Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


Festschrift „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“

Nun ist es soweit: Unsere Festschrift anlässlich des 50. Jubiläums der Kirchweih ist fertiggestellt. Sie kann an unserem Patrozinium, Sonntag, 11. Juni nach dem Gottesdienst zusammen mit unserer Jubiläumstasche erworben werden. Bekannte Personen, die in den letzten fünf Jahrzehnten hier wirkten oder noch tätig sind, haben ihre Eindrücke niedergeschrieben. Herzlichen Dank dafür! Ein besonderes „Vergelt`s Gott!“ Herrn Rafael Sendek. Er hat das Heft redigiert und betreut.


Thema: Fronleichnam – zeigen was heilig ist

 

An Fronleichnam zeigen Christen, was ihnen heilig ist

Was ich von meinem Glauben habe? Gar nichts! Meine Beziehung zu Gott hat keinen Nutzwert. Sie lässt sich nicht taxieren. Man kann nichts dafür kaufen. Käufliche Liebe bleibt ein Unding. Die Beziehung zu Gott wie zu den Menschen entfaltet sich im Raum der Freiheit. Dort wird keine Kosten-Nutzen-Rechnung aufgemacht. Deswegen stehen auf den Marktplätzen unserer Städte und Dörfer Kirchen. In ihnen wird nicht eingekauft, sondern gefeiert. Sie sind Lernorte liebevollen Austausches.

Jesus hat sich seine Jünger nicht eingekauft. Er nennt ihnen umgekehrt auch keinen Preis, zu dem er zu haben ist. „Nehmt und esst. Das bin ich für Euch.“ Er vertraut sich ihnen an. So befreit er sie, sich ihm und einander anzuvertrauen. An Fronleichnam öffnen wir diesen Beziehungsraum der Kirche auf die Straßen und Plätze hin. Wir tragen hinaus, was uns heilig ist: ein Miteinander, dessen Grundlage nicht der Nutzen ist, sondern die geschenkte Freiheit.

Keiner hat sich selbst ausgesucht. Keiner hat den anderen ausgesucht. Keiner hat Gott ausgesucht. Wir sind Empfangende. Das ist unser Reichtum. Um daraus zu schöpfen, brauchen wir Demut. Wir sind nicht Herren, die Gott und einander die Gnade der Aufmerksamkeit und Hingabe gewähren. Wir sind Diener Gottes und Diener der Mitmenschen. Wenn wir an Fronleichnam niederknien, weisen wir auf die Größe hin, Beschenkte zu sein mit Liebesfähigkeit und Tatkraft. Unser Einsatz lebt nicht von der Hoffnung, dass unsere Leistung uns groß macht. Wir engagieren uns, weil wir von Gott groß gemacht sind. Einfach so. Aus reiner Liebe.

Text: Bruder Paulus, Ocap; in: Pfarrbriefservice.de

 

Anregungen für eine Feier der Gemeinschaft

Fronleichnam ist ein Fest des corpus Christi mysticum. Das meint nach ganz altem Sprachgebrauch den Leib Christi, den wir bei der Kommunion empfangen, aber auch den Leib Christi, der wir sind und durch die Kommunion werden. Wie es unübertroffen Augustinus in seiner Predigt an die Neugetauften ausgedrückt hat (sermo 272): „Wenn ihr … selbst der Leib Christi seid und seine Glieder, dann liegt euer eigenes Geheimnis auf dem Tisch des Herrn. Dann empfangt ihr euer eigenes Geheimnis … Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid: Leib Christi.“ Die Kommunion bei der Feier der Eucharistie dieses Tages hat daher als Ausdruck der Communio eine große Bedeutung. Es ist darüber hinaus zu überlegen, ob nicht sogar die Gemeinschaft noch stärker zum Ausdruck gebracht werden könnte, wenn man gemeinschaftlich mit anderen Gemeinden feiert – sei es in einer Kirche der beteiligten Gemeinden oder an einem zentralen Ort. … 

Wenn Fronleichnam ein Fest ist, an dem wir zeigen, aus welcher Mitte wir leben, und bei dem wir andere schauend teilnehmen lassen, dann liegt es eigentlich nahe – auch vom Ursprungsgedanken dieses Festes herkommend (dem letzten Mahl Jesu mit seinen Freunden) -, zu Formen eines anschließenden Essens und Trinkens einzuladen, etwa zu einem gemeinsamen Mittagstisch, Kaffee oder Grillnachmittag o.ä., in denen die Gemeinschaft zum Ausdruck kommt. Mit solch einer Art Pfarrfest könnte Fronleichnam ein Gegenstück zur „Kirchweih“ werden: Ein Fest, in dem die Gemeinde ihre Stiftung, ihr Wesen, aber auch ihren Auftrag zum Ausdruck bringt – und dazu (etwa im Stadtteil) einlädt: Kommt und seht! Und seht nicht nur, sondern: Kommt und schmeckt! …

Text: Guido Fuchs; in: Pfarrbriefservice.de

 

Und genau so ein Fest feiern wir

 

am Donnerstag, 31. Mai.

 

Um 09:00 Uhr „pilgern“ wir ab St. Albertus über die Rosselen zur Dreifaltigkeitskirche. Das Pilgern wird immer wieder durch geistliche Impulse von Uwe Schindera unterbrochen. Fortgesetzt wird das Fest um 10:30 Uhr mit der Eucharistiefeier mit Pfr. Peter G. Marx in der Dreifaltigkeitskirche. Im Anschluss daran sind alle zum Mittagessen, Kaffee und Kuchen eingeladen.


Mittagessen für Bedürftige

 

Am 28. April war unsere Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit zum Kochen im Schulzentrum Mettingen eingeteilt. Das Interesse bzw. der Besuch war nach fast achtwöchiger Pause überraschend und erfreulicherweise sehr gut. Etwas über 40 Menschen waren gekommen um unsere "5 Sterne-Küche" zu genießen. Die fünf fleißigen Frauenhände gaben ihr Bestes und sie wurden mit viel Lob bedacht!               Margareta Herrmann-Kreidler


50 Jahre Kirchengemeinderat

 

Am 28. März 1968 wurden zum ersten Mal in unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart Kirchengemeinderäte als ordentliches Vertretungsorgan der Gemeinde gewählt. Die Konstruktion, in einem einzigen Gremium über die Gemeindepastoral und über die finanziellen Mittel (Kirchensteuern) zu beraten und zu beschließen, ist unter den deutschen Diözesen einmalig. Damit gilt die Kirchengemeindeordnung unserer Diözese als die mit dem größten Mitspracherecht der Gemeindemitglieder. In unserer St. Albertusgemeinde wurde damals nach Stadtteilen getrennt gewählt und die Kandidaturen proportional zu den dort wohnenden Katholiken vergeben. Da die Dreifaltigkeitsgemeinde erst 1971 kirchenrechtlich errichtet worden war, saßen drei ihrer Räte mit am Tisch in St. Albertus. Aus dieser ersten Periode (1968 – 1972) haben die damals gewählten Herrn Hans Reichle und Dr. Alfred Storr sicherlich noch heute einiges zu erzählen. Vielleicht ergibt sich ein Gespräch im Herbst bei einem Extra-Kirchenkaffee?


Persönliche Jubiläen: Herzliche Gratulation!

 

Am 23. März 1958, also vor 60 Jahren, wurde Pfarrer i.R. Wolfgang Gauglerzum Priester geweiht. Jahrelang war er der Seelsorger in den Betrieben und Unternehmen hier in der Region und zehn Jahre lang zugleich Pastoraler Mitarbeiter in Hl. Dreifaltigkeit (1992 – 2002).

 

Am 31. Mai feiert Sr. Godelind Latus,OSV, in Untermarchtal ihre 60jährige Profess. Sie stammt aus St. Albertus und hat sich dem Orden der Vinzentinerinnen angeschlossen.

 

Am 07. Juli jährt sich der Weihetag von Pfarrer i.R.Hans Nagel zum fünfzigsten Mal. Von 1996 bis zu seiner Pensionierung 2011 war er für die beiden Gemeinden St. Albertus und Hl. Dreifaltigkeit als Pfarrer verantwortlich.

Wir gratulieren allen Jubilaren ganz herzlich und wünschen ihnen Gesundheit an Leib und Seele und Gottes wohltuenden Segen!


Unmögliches ist möglich – Nachbericht des Konzerts vom 11. März

 

„Wie das wohl klingen mag?“ hat sich sicherlich manch ein Besucher vor dem Konzert am 11. März in unserer Dreifaltigkeitskirche gefragt. Das Zusammenspiel von Alphörnern und Orgel, Cello und Sopranstimme klang hervorragend! Herzlichen Dank an Frau Isolde Holzmann und Herrn Josef Steuer für die Organisation dieses musikalischen Leckerbissens. Ein herzliches Vergelt´ Gott für das eigene Mitwirken und die Zusammenstellung des Programms bzw. an die Solistinnen Sigrid Eicken und Carla Goldberg (Alphörner) und die Cellistin Christine Lauenstein. Der Spendenerlös des Konzerts betrug für die Stiftung „Aktion Augenkinder“ über € 1.200,00!


Der Auferstandene hält meinen Zweifeln stand

 

Wir kennen die Szene aus dem Johannesevangelium. Der ungläubige Thomas wird zum Bekennenden: „Mein Herr und mein Gott!“, ruft er aus, nachdem er seine Finger in die Wunde Jesu gelegt hatte. Ganz realistisch stellt dies der Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio auf unserem Titelbild dar. Zu sehen sind da aber noch zwei weitere Jünger, die, wie Thomas, nach dem „Beweis“ zu suchen scheinen. Thomas ist also nicht allein mit seinen Fragen und Zweifeln an der Auferstehung. Für Navid Kermani, deutscher Schriftsteller mit iranischen Wurzeln, ist diese Szene im wahrsten Sinn des Wortes ein Fingerzeig dafür, wie der Auferstandene auch zu erfahren ist: Er nimmt an unseren Fragen und Zweifeln teil und hält ihnen stand. Für Kermani geht es nicht um den Beweis und die Wahrheit der Auferstehung, sondern darum Gott zu erfahren, zu schauen und zu erleben (vgl. N Kermani: Ungläubiges Staunen, München 20156, S. 216-224). In dem Bild von Caravaggio wird mir das deutlich: Der Auferstandene lebt mit uns! Das gibt Hoffnung und Gewissheit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen Frohe Ostern!                                                        Uwe Schindera    



Pfarramtssekretärin in Zell

 

Liebe Gemeindemitglieder der Heiligsten Dreifaltigkeit, mein Name ist Andrea Schaffrath-Bäuerle und ich freue mich, ab 1. April 2018 4,25 Stunden im Pfarrbüro der Gemeinde übernehmen zu können.

Seit November 2004 arbeite ich als Pfarramtssekretärin in der Gemeinde St. Albertus und bringe daher schon einige Erfahrungen mit. Ich bin in Oberesslingen aufgewachsen und meine älteste Verbindung zur Hlgst. Dreifaltigkeit ist meine Firmung im Jahr 1979. Heute wohne ich mit meinem Mann und der jüngsten unserer 3 Töchter in ES-Lerchenäcker.

Ich freue mich auf viele schöne Begegnungen und eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Bis bald, Ihre Andrea Schaffrath-Bäuerle


Nachruf Diakon August Bauer

 

Am 18. März verstarb im Alter von 83 Jahren August Bauer. Er war in unserer Gemeinde nebenberuflicher Diakon. Mit seiner Frau Hedwig und den Zwillingstöchtern Edith und Martina wohnte er in der Hauptstraße. Von 1975 bis zu seinem Wegzug 1996 in den Schwarzwald, sang er im Kirchenchor und trug mit seinem geselligen Wesen zum stimmungsvollen Miteinander bei. Außerdem engagierte er sich in der Männerschola, dem Orgelförderkreis und im Kirchengemeinderat von 1976 bis 1981. Am 29. Oktober wurde er zum Diakon geweiht und wirkte fortan bei uns als Geistlicher bei Gottesdiensten, als Prediger, bei Spendungen des Taufsakraments, assistierte bei Eheschließungen und leitete Trauerfeiern. Den Ministranten brachte er das Knowhow bei und manche Freizeiten begleitete er mit seiner unkomplizierten Art. Zusammen mit Herrn Pfeiffer von der Ev. Gemeinde war er Gründungsmitglied des Ökumene-Ausschusses und Mitglied im damaligen Pastoralteam. Doch galt sein Hauptaugenmerk den Kranken, Älteren und Schwachen. Sie besuchte er regelmäßig. 

So brachte er sich mit viel Einsatz und Herz auf vielfältige Weise in unserer Kirchengemeinde ein. Wir gedenken seiner in großer Dankbarkeit.

 Hildegard Gut, Gemeindereferentin i.R


Bericht aus dem Kirchengemeinderat

 

Der Kirchengemeinderat tagte am 22. April am Sonntagvormittag. Dabei stellte sich unsere neue Pfarramtssekretärin, Andrea Schaffrath-Bäuerle, dem Gremium vor. Sie übt dieselbe Tätigkeit in St. Albertus aus und daher soll in einer längeren Testphase nach Synergieeffekten für beide Gemeinden geschaut werden. Allerdings fällt Frau Schaffrath-Bäuerle wegen einer Operation im Herbst voraussichtlich ein Vierteljahr lang aus. Das Sekretariat wird dann über eine Krankheitsvertretung besetzt bleiben. Außerdem beschlossen die Räte die Anschaffung eines neuen Rasenmähers, da der bisherige irreparabel ist. Ausführlicher beraten und diskutiert wurden die beiden Punkte „Krankenkommunion“ und „Ministrant/innen“. Perspektivisch gesehen werden vermehrt Bitten um das Bringen der Krankenkommunion auf das Pfarramt zukommen. Diesem Wunsch soll unbedingt Rechnung getragen werden. Denn sie ist nicht nur etwas Wichtiges für diejenigen, die nicht mehr alleine die Heilige Messe besuchen können, sondern sie stellt dadurch auch eine Verbindung zur Gemeinde selbst dar. Dieser Dienst kann auch von Ehrenamtlichen übernommen werden. Der Kirchengemeinderat will im Engagiertenkreis nachfragen.

Nachdem nun drei weitere Ministrant/innen wegen schulischer Anforderungen ihren Dienst beenden mussten, werden unter den kommenden Erstkommunikant/innen Minis gesucht. Sie sollen noch vor den Sommerferien eingeführt werden. Außerdem wird in der nächsten Sitzung am Montag, 14. Mai, über die künftige Ministrant/innenarbeit beraten. Sie ist ein Zweig der Jugendarbeit, für die es in unserer Gemeinde kaum eine längere Tradition gibt. Zudem stehen auf der Tagesordnung die Kinder- und Familiengottesdienste.                             Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Peter und Paul – und Fußball?

 

Liebe Mitchristen!

Am Freitag, 29. Juni, begeht die Kirche das Fest der Apostel Petrus und Paulus. Beide waren Animateure im Glauben und hatten einen Auftrag von Jesus bekommen. Sie waren sehr unterschiedlich, doch sie hatten eine Gemeinsamkeit, sie verband ihre unbedingte Hinordnung auf Jesus Christus, in dessen Dienst sie ihr Leben gestellt und hingegeben haben. Insofern ist es gut, dass sie – bei aller Unterschiedlichkeit – zu einem Fest zusammengespannt sind. 

 

Alle vier Jahre fällt auch die Fußballweltmeisterschaft in den Monat Juni. Obwohl das Fest Peter und Paul nichts mit Fußball zu tun hat, gibt es doch Parallelen. Unsere Kirche hat auch einmal mit einer kleinen Mannschaft angefangen. Ob sie elf, zwölf oder dreizehn Mitspieler hatte, weiß man nicht genau, weil einige ausgewechselt werden mussten. Judas Iskariot z.B., der seinen Trainer verraten hatte. Aber es gab in dieser urchristlichen Gruppe zwei absolute Führungsspieler. Petrus und Paulus. Der eine war mehr ein Verteidiger, Petrus. Er wollte das Alte bewahren. Der andere war ein richtiger Mittelstürmer, ein stürmischer, oft zorniger Mensch: Paulus. In seinem Brief an seinen Freund Timotheus sagt Paulus: „Ich habe den guten Kampf gekämpft und den Siegeskranz der Gerechtigkeit gewonnen.“ (vgl. 2Tim 4,7-8).

 

Die Kirche - jede einzelne Gemeinde - braucht auch heute beide Elemente, verteidigende und stürmische, Petrus und Paulus. Sie benötigt Bewahrung und Fortschritt und den Teamgeist einer guten Fußballmannschaft. Sie braucht Verteidiger, die wie Petrus sagen: Ja ich stehe zu meinem Glauben, und ich bin überzeugter Christ. Sie braucht Mittelfeldspieler, solche, die Regie führen, überlegen, planen und die Initiative ergreifen. Die Gemeinde Jesu braucht Stürmer, die dynamisch nach vorne gehen und Kinder und Jugendliche mitreißen können. 

Petrus und Paulus erschließen in je verschiedener Weise die Botschaft, dass sich Jesus Gott für immer mit den Menschen verbunden hat: durch den Tod hindurch und darüber hinaus. Das ist der Kern der Botschaft. 

Als Kirche vor Ort sind wir eingeladen, am Reich Gottes in dieser Welt zu bauen mit den Möglichkeiten, die uns gegeben sind. Unsere Schwächen und unsere Begabungen dürfen gleichermaßen leben. Wir sind als Volk Gottes unterwegs und das heißt auch: Wir sind in Bewegung. Das ist es, was Kirche durch alle Zeiten auszeichnet: dass sie sich bewegt, dass sie es wagt, die Zeiten zu gestalten.                             

 Ihr Diakon Esteban Rojas


 

Firmung 2018

 

Aus unserer Gemeinde wurden im Münster St. Paul am 17.März gefirmt:

Jakob Hafner, Juliana Kustos und Louis Herzog von Württemberg. 

 

Wir gratulieren und wünschen ihnen und ihren Familie Gottes Segen.


Osterlämmer-Backaktion der Ministranten 

 

Die Osterlämmer-Backaktion der Ministranten der Kath. Gesamtkirchengemeinde zugunsten der Romwallfahrt 2018 war ein voller Erfolg. In 12 Stunden wurden 130 Lämmer gebacken. Sie sind in allen Gemeinden sehr gut angekommen und haben viel Freude gebracht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die die Minis unterstützt haben


Kommunionempfang bei Glutenunverträglichkeit

 

Es gibt immer mehr Menschen, deren Organismus das im Getreide enthaltende Kleber-Eiweiß (Gluten) nicht verträgt. Sie können somit die übliche Hostie bei der Kommunion nicht empfangen. Dennoch können sie den Leib Christi im Gottesdienst empfangen. Sie erhalten dann Hostien, die aus Weizenstärke hergestellt sind. Sie werden von den Betroffenen gut vertragen, weil ihr Glutenanteil unterhalb der Grenze liegt, die die Deutsche Zöliakiegesellschaft anerkannt hat. Sie gelten damit als "glutenfreie" Lebensmittel. Falls Sie zu der betroffenen Personengruppe gehören und die Kommunion empfangen möchten, fragen Sie bitte vor dem Gottesdienst in der Sakristei nach diesen Hostien.


Kirche – Kinderhaus Don Bosco

 

Kennen Sie Friedrich den Adler? Nein? Unsere Kinder werden ihn in den kommenden Wochen kennenlernen. Friedrich ist ein sehr wichtiger Adler für unsere Stadt Esslingen. Er ist auf unserem Stadtwappen zu sehen oder auf dem Rathaus, und sogar auf den Briefen, die unser Oberbürgermeister verschickt. Das Kinderhaus Don Bosco beschäftigt sich in den kommenden Wochen mit der Geschichte und der Entwicklung unserer Stadt. Bei einem Erlebnisspaziergang wird nicht nur die Altstadt von unseren Kindern unsicher gemacht, sondern auch der Hegensberg und ein Teil von Oberesslingen. Denn aus diesen Stadtteilen kommen unsere Kinder vorwiegend. Und da schauen wir mal genauer hin, was es dort alles zu entdecken gibt. Wo wohnen unsere Freunde oder wo kann man Einkaufen oder wo befindet sich die Feuerwehr auf dem Berg? Letztere werden wir auch besuchen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Legende von der Zwiebel. Sie geht so:

Eines Tages kam der Teufel zu Besuch nach Esslingen und freute sich darüber, dass die Bürger ihn ahnungslos grüßten. Als er auf den Marktplatz kam, wo gerade ein Wochenmarkt abgehalten wurde, staunte er über die feilgebotenen Waren. Der Teufel bat eine kluge Marktfrau einen der roten Äpfel kosten zu dürfen. Diese erkannte den Teufel jedoch an dem Pferdefuß, der aus seiner eleganten Hose hervorschaute, und am Schwefelgeruch. Die listige Marktfrau reichte ihm eine Zwiebel statt des erwarteten Apfels und der Teufel biss gierig hinein. Er schüttelte sich vor Abscheu und rief: „Das sollen eure Äpfel sein! Spott über euch Esslinger! Zwiebel sind es, scharfe Zwiebel. Und deshalb sollt ihr künftig nicht mehr Esslinger heißen, ihr stolzen Reichsstädter, sondern Zwiebel.“ Voll Zorn verließ er eilends die Stadt und hat sich fortan nicht mehr sehen lassen. 

Darum werden die Esslinger heute auch Zwiebel oder Zwieblinger genannt. (Freie Nacherzählung in Anlehnung an: Dorothee Bayer, Esslinger Heimatbuch, S. 129/130. Esslingen, 1982.)

Diese Legende werden die Kinder nachspielen und erleben. Wir werden die Zwiebel genauer anschauen und auch probieren. Als Höhepunkt haben wir unser Sommerfest mit dem Motto „Unser Esslingen“. Hier können  die Kinder und Familien aus unserem Kindergarten bei einem Quiz über Esslingen ihr Wissen vertiefen. Oder einen Esslinger Kinderfilm bei unserem Kino auf dem Berg anschauen. Wir freuen uns jetzt schon auf den Nachmittag und auf die Wochen, in denen es heißt, wir sind die Zwieblinger.                                                                

Das Kinderhausteam Don Bosco


Wegbegleitung in der Praxisphase

 

Das Patenprojekt Wegbegleitung der Caritas Esslingen und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen startet in die praktische Phase. Nachdem im Herbst 2017 die Qualifizierung der Paten und Patinnen begann, steht nun die Zusammenführung der Geflüchteten mit den Ehrenamtlichen an. Erste Patenschaften wurden bereits geschlossen, weitere folgen. Ziel von Wegbegleitung ist, dass Geflüchtete mit Bleibeperspektive zeitlich befristet durch Engagierte in ihrem individuellen Alltag begleitet und unterstützt werden. Die Engagierten werden auf ihre Aufgabe vorbereitet und haben in regelmäßigen Treffen die Möglichkeit, sich auszutauschen. Weitere Interessierte, die ehrenamtlich einen Teil des Weges mit den Geflüchteten gehen möchten, sind herzlich willkommen. Kontakt: Caritas-Dienste in der Flüchtlingsarbeit,

Petra Gauch Tel. 0711/396954-31, gauch.p@caritas-fils-neckar-alb.de


Mein Zweifel hält meinen Glauben groß

 

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Ein widersprüchlicher Satz. Er steht in der Bibel, und ich kann ihn gut unterschreiben. Genau diese Erfahrung mache ich auch. Ich glaube, habe aber auch meine Zweifel.

Ich kann glauben, und dafür bin ich dankbar. Ich glaube vor allem, dass Gott hinter jedem Menschen steht. Immer wieder in meiner Arbeit als Theologe treffe ich auf Menschen, die für sich selbst bedauern, nicht glauben zu können.

Ich habe auch meine Zweifel, auch wenn der Zweifel keinen guten Ruf in der Kirche genießt. Da wird Unglaube vermutet, zumindest keine Treue zur jeweils eigenen Kirche. Doch der Zweifel und der Unglaube genießen diesen schlechten Ruf zu Unrecht. „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24), stammelt im Markus-Evangelium der Vater eines besessenen Jungen. Er fleht Jesus an und fordert ihn vehement auf, seinen kranken Sohn gefälligst zu heilen. Glaube und Unglaube gehören so zusammen. Sie bedingen sich gegenseitig. Glaube ohne Zweifel wird zur Gewissheit, und Zweifel ohne Glauben tatsächlich zum Unglauben.

 

Der Apostel Thomas will Beweise

Für den Zweifel gibt es in der Bibel einen Zeugen: den Apostel Thomas. Er genießt keinen guten Ruf, eben weil er Zweifel an der Auferstehung hegt. Und diesen Zweifel auch äußert. Er kann nicht einfach nur glauben. Er will Beweise, will seine Hand in die Wunde des Auferstandenen legen. Weil er zweifelt, sucht er den Auferstandenen, und deshalb ist sein Zweifel legitim.

Im Freiburger Münster findet sich dazu ein anschaulicher Beweis. Vorne in der Kirche gibt es Statuen an den Säulen. Sie stellen die Apostel dar. Der Jesusfigur am Nächsten stehen nicht die Stars, nicht die großen Apostel, nicht Petrus und Johannes oder Jakobus und wie sie alle heißen mögen. Jesus am Nächsten steht eben dieser Thomas, der Zweifler, der sogenannte Ungläubige, wie er von den Frommen so oft geschmäht wurde. Thomas gehört dazu – der Künstler und sein Auftraggeber am Freiburger Münster wussten wohl, warum.

 

Ein Loblied auf den Zweifel

Es ist Zeit für ein Loblied auf den Zweifel. Jeder Mensch darf zu diesem Lied eigene Strophen texten. So auch ich. Ich glaube nicht, dass Gott es will, dass Unschuldige ermordet werden. Ich erkenne keinen Sinn im frühen Tod eines jungen Menschen. Ich habe meine Zweifel, wenn Menschen heute hungern müssen. Mein so sicher geglaubter Glaube wird immer wieder angezweifelt. Warum das alles? Musste diese oder jene Katastrophe nicht von Gott verhindert werden? Warum greift er nicht beherzt ein, wenn Menschen morden? Muss das so sein? Weil ich keine Antwort habe, trage ich das Leid und den Zweifel anderer Menschen mit, trage das alles vor Gott. Halte so den Zweifel, den Unglauben mit aus. „Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ – das gilt auch für mich.

Glaube und Zweifel gehören zusammen. Mein Glaube ist groß. Und mein Zweifel? Der hält meinen Glauben groß.    Uwe Beck

 

Quelle (leicht gekürzt): Katholische Hörfunkarbeit für Deutschlandradio und Deutsche Welle, Bonn, www.katholische-hörfunkarbeit.de (link is external), In: Pfarrbriefservice.de

 

 

Bild: „Veränderung“ Thomas Kupczik, In: Pfarrbriefservice.de


Hallo liebe Kinder!

 

Auf unseren heutigen Gottesdienst habe ich mich sehr gefreut!

Schließlich haben wir uns lange nicht mehr gesehen.

Und es war wie immer sehr schön.

Viele von Euch sind gekommen und ich habe sogar ein paar neue Gesichter gesehen.

Frau Tschamler hat alles so toll vorbereitet und alle haben fleißig mitgemacht.

Zusammen haben wir die Stadt Jerusalem gebaut, mit einer Stadtmauer, Toren und Häusern, und alles schön geschmückt. Dann haben wir Jesus auf dem Weg zum Pessachfest begleitet.

 

Ich freue mich schon auf unseren nächsten Kindergottesdienst im April!

 

Euer Rabe Krax


Die Liebes-Erklärung

 

Neulich am Küchentisch. Ein freier Samstagmorgen. Wir saßen mit Freunden zusammen beim Frühstück: der kleine Paulo, ganz schön stolz, schon 6 Jahre alt zu sein, seine große Schwester, seine Eltern, auch Oma und Opa und wir. Fragte er seinen Papa: „Du, Papa, liebst Du auch Johannisbeermarmelade?“ Meinte sein Papa: „Paulo: Ich mag die Johannisbeermarmelade, aber LIEBEN tu´ ich EUCH!“ Stille am Tisch. Oder irgendwie berührtes Staunen. Wie auch immer: Es hat gefühlt minutenlang keiner mehr etwas gesagt. Oder nach der Butter gefragt. Als wollte keiner von uns diesen schönen Moment mit belanglosen Worten zerplatzen lassen. Wir durften auf noch recht nüchternen Magen eine berauschende, bezaubernde kleine Liebeserklärung hören. Vielleicht war sie deshalb so besonders, weil man sie nicht erwartet hat. Nicht einfach so, so öffentlich. Und nicht von ihm. Er ist nicht so der große Redner. Und über Gefühle spricht er in der Regel erst recht nicht unbedingt. Aber an jenem Samstagmorgen.

Liebe berührt uns. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn. Die Liebe der Paare, die ich jedes Jahr beim Brautleutetag erleben darf. Die Liebe der Alten, wenn Fotos an ihren Wänden von ihrem gemeinsam gelebten Leben erzählen. Liebe berührt.

 

Gottes Liebe – und die Schwierigkeit, damit umzugehen

Berührt uns auch Gottes Liebe zu uns Menschen? Diese Liebe können wir nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen. So wie die Liebe, die wir unter Menschen beobachten können. Oder sogar selbst erfahren dürfen. Deshalb ist es vielleicht so schwer: zu glauben, dass Gott uns unendlich und bedingungslos liebt.

„Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder und für dein Leben ganze Völker. (…) Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.“ (Jesaja 43, 4.7). Mehr Liebes-Erklärung geht nicht! Für mich heißen diese biblischen Verse: So wie ich bin, bin ich von Gott gewollt. So wie ich bin, bin ich für ihn wertvoll. Ohne Wenn und Aber. Mein menschlicher Blick auf mich selbst sieht jedoch oft anders aus: Anstatt das Vollkommene zu sehen, sehe ich das Unvollkommene. Anstatt das Wertvolle zu sehen, sehe ich Fehler und Macken. Darin sind wir Menschen eben Profis. Einen liebenden Blick auf mich selbst kann mein tiefstes Inneres oft nicht zulassen. Oder nicht spüren. Vielleicht haben wir zu viel Nicht-Annahme erlebt? Vielleicht haben wir zu oft erlebt, dass Liebe zu uns verbunden war mit einer Bring-Schuld? Zum Beispiel nur, wenn ich etwas besonders gut gemacht habe, wurde mir positive Aufmerksamkeit geschenkt? Vielleicht konnte jemand mich nicht ganz lieben, sondern nur einen Teil von mir? Alles schmerzhafte Erfahrungen. Alles allzu menschlich.

 

Gottes Blick trainieren

Aber wie schön wäre das, wenn wir uns selbst und andere durch die Augen Gottes sehen könnten. Wie zärtlich. Wie wohltuend. Wie heilsam. Ich glaube, wir können das trainieren: Gottes Blick einzunehmen. Indem wir uns immer mal wieder beobachten – einen Tag oder auch nur eine Stunde lang. Beobachten, wo mein Menschen-Blick den Blick Gottes auf mich und andere versperrt. Vielleicht erinnern und helfen uns dabei ja Bilder oder Ereignisse. Mich jedenfalls erinnert die Situation am Frühstückstisch immer wieder daran, wie das sein könnte, wenn Gott mich liebt.

Elisabeth Zenner, Pastoralreferentin

 

Quelle: Das ist Liebe?! Aber Glaube 06/2017, Online-Magazin der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern. In: Pfarrbriefservice.de


Gemeindeversammlung Samstag, 03. Februar

 

Viele Interessierte blieben nach der Vorabendmesse im Kirchenfoyer zur Gemeindeversammlung. Sie wurden über die geplante Pfarrhausaufstockung informiert. Der Leiter des Verwaltungszentrums, Rainer Schrimpf, gab anhand von Bauplänen und detaillierten Auskünften Einblicke. Im Januar hatte der Kirchengemeinderat einen Vertragsentwurf beschlossen. Darin tritt die Kirchengemeinde die Bauherrenträgerschaft an die Gesamtkirchengemeinde ab die Tilgungspflicht wird im Ernstfall ausgesetzt. So wird nun voraussichtlich im Herbst gebaut. Günther Wetzel, 2. Vorsitzender des Kirchengemeinderats, informierte die Gemeindemitglieder über alle Beschlüsse der letzten zwei Jahren. Darunter u.a. auch der Kauf der neuen Orgel und die Schwerpunktsetzung in der Pastoral: Gottesdienstgestaltung und verstärkte Kooperation mit den „Werkstätten Esslingen-Kirchheim“ (WEK). Nach kurzer Diskussion votierten anschließend die Teilnehmer/innen mehrheitlich für die alte Form der Kommunionspendung.                Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


"Gemeinsam an einem Tisch" - Einladung zur Esslinger Vesperkirche

 

10 Jahre lang gibt es dieses Angebot in Esslingen bereits. Auch dieses Jahr sind Ehrenamtliche wieder zur Mithilfe eingeladen. Getragen wird die Vesperkirche vom Kreisdiakonieverband Esslingen und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde im Verbund mit der Katholischen Gesamtkirchengemeinde, dem Caritasverband und der Evangelisch-Methodistischen Kirche Esslingen. Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.vesperkirchen-landkreis-esslingen/esslingenfrauenkirche.de


Freundeskreis Flüchtlingshilfe Oberesslingen-Sirnau

 

Die Kleiderkammer des Freundeskreis Flüchtlinge Oberesslingen/Sirnau sucht wieder Spenden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen könnten. Aktuell benötigt werden: warme Jacken; Decken (keine Feder-/ Daunendecken); Sportsachen und Sportschuhe ab Gr.39; Rucksäcke und Taschen. Sie finden uns im Wohnheim Katzenäcker, Schorndorfer Str. 110, EG Rückseite. Wir haben freitags von 17.00 bis 18.00 Uhr für die Spendenannahme geöffnet. Weitere Informationen finden Sie unter www.freundeskreis-fluechtlinge-oberesslingen-sirnau.de/kleiderkammer.


1268 – 2018: 750 Jahre Münster St. Paul

 

 

Das Münster St. Paul ist für uns Esslinger Katholiken unsere zentrale Stadtkirche und die Mutterkirche aller Esslinger Gemeinden. Vielen Esslingern ist St. Paul ein wichtiger Ort in ihrem Leben und Glauben. In diesem Jahr feiern wir mit unserem Münster ein besonderes Jubiläum: Am 29. April 1268, also vor genau 750 Jahren, wurde St. Paul durch den Heiligen Albertus Magnus geweiht. Seither ist dieses Gebäude ein Ort des Gebetes, zunächst als Klosterkirche der Dominikaner, später als „Neue Kirche“ der evangelischen Christen und seit 1864 als Stadtkirche der Esslinger Katholiken. Viele Generationen haben hier ihren Glauben gelebt, und das hat unser Münster geprägt: Nicht umsonst ist es ein Ort, den nicht nur katholische Christen gerne aufsuchen, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen. Über 30.000 Kerzen, die jedes Jahr angezündet werden, geben davon Zeugnis. Jede steht für ein Anliegen, ein Gebet, eine Hoffnung, die ins Münster getragen wurde. 750 Jahre St. Paul – das ist Grund zum Staunen und zur Dankbarkeit, aber auch Ansporn für uns Esslinger Katholiken, heute und morgen unseren Glauben darin zu leben – bei allen Herausforderungen einer sich schnell verändernden Gesellschaft. Aber vor allem wollen wir in diesem Jahr feiern, und dazu lade ich Sie herzlich ein! Es erwartet uns ein buntes Jubiläumsprogramm mit Gottesdiensten und Festen, einer Ausstellung und Vorträgen, Konzerten und spirituellen Angeboten. Auch Angebote für Kinder und Familien gehören dazu, ebenso eine Jubiläumswallfahrt zum Grab des Heiligen Albertus Magnus im Herbst. Alle Angebote finden Sie im Jubiläumsflyer, der in allen Kirchen und Pfarrämtern in Esslingen erhältlich ist. Auch im Internet, auf Plakaten und in den Kirchlichen Mitteilungen werden wir immer wieder zu Veranstaltungen einladen – das Jubiläumslogo, das sie auch auf dieser Seite finden, wird jeweils darauf hinweisen.

Besonders einladen möchte ich Sie alle zu den beiden Höhepunkten unseres Jubiläumsjahres: Am Sonntag, 29.04 feiern wir um 10.30 Uhr den Festgottesdienst zum Jahrestag der Kirchweihe mit Bischof Dr. Gebhard Fürst. Anschließend besteht Gelegenheit zur Begegnung. Am Samstag, 30.06./ Sonntag, 01.07. feiern wir ein fröhliches Jubiläums-Gemeindefest rund ums Münster St. Paul mit buntem Programm und einem familiengerechten Gottesdienst. Ich freue mich sehr, dass Mitglieder aller Esslinger Kirchengemeinden dieses Fest mitgestalten und fleißig mithelfen. Ihnen und allen, die das Festprogramm vorbereitet haben und durchführen werden, schon jetzt ein herzliches „Danke“! Feiern Sie mit – ich freue mich auf alle Begegnungen!                                                                Ihr Pfarrer Stefan Möhler


 

Kommunionfeier zu Hause


Es ist für viele schmerzlich nicht an der sonntäglichen Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier

teilnehmen zu können. Ob dies nun krankheitsbedingt, der eigenen Gebrechlichkeit geschuldet oder aus Altersgründen ist, die Nähe Gottes und sein Beistand sind dann besonders gefragt.

In solchen Situationen besteht die Möglichkeit, die Kommunion zu Hause zu empfangen. Sie brauchen sich dazu nur beim Pfarramt zu melden. Es wird dann ein Termin vereinbart, entweder mit jemandem aus unserem Kreis von Ehrenamtlichen, oder dem Seelsorger vor Ort, Uwe Schindera.

Eine kurze Andacht – Gebete, Lieder, Lesung aus der Heiligen Schrift, Kommunionempfang und Segenswort – bildet den Rahmen dafür. Die „Krankenkommunion“ kann einmalig sein, regelmäßig stattfinden oder auch nur vor den Hochfesten gebracht werden.


Ich lade die Betroffenen ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.


Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort