Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


Festschrift „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“

Nun ist es soweit: Unsere Festschrift anlässlich des 50. Jubiläums der Kirchweih ist fertiggestellt. Sie kann an unserem Patrozinium, Sonntag, 11. Juni nach dem Gottesdienst zusammen mit unserer Jubiläumstasche erworben werden. Bekannte Personen, die in den letzten fünf Jahrzehnten hier wirkten oder noch tätig sind, haben ihre Eindrücke niedergeschrieben. Herzlichen Dank dafür! Ein besonderes „Vergelt`s Gott!“ Herrn Rafael Sendek. Er hat das Heft redigiert und betreut.


Pfingsten - eine innere Haltung

Drei Schritte zum Verständnis des Heiligen Geistes:

 

Leere

Wenn ich den Heiligen Geist empfangen will, wenn ich von ihm erfüllt werden möchte, muss ich ihm Platz einräumen, muss ich leer sein.

Martin Luther hat es so ausgedrückt: Gottes Natur ist, dass er aus nichts etwas macht. Wenn wir etwas sind, dann sind wir schon belegt und nicht mehr frei. Wer nicht festgelegt ist auf bestimmte Vorstellungen, wie der Heilige Geist wirken soll, wie ich ihm begegnen kann, der ist leer und damit ein nichts, aus dem Gott etwas schaffen kann. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass ich ihn übersehe, weil ich - um im Bild zu sprechen - Sturmesbrausen und Feuerzungen erwarte, wo Gottes Geist doch ganz anders wirkt.

 

Stille

Wir müssen leise werden, denn Gottes Geist ist leise. Er will mich nicht überreden oder gar überwältigen. Die Apostelgeschichte führt ein Brausen an, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt. Ganz anders der Text im Johannesevangelium: Jesus hauchte die Jünger an und sprach: empfangt den Heiligen Geist. Nur ein Hauch also! Wie schnell kann ich den überhören. Ein Hauch nur, aber etwas ganz Persönliches, mir zu gehaucht.

 

Zeit

Zeit um leer zu werden, Zeit um still zu werden, Zeit um zu hören und zu empfangen. Die Jünger warten nach der Himmelfahrt Christi 10 Tage in Jerusalem. Auch wir können den Geist Gottes nicht gleich jetzt und hier und heute erwarten und uns dann anderen Dingen zuwenden, wenn es nicht so läuft, wie wir es uns wünschen. Wir müssen uns Zeit nehmen, um dem Heiligen Geist Zeit zu lassen.

Denn er weht, wann er will und nicht nur, wo er will.

 

Leere, Stille, Zeit - und dann?

Vielleicht ist es an der Zeit, auch oder gerade in unserer Kirche dem Heiligen Geist eine Chance zu lassen anzukommen. Es ist an der Zeit, bestimmte Vorstellungen zu leeren und festgefahrene Strukturen zu überdenken. Es ist an der Zeit, still zu werden und den Worten Jesu und seinem Willen Raum zu geben. Es ist an der Zeit, uns die Zeit zu geben, in der der Heilige Geist wirken kann.

Der Herr hat ihn verheißen als Beistand und Begleiter, der mit uns geht auf den Wegen unseres Lebens. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

 

Leere, Stille, Zeit - für eine Therapie sind das Grund-Wörter, weil sie den Grund legen für ein Heilwerden.

 

Leere, Stille, Zeit - das sind Schritte auf Pfingsten zu, auf den Grundstein einer geistdurchwirkten Kirche.

 

Geistdurchwirkte Tage wünsche ich Ihnen alle! Ihr Pfr. M. Scheifele


Gemeinsam Pfingsten feiern – Ökumenischer Pfingst-gottesdienst am Pfingstsonntag auf dem Marktplatz

 

2017 gedenken wir Christen des 500. Jahrestages der Reformation. Aus diesem Grund, und um ein deutliches Zeichen der Einheit im Glauben zu setzen, haben die christlichen Kirchen Esslingens beschlossen, am Pfingstsonntag einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst zu feiern. Auch alle katholischen Christen in Esslingen laden wir herzlich zur Mitfeier ein! Einige Informationen dazu:

 

Der Gottesdienst findet statt am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017 um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz in Esslingen.

 

Er wird gestaltet von den Geistlichen der Esslinger Kirchen sowie von der Stadtkapelle Esslingen und einem Ökumenischen Spontan-Chor.

 

Bereits um 9.45 Uhr laden wir ein zum Treffpunkt an verschiedenen Stellen in der Stadt, um gemeinsam im Sinn eines ökumenischen Pilgerwegs zum Marktplatz zu ziehen. Treffpunkte sind: Die Begegnungskirche (Urbanstraße), die Burg (Burgwiese), die Pliensaubrücke (am Pliensauturm) und das Münster St. Paul (Marktplatz). Nach einem gemeinsamen Gebet gehen wir miteinander zum Marktplatz. Natürlich steht es allen frei, auch direkt um 10.30 Uhr zum Gottesdienst zu kommen.

 

Für Sitzplätze ist gesorgt, so dass auch Gehbehinderte gut dabei sein können. Bitte bringen Sie einen geeigneten Sonnenschutz (Mütze, Sonnenhut) mit. Sollte es regnen, findet der Gottesdienst in der Stadtkirche statt.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen zu einem einfachen Mittagessen (Suppe und Brot sowie Getränke). Für das Essen bitten wir um eine Spende, die Getränke bieten wir gegen Bezahlung an.

 

Wir suchen auch nach Helfern für den Auf- und Abbau der Tische und Bänke etc. Zum Aufbau treffen wir uns um 8.30 Uhr auf dem Marktplatz, zum Abbau gegen 14.00 Uhr. Wenn jemand mithelfen kann, melden Sie sich bitte im Pfarramt St. Paul oder direkt bei Pfarrer Möhler (Tel. 396919-0, Mail:stefan.moehler@drs.de ).

 

Ich meine, es darf uns freuen, dass wir 500 Jahre nach der Kirchenspaltung das Pfingstfest in Esslingen gemeinsam feiern können! Machen Sie sich am Pfingstsonntag auf den Weg in die Innenstadt, damit es ein großes Glaubensfest wird.

                                                                                  Pfarrer Stefan Möhler

 

 


Nachruf Willi Marzini

 

Am Freitag, 21. April verstarb Herr Willi Marzini nach kurzer und schwerer Krankheit. Herr Marzini war knapp 10 Jahre lang gewähltes Mitglied im Kirchengemeinderat der Katholischen Kirchengemeinde Zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Zell. Von 2010 bis 2015 wurde er zum Zweiten Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt. In dieser Funktion war er Mitglied des Gesamtkirchengemeinderates in Esslingen und engagierte sich für die pastorale Entwicklung der Katholischen Kirche in unserer Stadt.

Seine christliche Überzeugung, sein analytisches Denken, sein engagiertes selbstloses Handeln waren für uns beeindruckend.

Bedürftigen zu helfen lag ihm besonders am Herzen. Für sie engagierte er sich besonders, für sie hatte er immer ein offenes Ohr und Zeit für Gespräche. Daher half er privat und in Institutionen an den Orten tatkräftig mit, an denen die Bedürftigen anzutreffen sind: „Vinzenztreff“, „Vesperkirche“ und bei der „Katholischen Fördergemeinschaft“.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Wir wissen Herrn Marzini in der Geborgenheit Gottes und sind mit ihm und ihnen im Gebet und Gedenken verbunden.

 

Für die Katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen und die Kirchengemeinde Zur Heiligsten Dreifaltigkeit:

Stefan Möhler, leitender Pfarrer; Gert-Michael Burgmann, Zweiter Vorsitzender des Gesamtkirchengemeinderats; Günther Wetzel, Zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats Zur Heiligsten Dreifaltigkeit; Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Geistliches Wort zum Reformationsjubiläum:

Du bist aller Dinge frei bei Gott durch den Glauben, aber bei den Menschen bist du jedermanns Diener durch die Liebe.


Osterlämmer-Backaktion der Ministranten

Die Osterlämmer-Backaktion der Ministranten der Kath. Gesamtkirchengemeinde zugunsten der Romwallfahrt 2018 war ein voller Erfolg. In 18 Stunden wurden 140 Lämmer gebacken. Sie sind in allen Gemeinden sehr gut angekommen und haben viel Freude gebracht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die die Minis unterstützt haben. Der Erlös in Höhe von ca. 1.100 € ist eine gute Grundlage für weitere Aktionen in den kommenden Monaten.

 


Die Heilige Erstkommunion in unserer Gemeinde

 

 

Foto: Günther Wetzel

Unsere Erstkommunikant/innen Malou, Mirjam, Jannis, Noah und Philip.

 

„Jesus wandelt das Leben“, unter diesem Motto stand die diesjährige Erstkommunion. Am Weißen Sonntag, 23. April, war es dann soweit. Unsere fünf Erstkommunikant/innen empfingen von Pfarrer Stefan Möhler erstmals die Heilige Kommunion. Zahlreiche Angehörige und Gemeindemitglieder feierten diesen festlichen Gottesdienst mit. An dieser Stelle danke ich allen, die daran mitwirkten: Ben Sabuni als Ministrant, „Die Bänd“ unter der Leitung von Isolde Holzmann und dem Organisten Uli Hafner für die musikalische Gestaltung, unserer Mesnerin Martina Neuwald für Blumenschmuck und all die vielerlei Kleinigkeiten im Hintergrund, die es einfach braucht, den Kommunionspender/innen Heidi Köhler und Mathias Oberhauser; den Eltern der Erstkommunikant/innen für die aussagekräftige Dekoration der Altarwand und Herrn Günther Wetzel für die Aufnahmen dieser Feier.

Möge Gott diese Kinder, ihre Angehörigen und uns als Gemeinde auch weiterhin begleiten.

                                                                 Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort    


Dank aus Molodetschno für Lautsprecherbox aus Esslingen

 

Ein herzliches Dankeschön erreichte uns aus unserer Partnergemeinde St. Josef, Molodetschno in Weißrussland: Beim Besuch im Jahr 2016 hatte sich die Delegation mit Pfarrer Edmund gewünscht, dass wir sie mit dem Kauf einer tragbaren Lautsprecheranlage für Prozessionen und große Gottesdienste unterstützen. Solche Geräte sind in Weißrussland kaum zu bekommen. Aus den Esslinger Spenden für Molodetschno wurde eine Funk- Lautsprecheranlage erworben (Kosten ca. 2.000 Euro) und via Polen nach Molodetschno gesandt. Das Bild zeigt Pfr. Edmund und beim Gottesdienst engagierte Gemeindemitglieder. 

 


Pastorale Mitarbeiter: Verabschiedung und Begrüßungen

Derzeit sind einige Stellen in unserer Gesamtkirchengemeinde Esslingen unbesetzt. Wir dürfen uns freuen, dass sich dies bald ändert:

Am 19. Juni beginnt Gabriele Fischer, Gemeindereferentin, ihren Dienst bei uns. Sie wird ihre Tätigkeitsschwerpunkte in der Erstkommunionkatechese und in der Cityseelsorge haben. Einen örtlichen Schwerpunkt hat sie in der Gemeinde St. Augustinus auf dem Zollberg. Ihre Einführung ist am Sonntag, 25. Juni, 10.30 Uhr im Münster St. Paul sowie am Sonntag, 23. Juli, 10.30 Uhr in St. Augustinus.

Mitte September dürfen wir Diakon Thomas Kubetschek begrüßen. Er wird neben Diakon Rojas für die Caritasarbeit und die Hilfesuchenden in der Stadtmitte zuständig sein, dazu Dienste in der Pflegeheimseelsorge und evtl. im Kindergartenbereich übernehmen. Seinen Dienstsitz hat er in der Stadtmitte. Den genauen Termin für die Einführung geben wir zeitnah bekannt.

Den beiden „Neuen“ wünschen wir einen guten Start und Gottes Segen für ihren Dienst! In einer der nächsten Ausgaben werden sie sich persönlich vorstellen.

Verabschieden müssen wir im Sommer unseren Vikar Dr. Horst Walter. Er hat nun seine Ausbildungszeit beendet und beginnt in der Seelsorgeeinheit „Unterm Hohenrechberg“, nahe Schwäbisch Gmünd, seinen Dienst als Pfarrer. Wir verabschieden Vikar Walter am 16. Juli 2017 um 10.30 Uhr im Münster St. Paul. Leider wird wegen der geringen Zahl der Neupriester kein Vikar mehr zu uns kommen.

Unbesetzt ist weiterhin auch die Priesterstelle, die bisher Pfarrer Gerhard Huber innehatte. So sind ab Mitte Juli mit Pfr. Marx und Pfr. Möhler noch zwei Priester zu 100% bei uns im Dienst, dazu Pfr. Scheifele mit 25%, und Pfr. Durner tut seinen treuen Dienst als Priester-Pensionär bei den Gottesdiensten in Berkheim und auf dem Zollberg. Um die Pfarrer über die Sommerferien zu unterstützen, wird im Juli und August (01.07. – 31.08.) Pater Rowland Onyenali CMF aus Nigeria zu uns kommen. Er gehört zum Orden der Claretiner, hat in Deutschland studiert und war schon öfter in unserer Diözese als Ferienzeit-Vertretung tätig. Bitte nehmen Sie auch ihn freundlich in unseren Gemeinden auf!

Wie es im Herbst mit den priesterlichen Diensten weitergeht, wird sich in den kommenden Wochen, in Absprache mit der Diözese, den Kirchengemeinderäten und den in der Liturgie engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen bei uns entscheiden. Auch darüber werden wir Sie in den nächsten Kirchlichen Mitteilungen informieren.                                                               Pfarrer Stefan Möhler


Familiengottesdienst am 1. April 2014

 

 

Kra, kra, hallo liebe Kinder!

 

Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen.

Trotzdem sind viele von Euch zum Familiengottesdienst 

am Samstag (1. April 2017) gekommen! Und wir hatten auch einen berühmten Gast bei uns: 

Martin Luther. Er erzählte uns von Gott, Angst und Mut.

 

Manche Kinder waren sogar so mutig, dass sie, ohne zu zögern, ganz spontan bei der Gabenvorbereitung und bei der Kollekte halfen. Damit unser Mut nicht so schnell wieder verschwindet, bekam jeder Besucher eine Kerze mit der Aufschrift „MUT – MACH – LICHT“.

Man kann sie immer anzünden, wenn man Mut braucht. Ist doch toll!

 

Übrigens: Wir sehen uns wieder beim nächsten Kindergottesdienst am Samstag, 6. Mai 2017, um 17.00 Uhr. 

Vergesst es nicht! Kra, kra, kra!

Euer Rabe Krax

 

Und hier hat Euer Rabe Krax noch weitere Bilder dieses schönen Gottesdienstes für Euch bereitgestellt.

 


Rückblick Kirchweihjubiläum

 

Es ist ja nun schon ein paar Wochen her, seit wir alle gemeinsam unser 50jähriges Kirchweihjubiläum feierten. Aber es wirkt in vielerlei Hinsicht noch nach. Grund genug, an dieser Stelle allen Beteiligten von Herzen für ihr Engagement und tatkräftiges Tun vor und hinter den Kulissen zu danken! Ohne Sie hätte diese Feier viel weniger Glanz und Wärme ausgestrahlt! Darum: Ein herzliches Vergelt´s Gott Ihnen allen, die Kuchen backten, in der Küche vor- und nachbereiteten, bedienten, Kirche und Empore säuberten und so vieles anderes mehr! Besonderen Dank unserem Kirchenchor unter der Leitung von Isolde Holzmann und unserem Organisten Josef Steuer für die musikalische Begleitung, unserer Mesnerin Martina Neuwald für die umsichtige Handhabung von allem, was es für diese schöne Messe brauchte und den Kirchenschmuck, unseren Minis für ihren Einsatz und all denjenigen, die mit ihrem Beitrag beim Gottesdienst ein so buntes Bild unserer Gemeinde abgaben.


Jubiläumskonzert am 25. März

 

„War das nicht schön?“ fragte am Ende des Konzerts zu unserem Kirchenjubiläum Günther Wetzel, Zweiter Vorsitzende des Kirchengemeinderats, die Zuhörer/Innen. Mit einem langanhaltendenden Applaus für die Sänger/innen und Musiker/innen gaben sie ihm die Antwort: Ja, es war wunderschön! Die sechs musiktreibenden Vereine Zells hatten sich zu einem einmaligen Konzert in der Dreifaltigkeitskirche versammelt. Auf dem Programm stand sowohl klassische als auch moderne Kirchenmusik bis hin zum Musical. Beeindruckend waren die Vielfalt und die Qualität, mit der hier Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Battista Sammartini, Dimitri Stepanowitsch Bortnjanski, Christopher Tambling, John Rutter, Neal Hefti über Andrew Lloyd Webber und Peter Janssens dargeboten wurden. Daher an dieser Stelle ein ganz herzliches Vergelt´s Gott allen, die zum grandiosen Gelingen dieses Abends beitrugen. Stellvertretend gedankt sei den Leiter/innen: Dorota Welz, Gesangsverein Konkordia Zell und Die Taktlosen Zell, Günter Lampart, Posaunenchor Oberesslingen-Zell, Christian Mück, Jazz und Swing Bigband Zell, Daxi Pan, Musikverein Zell-Oberesslingen, Isolde Holzmann, Ökumenischer Kirchenchor Zell und Josef Steuer an der Orgel. Beiden, Frau Holzmann und Herrn Steuer, danke ich für ihre großen Mühen bei der Organisation und der Programmzusammenstellung dieses Konzertabends. Es war ein gelungener Abschluss unseres Kirchenjubiläums!

 Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Gottesdienst am 17. Januar 2017

mit der Segnung unseres des neuen 

Dreifaltigkeitsbildes.

 

Hier geht es zu weiteren Bildern.


Personeller Wechsel im Pfarrbüro

Bereits zum 31. März hat unsere Pfarrsekretärin, Frau Jessica Cosenza, ihr Arbeitsverhältnis in unserer Kirchengemeinde beendet. Wir bedauern das sehr, denn sie war eine sehr zuverlässige und sorgfältig arbeitende Mitarbeiterin. Mit ihrer stets höflichen und zuvorkommenden Art der Begegnung gegenüber Gemeindemitgliedern, ob persönlich oder am Telefon, bewirkte sie eine freundliche Außendarstellung unserer Gemeinde. Frau Cosenza war zudem für einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit, des Schriftverkehrs und der Rechnungsführung verantwortlich. Frau Cosenza verlässt uns auf eigenen Wunsch, da sie für sich bei einem anderen Arbeitsgeber eine größere berufliche Perspektive sieht. Wir bedanken uns bei ihr ganz herzlich für all das, was sie für uns tat und wünschen ihr und ihrer Familie von Herzen alles Gute und Gottes Segen.

Die 4,5 Stunden Arbeitszeit werden sich künftig Silvia Hofmann und Martina Neuwald untereinander aufteilen. Der Kirchengemeinderat ist froh und erleichtert, dass sich beide bereit erklärten, ihre Arbeitszeiten um jeweils 2,25 Wochenstunden aufzustocken. Wie die einzelnen Bereiche, die bisher Frau Cosenza bearbeitet hat, aufgeteilt werden, wird in den kommenden Tagen entschieden. Beiden sagen wir auch an dieser Stelle ein herzliches Vergelt`s Gott! für ihre Bereitschaft und wünschen ihnen Gottes Segen für ihr Tun in unserer Kirchengemeinde!

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 

Abschiedswort Frau Cosenza

Liebe Gemeindemitglieder,

nach fünf Jahren als Pfarramtssekretärin in unserer Gemeinde „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ werde ich nun beruflich einen neuen Weg gehen. Ich habe in den letzten fünf Jahren sehr viele neue und positive Erfahrungen machen dürfen und bedanke mich hierfür bei Ihnen.

 

Herzliche Grüße

Jessica Cosenza


Neue Öffnungszeiten

 

Unser Pfarrbüro hat ab sofort neue Öffnungszeiten. Wir bitten um Beachtung:

 

Dienstag:         9.00 -12.00 Uhr

Mittwoch.         9.30 - 11.30 Uhr

Donnerstag     16.30 -18.30 Uhr


Wir machen Mütter stark und Väter finden neue Kraft

 

Eine Mutter-Kind- bzw. Vater-Kind oder eine Mütter- bzw. Väter-Kurmaßnahme hilft Müttern oder Vätern gesund zu werden und sie langfristig für ihren Alltag zu stärken. Die vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken arbeiten mit besonderen Konzepten. In vielen Kliniken werden auch Kurmaßnahmen mit einem Schwerpunkt angeboten, (z. B. für Mütter in Trauersituationen, nach einer Krebstherapie, für Mütter mit pflegebedürftigen Angehörigen).

Alle Fragen rund um die Kur beantwortet: Katholische Familienpflege im Dekanat Esslingen-Nürtingen, Werastraße 20, 72622 Nürtingen, 07022 38515, familienpflege.nt@t-online.de, http://familienpflege-nuertingen.zukunft-familie.info


Ode an die Freude

 

Vielen von uns ist Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ wohlbekannt. Erst recht ist sie natürlich durch die Komposition der 9. Symphonie Ludwig van Beethovens berühmt geworden. In den Versen betont Schiller immer wieder die Kraft der Freude für das Zusammenleben der Menschen untereinander und mit der Natur. Wir selbst spüren das ja auch: es tut uns gut mit Freude zu leben – Freude an der Natur, an seinen Familienangehörigen, am Beruf, an der Musik, der Kunst oder ganz einfach im Beten. Sich zu freuen, Freude am anderen zu erleben, all das ist ohne ein Lächeln im Gesicht für mich nicht denkbar. Ich jedenfalls habe noch nie einen Menschen erlebt, der sich freute und dabei griesgrämig schaute. Nein, das Lachen gehört zur Freude!

Doch leider lässt sich Freude, so sehr wir uns das manches Mal auch wünschen, nicht per Umschalten eines Hebels herstellen. Ja, manchmal ist es ungeheuer schwer, jemandem eine Freude zu bereiten. Vielleicht liegt es daran, dass wir meinem, nur das Besondere bereite Freude. Dabei bewirkt oft ein „Ich denk an Dich“ dasselbe. Freude löst vieles an Gefühlen in uns aus. Vor allem ist es das Angenommen- und Beachtetwerden, das uns beflügelt und verwandelt. Die Freude verändert die Gegenwart, wir verspüren Dankbarkeit und es weitet uns das Herz. Wir möchten sogar, dass andere an unsere Freude teilhaben. So bewirkt Freude ein Gemeinschaftsgefühl mit anderen und wird gleichzeitig für einen selbst zu einer Quelle und Oase im Alltag.

Das Herz zu weiten bedeutet, sich auf etwas anderes hin zu öffnen. So können wir Christ/innen die Freude durchaus auch als einen Hinweis auf Gott verstehen. Sie ist, so meine ich, ein Gottesgeschenk. Sie ist eine Gabe, die wir uns von ihm schenken lassen dürfen, genießen können und weitergeben sollen. Vielleicht ist sie sogar ein Name für ihn? Theologen haben einmal versucht, in der Bibel verschiedene Gottesbezeichnungen zu zählen. Je nach Eigenschaft kamen so bis zu 700 Namen für Gott zusammen. Ich habe nicht alle gelesen. Doch bei keiner mir bekannten Stelle wird Gott selbst als Freude bezeichnet. Vielfach heißt es von ihm, er sei Ursprung und Grund für die Weitergabe der Freude. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Gott die pure Freude ist.

Freude geschenkt bekommen und Freude geben, all das können wir im Kleinen wie im Großen erfahren. Für Manche ist es die Fastenzeit, bei der sie das „Kleine“ bei sich wahrnehmen und lernen, sich daran zu freuen. Andere wiederum feiern einen persönlichen Ehrentag. Die Gemeinde „Zur heiligsten Dreifaltigkeit“ in Zell begeht am 12. März mit dem 50. Weihetag ihrer Kirche ein großes Jubiläum mit allem, was dazugehört: Dankbarkeit für das Vergangene, Feiern der Gegenwart und der frohgemute Blick in die Zukunft.

Ich wünsche uns allen in der nächsten Zeit viele solcher freudenvollen Momente als einen Ausdruck für Gott!

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort für St. Albertus und Hlgst. Dreifaltigkeit


Rückblick – Engagiertenabend

 

 „50 Jahre … -  und noch viel mehr“ war der Dankeschön-Abend für die ehrenamtlich Engagierten unserer Gemeinde überschrieben. Viele von ihnen folgten der Einladung und erlebten einen lustigen Abend mit Gottesdienst, Sketch, Gesang und gutem Essen. Als besonderes Geschenk erhielten alle unsere Jubiläumstasche (s. Foto unten von U. Schindera). Sie wurde aus Anlass unseres Jubiläums von der Behindertenwerkstatt in Bruchsal gefertigt. Die Taschen werden auch nach dem Jubiläumsgottesdienst verkauft.

Bereits im Gottesdienst sprach Pastoralreferent Uwe Schindera seinen Dank an die engagierten Frauen und Männer aus: Sie geben einerseits der Gemeinde ihr Gesicht. Zum anderen sind sie es, die dem Wort Gottes Hand und Fuß verleihen. Dies sei das Schöne an einer mittlerweile 50 Jahre alten Gemeinde: Von Anfang an wurde das Wort Gottes auch in dieser Form weitergetragen und verbreitet und wird es auch weiterhin.

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Fastenzeit – vorösterliche Bußzeit: Von Gott gerufen

 

Von den frühen Zeiten der Kirche an sind die 40 Tage der Fastenzeit eine Zeit des Weges mit Jesus nach Jerusalem, eine Zeit der Vorbereitung auf die Taufe, die in der Osternacht gespendet wird.

Die Sonntagsevangelien der Fastenzeit im jetzigen Lesejahr A sind Schritte einer alten Hinführung zu diesem Sakrament des Christ-werdens. Vom Berg der Versuchung (Mt 4,1-11) über den Berg der Verklärung (Mt 17,1-9) führt der Weg zum Brunnen, an dem Jesus der Samariterin begegnet (Joh 4,5-,12), und dann zur Begegnung mit dem Blinden, dem Jesus die Augen öffnet (Joh 9,1-41). Von der Versuchung zu dem Licht-Blick (Verklärung), zu dem lebendigen Wasser und zu der erleuchtenden Tat geht der Weg weiter zum Grab des Lazarus, an dem Jesus das Zeichen neuen Lebens setzt in der Auferweckung seines Freundes (Joh 11,1--14), -Hosianna- und .Kreuzige ihn. des Palmsonntags (Mt 21,1-11 und Mt 26,14-27,66) eröffnen die große Heilige Woche mit Abendmahl, Leiden und Sterben des Herrn bis hin zur Feier des neuen Lebens in der Osternacht. - Der Mensch, der zum Christsein berufen ist, geht mit Jesus nach Jerusalem, taucht mit ihm ein in das Dunkel des Todes (seine eigenen Abgründe), um von Christus, dem auferstandenen Menschenfischer herausgezogen- zu werden zum unvergänglichen Leben mit IHM in Fülle. Das wird in der Taufe deutlich durch das Eintauchen ins Wasser und das Auftauchen ins Leben.

Wüste, Berg, Wasser, Licht, Brot, Wein, Kreuz sind Urbilder auf diesem Weg zum österlichen Leben und geben der Fastenzeit ihr eigenes Gepräge. Der Weg durch die Fastenzeit soll unser Herz weit machen, damit das Leben aus der Taufe in uns erneuert und ansteckend wird. So werden wir von Gott gerufen und sind zum Christsein berufen.Entnommen aus: Hrsg.: Bischof F.-J. Bode: Zeit mit Gott, I., Stuttgart 2005, S.224-226

 

Gebet aus Burkina Faso    (entnommen aus: Gebete der Völker, St. Ottilien, 2013)

Herr, mein Gott!

Wie der Fisch nicht ohne Wasser leben kann, so kann ich nicht ohne dich leben. Du hast mich erschaffen, du erhältst mein Leben.

Ja! Ich freue mich zu leben, auch wenn ich mit Güte nicht gesegnet bin. Ich habe keine Schuhe an den Füßen, aber ich freue mich, dass ich gehen, springen und tanzen kann. Vor allem freue ich mich, dein Kind zu sein, in mir den Hauch göttlichen Lebens zu tragen, deinen Heiligen Geist. Du willst in mir leben, Gast sein bei mir. Von ganzem Herzen danke ich dir für diese Ehre, für diese Freude.


Reformationsjahr 2017 – der Trennung gedenken, das Verbindende feiern, zur Einheit weitergehen

 

2017 begehen wir – ja, was eigentlich? Ein Reformationsjubiläum, wie es viele evangelische Christen empfinden und ausdrücken? Sie wollen den Geburtstag ihrer Kirche feiern, eine Freude, die auch katholische Christen verstehen und sich von Herzen mit den Glaubensgeschwistern mitfreuen können. Oder ist es doch eher ein Reformationsgedenken, ein besinnliches, auch mahnendes Erinnern an ein Ereignis, das zur Kirchenspaltung geführt hat? Eine Spaltung, die wir nicht freudig feiern, sondern tatkräftig zu überwinden suchen sollten?

Einigkeit besteht sicherlich darüber, dass das Ereignis der Reformation vor 500 Jahren das Christentum in Deutschland, aber auch weltweit maßgeblich geprägt hat. Und die Einflüsse der Reformation auf Geschichte und Kultur unseres Landes können kaum überschätzt werden. So ist es wohl angemessen, den 500. Jahrtag dieses Ereignisses intensiv zu würdigen, durch Erinnern, Wieder-ins-Bewusstsein-rufen, Diskussion, Trauern, Feiern, Danken und Bitten in vielfältiger Weise. 

Vor allem gilt es auch, den Blick auf heute zu richten: Welche Bedeutung haben die Themen, die zu Reformation und Kirchenspaltung geführt haben, für Christen heute, 500 Jahre danach? Wo stehen die Kirchen auf dem Weg der Ökumene: Wo ist Übereinkunft erreicht worden, was trennt uns noch? Welche Reformen stehen heute an in unseren Kirchen, die ja im Sinn des altkirchlichen Lehrsatzes Ecclesia semper reformanda immer reformbedürftig bleiben werden?

Ja, 500 Jahre Reformation, das ist nicht nur ein Thema für die evangelischen Kirchen. Auch für die katholische Kirche war dieses Ereignis prägend. Auch aus katholischer Sicht war es nicht nur negativ, sondern hat wichtige Reformen in der katholischen Kirche angestoßen. Und in den letzten Jahrzehnten ist gerade in unseren mitteleuropäischen Ländern ein Maß an Einigkeit, Geschwisterlichkeit zwischen unseren Kirchen entstanden, das es eigentlich undenkbar macht, dieses Reformationsjahr nicht gemeinsam zu begehen. Entsprechend haben auch die Verantwortlichen unserer Kirchen bereits Zeichen in der Ökumene gesetzt, denken wir an die gemeinsame Heilig-Land-Fahrt unserer Bischöfe oder den Besuch von Papst Franziskus beim Lutherischen Weltbund in Lund.

So freue ich mich, dass sich auch bei uns in Esslingen evangelische und katholische Gemeinden zusammengefunden haben, um dieses besondere Jahr in vielfältiger Weise gemeinsam zu begehen!

Neben den Angeboten und Veranstaltungen in den Stadtteilgemeinden sind es zwei herausragende Veranstaltungen, mit denen wir als evangelische und katholische Christen unserer Stadt dieses Jahr würdigen und ein Zeichen der Ökumene setzen wollen:

 

Gemeinsam feiern wollen wir in diesem Jahr das Pfingstfest: Am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, feiern alle christlichen Kirchen Esslingens gemeinsam einen Ökumenischen Pfingstgottesdienst auf dem Marktplatz. Aus allen Kirchen und Stadtteilen wollen wir zusammenkommen und den Geist feiern, der uns über alle Konfessionen, Kulturen, Nationen und Meinungen hinweg im Glauben verbindet.

Ein Beitrag der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen zum Reformationsjahr ist die Fastenpredigtreihe zum Reformationsjahr mit katholischen Predigern aus Politik, Medien, Wissenschaft und Kirche. Informationen und Daten dazu finden Sie in diesem Heft sowie auf Plakaten, Flyern und unseren Homepages.                                         Pfarrer Stefan Möhler


Bericht aus dem Kirchengemeinderat

Ende April traf sich der Kirchengemeinderat an einem besonderen Ort zu seiner Sitzung: Die Werkstätten Esslingen-Kirchheim (WEK) in der Röntgenstraße, einem Zweig der Lebenshilfe Esslingen. Es ging dabei um das Thema Inklusion, das Kennenlernen der Einrichtung und die Möglichkeiten der Unterstützung von Seiten der Kirchengemeinde. Tobias Haas, Seelsorger für Familien mit behinderten Kindern führte in das Thema ein. Inklusion bezeichnet die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Dazu gehört das Denken an Behinderte bereits bei der Planung von Veranstaltungen genauso wie das Herstellen von Barrierefreiheit in Räumen und Sanitäranlagen. Beeindruckend waren auch die verschiedenen Arbeitstechniken, Produktion und Vertrieb in den Werkstätten, die Herr Volker Ditzinger vorstellte.

Im nachfolgenden Gedankenaustausch im Gemeindezentrum kam dann die Idee auf, bei Gemeindefesten die WEK mit zu bedenken. Sie verkauft bei solchen Festen selbstgemachte Maultaschen zum Mittagessen bzw. Kuchen für den Nachmittagskaffee.

Im Anschluss an diesen Punkt wurde in Anwesenheit von Pfarrer Stefan Möhler über die Weiterentwicklung der Gottesdienstordnung innerhalb der Gesamtkirchengemeinde diskutiert. Pfarrer Möhler stellte dabei klar, dass besonderes an den Hochfesten wie Ostern und Weihnachten nicht mehr in allen Gemeinden die Heilige Messe gefeiert werden kann. Das kann für kleinere Gemeinden bedeuten, am Ersten Feiertag auf eine Eucharistiefeier verzichten zu müssen. Eine engere Verzahnung zwischen den Liturgieausschüssen von Zell und der Gesamtkirchengemeinde soll zu mehr Ausgleich führen. Außer Frage im ganzen Gremium war die hohe Bedeutung, die die Eucharistie hat. Auch ist der Wunsch in Zell nach Eucharistiefeiern an jedem Sonntag, und erst recht an den Ersten Feiertagen der Hochfeste, mehr als verständlich. Doch die Realität spricht eine andere Sprache: Zum einen der Priestermangel, der dies unmöglich macht. Zum anderen der nachlassende Kirchenbesuch an normalen Sonntagen, selbst bei Eucharistiefeiern. Eine pragmatische Lösung kann darin bestehen, per Bus oder Mitfahrgelegenheit im Privatauto Gottesdienstbesucher/Innen zur Eucharistie in die Nachbargemeinde zu transportieren. Die Diskussion verlief ohne Ergebnis. Sie wird aber weitergeführt.

 

                                                          Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Pfr. Paul Magino als Dekan bestätigt,

Pfr. Volker Weber zum Stellvertreter gewählt.

 

Am Mittwoch, 08. Februar wählten der Dekanatsrat und Vertreter der Seelsorger/innen im Katholischen Gemeindehaus in Neuhausen den Dekan und seinen Stellvertreter. Sowohl Pfr. Magino als auch Pfr. Weber wurden unter der Leitung von Domkapitular Matthias Karrer mehrheitlich gewählt. Die beiden Gewählten werden am 22. Mai im Rahmen eines Gottesdienstes mit anschließendem Festakt in ihr Amt eingeführt. Sie behalten weiterhin ihre Funktionen als Pfarrer in ihren Gemeinden. Als Dekane werden sie durch die Geschäftsführerinnen des Dekanats, Gabriele Greiner-Jopp und Barbara Strifler, und den Leiter des Katholischen Verwaltungszentrums, Rainer Schrimpf unterstützt.

Wir gratulieren beiden sehr herzlich zur Wahl und wünschen ihnen Gottes wohltuenden Segen für ihre nicht leichte Arbeit zusätzlich zu ihren Aufgaben als Pfarrer.                                                         

 Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Veränderungen im Pastoralen Team – Veränderungen bei den Sonntagsgottesdiensten

 

In den kommenden Wochen tritt eine weitere Veränderung im Team der Pastoralen Mitarbeiter/-innen ein: Pfarrer Gerhard Huber verlässt Esslingen Ende Februar, um eine Stelle als Krankenhauspfarrer anzutreten. Nachdem im letzten Jahr bereits die Mitarbeit der Pfarrer Karbach und von Rottkay an einzelnen Sonntagen und Festen weggefallen ist und auch die Stelle eines Ständigen Diakons unbesetzt ist, müssen wir bis zur Neubesetzung der Stellen einige Gottesdienste in unseren Gemeinden streichen. Folgende Veränderungen wird es geben:

Ab Anfang März wird der Vorabendgottesdienst am Samstagabend abwechselnd in St. Albertus Magnus (18.00 Uhr) und in St. Josef (18.30 Uhr) stattfinden. Diese Regelung kennen Sie bereits aus der Sommerferienzeit.

In den anderen Gemeinden und an den Sonntagen können wir die Gottesdienste in der Regel wie bisher gewohnt anbieten. Es wird aber öfter als bisher eine zusätzliche Wortgottesfeier angeboten werden müssen. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an unsere ehrenamtlichen Leiter/-innen der Wortgottesfeier, die mit ihrem Dienst dafür sorgen, dass an jedem Sonntag in jeder Gemeinde ein Gottesdienst stattfinden kann! Allerdings hat auch ihr Engagement – wie auch die Terminkalender der Seelsorger/-innen - berechtigte Grenzen. Deshalb wird in den kommenden Monaten eventuell auch einmal ein Gottesdienst ganz entfallen müssen. Auch in der Kar- und Osterwoche werden wir auf einzelne Gottesdienste verzichten müssen. In der Osterausgabe der Kirchlichen Mitteilungen erhalten Sie genaue Informationen dazu. Bitte verfolgen Sie aufmerksam die Gottesdienstordnung in den Kirchlichen Mitteilungen, der Zeitung, auf den Homepages und in den Schaukästen, dann sind Sie stets aktuell informiert! Ich bitte Sie herzlich, diese Einschränkungen mitzutragen! Und wünsche uns allen viele gesegnete Begegnungen in unseren Gottesdiensten.

Pfarrer Stefan Möhler


Ehrenamtliche Mitarbeit

 

Wie in allen anderen Kirchengemeinden auch, bieten sich bei uns vielfältige Felder für ehrenamtliches Engagement an. Die Dienste sind jeweils mit Einführung und fachlicher Begleitung verbunden. Sie sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen bei: Caritas im Bereich Besuchsdiensten bei Senioren, Jubilaren und Kranken; Katechese im Bereich der Erstkommunion- und Firmvorbereitung und bei der Liturgie in den Bereichen Chor, Lektorenamt, Kommunionspendung, Leitung von Wortgottesfeiern und beim Familien- und Kindergottesdienstteam. Bei Interesse sprechen Sie uns im Pfarrbüro bitte an.


(M)eine Heimat für alle–Flüchtlinge begleiten und unterstützen

 

Weltweit sind so viele Menschen auf der Flucht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Mehr als 57 Millionen Frauen, Männer und Kinder sind gezwungen, vor Kriegen, wegen religiöser und politscher Verfolgung, vor Unterdrückung und Vertreibung, vor Armut und Hunger zu fliehen. Sie nehmen dabei lange, gefährliche Wege auf sich, durchleben und durchleiden Situationen, die oftmals an die Grenze des Menschenerträglichen gehen. Viele sind an Leib und Seele gezeichnet. 

Es gibt viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich in den Bereich der Flüchtlingsarbeit einzubringen. Sie können an lokalen Initiativen für und mit Flüchtlingen mitwirken, Flüchtlinge unterstützen, Fuß zu fassen und ihnen im Alltag mit ganz praktischen Dingen Orientierung geben, einen herzlichen Austausch und Kontakt mit anderen Flüchtlingen und Menschen vor Ort fördern und mitorganisieren, sich mit Ihren eigenen Fähigkeiten, Talenten und Kompetenzen einbringen. Informieren Sie sich unter www.zell-am-neckar.de/zell-hilft. Gerne hilft Ihnen dabei auch das Caritaszentrum weiter. Frau Petra Gauch, Dipl. Sozialarbeiterin, erreichen Sie unter Tel. Nr. 0711/39 69 54 31 oder per Mail: gauch.p@caritas-fils-neckar-alb.de. 

Erste Kontakte knüpfen können Sie jeden Mittwochnachmittag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Zell, Kirchstraße 11. Bei Spielen, manchmal Musikprogramm, Kaffee und Kuchen vergeht der Nachmittag wie im Fluge. Kommen Sie doch auch einmal! Wir freuen uns über Gäste.

 


CARIsatt-Kiste am Schriftenstand

 

Seit Oktober letzten Jahres steht in unserer Kirche eine grüne Kiste, die CARIsatt-Kiste. Sie bietet die Möglichkeit Nahrungsmittel, die lange haltbar sind und Dinge des täglichen Bedarfs abzugeben. Wir geben diese an den CARIsatt-Laden in der Neckarstraße weiter. Damit erhöht sich das Warenangebot dort. Im CARIsatt-Laden dürfen nur Bedürftige preisgünstig einkaufen, die dazu berechtigt sind. Wir bitten Sie, dieses dauerhaft angelegte Zeichen der Nächstenliebe weiterhin zu unterstützen. Denn die Zahl der Bedürftigen wächst.


Beerdigungsdienste im Esslinger Osten

 

Die Beerdigungsdienste in den Kirchengemeinden St. Albertus, Hlgst. Dreifaltigkeit, St. Maria und St. Augustinus werden wechselweise von den Seelsorgern Pastoralreferent Uwe Schindera, Pfarrer Peter G. Marx und Diakon i.R. Bruno Franken wahrgenommen. Ab sofort wird das Team von Pastoralreferentin Catharina Buck unterstützt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sagen herzlichen Dank! Außerdem wird nach wie vor auch Diakon i.R. Dieter Lang bei Bedarf diesen wichtigen Dienst versehen.


Orgelweihe

 

Die Orgelweihe liegt ja schon einige Wochen zurück. Dennoch möchte ich allen, die dabei mitwirkten, mit einem herzlichsten Vergelt`s Gott danken. Zuallererst den Spender/innen, die die Erfüllung einer eigenen Orgel für die Kirche mit ihrem finanziellen Beitrag erst ermöglichten. Dann den Enga-gierten des Orgelbaufördervereins, die in ihrem Engagement für eine Pfeifenorgel nicht nachließen. Unseren Musikern, Isolde Holzmann und Josef Steuer, die von Beginn an den Kauf, Umbau und Renovierung der Orgel mit viel Herz begleiteten. Außerdem umrahmten sie, zusammen mit dem Kirchenchor, den Festgottesdienst am 23. Oktober. Ebenso einschließen in den Dank möchte ich unsere Messnerin Martina Neuwald für ihre Bemühungen, dass trotz mehrmonatiger Handwerkerarbeiten Gottesdienste in unserer Kirche gefeiert werden konnten, und für den Blumenschmuck am Festtag selbst. Nicht zu vergessen Günter Wetzel, der immer wieder an der Elektrik tüftelte und für viele „Mann in Rufweite“ war. Zusammen mit anderen Tatkräftigen verrichtete er bis zuletzt Schwerstarbeit, um die Kirche technisch und optisch in einen Topzustand zu bringen. Dekan Paul Magino und Pfarrer Stefan Möhler sei für die würdevolle Liturgie gedankt und Benedikt Bonelli für das am Abend stattgefundene fulminante Orgelkonzert.

 

 

Nachwort des Orgelbauförderkreises

 

Mit großer Freude und Dankbarkeit haben wir am 23.10.2016 die Orgelweihe gefeiert. Das große Ziel war erreicht! Der mehrmalige Ruf von Pfarrer Stefan Möhler bei dieser Weihe „Orgel erklinge“ möge symbolisch sein für unsere nun abgeschlossene Arbeit. Erfreulicherweise liegt auf dem Spendenkonto ein Restbetrag von 30.000.-€ bereit, der unserer Gemeinde über viele Jahre den Unterhalt des Instruments (Wartung, Reparaturen) sichert.

Abschließend wollen wir die Mitglieder des Orgelförderkreises in Erinnerung bringen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Orgelprojekts beigetragen haben: Dagmar Barsacq, August Bauer, Wolfgang Hausmann, Johanna Karl, Germa Mangold, Josef Rabsch, Centa Schmid, Gerhard Schön, Doris Szendrey, Alois Tauber, Hildegard Weis, Günther Wetzel. Sechs Mitgliedern war es nicht vergönnt, das Fest der Orgelweihe zu erleben. Wir gedenken ihrer im stillen Monat November ganz besonders: Herbert Bristle, Johann Effenberger, Anton Gut, Siegfried Reinhart, Anni Schubert, Friedhelm Weis.

Möge unsere Schmid-Orgel den Gottesdienstbesuchern und unserem Organisten viel Freude bereiten!

Reinfried Elvers

 

Impressionen zur Orgelweihe am 23. Oktober 2016

 

Der Weg zur neuen Orgel

 

Vor 25 Jahren – Ende 1991 – gründete der damalige Chorleiter und Organist Anton Gut mit 21 Gleichgesinnten den Orgelförderkreis. Ziel war es, Mittel zu beschaffen, um das elektronische Provisorium zu ersetzen und unsere Kirche mit ihrer hervorragenden Akustik mit einer Pfeifenorgel aufzuwerten.

Über 10 Jahre hinweg wurden ca. 30 Veranstaltungen organisiert, die das Spendenkonto füllten und das Gemeindeleben bereicherten. Aufgrund einer angespannten Finanzsituation und Umbauplänen für die Kirche – die nicht umgesetzt wurden - dauerte es noch weitere 15 Jahre, bis die Idee von Anton Gut endlich Wirklichkeit wurde.

Am 11.12.2015 fuhr eine kleine Abordnung der Gemeinde nach Kempten in die Kirche Christi Himmelfahrt. Diese sollte geschlossen und einem anderen Zweck zugeführt werden, weswegen die Orgel verkauft wurde. Größe und Disposition, sowie Klang und Spielbarkeit überzeugten. Auf Nachfrage bei Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann und dem bischöflichen Orgelrevisor Eberhard Schulz erhielten wir die Antwort: „Sofort kaufen!“

Die Orgel wurde von Orgelbau Schmid erbaut. Es lag also nahe, diese Firma auch mit dem Umbau zu beauftragen. Gunnar Schmid arbeitete dabei eng mit dem Orgelsachverständigen der Diözese Prof. Wolfram Rehfeldt zusammen. Und so entstand aus einer gebrauchten Orgel ein wunderbares neuwertiges Instrument für unsere Kirche.

Wir bedanken uns bei allen Spendern und Aktiven des Orgelförderkreises, insbesondere bei Reinfried Elvers, der den Traum von einer Pfeifenorgel in unserer Kirche seit über 25 Jahren nie aufgegeben hat. Heute wurde er wahr!

Der Kirchengemeinderat

 


Bericht aus dem Kirchengemeinderat

 

Schwerpunktthema bei der letzten Kirchengemeinderatssitzung in diesem Jahr am 14. November war das ehrenamtliche Engagement des Besuchsdienstes in unserer Gemeinde. Frau Konstanze Fretwurst und Frau Margareta Herrmann berichteten dem Gremium von ihrer ca. acht Personen umfassenden Gruppe. Sie besuchen vorwiegend Geburtstagskinder ab 75 Jahren und kommen so auf rund gerechnet 150 Besuche pro Jahr. Besonders anerkannt sind die Besuche am Gründonnerstag, bei dem Kranken Brot und Wein überbracht wird. Im Krankenhaus Esslingen liegende Gemeindemitglieder werden extra von einem Mitglied des Dienstes besucht. Alle Besuchten erhalten ein kleines Präsent und eine Grußkarte der Gemeinde. Zur Koordination und zum gemütlichen Zusammensein treffen sich die „Besuchsdienstler“ etwa dreimal im Jahr. Gerne würde man, und das wurde in der Aussprache deutlich, auch Neuzugezogene oder in Esslinger                             "Zur Heiligsten Dreifaltigkeit"                                                                                                                                         Anne Meyer-Kerner.                                                                                                                                                       So könnte es einmal aussehen.

 

Altersheimen verzogene Gemeindemitglieder besuchen um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Doch ist das wegen der kleinen Zahl von Engagierten nicht möglich. Es ist ein wichtiger Dienst, den diese acht Personen für die Gemeinde tun, denn er bedeutet Kontakthalten, zu zeigen „ihr seid nicht vergessen“, und sie geben so der Gemeinde ein Gesicht. Wer Lust und Zeit für diesen schönen Dienst hat, melde sich doch bitte im Pfarrbüro.

 Danach beschloss der Kirchengemeinderat die Anschaffung eines Bildes „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ der Esslinger Künstlerin Anne Meyer-Kerner für den Andachtsraum. Damit wird ein schon seit längerer Zeit gehegter Wunsch wahr, den Andachtsraum würdevoller zu gestalten. Das Bild wird während der Messe am Sonntag, 15 Januar 2017, geweiht. Wer für das Bild spenden möchte, kann das gerne tun.

Außerdem werden für die Gemeindemitglieder, die sehr oft in der Küche des Gemeindezentrums aushelfen Küchenschürzen ange-schafft. 

Herr Rafael Sendek, Redaktions-leiter unserer entstehenden Festschrift zum 50. Weihejubiläum, bittet um Artikel. Sie sollen nach Möglichkeit kurze Geschichten enthalten unter der Überschrift: „Das verbinde ich gerne, das verbindet mich mit unserer Kirche“. Ihren Beitrag übermitteln Sie am besten ins Pfarrbüro. Vielen Dank.

 

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


Beratungsangebot „Orte des Zuhörens“

 

„Wer alleine nicht mehr weiter weiß, braucht einen Menschen, dem er sich anvertrauen kann.“ (C. Duda, Caritaszentrum). Im Auftrag des Caritas-Zentrums und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen bieten geschulte Ehrenamtliche Sprechstunden für Menschen in Notsituationen an. Seit Ende 2006 besteht dieses Angebot, das sich an Hilfesuchende bei Schwierigkeiten mit Anträgen an Behörden, bei der Arbeits- und Wohnungssuche bis hin zu Hilfen in materieller Not richtet. Die „Orte des Zuhörens“ stehen zu folgenden Zeiten und an folgenden Orten zur Verfügung: Montags 9.30 – 11.30 Uhr im Caritas-Zentrum (Mettinger Str. 123), dienstags 18.00 – 20.00 Uhr im Pfarrhaus Münster St. Paul (Mettinger Str. 2) und donnerstags 18.00 – 20.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Pliensauvorstadt (Weilstr. 8) Termine können über das Caritas-Zentrum vereinbart werden (Tel: 39 69 540)    


Klausur 2016 des Kirchengemeinderats (KGR)

 

Den gesamten Sonntag, 16. Oktober, versammelte sich unser KGR im Gemeindehaus St. Katharina

in ES-Sulzgries zu seiner alljährlichen Klausur. Barbara Strifler (s. Bild, links), Dekanatsreferentin, Esslingen, moderierte sie. Thematisiert wurde bei der

Klausur, „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ in unserer Gemeinde zu sein.

Mit diesen Begriffen ist ein diözesanweiter Veränderungs-prozess überschrieben.

Als Problem dabei wurde gesehen, wie Orgelneubau, 50-Jahr-Jubiläum und die

Pastoralen Visionen der Gesamtkirchengemeinde und die „normalen“

Gemeindeaufgaben miteinander in Einklang zu bringen sind. Daher wird versucht, in

kleinen Schritten auf die anstehenden Herausforderungen und das Neue zuzu-gehen.

So wird die Ministrantenarbeit mit den neuen Oberminis Julian Munz und Jan-Luca

und Sven-Maurice Schmitt intensiviert; Gemeindemitglieder erhalten im Kirchenraum

die Möglichkeit einer größeren Mitsprache, und die einmal monatlich

stattfindende Vorabendmesse wird für neuere Formen geöffnet. Weitere

Konkretisierungen werden in den kommenden KGR-Sitzungen beraten.

Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


Segnungsgottesdienst am 9. Oktober 2016

 

Hallo liebe Kinder (und Eltern)!

 

Da war wieder viel los in der Kirche!

Ich bin leider erkältet und konnte nicht dabei sein, aber mein Freund, der Holzwurm, war da und hat mir danach alles erzählt.

Es waren wieder so viele Familien da.

Aber kein Wunder! Es war schließlich ein Gottesdienst mit Segnung der Kinder.

Viele Kinder haben sich getraut, zur Segnung oder beim Vaterunser ganz nach vorne zu kommen.

Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen haben toll mitgemacht.

Alle haben fleißig auf bunten Blättern geschrieben, was uns Kraft und Mut gibt, so dass am Schluss eine schöne Girlande am Altar entstanden ist.

Sie wird dort noch ein bisschen bleiben, damit ich sie mir anschauen kann, wenn ich wieder gesund bin.

Jetzt muß ich mich hinlegen, aber liebe Kinder, wir sehen uns wieder!

 

Und vergesst nicht den Martinsumzug am 13. November (17 Uhr) und

 

die Nikolausfeier am 11. Dezember (10.30 Uhr)!

 

Viele Grüße, Euer Rabe Krax mit dem KiGo-Team


Biblische Grundlagen

 

Jesus selbst hat uns durch sein Leben und durch die frohe Botschaft die Barmherzigkeit des

himmlischen Vaters vor Augen gestellt. Ja, er – seine Hingabe am Kreuz – ist

das Werk der Barmherzigkeit schlechthin!

Dann denken wir besonders an das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater

(Lk 15). Uns allen gibt der Herr den Auftrag: “Seid barmherzig, wie es auch Euer

Vater ist” (Lk 6,36).

Gott ist ganz Heiligkeit, ganz Gerechtigkeit, ganz Barmherzigkeit. Das Herz Gottes ist in

sich vollkommen, aber doch vom Elend der Menschen angerührt, und er kommt ihnen

in Jesus Christus zu Hilfe. So sollen auch wir uns anrühren lassen von den

Nöten der Menschen und Barmherzigkeit üben. Im Üben der Barmherzigkeit werden

wir in besonderer Weise gottähnlich und können füreinander “Abglanz der Liebe

Gottes sein”.

Weil Gott barmherzig ist, darum müssen auch wir barmherzig sein. Zudem sagt uns Jesus in

der Bergpredigt, dass wir selber in dem Maße die Barmherzigkeit Gottes erfahren

und glücklich sein werden, in dem wir selbst bereit sind, Barmherzigkeit zu

üben: “Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden”(Mt 5,7).

Die zweifache Siebenzahl der leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit hat sich im

Leben der Kirche herausgebildet, als Ausdruck eines Lebens aus der barmherzigen

Liebe des Herzens Jesu, eines Lebens, das die vom Herrn empfangene Liebe an die

Mitmenschen weitergibt. Sie sind konkrete Beispiele, wie wir auf die Nöte der

Menschen antworten können.

Sie sind nicht ausschließlich zu verstehen, nicht so, dass sich unser ganzes Tun der

Nächstenliebe auf die ausdrücklich genannten Werke der Barmherzigkeit

reduzieren ließe. Man könnte die insgesamt 14 Werke der Barmherzigkeit auch

erweitern und ergänzen. Doch weil die Sieben als geheiligte Zahl galt, hat man

sich mit der Aufzählung von zweimal sieben Werken der Barmherzigkeit begnügt.

Sie zeigen, welche Werke dem Geist Christi besonders angemessen sind und wie

wir auch heutzutage immer wiederkehrenden Leiden und Bedürfnissen der Menschen

Abhilfe verschaffen können.

So sagt auch der Katechismus der Katholischen Kirche in der Nr. 2447 über die Werke der

Barmherzigkeit: „Die Werke der Barmherzigkeit sind Liebestaten, durch die wir

unserem Nächsten in seinen leiblichen und geistigen Bedürfnissen zu Hilfe

kommen. Belehren, raten, trösten, ermutigen sowie vergeben und geduldig

ertragen sind geistliche Werke der Barmherzigkeit. Leibliche Werke der

Barmherzigkeit sind vor allem: die Hungrigen speisen, Obdachlose beherbergen,

Nackte bekleiden, Kranke und Gefangene besuchen und Tote begraben. Unter diesen

Werken ist das Almosenspenden an Arme eines der Hauptzeugnisse der Bruderliebe;

es ist auch eine Gott wohlgefällige Tat der Gerechtigkeit: „Wer zwei Gewänder

hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle

ebenso” (Lk 3,11).

Pfarrer Peter G. Marx

 


 

“Aktenzeichen Zell ´67”, Sa. 01.10.2016, Kath.

 

Gemeindezentrum Hlgst. Dreifaltigkeit, Zell

 

“Und immer wieder geht die Sonne auf, …”

Wer hätte das gedacht, dass die 60er Jahre bei vielen noch in so guter Erinnerung sind. Am Samstag, 01 Oktober, wurde dies im Katholischen Gemeindezentrum Heiligste Dreifaltigkeit in Zell deutlich. Viele sangen einfach „„Schön war die Zeit...“ von Freddy Quinn, oder „Das kannst du mir nicht verbieten…“ von Bernd Spier bis zu dem Ohrwurm von Udo Jürgens: „Und immer wieder geht die Sonne auf…“ mit und schwelgten zwischen Nostalgie und Freude. Isolde Holzmann, Martina Neuwald und Josef Steuer schlüpften dabei in die Rollen der damaligen Stars der deutschen Schlagerszene.

Der Katholische Kirchengemeinderat der Dreifaltigkeitsgemeinde hatte zu einem speziellen Abend eingeladen: „Aktenzeichen Zell ´67“. Damit wollte man schon jetzt an das Jahr 1967 erinnern, dem Weihejahr der Kirche. Wie überhaupt viele gegenwärtige gottesdienstliche oder gemeinschaftliche Veranstaltungen ganz im Zeichen dieses Jubiläums stehen.

Aktenzeichen ´67 – auch kulinarisch stand dieser Abend ganz im Zeichen dieser Zeit. So wurden zu Beginn des Abends, wie in den 60er Jahren üblich, die Gäste mit einer Bowle begrüßt. Danach wurden ihnen als Vorspeise gefüllte Tomaten und „Russische Eier“ gereicht, bevor der Hauptgang serviert wurde: „Königinnen Pastete mit Ragout Fin“. Damals ein absoluter „Renner“ für jedes familiäre Fest. Musikalische Unterhaltung erklang durch den Gesangverein „Konkordia“ Zell unter der Leitung seiner Dirigentin, Dorota Welz. Er sang ein Medley aus bekannten Filmmelodien. Das bekannte Lied „Frühling in Berlin“ aus gleichnamigem Film, tönte so schön, dass es regelrecht zum Mitsummen einlud. 

Friedbert Schmitt, der gerne in seiner Freizeit kocht und Kirchengemeinderat ist, bereitete alle Speisen an diesem Abend eigenhändig zu. Doch erwies er sich auch als charmanter Quizmaster, als es darum ging, Ereignisse aus diesem Jahr zu erraten. Um einen Preis zu gewinnen, musste man schon wissen, wer 1967 Deutscher Fußballmeister wurde, oder in welcher hessischen Stadt Karl Mildenberger damals Europameister im Schwergewicht geworden war, oder welcher Bischof die Kirche weihte und wie der erste Organist und Chorleiter der Gemeinde hieß.

Und mit „Und immer wieder geht die Sonne auf,…“ im Ohr und gesummt, klang dieser Abend der Erinnerungen mit Gesprächen aus. Zumeist begannen sie mit der Frage: „Weißt du noch,…?“ und endeten vielfach mit einem Schmunzeln.

 

 

Rückblick

 

Aktenzeichen 67

 

Zu einer Reihe von Veranstaltungen auf dem Weg zu unserem 50. Kirchenjubiläum am 12.

März 2017 gehörte auch eine vielversprechende Einladung am Samstagabend, 1.

Oktober 2016 mit dem spannenden Titel "Aktenzeichen Zell '67". Zum

Empfang gab es Bowle, einem für diese Zeit typischen Getränk. Launig und mit

viel Begeisterung wurden die Gäste im gut gefüllten Gemeindesaal begrüßt und

auf das Programm eingestimmt. Die 67er Revue startete mit einem wunderbar

passenden Medley vom Chor der Konkordia Zell. Im Anschluss daran folgte ein

wohldurchdachtes, witziges Frage- und Antwortspiel rund um den nicht

vorhandenen Kirchturm, zu dem sich Ratefüchse in ökumenischer Tradition fanden.

Es war eine ausgetüftelte u.a. kirchengeschichtliche Nachhilfe, die zum

Mitraten einlud und viel Heiterkeit auslöste. Dazwischen wurde Leckeres aus der

Küche serviert, getreu der 67er. Zum Ausklang lud unsere Dreifaltigkeitsband

(Gesang, Saxophon, Klavier) alle Anwesenden zum Mitsingen alter Schlager ein.

(Die Darstellung von Sonne und Finsternis hatten ihren ganz besonderen Charme.)

Allen Akteuren herzlichen Dank für diesen großartigen Abend! Unbeantwortet

bleiben noch die in der Einladung erwähnten Fragen, was verstand man damals

unter einem Backfischaquarium und einem Feuerstuhl. Die Möglichkeit zur

Beantwortung bestand am Sonntag, 23. Oktober 2016, 10:30

Uhr zur Orgelweihe beim anschließenden Begegnungskaffee.

Margareta Herrmann

 

 

 

Viele freuten sich beim bunten Abend zum Jahr

1967

 

 

Chor Konkordia beim Singen eines Filmmedleys

unter der Leitung von D. Walz

 

 

 

M. Oberhauser als Sonne

und F. Schmitt als Nacht

zum Lied …und immer wieder

geht die Sonne auf

 

 

 

 

Preisverleihung zum Quiz:

U. Schindera, K. U. Munz

und S. Sabuni

 

 

 

Schön war die Zeit....

 

Josef Steuer als Freddy Quinn


Jahresrechnung 2015

 

Die Jahresschlussrechnung 2015 unserer Kirchengemeinde „Zur Heiligsten

Dreifaltigkeit“ hat der Kirchengemeinderat am 10. Oktober 2016 wie folgt

festgestellt: Im Verwaltungshaushalt 123.965,72 € und im Vermögenshaushalt

11.587,24 €. Die Jahresrechnung liegt im Pfarrbüro zu den bekannten

Öffnungszeiten bis zum 14.11.2016 allen Gemeindemitgliedern zur Einsicht aus.

 


Kirche aktiv gegen Armut“ - Die CARIsatt-Kiste – Hilfe, die ankommt

 

Die Armen werden niemals ganz aus deinem Land verschwinden. Darum mache ich es Dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, deine Hand öffnen. (Dtn, 15, 11). Dieser Vers bildet mit die Grundlage für die christliche Nächstenliebe, die uns Jesus lehrte.

Diesen alttestamentlichen Leitsatz greift der neu gebildete Caritasausschuss der Kath. Gesamtkirchengemeinde Esslingen auf und setzt ihn in ein konkretes Projekt um: Die CARIsatt-Kiste – Hilfe, die ankommt. Seit Sonntag, 18. September 2016 steht in unserer Kirchengemeinde diese Kiste an der Treppe zur Empore.

Mit der Kiste wollen wir gemeinsam, nachhaltig und dauerhaft etwas für Bedürftige in Esslingen tun. Die Zahl derer, die auf Unterstützung angewiesen sind, wächst auch hier stetig. Die CARIsatt-Kiste bietet die Möglichkeit, als Kirchengemeinde und als Einzelne ganz konkret für seine Nächsten zu handeln. Nahrungsmittel, die lange haltbar sind und Dinge des täglichen Gebrauchs kann der CARIsatt-Laden in der Neckarstraße fast nie anbieten, weil er diese nicht von den Supermärkten bekommt. Genau hier setzt die Idee der CARIsatt-Kiste an. Ein Päckchen Nudeln, eine Wurstkonserve, zwei Zahnbürsten, Shampoo, … es gibt viele Möglichkeiten, auch mit einem kleinen Beitrag zu helfen.

Die Kiste wird regelmäßig geleert und in den CARIsatt-Laden gebracht. Folgende Dinge können Sie spenden: Alle trockenen und haltbaren Lebensmittel in Dosen, Gläsern und Tetrapacks. Außerdem Toiletten- und Hygieneartikel.

Folgende Dinge sind ungeeignet: Frische und offene Lebensmittel, Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, Lebensmittel, deren Verpackung beschädigt und deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, Alkohol, Tabak.

Bitte unterstützen Sie diese gute Sache nach Ihren Möglichkeiten.

Für Ihre Gaben herzlichen Dank!


Zimmer / Wohnung gesucht!

 

Für unsere vielen Flüchtlinge, die die Anerkennung zum Aufenthalt erhalten haben, suchen wir Zimmer mit Kochgelegenheit und Dusche…oder eine Wohnung, evtl. als Wohngemeinschaft für 2 oder 3 Personen.

Wie schwer diese zu finden sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. 

 

Kennen Sie z.B. Amin Ibrahim? Er ist aus Syrien - Kurde, seit Januar 2016 "lebt" er mit vielen anderen Männern in der Sporthalle. Er hofft in Zell ein Zimmer zu finden. Seit Februar singt er im ökumenischen Kirchenchor Zell und im Spontanchor der Dreifaltigkeitsgemeinde mit. Die Wohnungsmiete wird bis € 400,00 übernommen. 

Bitte geben Sie Bescheid, wenn Sie selbst vermieten möchten oder von einer Gelegenheit wissen.

Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen.

 

Nähere Informationen bei Hildegard Gut, Tel. 0711 367252 oder Mail: hildegard.gut@ web.de!  



Katholische Fördergemeinschaft Esslingen Besuchsdienst am Wochenende zur Entlastung pflegender Angehöriger: Ein Dienst unabhängig von der Konfession und kostenlos

 

Das Telefon klingelt. Ich melde mich: „Besuchsdienst am Wochenende“ -Ja, hier ist Monika S. Ich brauche Ihre Unterstützung. Am Sonntagnachmittag möchte ich zum Chorfestival nach Stuttgart. Ich singe doch so gerne und da gibt es die Möglichkeit in einem Laienchor mitzusingen. Aber ich muss meinen Vater betreuen. Er leidet an Demenz und ich kann ihn nicht alleine lassen. Können Sie kommen?

So bin ich nun auf dem Wege zu Familie S.. Ich lerne die Tochter und den Vater kennen – einen älteren, freundlichen Mann. Nach einer Weile verlässt die Tochter uns zum Chorfestival.

Das Wetter ist schön und Herr S. möchte ein bisschen spazieren gehen, das mag er, wie er mir sagt. Langsam mit Gehwägelchen und immer wieder mit Pausen, weil Herr S. stehen bleibt und sich an den Pflanzen und Blumen freut. Er erzählt, dass er einen Garten hatte – früher mit vielen Blumen und Gemüse. Gemüse war wichtig für die Ernährung. Er erzählt und erzählt und wir treten den Rückweg an. Zu Hause kümmern wir uns um etwas zu Trinken. Anschließend machen wir Kaffee und es gibt Kekse. Dabei höre ich viel aus der Vergangenheit von Herrn S., auch dass er gerne Rommee gespielt hat. Also: Wir wollen Rommee spielen. Die Anfänge sind für Herrn S. schwierig. Ich zeige und erkläre ihm die Spielkarten. Er ist ganz aufmerksam. Und dann wird es plötzlich viel einfacher für ihn. Er gewinnt einige Spiele, freut sich darüber, lacht und ist fröhlich. Wir erzählen und lachen viel an diesem Nachmittag.

Dann geht die Tür auf und Monika S. ist zurück. Wo ist die Zeit geblieben? Sie ist so schnell vergangen. Also Zeit zum Abschied nehmen. Tochter und Vater begleiten mich hinaus. “Bis zum nächsten Mal, dann gewinne ich wieder“, lacht er und steht mit seiner Tochter winkend in der Tür.

Warum ich Ihnen das alles berichte und Sie auf diesen Besuch mitgenommen habe? Das hat einen doppelten Sinn: 

Zum einen möchte ich Sie neugierig machen auf die Besuche unseres Dienstes und Sie dafür begeistern, bei uns mitzumachen. Eine ehrenamtliche Aufgabe, bei der Sie sehr häufig viel mehr zurückbekommen als Sie geben.

Zum anderen möchte ich Familien, die Angehörige pflegen, ermuntern, sich durch uns etwas Freiraum zu verschaffen um sich persönlich eine Freude zu gönnen.

Für beide Fälle gilt unsere Kontaktadresse:

Kath. Fördergemeinschaft Esslingen, Besuchsdienst am Wochenende

Einsatzleitung Liz Zeidan, Telefon 0711-3005492

kfg.esslingen@drs.de


Jahr der Heiligen Barmherzigkeit

 

Hier finden Sie Beiträge und weiterführende Informationen des von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Heiligen Barmherzigkeit.


Ehrenamtliche Begleitung von Flüchtlingen

 

Wöchentlich kommen Flüchtlinge zu uns nach Esslingen und so entstehen derzeit in allen Stadtteilen neue Flüchtlingsunterkünfte. Erfreulich ist dabei, dass sich in den verschiedenen Stadtteilen zahlreiche Ehrenamtliche in Unterstützerkreisen organisieren, um die ankommenden Flüchtlinge zu begleiten. Verschiedene Angebote gibt es: Begegnungscafés, Kochgruppen, Fahrradwerkstätten, Kleiderkammern, Sprachhilfeangebote.  Um dieses Engagement auch weiterhin finanziell zu ermöglichen, freuen wir uns über Geldspenden. Folgendes Konto ist dafür vorgesehen: Katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen, Konto Nr. 600730, Kreissparkasse Esslingen (BLZ 611 500 20),IBAN: DE 07 6115 0020 0000 6007 30 - BIC: ESSLDE66XXX Verwendungszweck: Spende Hilfe für Flüchtlinge 0760/02.3710/2200. Diakon Markus Schwer, Flüchtlingsbeauftragter der Kath. Gesamtkirchengemeinde, Tel 0711-396919-14.


Schutzkonzept zur Prävention vor sexuellem Missbrauch in den Katholischen Kirchengemeinden in Esslingen

 

Vor einigen Jahren erschütterten Fälle von sexuellem Missbrauch das Vertrauen Vieler in unsere Kirche zutiefst. Pfarrer und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren beschämt und verstört, Gemeindemitglieder entsetzt, dass sich Geistliche unserer Kirche, aber auch andere kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in nicht geringer Zahl solcher schwerer Verbrechen gegen Kinder oder Jugendliche schuldig gemacht haben. 

Neben einer konsequenten Verfolgung dieser Fälle haben die Deutschen Bischöfe und für unsere Diözese Bischof Dr. Gebhard Fürst sich der Frage gestellt, was in unserer Kirche verändert werden muss, um das Wohl der Kinder und Jugendlichen wirksamer zu schützen und Missbrauchshandlungen vorzubeugen. Daraus ist ein Schutzkonzept entstanden, das kirchliche Einrichtungen auf allen Ebenen verpflichtet, eine Kultur der Achtsamkeit zu entwickeln und die jungen Menschen vor potentiellen Täterinnen und Tätern zu schützen. Dieses Schutzkonzept ist – in enger Abstimmung mit der staatlichen Gesetzgebung – in ein Bischöfliches Gesetz gefasst worden und gilt nun auch für unsere Katholischen Kirchengemeinden in Esslingen. 

 

Was bedeutet das nun konkret für unsere Kirchengemeinden? 

 

• Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haupt- wie ehrenamtlich, die mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, müssen sich durch eine schriftliche Erklärung verpflichten, das Wohl der ihnen anvertrauten jungen Menschen zu achten und zu schützen. Sie erhalten dazu eine spezielle Schulung. Durch polizeiliche Führungszeugnisse wird abgesichert, dass nicht einschlägig vorbestrafte Menschen durch ihr Engagement in unseren Gemeinden Kontakte zu Kindern und Jugendlichen haben. 

 

• Für die Hauptamtlichen (Pfarrer, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten/-innen, Sozialarbeiter in der Jugendarbeit, Erzieher/-innen, ggf. auch Mesner, Kirchenmusiker, Hausmeister) ist die Einsichtnahme in das Polizeiliche Führungszeugnis bereits durch die Dienstgeber geschehen oder wird derzeit durchgeführt. 

 

• Für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen wir künftig diese Schutzmaßnahmen (Erklärung, Führungszeugnis, Schulung) auch einführen. Dies betrifft etwa Mitarbeiter/-innen in Erstkommunion- und Firmvorbereitung, unsere Kinder- und Familiengottesdienstteams, die Engagierten in der Ministrantenarbeit, bei den Pfadfindern, den Sternsingern und in anderen Feldern der Jugendarbeit. Alle Betroffenen erhalten in den kommenden Wochen ein Schreiben mit dem genauen Verfahren. Zuständige Ansprechpartner sind die Seelsorger/-innen vor Ort in den Gemeinden. 

 

Meine große Bitte: Tragen Sie alle diese Maßnahmen solidarisch mit. Manche ehrenamtlich Engagierten werden es als unangenehm empfinden, eine solche Erklärung abzugeben und ein Führungszeugnis beizubringen. Man fühlt sich zu Unrecht verdächtigt oder schikaniert. Es geht jedoch darum, dass wir es als gemeinsame Aufgabe annehmen, für das Wohl der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu sorgen. Der Schutz vor Missbrauch ist die gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten! Unsere jungen Leute sollen bei uns eine Kultur der Achtsamkeit im Hinblick auf das körperliche und seelische Wohl erleben und selbst erlernen. Eltern sollen uns ihre Kinder ohne Bedenken anvertrauen können. Dazu dient dieses Schutzkonzept. Wer selbst Kinder hat, wird bestätigen können, dass für den Schutz des Kindeswohls auch ein großer Aufwand gerechtfertigt ist. Bitte helfen Sie alle mit!  

 

Pfarrer Stefan Möhler


Wer macht was in der Kirchengemeinde Esslingen-Zell


Alles in der Übersicht in einem Organigramm


50 Jahre Kirchenjubiläum Heiligste Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Der Countdown ist gestartet.


Haben Sie Bilder, Geschichten, Anekdoten oder anders zu unsere Kirchengeschichte, dann kommen Sie doch auf uns zu.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge für die Planung und Gestaltung des Jubiläums.



 

Kommunionfeier zu Hause


Es ist für viele schmerzlich nicht an der sonntäglichen Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier

teilnehmen zu können. Ob dies nun krankheitsbedingt, der eigenen Gebrechlichkeit geschuldet oder aus Altersgründen ist, die Nähe Gottes und sein Beistand sind dann besonders gefragt.

In solchen Situationen besteht die Möglichkeit, die Kommunion zu Hause zu empfangen. Sie brauchen sich dazu nur beim Pfarramt zu melden. Es wird dann ein Termin vereinbart, entweder mit jemandem aus unserem Kreis von Ehrenamtlichen, oder dem Seelsorger vor Ort, Uwe Schindera.

Eine kurze Andacht – Gebete, Lieder, Lesung aus der Heiligen Schrift, Kommunionempfang und Segenswort – bildet den Rahmen dafür. Die „Krankenkommunion“ kann einmalig sein, regelmäßig stattfinden oder auch nur vor den Hochfesten gebracht werden.


Ich lade die Betroffenen ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.


Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort

 


 

Carisatt-Tafelladen Esslingen sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Esslingen: Menschen mit geringem Einkommen, z. B. Sozialhilfeempfänger, HartzIV-Empfänger, Kleinrentner

und andere können hier Lebensmittel günstig erwerben (beim Erstbesuch bitte Einkommensnachweis mitbringen).Der Carisatt-Tafelladen in Esslingen stellt seit Jahren eine feste Größe im sozialen Hilfenetzwerk der Stadt dar. Bei einem großen Angebot an Ware und einer stetig zunehmenden Kundenzahl ist das

Arbeitsaufkommen zum Abholen, Aufbereiten und Verkauf der Ware recht hoch.

Zur Unterstützung unseres Teams von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen wir

noch Menschen, die sich gemeinsam mit Anderen gerne für Menschen in Armut engagieren möchten.

 

Wir bieten

 - ein herzliches Mitarbeiterteam

- regelmäßige, gemeinsame Aktionen

- Freude - das Gefühl, Ihre Zeit sinnvoll einzusetzen

- die Sicherheit, jederzeit aufhören zu können.


Wenn Sie tagsüber Zeit haben, gerne mit Menschen umgehen und Lust haben, gesellschaftlich etwas zu bewirken, dann rufen Sie uns an: 07 11 / 3 51 01 42.

Ebenfalls sind wir auf der Suche nach eine Kühltheke/Metzgertheke für den Laden. Wenn Sie uns weiterhelfen können oder mitarbeiten wollen, sind Sie bei uns herzlich willkommen.

Barbara Meyer – Marktleitung - Jürgen Lippik - Begleitung Ehrenamt (0711 / 39 69 54-25) Carisatt-Esslinger Tafel- Neckarstraße 21 (gegenüber dem Parkhaus Pliensauturm) Öffnungszeiten: Montags-Freitags 11.00h-14.30h.