Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


Wir werden weniger – was ändert sich in den Gemeinden ab 2022?

 

Im Frühjahr haben wir bereits darüber informiert: Aufgrund des neuen Personalplanes unserer Diözese werden wir ab 2022 statt wie früher 10 nur noch 6,5 Stellen für Seelsorgerinnen und Seelsorger der 8 Ortsgemeinden haben. Zusammen mit dem Rückgang auch des ehrenamtlichen Engagements sowie den Auswirkungen der Pandemie bedeutet das eine große Veränderung für unsere Gemeinden in den Esslinger Stadtteilen.

 

Wie können wir diese Veränderung so gestalten, dass weiterhin Seelsorge und Gemeindeleben in guter Qualität möglich sind? Wie werden dabei haupt- wie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht überfordert? In den letzten Monaten haben die Kirchengemeinderäte, der Gesamtkirchengemeinderat und das Pastoralteam miteinander beraten und ein neues Konzept für die pastorale Arbeit beschlossen, das nun ab 2022 greifen wird.

 

Kern der Beschlusses ist: Unsere Gemeinden rücken enger zusammen und organisieren mehr gemeinsam. Das Pastorale Team mit Pfarrern, Diakonen, Pastoral- und Gemeindereferenten/-innen ist künftig gemeinsam für alle Gemeinden da.

 

Was ändert sich für Sie als Mitglieder unserer Gemeinden? Was wird konkret anders?

 

Sie werden - wie schon von den Gottesdiensten gewohnt – den verschiedenen Esslinger Seelsorgerinnen und Seelsorgern in Ihrer Gemeinde begegnen. Es gibt für keine Gemeinde mehr eigene, exklusive Seelsorger/-innen als Ansprechpersonen. Wir sind natürlich weiter für Sie da: Wenn Sie ein Anliegen (egal was!) haben, wenden Sie sich an die Pfarramtssekretärin in Ihrer Gemeinde oder direkt an Pfarrer Möhler oder ein anderes Mitglied des Seelsorgerteams, das Sie kennen. Das Seelsorgerteam wird dann schnell klären, wer sich Ihres Anliegens annimmt und gerne für Sie da ist. Bitte: bleiben Sie mit uns in Kontakt – nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

 

Alle Kirchengemeinderäte unserer Gemeinden arbeiten eng mit Pfarrer Möhler zusammen. Die Kirchengemeinderäte vertreten weiterhin die Anliegen der Gemeinde vor Ort – zögern Sie nicht, auf Ihre Räte mit Anliegen und Kritik, bitte auch mit Lob und Wertschätzung zuzugehen. Gleichzeitig suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten, uns untereinander besser zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen. Auch die Sekretärinnen, Mesner und Hausmeister arbeiten gemeindeübergreifend mehr als bisher in Teams zusammen.

 

Auch in der Begleitung der ehrenamtlich engagierten Gemeindemitglieder setzen wir mehr als bisher auf gemeinsame Lösungen. Für sie bleibt ihre Pfarramtssekretärin erste Anlaufstelle für alles Organisatorische. Für die pastorale Unterstützung durch die Seelsorger/-innen achten wir in engem Kontakt zwischen Kirchengemeinderat, Pastoralteam und Ehrenamtlichen darauf, wie unser Seelsorgerteam weiterhin so gut wie möglich unterstützen und präsent sein kann.

 

Für die Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung gibt es gemeinsame Ansprechpersonen für alle Gemeinden: Bei der Erstkommunion ist das Gemeindereferentin Serafina Kuhn, bei der Firmung Pfarrer Stefan Möhler.

 

Zum engeren Zusammenrücken gehört, dass wir mehr voneinander erfahren und uns gegenseitig besser informieren. Deshalb wird es ab 2022 einen gemeinsamen Gemeindebrief für alle Esslinger Gemeinden geben. Hier finden Sie künftig nicht nur den bekannten gemeinsamen Gottesdienstplan, sondern auch Einblicke in das vielfältige Leben der Esslinger Gemeinden. Sie werden schnell sehen: Es gibt nicht nur ein „Weniger“, sondern nach wie vor ein sehr vielfältiges buntes Leben in der Katholischen Kirche Esslingen.

 

Ganz vieles bleibt auch unverändert: Gottesdienste und Kasualien wie Taufe, Trauung, Krankensalbung und Beerdigung bieten wir in vertrauter Weise an und sorgen mit dem neuen Konzept dafür, dass die Seelsorgerinnen und Seelsorger sich weiterhin die nötige Zeit dafür nehmen können. Auch die Sorge für Menschen in Not (Diakonie) durch Diakon Thomas Kubetschek sowie die Begleitung unserer Kindergärten (z.Z. wegen Elternzeit von Catharina Buck kommissarisch durch die Sozialarbeiterin Kathrin Novak) führen wir wie bisher weiter. Ein sogar verstärktes Engagement erfährt die Citypastoral und die Einführung des neuen Hauses der Katholischen Kirche durch Pastoralreferent Raphael Maier, der dafür ein zusätzliches Arbeitsdeputat von unserem Dekanat erhalten hat.

 

Ich habe an Sie eine große Bitte: Die Arbeit mit neuem Konzept und in neuen Organisationsformen bedeutet für uns alle trotz sorgfältiger Vorbereitung ein Ausprobieren. Vieles wird im neuen Jahr nicht sofort rundlaufen. Wenn Sie dies wahrnehmen und Ihr Anliegen nicht so behandelt wird, wie Sie es sich wünschen, bitte ich Sie herzlich um Nachsicht, aber auch um direkte Kritik: Sagen Sie es uns – was wir nicht wissen, können wir nicht besser machen.

 

Sagen Sie es uns, den Seelsorgerinnen und Seelsorgern, den Sekretärinnen, den Kirchengemeinderäten. Unser neues Konzept ist nicht festzementiert. Es ist (auch) ein Experiment. Wir werden manches in den nächsten Monaten und Jahren korrigieren und nachbessern müssen. Helfen Sie uns dabei – durch Ihre konstruktive Kritik und Ihre wohlwollende Geduld.

 

Pfarrer Stefan Möhler


Weihnachten 2021 – nochmals unter Pandemiebedingungen

 

Die Pandemie ist leider noch nicht vorbei – und deshalb gilt: Wie im letzten Jahr müssen wir auch heuer die Weihnachtsgottesdienste unter Hygiene- und Abstandsregeln feiern. Dies bringt manche Einschränkungen mit sich. Aber wir haben auch im letzten Jahr erfahren, dass manche neuen Gottesdienstangebote, etwa im Freien, als große Bereicherung erlebt wurden. Daran werden wir auch in diesem Jahr anknüpfen. Hier eine Übersicht über die Regelungen:

 

Weihnachtsgottesdienste in den Kirchen nur mit vorheriger Anmeldung

 

Da wir weiterhin in den Kirchen die vorgeschriebenen Abstände einhalten müssen, sind die verfügbaren Plätze weiterhin begrenzt. Wir wollen aber vermeiden, dass Sie sich an Weihnachten vergeblich auf den Weg machen und womöglich vor verschlossener Tür stehen. Deshalb gilt für alle Festgottesdienste:

 

Melden Sie sich in den Tagen vor Weihnachten für die Gottesdienste an, per Telefon oder E- Mail beim Pfarramt der Kirche, in der Sie den Gottesdienst mitfeiern möchten. Wir brauchen die Namen der Teilnehmenden sowie eine Telefonnummer oder Mailadresse. Dies gilt für die Nacht der Lichter am 23. Dezember sowie für alle Gottesdienste am 24., 25. und 26. Dezember.

 

Krippenfeiern und andere Weihnachtsgottesdienste für Familien mit Kindern

 

In unseren Gemeinden finden die vertrauten Krippenfeiern statt, zum Teil auch wieder im Freien oder als Online- Angebot. Auch für die Krippenfeiern in den Kirchen wie im Freien ist eine Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich.

 

Und noch ein Hinweis - für alle Kirchen gilt: Bitte warm anziehen! Zur Vermeidung von Luftströmen und damit Infektionsgefahren dürfen wir während der Gottesdienste nicht heizen.

 

Ökumenische Weihnachtsgottesdienste im Freien

 

Wegen des großen Zuspruchs im letzten Jahr werden wir sie in diesem Jahr wieder anbieten: Ökumenische Weihnachtsgottesdienste im Freien am Heiligen Abend:

 

Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst im Esslinger Norden auf dem Sportplatz in den Bärenwiesen um 15:30 Uhr und um 16:30 Uhr

 

mit Pfarrer Christoph Schweizer, Pastoralreferent Uwe Schindera sowie dem Musikverein und Alphornbläsern. Anmeldung erfolgt über das evangelische Pfarramt Hohenkreuz.

(Tel. 0711 372912, E-Mail: pfarramt.esslingen.hohenkreuz@elkw.de)

 

Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst in der Stadtmitte vor dem Alten Rathaus um 18:15 Uhr

 

mit Dekan Bernd Weißenborn und Pfarrer Stefan Möhler und dem Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde. Für diesen Gottesdienst ist keine Anmeldung erforderlich.

 

… oder zuhause mitfeiern 

Wer über einen Internetanschluss verfügt, kann die Weihnachtsgottesdienste im Münster St. Paul per Live- Stream mitfeiern. Alle Weihnachtsgottesdienste werden übertragen und sind leicht zu finden auf unserer Homepage www.katholische-kirche-esslingen.de An dieser Stelle schon einmal ein herzliches Dankeschön an unser Livestream – Team, das dieses Angebot mit großem Engagement möglich macht.

 

 

 

Ihr Pfarrer Stefan Möhler


Im neuen Glanz

 

Unser Foyer im Gemeindezentrum erstrahlt in neuem Glanz. Endlich konnte das schon länger geplante Vorhaben umgesetzt werden. Noch unfertig ist die „Spülkammer“ hinter der Küche. Sie soll eine Abluftanlage erhalten. Leider konnte diese noch nicht eingebaut werden, da hier, wie in vielen anderen Branchen auch, einige Komponenten in der Anlage fehlen. Sie konnten bisher nicht geliefert werden. Wir hoffen alle, dass diese Baustelle dann im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein wird.

 

Besonderen Dank allen, die beim Aus- und wieder Einräumen der Möbel und des Geschirrs mitgeholfen haben. So können wir alle wieder das Gemeindezentrum benutzen.

 

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Sternsingeraktion 2022 in Esslingen-Zell

 

Die Sternsingeraktion 2022 steht unter dem Motto „Gesund werden gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Seit vielen Jahren unterstützt das Kindermissionswerk Gesundheitsprojekte in Afrika. Beispiele sind ein Schulgesundheitsprogramm und ein Orthopädisches Trainingszentrum in Ghana, ein Programm für Kinder mit Verbrennungen in Ägypten, ein Kinderkrankenhaus im Süd Sudan u.s.w.

 

Leider können wir auch in diesem Jahr keine Hausbesuche der Sternsinger anbieten. Trotzdem möchten wir wieder den Segen nach Hause bringen. Alle Haushalte, die in den letzten Jahren um den Besuch der Sternsinger gebeten haben, erhalten den geweihten Segensaufkleber und Informationen zur Aktion direkt in Ihre Briefkästen.

 

Sie können Ihre Spende gerne auch an das Pfarrbüro überweisen. Geweihte Türaufkleber liegen für Sie im Pfarrbüro zur Abholung bereit oder sie werden auf Wunsch auch per Post zugesandt.

 

Konto des Kath. Pfarrbüros ES-Zell:

Hlgst. Dreifaltigkeit: Kreissparkasse Esslingen IBAN DE86 6115 0020 0000 9212 51; Stichwort: Sternsinger 2022.

 

Benötigen Sie eine Spendenbescheinigung?

 

Bei Überweisung: senden Sie bitte eine E-Mail an das Kath. Pfarrbüro Dreifaltigkeit.Esslingen@drs.de oder fordern Sie diese telefonisch an: 0711 3963 4615

 

Bei persönlicher Abgabe im Gottesdienst am Dreikönigstag legen Sie bitte Ihre Spende in einen Umschlag und fügen einen Zettel bei, dass Sie eine Spendenbescheinigung benötigen (Name und Anschrift nicht vergessen).

 

Mathias Oberhauser und Senta Hafner


Christliche Kirchen rücken enger zusammen Zuwachs für die ACK Esslingen

 

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Esslingen durfte sich bei ihrer letzten Delegiertenversammlung im Oktober über ein neues Gastmitglied freuen: Die Neuapostolische Kirche hatte die Aufnahme beantragt, gerne hatten die Mitglieder der ACK nach einem gegenseitigen Kennenlernen dem stattgegeben.

 

So gehört nun neben der Evangelischen Kirche mit dem CVJM, der Katholischen Kirche, der Evangelisch- methodistischen Kirche, der Evangelisch- Freikirchlichen Gemeinde (Begegnungskirche) und der Griechisch- Orthodoxen Kirche auch die Neuapostolische Kirche zur ACK Esslingen und ist mit zwei Delegierten in der Versammlung vertreten. Die Neuapostolische Kirche hat in Esslingen 720 Mitglieder, die sich in vier Gemeinden versammeln und durch 46 ehrenamtliche Amtsträger seelsorglich und diakonisch betreut werden.

 

In der ACK treffen sich die christlichen Kirchen und Gemeinschaften Esslingens zur gegenseitigen Information und Vernetzung und zum Austausch über theologische und gesellschaftliche Fragestellungen. Sie gestaltet ökumenische Veranstaltungen und pflegt den Interreligiösen Dialog mit Juden und Muslimen. Nächste große Projekte sind der Ökumenische Neujahrsempfang am 3. Februar 2022 sowie der Ökumenische Pfingstgottesdienst aller Esslinger Kirchen am Pfingstsonntag, 5. Juni – fünf Jahre, nachdem die Esslinger Kirchen im Reformationsjahr 2017 erstmals mit einem begeisternden Glaubensfest gemeinsam das Pfingstfest begangen hatten.

 

Pfr. Stefan Möhler


 

Roxy und Gani sind auf dem Katholikentag mit dabei

 

Die beiden Maskottchen werben für den Katholikentag im Mai 2022 in Stuttgart. Das Leitwort des Katholikentags „leben teilen“ passt perfekt zu den Tieren der Martinsgeschichte, so Bischof Fürst. Denn beide Figuren stehen für das Pferd St. Martins und die Gans, die ihn durch ihr Schnattern verriet, als er sich im Stall versteckte um nicht als Bischof eingesetzt zu werden. Für das Großereignis verteilen sie Flyer und sind im Vorfeld bei verschiedenen Aktionen mit dabei. Auch während des Katholikentags treten Roxy und Gani auf, so ist beispielsweise eine Pilgerwanderung mit ihnen geplant. Zudem gibt es mit ihnen spannenden Online-Abenteuer zu erleben: Ab sofort stehen die nächsten Abenteuer unter www.wir-sind-da.online/lebenteilenabenteuer1 bereit.

 

Foto: Kath. Stadtdekanat Stuttgart


Fachkräfte für die Kinderbetreuung gesucht

 

Ganz besonders Familien möchten wir 2022 nach Stuttgart einladen. So sagen wir ihnen schon heute zu, dass wir uns um ihre Kinder kümmern werden, damit auch sie ihren Interessen nachgehen und das Leben auf dem Katholikentag teilen können.

 

Damit Eltern und Großeltern am Katholikentag ohne Bedenken Podien oder Workshops – die weniger für kleine Kinder geeignet sind – besuchen können, bieten wir ein Unterstützungsangebot an mehreren Standorten in Stuttgart an.

 

Als Gastgeber ist es uns nämlich wichtig, auch 2022 mit diesem dreitägigen, kostenfreien Angebot der Kinderbetreuung ein Zeichen der Familienfreundlichkeit zu setzen. Damit die Kinder bestmöglich betreut werden, benötigt es auch geschultes Fachpersonal, das sich vorstellen kann, eine Schicht am Katholikentag zu übernehmen. Sollten Sie jemanden kennen oder selbst Lust haben, zusammen mit anderen für ein paar Stunden eine kleine Gruppe von Kindern im Alter von drei bis neun Jahren zu betreuen, melden Sie sich. Nähere Informationen unter E-mail: katholikentag@drs.de, oder Telefon: 0711 - 67-4471-550.


Gelungener Workshop-Tag, ökumenischer Kirchenchor Esslingen-Zell am 04.09.2021

 

„Jetzt geht´s los“: Um 9.15 Uhr Begrüßung der drei motivierten Dozentinnen/ Dozent an drei verschiedenen Orten, war spannend und kurzweilig zugleich. Die Gruppe der Alt Stimmlage (die tiefere Frauenstimme) trafen sich im evangelischen Gemeindesaal in der Kirchstraße in Zell. Bei der Einführung ins Trommeln auf der Djembe, mit Andy Schweigel. SCHLAGartiges Gelächter und viel Spaß hatte ich in meiner Runde.

 

Parallel machten die Sopran Stimmen (höchste Frauenstimme) im katholischen Gemeindesaal Hangelstein in Zell ein Atem- und Stimmtraining mit Isolde Holzmann. Bei unserer Chorleiterin merkte ich, wie bei mir die Last des Alltags verfliegt und der Körper entspannt. Jetzt verstehe ich auch, dass das Singen das Immunsystem und somit die Gesundheit fördert.

 

Bei den Männerstimmen in der evangelischen Kirche war die Chorliteratur dran, die Zusammenhänge der Töne zum Text, Kanons, Singen und der Rhythmus. Ich, als absolutes Greenhorn in der Musik, war verblüfft über die Leichtigkeit des Swings, nach einfacher Erklärung von Christa Schmetzer aus Maulbronn. So wechselte die Singschar nacheinander die Örtlichkeiten, zu Fuß oder mit dem Auto. Über die drei parallel laufenden Workshops waren die Hygienemaßnahmen prima umgesetzt. Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete.

 

Super genial, dass auch viele neue Gesichter mit dabei waren, und selbstverständlich freuen wir uns auf Alle, die Dienstags 19:30 Uhr kommen – mit viel Platz in der katholische Kirche im Hangelstein, zum Singen und Spaß‚ haben.

 

Das Mittagessen mit leckeren Maultaschen genossen wir bei herrlichem Wetter im Pfarrgarten der kath. Kirche.

 

Am Nachmittag „Das große gemeinsame Singen“ in der kath. Kirche. Für mich war es ein schönes Gänsehautgefühl. „Dass Erde und Himmel dir blühen“, „Heaven is a wonderful place“, „Gaudeamus hodie“, … Am Anfang denkt man „oh das bekomme ich nie hin“, doch dann helfen die Gemeinschaft, die wunderbaren Dozentinnen und natürlich das Timing von Gott!

 

J. Blum; Foto: J. Steuer

 

„Neue Öffnungsstrategie des Landes und der Diözese“

 

So lautet ein etwas sperriger Titel, der darauf hinweist, wie wir unser Gemeinde- leben ab Mitte Juni wieder gestalten dürfen. Hier in aller Kürze ein Überblick (Stand 11. Juni 2021).

 

Generell:

 

Es gelten die Inzidenzzahlen eines Landkreises und die dann dafür erlassenen Verordnungen bzw. die Verordnungen des Bischöflichen Ordinariats. Im Moment gibt es keine besondere Verordnung für Genesene, Geimpfte oder Getestete. Für sie gelten dieselben Hygieneschutzmaßnahmen. Jedoch gilt ab nun, dass zu den meisten Veranstaltungen - Glaubenskurse, Chorproben etc. – entweder tagesaktuelle negative Testungen, Impf- oder Genesenennach- weise vonnöten sind.

 

Gottesdienste:

 

Nach wie vor ist das Tragen von Mund-Nasenschutz, das Einhalten der Abstandsregeln und die Erfassung der Anwesenden verpflichtend. Um einen rascheren Zugang zu den Gottesdiensten zu gewährleisten und um unsere Ordner*innen bei der Datenerhebung zu entlasten, bitten wir um Anmeldung im jeweiligen Pfarrbüro.

Der Gemeindegesang ist mit Masken innerhalb und außerhalb der Kirche erlaubt. Bitte bringen Sie dafür ihr eigenes Gotteslob mit. Auch Chorgesang und die dazugehörenden Proben sind wieder möglich. Jedoch geschieht dies unter strengen Auflagen. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihren Chorleitungen.

 

Aktivitäten in unseren Gemeindehäusern

 

Nicht erlaubt bleibt jegliche Vermietung an Privatpersonen oder Gruppen, Vereine und Institutionen zum Feiern. Auch für Krabbelgruppen, Seniorennachmittage, Kegel- und Gymnastikgruppen bleiben unsere Gemeindehäuser nach wie vor geschlossen. Erlaubt sind alle Sitzungen unserer Gremien, Treffen für Kinder- gottesdienste oder Katechesen, therapeutische Aktivitäten unserer Kindergärten, Veranstaltungen zum Zweck der Verkündigung oder der Pastoral. Unsere Jugendarbeit, die betrifft bei uns i.d.R. Minis und Pfadis, kann ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden. Allerdings besteht bei den meisten Aktivitäten die Verpflichtung, für die Teilnehmer*innen einen tagesaktuellen nega- tiven Test oder einen Impf- oder Genesenennachweis vorzulegen.

Ebenso erlaubt ist die Vermietung unserer Räume an kirchliche Institutionen wie das Bildungswerk oder kommunale Vereine oder Gremien zur Beratung und ohne Bewirtung. Außerdem dürfen wir die Räume Institutionen für den Unterricht von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen überlassen, sofern kein Eigenbedarf besteht. Auch Kunst- und Kulturveranstaltungen sind uns wieder erlaubt.

Falls Sie sich unsicher sind, ob Ihr Wunsch nach Räumen bei uns erlaubt ist oder nicht, informieren Sie sich darüber bitte bei Ihrem Pfarrbüro.

Uwe Schindera, Kath. Gesamtkirchengemeinde Esslingen

 

 

 


Am Samstag, 09. Oktober trafen sich die Mitglieder des Gesamtkirchengemeinderats zu einer ganztägigen Klausur im Salemer Pfleghof. Grund war die bevorstehend Neuausrichtung der Pastoralen Arbeit in unserer Stadt.

 

„Wir müssen enger zusammenrücken!“ - Klausur des Gesamtkirchengemeinderats

 

Aufgrund der derzeitig gültigen diözesanen Personalplanung verringern sich die Stellen für Hauptberufliche auf dann sechs Vollzeitstellen und eine 25%ige Profilstelle.

 

Die Klausur wurde von Frau Simone Jäger, Dekanatsreferentin in Esslingen, moderiert. Anhand eines Entwurfs erarbeiteten die Gemeinderät*innen mehrere Pastorale Bereiche, die sie künftig für sehr wichtig erachten. So soll die Begleitung von Ehrenamtlichen in den Gemeinden verbessert, ein gemeinsames Kirchenblatt entstehen und die Abstimmungen zwischen den einzelnen Kirchengemeinden verstärkt werden. Die Funktion des „Seelsorgers vor Ort“ als Ansprechperson in der Gemeinde entfällt künftig. Stattdessen werden die Pfarrbüros zunehmend zu Erstinformationsstellen ausgebaut. Im Stellenumfang eines jeden Hauptberuflichen sind kleinere Deputate freigehalten für besondere Projekte in den Einzelgemeinden. Klar ist auch, dass die seelsorgerlichen Belange der Gläubigen nicht zu kurz kommen dürfen neben den Gottesdiensten. Allerdings müssen die Absprachen zwischen den leitenden und handelnden Personen enger werden, Informationen besser fließen und die anderen pastoralen Felder wie Katechese, Gottesdienste, Beerdigungen, caritative Hilfen und die Kindergärten dürfen nicht darunter leiden. Unumgänglich wird dabei auch der Blick auf die eigenen Möglichkeiten der Einzelgemeinden für die Pastoral vor Ort sein. Die Herausforderung dabei besteht in der Kunst zu unterscheiden zwischen dem, was der eigenen Gemeinde wichtig ist und dem, was künftig nicht mehr getan werden kann. Einigkeit herrschte im Zusammenrücken von allen. „Man wird enger zusammenrücken müssen“, zog in einem Gespräch ein Kirchengemeinderat sein Fazit. Und das klang keineswegs resigniert!

 

Angegangen wird zudem die Einrichtung einer halben Stelle für einen leitenden Hausmeister. Er soll nicht nur die Einsätze der Hausmeister*innen koordinieren, sondern auch die Kirchengemeinden in Baufragen unterstützen. Zudem rückt auch das „Haus der katholischen Kirche“ in Esslingen mehr ins Blickfeld. Denn von dort aus sollen Erstinformationen und niederschwellige Angebote der City- Pastoral organisiert werden. 19

 

Parallel dazu beschäftigen sich die Mitglieder der Gremien mit einem Immobilienkonzept. Denn auch das spielt künftig in der pastoralen Arbeit eine Rolle. Dies betrifft nun auch St. Michael in Sirnau. Der personelle Aufwand, die Resonanz auf Angebote in Sirnau durch die Albertusgemeinde und vor allem der enorme Sanierungs- und Renovierungsbedarf des Gebäudes stehen in einem Missverhältnis. Darum beschloss der Kirchengemeinderat von St. Albertus, die Immobilie St. Michael in Sirnau zu veräußern. Da dies nur bei einer kirchlichen Nachnutzung möglich ist, kommen zunächst als potentielle Interessent*innen christliche Gemeinschaften in Frage. Diese wachsen im Augenblick sehr stark und sind auf der Suche nach Gebäuden für ihre Gottesdienste und Zusammenkünfte.

 

So laufen also mehrere Prozesse nebeneinander. Sie betreffen uns aber alle! So bitte ich Sie um Ihr Gebet, dass wir sie gut zu Ende bringen und darin mehr Chancen sehen als Verluste.

 

PR Uwe Schindera; Klausur des Gesamtkirchengemeinderats. Foto S. Möhler


Die Tagespflege Oberesslingen - ein lebendiger Ort!

 

Die Tagespflege ist ein Betreuungs- und Pflegeangebot für Menschen, die sich nicht mehr vollständig selbst versorgen können. Gleichzeitig wollen wir pflegenden Angehörigen mit unserem Angebot Entlastung anbieten, um neue Kraft für die Pflege zu Hause schöpfen zu können.

 

Seit Oktober 2017 werden in der Tagespflege bis zu 12 Senior*innen tagsüber von Montag bis Freitag in einer kleinen Gruppe betreut. Feste Tagesstrukturen bieten Sicherheit auch für an Demenz erkrankte Menschen. Sie finden bei uns ein ganztägiges Angebot mit einem vielfältigen Programm, wie z.B. Gymnastikrunden, Spaziergänge, Singen, Gedächtnistraining, Backen, Gesellschaftsspiele.

 

Ein eigener kostengünstiger Fahrdienst holt die Gäste bei Bedarf morgens von zu Hause ab und bringt sie nachmittags wieder zurück. Ganz nach Wunsch und Bedarf kann das Angebot der Tagespflege nur an einem, an mehreren Tagen oder die ganze Woche genutzt werden.

 

Das Angebot kann über die Pflegeversicherung finanziert werden, gerne beraten wir Sie dazu.

 

Interessenten für die Tagespflege Oberesslingen wenden sich bitte an die Leiterin des Hauses, Frau Ludmilla Keilmann. Tel: 0711- 35172-5113 oder Email: ludmilla.keilmann@pflegeheime-esslingen.de

 

Sylvia Danker, Sozialdienst


Nein der Kirchenleitung zur Segnung homosexueller Paare – Stellungnahme der Katholischen Kirche Esslingen 

Als die Glaubenskongregation in Rom vor einigen Tagen ihr Nein zur Segnung homosexueller Paare öffentlich machte, war das für viele Gläubige und Betroffene in Deutschland ein echter Schlag. Wird so das Thema Segnung damit ad acta gelegt? Damit wollen sich viele Gläubige nicht abfinden. Die katholischen Jugendverbände (BDKJ) in Baden-Württemberg rufen gezielt zu Protest gegen das päpstliche Schreiben unter dem Titel #LoveIsNoSin auf. Dazu sollen verschiedenen Aktionen dienen: Regenbogenfahnen sollen an den Kirchen aufgehängt oder mit Kreide bunte Regenbögen auf dem Vorplatz entstehen. Ein Zeichen für Vielfalt und Gottes Blick auf seine Söhne und Töchter.

Auch die gewählten Leitungsgremien (Diözesan- und Priesterrat) der Diözese Rottenburg-Stuttgart verweisen darauf, dass die „Verweigerung eines Segens dem kirchlichen Auftrag widerspricht, gelebte Liebe unter allen Menschen zu fördern.“
Kreidezeichnung vor der Kirchentür von St. Josef

Die Gesamtkirchengemeinde Esslingen unterstützt diese Aktion und stellt sich mit ihren Gremien hinter diese Forderung, wohl wissend, dass nicht alle Gläubigen diesen Weg mittragen können und wollen. Durch die Aktionen wollen wir deshalb das Gespräch mit allen Beteiligten und Gremien suchen und anregen. Wir werben dafür, dass auch in festen Grundmauern unserer christlichen Tradition sich Glaube entwickeln darf und Vielfalt entstehen kann. Wenn Kirche wachsen soll, muss sie offen für andere Meinungen sein und sich damit auseinandersetzen. Ein einfaches Nein ist keine Lösung. Liebe kann Grenzen überwinden und so darf die Diskussion über das Thema Segnung gerade wegen des Neins aus Rom noch nicht zu Ende sein.


Schaut hin! Neues beginnt, seht ihr es nicht?

 

Und wieder ein Diskussionsprozess. Tagungen, Arbeitsgruppen, Positionspapiere. Synodaler Weg in unserer Deutschen Katholischen Kirche. Es sind immer noch die alten Themen: Diskussionen um Zugänge zu den kirchlichen Ämtern, um Sexualmoral, um Macht und Entscheidung in der Kirche. Kann und darf, ja muss etwas verändert werden, weil es längst nicht mehr trägt? Oder verraten wir damit unsere Tradition und katholische Identität? Gibt es überhaupt irgendein Mittel gegen Missstände wie Wegschauen, Totschweigen, Vertuschen?

 

Kurz gesagt: Ist da noch Erneuerung möglich? Kann mit dem Synodalen Weg wirklich etwas Neues beginnen, das Evangelium mit neuer, lebendiger Kraft unter uns verkündet und gelebt werden? Oder ist unsere Kirche längst viel zu erstarrt, abgestorben, und damit der Synodale Weg vergebliche Liebesmüh?

 

Eine Synodalin berichtet: Die Gespräche haben eine neue Qualität. Diskussionen auf Augenhöhe sind möglich, gleich ob Bischof oder Gemeindemitglied, Mann oder Frau. Ideen keimen auf und finden überraschende Zustimmung. Grund zur Hoffnung oder Strohfeuer, das verpuffen muss?

 

Unser Osterglaube sagt jedenfalls: Das Neue beginnt ganz klein. Die Botschaft von der Auferstehung kam nicht mit Donnerschlag. Unscheinbar, kaum zu glauben, verletzlich keimte sie wie ein zartes Pflänzchen in der Wüste der Hoffnungslosigkeit. Und das Reich Gottes beginnt klein wie ein Senfkorn.

 

Um das Kleine sehen zu können, heißt es, genau hinzuschauen. Dazu muss man stehenbleiben, innehalten, genau hinsehen. Vielleicht sogar: Sich hinunterbücken, sich selbst klein machen, auf Augenhöhe gehen mit dem Unscheinbaren. Und es braucht Geduld, damit das Neue wachsen, sich entfalten, seine Gestalt ausbilden kann.

 

Ja, die Geduld hat Grenzen. Irgendwann mag man nicht mehr warten, dass das Neue endlich aufkeimt, wächst und – vor allem – wirkt! Aber: So beginnt Gott mit der Erneuerung, der Erneuerung seiner Kirche und der Erneuerung deines Lebens. Schaut hin!

 

Stefan Möhler, Pfarrer


Unser Seelsorgeteam in der Katholischen Kirche Esslingen ab 2022

 

Viele Zahlen in unserer Kirche gehen zurück, nicht zuletzt auch der Nachwuchs beim pastoralen Personal! Immer weniger junge Menschen wählen den Beruf des Pastoral- oder Gemeindereferenten/-innen, bei Priester und Diakonen ist das schon lange so. Deshalb hat die Diözese Rottenburg- Stuttgart einen neuen Personalplan aufgelegt. Für unsere Kirchengemeinden in Esslingen bedeutet dieser einen erheblichen Einschnitt: Konnten wir bisher 10 pastorale Mitarbeiter/-innen in den Gemeinden einsetzen, werden es ab 2022 nur noch 6,5 Stellen sein. Bei einer Reduzierung in solchem Umfang genügt es nicht mehr, überall ein wenig zu kürzen oder mehr Arbeit auf die verbleibenden Schultern zu packen. Die pastorale Arbeit muss neu organisiert werden. Dieser Aufgabe stellen sich unsere Kirchengemeinderäte und der Gesamtkirchengemeinderat mit dem pastoralen Team um Pfarrer Stefan Möhler in den nächsten Monaten. Das Ziel ist, keine Mangelverwaltung zu betreiben, sondern das Konzept mit pastoralen Schwerpunkten zu versehen, die aufgreifen, was in pastoralen Prozessen hier in Esslingen seit 2012 erarbeitet wurde. Aktuelle pastoraltheologische Erkenntnisse stützen diese Vorgehensweise:

 

• Die Mitfeier der Sonntagsmesse nimmt ab, doch der Bedarf an Liturgie und Zuspruch in bestimmten Situationen nimmt zu! 

 

• Die Familien sind nicht mehr Lernorte des Glaubens. Die Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung können nicht mehr darauf aufbauen. Die Kirche ist als Dienstleister gefragt, der vermitteln soll, was Eltern nicht mehr vermögen.

 

• Für ca. 90% der Katholiken ist die Kirche Dienstleister für bestimmte, religiös wichtige Situationen wie Taufe, Segnungen zum Schuleintritt, Hochzeit, Beerdigung, Trauerbegleitung. Ein gutes Gelingen solcher Momente wird immer wichtiger für die Kirchenzugehörigkeit.

 

• Die örtliche Kirchengemeinde als „erweiterte Familie“ mit Gemeinschaftselementen wird kaum mehr nachgefragt.

 

• Wichtiger wird die Wahrnehmung der Kirche in Stadt und Stadtteil und eine gute Öffentlichkeitsarbeit.

 

• Die Vernetzung der Stadtteilgemeinden und das Verständnis als eine „Katholische Kirche Esslingen“ wird wichtiger.

 

• Das kirchliche Engagement in Kindertagesstätten, Krankenhaus, Hospiz, Vinzenztreff, Hilfe in Not, Caritas wird als wichtiger kirchlicher Dienst wahrgenommen.

 

Schwerpunkte für die künftige Arbeit unseres pastoralen Teams könnten demzufolge sein:

 

• Es gibt weniger Gottesdienste zur gleichen Zeit – dies ist durch unsere neue Gottesdienstordnung seit 2019 bereits eingeleitet worden.

 

• Für religiös wichtige Situationen soll genügend Zeit sein, damit sie persönlich gestaltet werden können!

 

• Es gibt nicht mehr für jede Gemeinde den/die „Seelsorger/-in vor Ort“, der/die für alles zuständig ist, sondern die pastoralen Mitarbeiter/-innen kommen für ihre einzelnen Aufgaben in die Gemeinden.

 

• Leitung und Mitarbeiterführung werden gebündelt, die Pfarrbüros arbeiten eng zusammen, so wird das pastorale Team von Verwaltungsaufgaben in den Kirchengemeinden entlastet.

 

• Das „Haus der Katholischen Kirche“ in der Innenstadt (das ehemalige EZ- Haus) wird als starker Ort eingerichtet für Menschen, die sich nicht in den Kirchengemeinden angesprochen fühlen.

 

• Es gibt ein gemeinsames Auftreten der Katholischen Kirche Esslingen in Politik, Ökumene, interreligiösem Dialog und gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit.

 

• Die Diakonische Arbeit für und mit Hilfesuchenden bildet einen Schwerpunkt.

 

• Die Pastorale Begleitung der Teams in unseren Kindertagesstätten wird sichergestellt.

 

Wie kann die Zukunft aussehen? Unser Wunsch ist, die neue Situation soll allen Kirchengemeinden möglichst gerecht werden und für die Seelsorger/-innen leistbar bleiben. Wir laden Sie alle herzlich ein, sich an der Entwicklung der neuen Organisationsform zu beteiligen. Sprechen Sie dazu Ihre Kirchengemeinderäte oder die Mitglieder des Seelsorgeteams an! Alle, die in den Räten Verantwortung tragen, brauchen ihre Fragen, ihre Kritik oder auch die Zusage, auf dem richtigen Weg zu sein.

 

Pfarrer Stefan Möhler; Bild: Peter Weidemann, In: Pfarrbriefservice.de

 


 

Bericht aus dem Kirchengemeinderat

 

Am 15. November traf sich unser Kirchengemeinderat zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr. Der im Mai 2022 in Stuttgart stattfindende Katholikentag mit dem Thema: „Leben.Teilen“ soll auch in unserer Gemeinde vorbereitet werden. Dazu werden sich sowohl der Kirchengemeinderat als auch verschiedene Gruppierungen aus unserer Gemeinde Gedanken machen. In diesem Zusammenhang wurde auch darauf hingewiesen, dass hierfür noch zahlreiche Quartiere für die Besucher*innen gesucht werden. Zu ergreifende coronakonforme Maßnahmen für Gastgeber*innen und Gästen werden momentan vom Veranstalter, dem Zentralkomitee Deutscher Katholiken, erarbeitet.

 

Außerdem beschloss der Kirchengemeinderat, den Teilnehmer*innenbeitrag bei der Seniorengymnastik auf jetzt € 3,00 zu erhöhen. Informiert wurde das Gremium über den Termin der Feier der Heiligen Erstkommunion am Samstag, 21. Mai um 10:00 Uhr in unserer Gemeinde. Vorbereitet werden die acht Kinder von Gemeindereferentin Serafina Kuhn, Pfarrer Peter Marx ist der Zelebrant. Er wird mit ihr, den Kindern, ihren Familien und uns als Gemeinde die Kommunion feiern.

 

Außerdem findet die Spendung des Firmsakraments am Sonntag, 08. Mai in St. Paul statt. Ebenfalls wurde über die anstehende Ökumenische Bibelwoche informiert. Sie wird im Zeitraum zwischen Sonntag, 06. Februar bis Sonntag 20. Februar 2022 in unseren beiden Kirchengemeinden stattfinden.

 

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


 

Kranke besuchen  - ein toller Dienst am Nächsten

Immer wieder hören wir von unseren

 

Klinikseelsorgerinnen, welche Freude der Besuch aus der Gemeinde bei Patient*innen auslöst. Doch leider lassen sich immer weniger Menschen für diesen Dienst am Nächsten be- geistern. Schade eigentlich. Denn un- sere beiden Klinikseelsorger*innen begleiten sie bei diesem ehrenamt- lichen Engagement. Vielleicht ist das etwas für Sie? Dann melden Sie sich doch einmal ganz unverbindlich zu einem ersten Informationsgespräch bei mir. 

 

Unsere kranken Gemeindemitglieder im Klinikum Esslingen, unsere beiden Klinikseelsorger*innen, Susanne Hepp­Kottmann, Catharina Buck und ich freuen uns auf Sie.

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


 

Kinder, Jugendliche und Familien
sind aufgrund der Schulschließungen
und veranstaltungsfreien Zeit während
der Corona Pandemie besonders
herausgefordert, ihren Alltag neu zu gestalten. Der Bund der Deutschen Katho- lischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart will für diese Menschen da sein:

Mit der Online-Plattform: www.wir-sind.da.online

Desweiteren der Hinweis auf die Dropbox unserer ehemaligen Kollegin, Gemeindereferentin Claudia Ebert. Auch sie bietet Vieles für Kinder an: Spiele, Bastelideen, Geschichten und Gebet. Und das Schöne daran: Es wird alle 3 Tage ergänzt. Hier ein QR-Code zum scannen sowie die Internetadresse:

https://www.dropbox.com/sh/22sr1gppqy8s84g/AAD_leCNqN-nPM7pzJyfy5NEa?dl=0


Als Pate/Patin Kindern Chancen schenken

„Mein Engagement bei Chancenschenker gibt mir die Möglichkeit, meine freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Ich freue mich zu sehen, wie sich die Kinder positiv entwickeln,“ erzählt die Ehrenamtliche Frau Schröder (70), bei einem Feed- back-Gespräch.

Seit einem Jahr begleitet sie Familie M. und verbringt einmal die Woche ca. 2 Stunden mit Max (9) und Adrian (11). Die beiden Jungs sind die Ältesten von sechs Kindern. Mit ihrer Familie kamen sie vor ein paar Jahren von Rumänien nach Deutschland. Die Eltern wollten den Kindern hier ein besseres Leben er- möglichen. Der Vater spricht schon ein wenig Deutsch und hat eine Stelle in der Umgebung gefunden. Die junge Mutter übernimmt in der Familie die Für- sorgearbeit und ist mit der Betreuung der sechs Kinder sehr beschäftigt. Herr und Frau M. wollen ihre Kinder bestmöglich unterstützen, aber manchmal fehlt ihnen die Zeit, um jedem Kind die ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, die es bräuchte. Frau Schröder steht der Familie daher als ehrenamtliche Patin zur Seite.

Die Patenschaft zwischen Frau Schröder und Familie M. wird begleitet durch das Projekt Chancenschenker bei der Caritas. Ziel des Projekts ist es, die Teil- habe von benachteiligten Kindern aus einkommensschwachen Familien im Landkreis Esslingen zu fördern. Zurzeit werden für einige Familien neue Pa- ten*innen gesucht. Die Paten/Patinnen sind wöchentlich etwa zwei Stunden mit dem Patenkind zusammen. Von der Caritas werden sie in regelmäßigen Austauschtreffen und durch Schulungen begleitet.

Wenn Sie sich für eine Patenschaft interessieren, melden Sie sich bei der hauptamtlichen Koordinatorin Inga Birkner

Kontakt: Mail birkner.i@caritas-fils-neckar-alb.de, Telefon (0711) 39 69 54 19 Warnung vor falschem


Vereinfachter Spendennachweis bei Spenden bis 200 €

Unsere katholischen Kirchengemeinden sind staatlich anerkannte Körper- schaften des öffentlichen Rechts. Wir freuen uns, dass viele von Ihnen die viel- fältigen Arbeitsfelder und die Einrichtungen der katholischen Kirche Esslingen durch Ihre Spenden tatkräftig unterstützen! Da uns immer wieder Nachfragen dazu erreichen, möchten wir Ihnen zum Spendennachweis folgenden Hinweis geben:

Bei Spenden bis zu 200 € ist ein sogenannter „Vereinfachter Spendennach- weis“ gegenüber dem Finanzamt möglich (nach § 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV). Es genügt hier deshalb, einen Bareinzahlungsbeleg oder eine Buchungsbestäti- gung der Bank als Nachweis beim Finanzamt vorzuhalten. Aus der Buchungs- bestätigung müssen Name und Kontonummer des Auftraggebers und des Empfängers, der Betrag und der Buchungstag ersichtlich sein. Außerdem muss der steuerbegünstigte Zweck für die Spende angegeben sein.

Wir möchten deshalb gerne im Sinn dieser staatlichen Regelung bei Überwei- sungsspenden bis zu einem Betrag von 200 € auf eine gesonderte Spenden- bescheinigung verzichten. Dies dient der Vereinfachung unserer Verwaltung und damit auch der Vermeidung von Verwaltungskosten – Geld, das dann für die eigentliche kirchliche Arbeit zur Verfügung steht. Wir hoffen, dass dies auch in Ihrem Sinne ist.

Wünschen Sie persönlich für Ihre Spende unter 200 € dennoch eine Spenden- bescheinigung, stellen wir diese weiterhin gerne aus. Bitte vermerken Sie dann beim Überweisungszweck „bitte Spendenbescheinigung“ oder melden Sie sich beim örtlichen Pfarrbüro.

Allen, die unsere Kirchengemeinden und Projekte durch ihre Spenden fördern, sa- gen wir für diese wichtige Unterstützung von Herzen „Danke“ und „Vergelt’s Gott!“ Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort