wieder zu Veranstaltungen einladen – das Jubiläumslogo, das sie auch auf dieser Seite finden, wird jeweils darauf hinweisen.

Besonders einladen möchte ich Sie alle zu den beiden Höhepunkten unseres Jubiläumsjahres: Am Sonntag, 29.04 feiern wir um 10.30 Uhr den Festgottesdienst zum Jahrestag der Kirchweihe mit Bischof Dr. Gebhard Fürst. Anschließend besteht Gelegenheit zur Begegnung. Am Samstag, 30.06./ Sonntag, 01.07. feiern wir ein fröhliches Jubiläums-Gemeindefest rund ums Münster St. Paul mit buntem Programm und einem familiengerechten Gottesdienst. Ich freue mich sehr, dass Mitglieder aller Esslinger Kirchengemeinden dieses Fest mitgestalten und fleißig mithelfen. Ihnen und allen, die das Festprogramm vorbereitet haben und durchführen werden, schon jetzt ein herzliches „Danke“! Feiern Sie mit – ich freue mich auf alle Begegnungen!                                                                Ihr Pfarrer Stefan Möhler


 

Kommunionfeier zu Hause


Es ist für viele schmerzlich nicht an der sonntäglichen Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier

teilnehmen zu können. Ob dies nun krankheitsbedingt, der eigenen Gebrechlichkeit geschuldet oder aus Altersgründen ist, die Nähe Gottes und sein Beistand sind dann besonders gefragt.

In solchen Situationen besteht die Möglichkeit, die Kommunion zu Hause zu empfangen. Sie brauchen sich dazu nur beim Pfarramt zu melden. Es wird dann ein Termin vereinbart, entweder mit jemandem aus unserem Kreis von Ehrenamtlichen, oder dem Seelsorger vor Ort, Uwe Schindera.

Eine kurze Andacht – Gebete, Lieder, Lesung aus der Heiligen Schrift, Kommunionempfang und Segenswort – bildet den Rahmen dafür. Die „Krankenkommunion“ kann einmalig sein, regelmäßig stattfinden oder auch nur vor den Hochfesten gebracht werden.


Ich lade die Betroffenen ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.


Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort