Katholische Kirchengemeinde

Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen - Zell


Katholische Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Esslingen-Zell

Sie sind herzlichst eingeladen, sich auf den folgenden Seiten über unsere Kirchgemeinde zu informieren.

 

Gerne können Sie uns kontaktieren oder schauen Sie doch einfach vorbei.

 

Wir freuen uns!


Festschrift „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“

Nun ist es soweit: Unsere Festschrift anlässlich des 50. Jubiläums der Kirchweih ist fertiggestellt. Sie kann an unserem Patrozinium, Sonntag, 11. Juni nach dem Gottesdienst zusammen mit unserer Jubiläumstasche erworben werden. Bekannte Personen, die in den letzten fünf Jahrzehnten hier wirkten oder noch tätig sind, haben ihre Eindrücke niedergeschrieben. Herzlichen Dank dafür! Ein besonderes „Vergelt`s Gott!“ Herrn Rafael Sendek. Er hat das Heft redigiert und betreut.


Reisesegen

Geht in die Welt, in Abend und Morgen,

Gott, Schöpfer des Lichtes,

segne euch und alle Menschen

und alles, was den Hauch des Lebens in sich trägt.

Gott segne euch

im Lauf der aufgehenden Sonne rund um die Erde;

Sei du der Morgenstern, der über Australien wacht;

die Morgensonne, die über Asien aufgeht;

die Sonne der Gerechtigkeit, die für Afrika neuen Segen bringt.

Die Morgenröte, die über Europa erstrahlt;

das Sonnenlicht, das sich über die Weiten

Süd- und Nordamerikas verschenkt.

Gott segne euch und behüte euch.

Gott sorge für euch.

Gott bewahre euch und erfülle euer Leben mit Liebe.

(aus: Reisesegen – Ev. Kirche in Hessen und Nassau)


Sommerfeste & Co – Um Gottes Willen feiern

 

Sommerfeste, Abschlussfeste, Straßenfeste… Laut Wikipedia ist ein Fest „ein besonderer Tag, ein gesellschaftliches oder religiöses Ritual oder ein Ereignis, zu dem sich Menschen an einem Ort zu einem besonderen Zeitpunkt treffen und gesellig sind.“ Ein solches Fest muss auch vorbereitet werden. Das kann sehr arbeitsintensiv und anstrengend sein, aber wir erleben, dass diese Vorbereitung von Festen uns verbindet. Feste wirken, soziologisch gesehen, gemeinschaftsstiftend und gemeinschaftserhaltend, sie festigen den Zusammenhalt. Feste und Feiern vermitteln Lebensfreude. Sie geben uns die Möglichkeit, uns im Rahmen unserer Möglichkeiten in die Gemeinschaft einzubringen.

 

Das Feiern spielt in der Bibel eine große Rolle. Schon im Alten Testament hat Gott angeordnet, dass sein Volk mehrere große Feste im Jahr feiern soll - ausgelassen und fröhlich. Im Neuen Testament setzt Jesus das fort: Für eine große Hochzeitsgesellschaft, an der er mit seinen Jüngern teilnahm, machte er aus Wasser ein paar hundert Liter besten Wein (Jh 2, 1-12). Jesus war auf Mission, die Welt zu retten – offenbar hatte er aber für das Hochzeitsfest Zeit, und es war ihm wichtig, dass die Leute zu trinken hatten. Später machte sein Jünger Matthäus eine große Party für seine Freunde, um ihnen Jesus vorzustellen. Jesus ist mittendrin zu finden - ein lebensfroher Mann, der offenbar gern feierte und mit Menschen zusammensaß (Lk 5, 27ff).

 

Eigentlich sollten Christen die besten Partys machen und Feste feiern.

Gott lädt uns zum Feiern ein, weil seine neue Welt schon angefangen hat. Freude ist die Mitte der Guten Botschaft Gottes. Darum muss Feiern einen bewussten Platz unter Christen haben. Hier sind wir im Zentrum des Evangeliums. Wir drücken damit auch aus: Entscheidend ist nicht unser Tun, sondern das, was Gott bereits getan hat. Wir feiern, weil Gott die Welt erlöst hat. Lasset uns fröhlich feiern!

Serafina Kuhn, Gemeindereferentin


Bericht aus dem Kirchengemeinderat

Ein großes Thema bei der 22. Sitzung des Kirchengemeinderats am 19. Juni war die geplante Aufstockung des Pfarrhauses. Nachdem Kirchenpfleger Rainer Schrimpf den Räten die Pläne erläutert hatte, nimmt diese nun konkrete Gestalt an. Denn die genauere Ausarbeitung des fast € 500.000,00 teuren Projekts soll nun einem Generalunternehmen übertragen werden. Finanziert wird die für das Verwaltungszentrum notwendig gewordene Erweiterung des Gebäudes über Eigenmittel der Gemeinde und ein Darlehen der Gesamtkirchengemeinde. Damit haftet indirekt die Gesamtkirchengemeinde für die Rückzahlung. Noch ungeklärt ist der Standort für die dann gesetzlich vorgeschriebenen Stellplätze für die Mitarbeiter.

 

Um möglichst vielen Kindern die Möglichkeit zu geben an der Erstkommunion teilzunehmen, soll im kommenden Jahr 2018 auf die Feier der Erstkommunion am Weißen Sonntag verzichtet werden. Dafür findet die Erstkommunion im Jahr 2019 dann mit den Dritt- und Viertklässlern statt. Die betreffenden Familien sind bereits darüber informiert worden.

 

Zwei Jugendliche, so lautet ebenfalls ein Beschluss des KGR, erhalten für ihr „Freiwilliges Soziales Jahr“ im Ausland jeweils einen Zuschuss von € 300,00. Beide Jugendliche waren jahrelang als Ministrant/in und bei den Sternsingern aktiv. Beide Jugendliche wollen dieses Jahr dazu nutzen, sich einerseits für andere Kinder und Jugendliche an ihrem Einsatzort zu engagieren, aber auch sich über ihren künftigen Lebens- und Glaubensweg einig zu werden. Unsere beiden Jugendlichen gehen mit Organisationen, die ihnen lediglich die Sozialversicherungen, Kost und Logis und ein kleines Taschengeld bezahlen. Weitere Gelder müssen und sollen sie über Spenden akquirieren. Für den Kirchengemeinderat ist klar, solche Jugendliche auf diesem inneren Weg zu unterstützen, sofern sie sich an unserem Gemeindeleben zuvor über einen längeren Zeitraum hinweg aktiv beteiligten.                                       Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort


ADE!

 

Abschied und Neubeginn stehen an: Meine zweijährige Vikarszeit hier in Esslingen ist zu Ende. Nach den Sommerferien darf ich, zusammen mit meinem Mitbruder und Weihekurskollegen Andreas Braun, als Pfarrer der Seelsorgeeinheit „Unterm Hohenrechberg“ wirken. Zur dortigen Seelsorgeeinheit zählen vier Gemeinden, dazu gehört auch der Marienwallfahrtsort Hohenrechberg. Abschied und Neubeginn laden ein zum Rückblick.

Wenn ich auf die zwei Jahre hier bei Ihnen zurückblicke, kommen mir viele Situationen in den Sinn, noch mehr jedoch Begegnungen mit Menschen: im Gemeindealltag, in der Schule, bei Gottesdiensten, bei Trauungen und Taufen, bei Krankensalbungen und Beerdigungen, in vielen Gesprächen. So gab es viele bewegende und schöne Momente. Herzlich danke ich Ihnen für Ihre Offenheit, für alles Mit-Teilen. Abschied und Neubeginn sind Zeiten des Umbruchs. Gerade in solchen Situationen dürfen wir uns den Beistand Gottes zusagen lassen.

Das schwäbische `Ade´ bringt es in aller Kürze auf den Punkt: verwandt mit dem französischen A-dieu und dem spanischen A-dios erinnert es uns an den bleibenden Beistand Gottes: mit-Gott. So wünsche ich Ihnen allen ein herzliches ADE. Wenn Sie zur „Schönen Maria“ auf dem Hohenrechberg wallfahren möchten, seien Sie herzlich willkommen!                                              Vikar Dr. Horst Walter


Gottesdienstzeiten während der Sommerferien

Bitte beachten Sie: Während der Sommerferien kommt es zu einer Verringerung von Gottesdiensten oder zu Veränderungen bei den Gottesdienstzeiten. Bitte informieren Sie sich am besten auf den jeweiligen Homepages oder im Pfarrbüro. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Fastenpredigten zum Reformationsjahr im Münster St. Paul - Dokumentation liegt vor

 

Die Fastenpredigten zum Reformationsjahr im März mit den Predigern Jörg Vins, Christian Hennecke, Prof. Bernd Jochen Hilberath, Stefan Möhler sowie Ministerpräsident Winfried Kretschmann fanden große Beachtung. Die Predigten liegen nun gedruckt als Heft vor. Interessierte können sie zum Preis von 3,00 Euro in allen Katholischen Pfarrämtern in Esslingen erwerben.


Auf den Spuren Jesu unterwegs im Heiligen Land

 

Von 23.02. bis 05.03.2017 waren fünfunddreißig Gemeindemitglieder und Gäste der katholischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen unter der Leitung von Pfr. Stefan Möhler auf einer überaus interessanten Pilger- und Studienreise durch Israel und Palästina unterwegs. Wir besuchten die biblischen Stätten des Alten und Neuen Testaments. Traumhafte Wanderungen in der Wüste Negev, durch das üppig grüne Jordantal und entlang des idyllischen Sees Genezareth waren neben einem anspruchsvollen Besichtigungsprogramm eine Wohltat für Seele und Leib. Die Brisanz des Nahostkonflikts wurde uns an vielen Beispielen verdeutlicht. Abseits der üblichen Touristenrouten erlebten wir die dramatische sozialpolitische Situation Palästinas und lernten vorbildliche christliche soziale Projekte dort kennen.

Wir danken Pfr. Stefan Möhler für diese perfekt vorbereitete und organisierte Reise, für die sehr schön gestalteten und thematisch hervorragend abgestimmten Tagesimpulse mit dazu passenden Liedern, für stimmungsvolle Heilige Messen an ungewöhnlichen Orten, wie z.B. bei Abendsonne in den Ruinen der Kirche der Nabatäerstadt Shivta in der Wüste Negev. Diese Reise wird uns immer in Erinnerung bleiben!

Gabriele Alf-Dietz


Ökumenische Familienbildungsstätte (FBS) Esslingen

Gut für alle Generationen – das ist das Motto in diesem neuen Programm Herbst/Winter 2017-18. Die FBS bietet vielfältige Kursangebote und Vorträge. Durch diese Vielfalt möchten wir Sie in Ihrer aktuellen Lebenssituation inspirieren, begleiten oder unterstützen. Bei der Ökumenischen Familienbildungsstätte können Sie sich mit anderen Teilnehmenden austauschen, und in unseren Kursen erhalten Sie neue Anregungen. Wir freuen uns auf Begegnungen mit Ihnen.

Holen Sie sich das neue Programmheft direkt bei der FBS Esslingen oder auch an unserem Schriftenstand. Es grüßt Sie, Sonja Herb und das FBS Team.

Die Homepage können Sie einsehen unter: www.fbs-esslingen.de


Den Wandel in unserer Kirche
ermöglichen geschieht auch durch das Einüben von vier Grundhaltungen: Vertrauen, Lassen, Erwarten und Wertschätzen. Sie gelten als Grundlage für die Erneuerung und die Entwicklung der Kirchengemeinden in unserer Diözese. Wir stellen jeweils eine Haltung vor.

 

Als Erstes die geistliche Haltung: Vertrauen – Boden unter den Füssen haben.

Vertrauen bedeutet, in der Gewissheit zu leben, dass ich gehalten und getragen bin, dass ich buchstäblich Boden unter den Füssen habe. Wenn ich auf festem Grund stehe, kann ich Sicherheit und Standfestigkeit erfahren.

 

Die Psalmen drücken immer wieder Vertrauen auf Gott hin aus, der uns auf unseren Wegen behütet und begleitet, dessen Stock und Stab Halt und Zuversicht geben – ganz besonders in den Situationen, in denen wir den Boden unter den Füssen verloren haben. In vielen Kirchenliedern bitten wir um das Vertrauen und um die Gewissheit, dass Gott uns auch in Situationen des Zweifels und der Unsicherheit wieder auf festen Grund führt. Hilfe und Stütze können dabei Menschen sein, die uns begleiten, denen wir vertrauen können.

 

 

Wenn mir dieses Vertrauen geschenkt ist, kann ich mich in Bewegung setzen, einen ersten Schritt wagen, mich auf neue Wege begeben. Wenn ich mir selbst und dem Boden unter meinen Füssen traue, kann ich ein Risiko eingehen, mich auf Unbekanntes und Überraschendes einlassen.

 

Übung: Boden unter den Füssen haben – eine Übung für sich allein, oder in einer Gruppe. Sie brauchen dazu, neben Ruhe, auch die Bibel mit dem Psalm 121:

 

-        Setzen oder stellen Sie sich so hin, dass Sie mit Ihren Füßen gut Kontakt zum Boden haben.

-        Versuchen Sie, die ganze Standfläche Ihrer Füße zu spüren – von der Ferse über die Sohle bis hin zu den Zehen.

-        Lassen Sie durch kleine Bewegungen oder kleine Schritte Ihre Füße noch näher auf den Boden kommen.

-        Wiederholen Sie immer wieder still den Satz: „Der Boden trägt mich!“

-        Beobachten Sie, wie der gute Kontakt zum Boden sich auf Ihren Körper auswirkt.

 

-        Bleiben Sie ein Weile in dieser Haltung sitzen oder stehen und beten als Abschluss den Psalm 121.


Wahlaufruf

 

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn, denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.“(Jeremia 29,7)

 

Liebe Gemeindemitglieder,

am 24. September wählen wir alle unsere Vertreter/innen in den Bundestag. Viele Kandidat/innen verschiedener Parteien und Gruppierungen konkurrieren um unser Mandat.

Wem sollen wir unser Vertrauen schenken und unsere Stimme geben? Viele Menschen aus unseren Gemeinden erwarten für die kommende Legislaturperiode, also für die nächsten vier Jahre, eine vorausschauende Politik, die Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in unserem Land auch weiterhin zu gewährleisten versucht. Wir hauptamtlichen Seelsorger, Pfr. Siegbert Ammann, Pfr. Dr. Jörg Bauer, Pfr. Martin Maile, Pfr. Stefan Schwarzer, PR Uwe Schindera und Pfr. Reinhard Walzer, haben uns dazu einige Gedanken gemacht. Sie mögen eine Leitlinie sein, um sich für die Stimmabgabe eine Meinung bilden zu können. Es mag vielleicht für manche ungewohnt sein, dass Kirchenleute sich in gesellschaftspolitische Angelegenheiten einmischen. Doch geht es bei der Verwirklichung des Reiches Gottes auch um eine gerechte Teilhabe aller Menschen in unserem Land. Auch deshalb tun wir es. Es soll dabei keine Bevormundung oder gar eine Wahlempfehlung für eine bestimmte Partei sein. Sondern es handelt sich um Leitgedanken, vielleicht sind es auch Streitpunkte, die eine Wahlentscheidung erleichtern können. Sie sind außerdem dafür gedacht, mit den Kandidat/innen um das Bundestagsmandat vor der Haustür, auf den Plätzen und in Wahlveranstaltungen ins Gespräch zu kommen.

Herzliches Vergelt´ s Gott!

Zunächst jedoch bedanken wir uns bei allen unseren bisherigen Bundestagsabgeordneten. Sie haben viel an Zeit und Energie für uns verwendet. So manches Anliegen von uns konnten sie erfolgreich einbringen, anderes ließ sich nicht verwirklichen. Dabei ist uns auch nicht entgangen, wie schwierig es für sie mittlerweile geworden ist, in einer schnell zusammengewachsenen und dicht miteinander verwobenen Welt einen Ausgleich von Interessen zu finden und politische Ideen umzusetzen. Dabei litt bei vielen Bürger/innen das Zutrauen in die Politik und in unsere Volksvertreter/innen. Wir haben dieses Zutrauen in sie nicht verloren, weil wir um die Mühen, die Komplexität und die langen Prozesse der politischen Arbeit wissen, bis es zu guten und wohldurchdachten Entscheidungen kommt. Dafür ein herzliches Vergelt´ s Gott!

 

Wählen!

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt …“, heißt es beim Propheten Jeremia. Wir ersetzen gerne das Wort „Stadt“ um den Begriff „unsere Bundesrepublik“. Verstehen wir diesen Satz als einen Appell an uns alle, dann heißt das für uns als Gemeindemitglieder, auf jeden Fall an der Wahl teilzunehmen und von unserem Stimmrecht Gebrauch zu machen! Denn eine Demokratie lebt nicht davon, sich resigniert zurückzuziehen aus dem Gedanken heraus: „Ich kann eh nichts machen!“ Das Wohl unseres Landes hängt, jedenfalls auch, von der Beteiligung an den Wahlen ab. Es hängt aber zudem ab vom Engagement eines jeden Einzelnen von uns in Parteien, Sport, caritativ-diakonischen Einrichtungen, Kirchengemeinden, Bürger- und Flüchtlingsinitiativen usw.

 

Leitpunkte für die Stimmabgabe

Aus der ökumenisch weitverbreiteten Vision „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ ergeben sich für uns einige Leitgedanken, an denen sich die Aussagen der Wahlprogramme messen lassen. Wir haben es auf wenige Punkte reduziert, ohne genaue politische Handlungsmaßnahmen und Schritte auf die Zukunft hin aufzuweisen.

 

  • Christentum und Kirchen

Gemeint ist damit, inwieweit ein christlich geprägtes Gesellschaftsbild den/ die Bewerber/in zur Kandidatur motiviert. Christlich heißt für uns im Glauben verwurzelt zu sein und von daher sein politisches Handeln auszurichten. Damit scheiden die Befürwortung aus von:

 

- Genmanipulationen an Menschen, Tieren und Pflanzen. Wobei durch Abwägen des kleineren Übels bei Tieren und Pflanzen Manipulationen zu medizinischen Forschungszwecken nicht ganz ausgeschlossen werden können.

- Aktive Sterbehilfe

- Ausweisung von Menschen auf der Flucht wegen ihrer Religion, Ethnie, ihres Geschlechts oder sexuellen Einstellung. Außerdem muss ein Abschiebestopp für Flüchtlinge in die Länder, in denen noch größtenteils Kriege oder kriegsähnliche Zustände herrschen, verhandelt werden.

 

  • Gerechtigkeit und Teilhabe aller

Gemeint ist die gerechte Aufteilung von Lasten und Pflichten auf die Schultern aller innerhalb unserer Gesellschaft. Es darf nicht sein, dass die Kluft zwischen wenig Vermögenden und dem Rest der Bevölkerung immer größer wird. Dies zeigt sich auch an den Besucher/innen der Esslinger Vesperkirche. Trotz sozialversicherungspflichtiger Teilzeitjobs können immer weniger Menschen den normalen Beitrag für das Essen bezahlen. Daher müssen in der Sozial- und Wirtschaftspolitik Änderungen erreicht werden:

 

- Bezahlbarer Wohnraum für alle Einkommensgruppen

- Größere Anstrengungen im Bereich der Bildung von Kindern, Jugendlichen und Familien

- Existenzsicherende Bezahlung von Arbeit

- Raschere Integration der Flüchtlinge durch größere finanzielle Mittel und die Ermöglichung von Familiennachzug

- Erhöhung der Personalschlüssel und der Bezahlung von Erzieher/innen in Kindertageseinrichtungen und des Pflegepersonals in Einrichtungen für ältere Menschen

 

  •  Bewahrung der Schöpfung

Gemeint ist eine Umweltpolitik, die den ökologischen Umbau weiter forciert um die Klimaschutzziele zu erreichen. Das kann gelingen durch:

 

- Konsequente Förderung regenerativer Energien

- Forschung in neue Technologien wie verbesserte Batteriespeicherungen und Brennstoffzellentechnik

- Abschaltung von Kohlekraftwerken und zeitweiliger Ersatz durch Gaskraftwerke

- Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs unter Nutzung von Elektromobilität

- Bewahrung der Natur und Einschränkung des Flächenverbrauchs

 

  •  Frieden

Nur mit einem Frieden der Religionen und ohne eine expansive Rüstungswirtschaft ist der Weltfrieden möglich. Das meint:

 

- Es müssen vermehrt interreligiöse Gespräch geführt werden

- Menschen mit einem anderen religiösen Hintergrund haben sich auch bei uns nach unseren Gesetzen zu richten

- Gemeinsamer Widerstand aller gegen eine politische oder andersartige Instrumentalisierung von Religion.

- Schärfere Rüstungsbeschränkungen und Kontrollen weltweit

 

 

Gerne stehen wir für Gespräche zur Verfügung. Doch viel wichtiger ist uns: Mischen Sie sich in den politischen Diskurs aktiv ein, wenn auch nur durch Ihre Stimmabgabe.

 

Ihre Seelsorger der katholischen Kirchengemeinden St. Albertus, Zur heiligsten Dreifaltigkeit, und der Evangelischen Kirchengemeinden Hegensberg-Liebersbronn, Oberesslingen und Zell.


Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Di: 9.00 – 12.00, Mi 9.30 – 11.30 Uhr, Do 16.30 – 18.30 Uhr

 

Öffnungszeiten währen der Sommerferien

Während der Ferien hat das Pfarrbüro an folgenden Tagen geschlossen:

            Dienstag 01.08.2017

            Vom 08.08 – 06.09.2017

 

Öffnungszeiten ab September

Ab September hat das Pfarrbüro geänderte Öffnungszeiten. Diese sind:

            Dienstag: 9.30 Uhr – 11.30 Uhr

            Donnerstag 9.00 – 12.00 Uhr


Ehrenamtliche Mitarbeit

 

Wie in allen anderen Kirchengemeinden auch, bieten sich bei uns vielfältige Felder für ehrenamtliches Engagement an. Die Dienste sind jeweils mit Einführung und fachlicher Begleitung verbunden. Sie sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen bei: Caritas im Bereich Besuchsdiensten bei Senioren, Jubilaren und Kranken; Katechese im Bereich der Erstkommunion- und Firmvorbereitung und bei der Liturgie in den Bereichen Chor, Lektorenamt, Kommunionspendung, Leitung von Wortgottesfeiern und beim Familien- und Kindergottesdienstteam. Bei Interesse sprechen Sie uns im Pfarrbüro bitte an.


(M)eine Heimat für alle–Flüchtlinge begleiten und unterstützen

 

Weltweit sind so viele Menschen auf der Flucht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Mehr als 57 Millionen Frauen, Männer und Kinder sind gezwungen, vor Kriegen, wegen religiöser und politscher Verfolgung, vor Unterdrückung und Vertreibung, vor Armut und Hunger zu fliehen. Sie nehmen dabei lange, gefährliche Wege auf sich, durchleben und durchleiden Situationen, die oftmals an die Grenze des Menschenerträglichen gehen. Viele sind an Leib und Seele gezeichnet. 

Es gibt viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich in den Bereich der Flüchtlingsarbeit einzubringen. Sie können an lokalen Initiativen für und mit Flüchtlingen mitwirken, Flüchtlinge unterstützen, Fuß zu fassen und ihnen im Alltag mit ganz praktischen Dingen Orientierung geben, einen herzlichen Austausch und Kontakt mit anderen Flüchtlingen und Menschen vor Ort fördern und mitorganisieren, sich mit Ihren eigenen Fähigkeiten, Talenten und Kompetenzen einbringen. Informieren Sie sich unter www.zell-am-neckar.de/zell-hilft. Gerne hilft Ihnen dabei auch das Caritaszentrum weiter. Frau Petra Gauch, Dipl. Sozialarbeiterin, erreichen Sie unter Tel. Nr. 0711/39 69 54 31 oder per Mail: gauch.p@caritas-fils-neckar-alb.de. 

Erste Kontakte knüpfen können Sie jeden Mittwochnachmittag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Zell, Kirchstraße 11. Bei Spielen, manchmal Musikprogramm, Kaffee und Kuchen vergeht der Nachmittag wie im Fluge. Kommen Sie doch auch einmal! Wir freuen uns über Gäste.

 


CARIsatt-Kiste am Schriftenstand

 

Seit Oktober letzten Jahres steht in unserer Kirche eine grüne Kiste, die CARIsatt-Kiste. Sie bietet die Möglichkeit Nahrungsmittel, die lange haltbar sind und Dinge des täglichen Bedarfs abzugeben. Wir geben diese an den CARIsatt-Laden in der Neckarstraße weiter. Damit erhöht sich das Warenangebot dort. Im CARIsatt-Laden dürfen nur Bedürftige preisgünstig einkaufen, die dazu berechtigt sind. Wir bitten Sie, dieses dauerhaft angelegte Zeichen der Nächstenliebe weiterhin zu unterstützen. Denn die Zahl der Bedürftigen wächst.


Kirche aktiv gegen Armut“ - Die CARIsatt-Kiste – Hilfe, die ankommt

 

Die Armen werden niemals ganz aus deinem Land verschwinden. Darum mache ich es Dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, deine Hand öffnen. (Dtn, 15, 11). Dieser Vers bildet mit die Grundlage für die christliche Nächstenliebe, die uns Jesus lehrte.

Diesen alttestamentlichen Leitsatz greift der neu gebildete Caritasausschuss der Kath. Gesamtkirchengemeinde Esslingen auf und setzt ihn in ein konkretes Projekt um: Die CARIsatt-Kiste – Hilfe, die ankommt. Seit Sonntag, 18. September 2016 steht in unserer Kirchengemeinde diese Kiste an der Treppe zur Empore.

Mit der Kiste wollen wir gemeinsam, nachhaltig und dauerhaft etwas für Bedürftige in Esslingen tun. Die Zahl derer, die auf Unterstützung angewiesen sind, wächst auch hier stetig. Die CARIsatt-Kiste bietet die Möglichkeit, als Kirchengemeinde und als Einzelne ganz konkret für seine Nächsten zu handeln. Nahrungsmittel, die lange haltbar sind und Dinge des täglichen Gebrauchs kann der CARIsatt-Laden in der Neckarstraße fast nie anbieten, weil er diese nicht von den Supermärkten bekommt. Genau hier setzt die Idee der CARIsatt-Kiste an. Ein Päckchen Nudeln, eine Wurstkonserve, zwei Zahnbürsten, Shampoo, … es gibt viele Möglichkeiten, auch mit einem kleinen Beitrag zu helfen.

Die Kiste wird regelmäßig geleert und in den CARIsatt-Laden gebracht. Folgende Dinge können Sie spenden: Alle trockenen und haltbaren Lebensmittel in Dosen, Gläsern und Tetrapacks. Außerdem Toiletten- und Hygieneartikel.

Folgende Dinge sind ungeeignet: Frische und offene Lebensmittel, Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, Lebensmittel, deren Verpackung beschädigt und deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, Alkohol, Tabak.

Bitte unterstützen Sie diese gute Sache nach Ihren Möglichkeiten.

Für Ihre Gaben herzlichen Dank!


 

Kommunionfeier zu Hause


Es ist für viele schmerzlich nicht an der sonntäglichen Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier

teilnehmen zu können. Ob dies nun krankheitsbedingt, der eigenen Gebrechlichkeit geschuldet oder aus Altersgründen ist, die Nähe Gottes und sein Beistand sind dann besonders gefragt.

In solchen Situationen besteht die Möglichkeit, die Kommunion zu Hause zu empfangen. Sie brauchen sich dazu nur beim Pfarramt zu melden. Es wird dann ein Termin vereinbart, entweder mit jemandem aus unserem Kreis von Ehrenamtlichen, oder dem Seelsorger vor Ort, Uwe Schindera.

Eine kurze Andacht – Gebete, Lieder, Lesung aus der Heiligen Schrift, Kommunionempfang und Segenswort – bildet den Rahmen dafür. Die „Krankenkommunion“ kann einmalig sein, regelmäßig stattfinden oder auch nur vor den Hochfesten gebracht werden.


Ich lade die Betroffenen ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.


Uwe Schindera, Seelsorger vor Ort